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Dilworths "Depictive Seeing" and "Double Content" und Gombrichs "Grenzen der Ähnlichkeit in Kunst und Illusion"

Ist Dilworths Bezug auf Gombrichs Theorie der Untrennbarkeit von Medium und Inhalt gerechtfertigt?

Titel: Dilworths "Depictive Seeing" and "Double Content" und Gombrichs "Grenzen der Ähnlichkeit in Kunst und Illusion"

Hausarbeit , 2016 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Silja Neyer (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich damit, inwieweit die beiden Ansätze der Philosophen Dilworth und Gombrich zu vergleichen sind. In seinem Aufsatz Depictive Seeing and Double Content beschäftigt sich John Dilworth mit den Unterschieden, die sich bei der Wahrnehmung von Bildern im Gegensatz zur Wahrnehmung von realen Objekten, erkennen lassen. Auch Ernst H. Gombrich hat sich mit in seinem Aufsatz Kunst und Illusion mit der Wiedergabe der Natur in Kunstwerken beschäftigt. John Dilworth bezieht sich in seinem Text auf den Kunsthistoriker. Gombrich widmet sich der Wahrnehmung der Natur aus der Sicht des Künstlers, um damit die abstrakte Kunst zu begründen, während Dilworth vor allem ein neues Wahrnehmungssystem von Abbildern und der Realität schaffen will.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gombrichs Theorie zur Ähnlichkeit von Abbildern

2.1 Ziel Gombrichs in Kunst und Illusion

2.2 Wahrnehmung als Schema im Kapitel Grenzen der Ähnlichkeit

2.3 Drei Probleme im Wahrnehmungsprozess eines Bildes

2.4 Der Stil

3. Dilworths Theorie in Depictive Seeing and Double Content

3.1 Der Double Content

3.2 Ähnliche Wahrnehmungsprozesse

3.3 Orientierungskonzepte

3.4 Logische Schlussfolgerung

3.5 Synthese: Das Orientierungsmodell

4. Lässt sich Dilworths Theorie mit Gombrichs These vereinbaren?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob das Medium und der Bildinhalt als separate Einheiten wahrgenommen werden können, indem sie die kunsthistorischen Ansätze von Ernst H. Gombrich mit der philosophischen Theorie von John Dilworth vergleicht und auf ihre Vereinbarkeit prüft.

  • Vergleich der Wahrnehmungstheorien von Gombrich und Dilworth
  • Analyse des "Double Content" (DC) nach Dilworth
  • Untersuchung von Gombrichs Begriff der "Geschichte der Naturwiedergabe"
  • Diskussion über die Untrennbarkeit von Medium und Inhalt
  • Synthese durch das von Dilworth entwickelte Orientierungsmodell

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Double Content

Wie einige andere Philosophen, unter anderem Richard Wollheim, erkennt Dilworth an, dass es immer eine doppelte Sichtweise in Bildern gibt. Man unterscheidet dabei zwischen dem Design und dem Subjekt-Inhalt, also dem, was im Bild dargestellt wird. Wollheim nennt das Erkennen des Subjekt-Inhalts „seeing-in“. Diese Unterscheidung greift Dilworth auf.

An Hand einer Radierung des Pastor Jan Cornelisz Sylvius (Abb. 4) von Rembrandt zeigt Dilworth, dass ein Bild immer zwei Level besitzt: Das lower-level und das higer-/upper-level.

In unserem Fall stellen die Linien der Radierung das lower-level dar, das upper-level wird durch die dargestellte Person, Jan Cornelisz Sylvius, gebildet. Das lower-level nennt er auch design-related content, was bereits auf die Eigenschaften des Levels schließen lässt: Das lower-level gibt Information über die Oberfläche eines Bildes, während das higher-level der subject-related content ist, der sich auf das dargestellte Subjekt bezieht.

Dadurch ist es auch möglich ein Bild falsch zu interpretieren. Er nennt diesen Fall semi-transparent-level. Im Beispiel von Rembrandt, wäre das der Fall, wenn man den Pater als reale Person mit Linien im Gesicht interpretieren würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die philosophische Fragestellung nach der Trennbarkeit von Abbild und Realität anhand der Positionen von Platon, Ernst H. Gombrich und John Dilworth dar.

