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Gemeindepraktikum in einer evangelischen Kirchengemeinde vom 09.03.-17.04.2017

Título: Gemeindepraktikum in einer evangelischen Kirchengemeinde vom 09.03.-17.04.2017

Reporte de Práctica , 2017 , 14 Páginas , Calificación: nicht benotet

Autor:in: Janina Serfas (Autor)

Teología - Otras
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Ich erwartete mir vom Gemeindepraktikum allgemein einen umfassenden Einblick in den Pfarrberuf mit seinen vielfältigen Aufgaben und hoffte darauf, dass dieser Einblick mich in meiner Berufung bestärken würde. Der äußere Rahmen konnte in meinen Augen kaum besser sein: M. liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu meinem eigenen Wohnort, so dass ich jederzeit ohne größere logistische Schwierigkeiten würde vor Ort sein können. Außerdem würde das Umfeld einigermaßen vertraut und doch auch anders als das gewohnte sein. Ich freute mich auch sehr darüber, dass meine Praktikumszeit im Kirchenjahr in die Passionszeit und über Ostern fiel, da es sich dabei um eine liturgisch dichte Zeit handelt und in der Gemeinde auch „was los sein“ würde. Als äußerst günstige und sogar göttliche Fügung empfand ich es schließlich, dass mein Praktikumspfarrer A. N. sein würde, der mich bereits im Sommersemester 2016 als Mentor im Rahmen des von der Fakultät angebotenen Mentoringprogrammes für Theologiestudierende begleitet hatte und ich mir daher sicher sein konnte, dass es auch menschlich zwischen uns passen würde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis des Praktikumsberichts

1. Meine Erwartungen und Hoffnungen für das Gemeindepraktikum

2. Meine Praktikumsgemeinde und mein Mentor

3. Überblick über meine Praktikumszeit

4. Drei exemplarische Wahrnehmungen:

4.1. Wer darf am Exerzitienkurs teilnehmen?

4.2. Wie viel Gott verträgt ein Traugespräch?

4.3. Minenfeld Politik

5. Meine Reflexionen

6. Mein Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen der Autorin während ihres Gemeindepraktikums in der Evangelischen Kirchengemeinde M. Ziel der Arbeit ist es, einen umfassenden Einblick in den beruflichen Alltag eines Pfarrers zu gewinnen, die eigene Eignung sowie Berufung zu reflektieren und den persönlichen Umgang mit den Anforderungen des Pfarramts, wie etwa der Arbeit mit unterschiedlichen Altersgruppen und der theologischen Auseinandersetzung mit existenziellen Themen, kritisch zu beleuchten.

  • Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche des Pfarrberufs
  • Reflexion über das Verhältnis von persönlicher Persönlichkeit und professioneller Pfarrrolle
  • Herausforderungen in der praktischen Gemeindearbeit (Kasualien, Konfirmandenarbeit)
  • Umgang mit schwierigen Themen wie Tod, Trauer und politischer Neutralität

Auszug aus dem Buch

4.1. Wer darf am Exerzitienkurs teilnehmen?

Die „Exerzitien im Alltag“ hatte Pfarrer N. ursprünglich in Kooperation mit der Altmünstergemeinde konzipiert, die schon einige Jahre solche Kurse veranstaltet hatte, während sie für Pfarrer N. in M. eine Premiere darstellten. Die Kursleiterin der Altmünstergemeinde war allerdings unvermittelt erkrankt und konnte bei der Durchführung des Kurses nicht teilnehmen, etliche Mitglieder ihrer Gemeinde hatten sich jedoch auch ihretwegen zum Kurs angemeldet. Die Teilnahme am Kurs war auf 20 beschränkt, weil eine zu große Gruppe bei Exerzitien nicht sinnvoll ist. Deswegen war auch schon für den ersten Informationsabend für die Teilnahme eine Anmeldung erforderlich. Das Kontingent war erschöpft und Pfarrer N. hatte bereits im Gottesdienst Leute, die gerne teilgenommen hätten, auf das nächste Jahr vertrösten müssen. Es kam dann allerdings dazu, dass am Informationsabend selbst noch drei zusätzliche Personen unangemeldet erschienen.

