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Antisemitismus bei Coronademonstrationen. Inwiefern lassen sich antisemitische Inhalte auf Protestmaterial der "Hygienedemonstrationen" identifizieren?

Título: Antisemitismus bei Coronademonstrationen. Inwiefern lassen sich antisemitische Inhalte auf Protestmaterial der "Hygienedemonstrationen" identifizieren?

Trabajo de Investigación , 2020 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Bogdan-Constantin Cristescu (Autor)

Sociología - Religión
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Dies ist ein Forschungsbericht zur Identifizierung des sekundären Antisemitismus auf Coronademos mithilfe der Methode der dokumentarischen Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack. Die Fragestellung lautet: Inwiefern lassen sich antisemitische Inhalte auf Protestmaterial der "Hygienedemonstrationen" gegen coronabedingte Maßnahmen identifizieren?

Die aktuelle, globale Coronavirus-Pandemie, die durch das Virus Sars-CoV-2 ausgelöst wurde, stellt die Population des gesamten Planeten vor großen Herausforderungen. Vor allem Arbeiter des Gesundheitswesens sind besonders gefährdet. Die Regierungen versuchen, die Situation mit Ausgangsbeschränkungen oder -sperren, Maskenpflicht, Kontaktverbote und Grenz- und Schulschließungen zu bewältigen. Man erhofft sich dadurch, dass die Verbreitung des Virus auf diese Art und Weise abgebremst wird und die Gesundheitssysteme nicht kollabieren. Auch in Deutschland wurden diese Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Wer sein Haus ohne triftigen Grund verlässt, muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Untersuchungsdesign

3.1 Feldzugang und Datenerhebung

3.2 Datenerfassung

3.3 Datenauswertung

4. Untersuchungsergebnisse

5. Diskussion

6. Fazit und Ausblick

7. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Verbreitung und Ausprägung antisemitischer Inhalte auf Protestmaterialien während der sogenannten „Hygienedemonstrationen“ gegen coronabedingte Maßnahmen, wobei der Fokus auf der Identifikation und qualitativen Analyse dieser Symbole und Botschaften liegt.

  • Sekundärer Antisemitismus als theoretischer Rahmen
  • Dokumentarische Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack
  • Qualitative Analyse von Protestmaterialien (Plakate, Symbole)
  • Gegenüberstellung von Theorie und Empirie im Kontext der Corona-Pandemie
  • Identifikation antisemitischer Relativierungen des Holocausts

Auszug aus dem Buch

Ikonografische Interpretation

Der gelbe Stern ist ein Symbol der Unterdrückung und Verfolgung von Juden im NS-Regime. Eine Widersprüchlichkeit entsteht aufgrund der Tatsache, dass der Demonstrierende auf den anderen Arm eine Binde trägt, die auf seine gehobene Position deutet. Er repräsentiert dadurch zwei verschiedene Rollen. Der Satz „NICHT CORONA GEIMPFT!“ deutet darauf hin, dass, in dem Fall, dass es eine Corona-Impfung geben sollte, der Produzent des Sterns sich nicht impfen lassen wird. Der Stern soll die Gesellschaft daran erinnern, was mit den jüdischen Opfern passiert ist, die ihn auch tragen mussten.

Seiner Vorstellung nach, werden nicht geimpfte Menschen genauso verfolgt werden wie die Juden. Damit setzt sich der Demonstrierende den Opfern des Nationalsozialismus gleich und vergleicht die momentane Situation, die noch nicht einmal gegeben ist, da eine Corona-Impfung noch nicht existiert, mit den Schreckensjahren der 1930er und 1940er Jahren in Deutschland.

Außerdem soll noch durch den gelben Stern der Wunsch zum Ausdruck gebracht werden, eine mögliche Impfpflicht zu verbieten, weil das eine Beeinträchtigung der Freiheitsrechte wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik antisemitischer Inhalte bei „Hygienedemonstrationen“ ein und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der Identifizierbarkeit solcher Tendenzen.

2. Theoretischer Hintergrund: Es wird die Theorie des sekundären Antisemitismus dargelegt, insbesondere im Hinblick auf Holocaust-Relativierung und die Abwehr der deutschen Schuldgeschichte.

3. Untersuchungsdesign: Das Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise der dokumentarischen Bildinterpretation nach Bohnsack sowie den Feldzugang über Internetquellen.

4. Untersuchungsergebnisse: Hier werden die Reliabilität und Validität des methodischen Vorgehens diskutiert und die methodische Anwendbarkeit der Bildinterpretation reflektiert.

5. Diskussion: Das Kapitel setzt die theoretischen Annahmen in Bezug zur empirischen Realität der Demonstrationen und beleuchtet die Rolle der Protestierenden.

6. Fazit und Ausblick: Es wird abschließend festgestellt, dass antisemitische Inhalte auf Protestmaterialien identifizierbar sind und eine Relativierung des Holocausts stattfindet.

7. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Antisemitismus, sekundärer Antisemitismus, Hygienedemonstrationen, Corona-Pandemie, Bildinterpretation, Holocaust-Relativierung, Nationalsozialismus, Protestmaterialien, Dokumentarische Methode, Radikalisierung, Verschwörungstheorien, Shoa, politische Extremen, qualitative Sozialforschung, Demonstrationen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert antisemitische Inhalte, die auf Protestmaterialien während der Corona-Demonstrationen in Deutschland sichtbar wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der sekundäre Antisemitismus, die dokumentarische Bildinterpretation als Methode und die inhaltliche Auseinandersetzung mit Holocaust-Relativierungen im Kontext der Pandemie-Proteste.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, zu klären, inwiefern sich antisemitische Inhalte auf visuellen Protestmaterialien der „Hygienedemonstrationen“ identifizieren lassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die dokumentarische Bildinterpretation nach Ralf Bohnsack, um visuelle Protestmaterialien systematisch zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des sekundären Antisemitismus, die Erläuterung des Untersuchungsdesigns sowie die detaillierte Analyse von zwei ausgewählten Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem sekundärer Antisemitismus, dokumentarische Bildinterpretation, Holocaust-Relativierung und Hygienedemonstrationen.

Warum wurde die dokumentarische Bildinterpretation als Methode gewählt?

Diese Methode wurde gewählt, da sie speziell für die Analyse visueller Produkte entwickelt wurde und es ermöglicht, sowohl vor-ikonografische als auch ikonografische Ebenen von Protestmaterialien zu erschließen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf das "Judenstern"-Fallbeispiel?

Der Autor schlussfolgert, dass die Verwendung des Judensterns durch die Protestierenden eine absichtliche Relativierung und Verharmlosung der Shoa darstellt, um sich selbst in eine Opferrolle zu stilisieren.

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Detalles

Título
Antisemitismus bei Coronademonstrationen. Inwiefern lassen sich antisemitische Inhalte auf Protestmaterial der "Hygienedemonstrationen" identifizieren?
Universidad
University of Passau
Calificación
1,7
Autor
Bogdan-Constantin Cristescu (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
18
No. de catálogo
V1021577
ISBN (Ebook)
9783346433657
ISBN (Libro)
9783346433664
Idioma
Alemán
Etiqueta
antisemitismus coronademonstrationen inwiefern inhalte protestmaterial hygienedemonstrationen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bogdan-Constantin Cristescu (Autor), 2020, Antisemitismus bei Coronademonstrationen. Inwiefern lassen sich antisemitische Inhalte auf Protestmaterial der "Hygienedemonstrationen" identifizieren?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021577
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