2. Gombrichs Theorie zur Ähnlichkeit von Abbildern: Dieses Kapitel erläutert Gombrichs Ansicht zur psychologischen und historischen Bedingtheit der Kunst sowie die Untrennbarkeit von Wahrnehmung und Illusion.

3. Dilworths Theorie in Depictive Seeing and Double Content: Dilworths philosophischer Ansatz des "Double Content" wird hier eingeführt, welcher Bilder in Design-Ebene und Inhalts-Ebene spaltet.

4. Lässt sich Dilworths Theorie mit Gombrichs These vereinbaren?: Hier findet die Zusammenführung beider Theorien statt, wobei Gemeinsamkeiten in der Falsifizierung und dem Verständnis der Wahrnehmungsabhängigkeit herausgearbeitet werden.

5. Fazit: Das Fazit bestätigt, dass beide Theorien trotz unterschiedlicher Perspektiven in der zentralen Annahme übereinstimmen, dass Bildinhalt und Medium eine unzertrennliche Einheit bilden.

Schlüsselwörter

Wahrnehmungstheorie, Ernst H. Gombrich, John Dilworth, Abbild, Bildinhalt, Double Content, Naturalismus, Orientierungsmodell, Falsifizierung, Design-Faktoren, Ähnlichkeit, Kunstgeschichte, Wahrnehmungspsychologie, Realität, Medium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen und kunsthistorischen Untersuchung, wie wir Bilder wahrnehmen und ob eine Trennung zwischen dem physischen Trägermedium und dem dargestellten Inhalt möglich ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Wahrnehmungspsychologie der Kunst, die philosophische Bildtheorie (insbesondere der "Double Content" von Dilworth) und die kunstgeschichtliche Auseinandersetzung mit der Naturwiedergabe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die theoretischen Ansätze von Ernst H. Gombrich und John Dilworth gegenüberzustellen und zu untersuchen, ob sie zu einer gemeinsamen Schlussfolgerung bezüglich der Wahrnehmung von Bildern führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, bei der die Theorien beider Autoren systematisch miteinander verglichen, auf ihre jeweiligen Wahrnehmungsgleichungen geprüft und synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Gombrichs "Kunst und Illusion" und Dilworths "Depictive Seeing and Double Content" detailliert erörtert, wobei Konzepte wie das "lower-level", "higher-level" und diverse "Orientierungskonzepte" analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Wahrnehmungstheorie, Double Content, Schema, Falsifizierung, Realität und die Untrennbarkeit von Bildmedium und Inhalt.

Wie unterscheidet Dilworth zwischen den Ebenen eines Bildes?

Dilworth unterscheidet zwischen dem "lower-level" (Design-Ebene, also die physische Oberfläche oder Linienführung) und dem "higher-level" (Inhalts-Ebene, also das dargestellte Subjekt).

Welches Beispiel verwendet Dilworth für die Orientierungskonzepte?

Er verwendet häufig das Beispiel eines Autos, das auf dem Kopf steht, um zu verdeutlichen, wie durch Abgleich mit der alltäglichen Umgebung eine räumliche Einordnung des Bildinhalts stattfindet.

Was ist das Ergebnis der Gegenüberstellung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Dilworths philosophische Theorie die von Gombrich postulierte Hypothese unterstützt, dass das Medium und der Bildinhalt nicht gleichzeitig getrennt voneinander wahrgenommen werden können.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dilworths "Depictive Seeing" and "Double Content" und Gombrichs "Grenzen der Ähnlichkeit in Kunst und Illusion"
Untertitel
Ist Dilworths Bezug auf Gombrichs Theorie der Untrennbarkeit von Medium und Inhalt gerechtfertigt?
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
2,0
Autor
Silja Neyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V1021545
ISBN (eBook)
9783346414960
ISBN (Buch)
9783346414977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dilworths depictive seeing double content gombrichs grenzen ähnlichkeit kunst illusion bezug theorie untrennbarkeit medium inhalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silja Neyer (Autor:in), 2016, Dilworths "Depictive Seeing" and "Double Content" und Gombrichs "Grenzen der Ähnlichkeit in Kunst und Illusion", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021545
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Leseprobe aus  24  Seiten
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