Pfarrer N. musste an diesem ersten Abend also alleine mit einer zu großen Gruppe zurechtkommen und stand zudem vor dem Dilemma, wie er mit den unangemeldeten Leuten verfahren sollte. Denn natürlich war die große Resonanz, die der Exerzitienkurs erfuhr, für sich genommen eine sehr positive Erfahrung. Aber dass nun die unangemeldet Aufgetauchten teilnehmen durften, wo Leute, die sich hatten anmelden wollen, bereits eine Absage erhalten hatten, weil der Kurs voll war, das war schlicht unfair. Nur rausschmeißen konnte man die ungebetenen Teilnehmer auch schlecht. Wie reagiert man als Pfarrer angemessen in so einer Situation?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Meine Erwartungen und Hoffnungen für das Gemeindepraktikum: Die Autorin beschreibt ihre Vorfreude und ihre Lernziele für das Praktikum, wobei sie besonders die geografische Nähe und die Betreuung durch ihren Mentor hervorhebt.

2. Meine Praktikumsgemeinde und mein Mentor: Dieses Kapitel stellt die Struktur, das Leitbild und das soziale Umfeld der Kirchengemeinde M. sowie die Rolle des Mentors Pfarrer N. vor.

3. Überblick über meine Praktikumszeit: Hier werden verschiedene Arbeitsfelder wie Gottesdienstgestaltung, Kasualien, Geburtstagsbesuche und Sitzungsdienst detailliert geschildert.

4. Drei exemplarische Wahrnehmungen: Die Autorin reflektiert kritisch über drei konkrete Herausforderungen: die Organisation eines Exerzitienkurses, die inhaltliche Gestaltung von Traugesprächen und die politische Positionierung der Kirche.

5. Meine Reflexionen: Die Autorin setzt sich mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen sowie ihrem Umgang mit dem Thema Tod auseinander und hinterfragt die Vereinbarkeit von privater Persönlichkeit und Berufsrolle.

6. Mein Fazit: Das Fazit fasst die positiven Erfahrungen des Praktikums zusammen und bestätigt den eingeschlagenen Weg in den Pfarrberuf trotz der reflektierten persönlichen Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Gemeindepraktikum, Pfarrberuf, Evangelische Kirchengemeinde, Mentor, Gottesdienst, Kasualien, Traugespräch, Exerzitien, Konfirmandenarbeit, Berufung, Persönlichkeitsentwicklung, Tod und Verlust, Gemeindearbeit, Kirchenvorstand, Ökumene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Text ist ein Praktikumsbericht einer Theologiestudentin über ihr Gemeindepraktikum in einer evangelischen Kirchengemeinde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der berufliche Alltag eines Pfarrers, die praktische Arbeit in einer Kirchengemeinde sowie die Reflexion der eigenen beruflichen Eignung und Spiritualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in das Berufsfeld zu dokumentieren und persönliche Erkenntnisse bezüglich der eigenen Berufung als Pfarrerin zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche oder methodische Herangehensweise wird verwendet?

Es handelt sich um einen reflektierenden Erfahrungsbericht, der auf teilnehmender Beobachtung und persönlicher Tagebuchführung während der Praktikumszeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst einen Überblick über die Tätigkeitsfelder, eine detaillierte Auseinandersetzung mit drei spezifischen Erlebnissen (Exerzitienkurs, Traugespräch, politische Debatten) sowie eine tiefe persönliche Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gemeindepraktikum, Pfarrberuf, Berufung, Kasualien, Spiritualität und Reflexion charakterisiert.

Wie geht die Autorin mit dem Thema politischer Neutralität der Kirche um?

Die Autorin äußert sich skeptisch gegenüber direkten politischen Stellungnahmen der Amtskirche und betont, dass sie als Pfarrerin in politischen Debatten eher behutsam agieren möchte.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich ihrer eigenen Schwächen?

Sie lernt, ihre praktischen Defizite zu akzeptieren, und erkennt, dass ihre Stärken eher in der spirituellen Begleitung und dem zwischenmenschlichen Bereich liegen als in der rein praktischen Organisation.

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Detalles

Título
Gemeindepraktikum in einer evangelischen Kirchengemeinde vom 09.03.-17.04.2017
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
nicht benotet
Autor
Janina Serfas (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
14
No. de catálogo
V1021840
ISBN (PDF)
9783346573186
Idioma
Alemán
Etiqueta
gemeindepraktikum kirchengemeinde
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janina Serfas (Autor), 2017, Gemeindepraktikum in einer evangelischen Kirchengemeinde vom 09.03.-17.04.2017, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021840
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