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Was ist Spielen? Darstellung anhand der Sportart Indiaca

Título: Was ist Spielen? Darstellung anhand der Sportart Indiaca

Trabajo Escrito , 2021 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Charly Waletzki (Autor)

Salud - Ciencias del deporte
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Aufgrund der hohen Attraktivität von Spielen im Sportunterricht soll das Spielen in dieser Arbeit der Hauptgegenstand sein und anhand einer Sportart verdeutlicht werden. Nachdem die allgemeine Bedeutung von Spiel und Spielen sowie dessen Merkmale herausgearbeitet wurden, wird näher auf das Spielen im schulischen Kontext eingegangen. Anschließend wird die Grundcharakteristik von Spielen beschrieben und weiterhin werden verschiedene Kategorien vorgestellt, in die Spiele eingeordnet werden.
Anschließend wird das Spiel „Indiaca“ als Beispiel herangezogen und auf seine spielerischen Elemente untersucht. Dieses wird ausführlich beschrieben und anschließend in die möglichen Kategorien von Spielen eingeordnet. Abschließend wird der Spielgestaltungsprozess in seinen Grundzügen dargestellt und auf das Indiaca-Spiel übertragen. Im Fazit werden die wissenschaftliche Arbeit und ihre Inhalte rückwirkend betrachtet und reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Spielen?

2.1 Spielen allgemein

2.2 Spielen in der Schule

3. Grundcharakteristik des Spielens

3.1 Spielen mit etwas

3.2 Spielen als etwas

3.3 Spielen um etwas

4. Indiaca – Kern des Spiels

4.1 Aufbau des Spiels

4.2 Ablauf des Spiels

4.3 Einordnung des Spiels in eine Spielkategorie

5. Spielgestaltungsprozess

5.1 Beispiel Indiaca

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen „Spielen“ in seinem theoretischen Kern und setzt diesen in Bezug zur sportpraktischen Umsetzung. Anhand der Sportart Indiaca wird verdeutlicht, wie theoretische Spielmerkmale in einer konkreten Disziplin zur Anwendung kommen und wie ein pädagogisch wertvoller Spielgestaltungsprozess im Sportunterricht initiiert werden kann.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen des Spielbegriffs
  • Differenzierung der Spielcharakteristika (Spielen mit/als/um etwas)
  • Regelwerk, Aufbau und Ablauf der Sportart Indiaca
  • Methodische Aspekte der Spielgestaltung im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.2 Spielen als etwas

Bei dem „Spielen als etwas“ handelt es sich um Darstellungs-, Rollen- und Imitationsspiele. Diese Art von Spielen wird bereits im frühen Kindesalter gespielt und fördert die Phantasie und sprachliche Auseinandersetzung. Dabei wird eine reale Situation imitiert und spielerisch nachgestellt. Das Spiel entsteht dadurch, dass eine überschaubare und in sich abgerundete soziale Situation als ganze nachgestaltet wird (vgl. ebd., S. 15). Die Spielsituation wird selbst geschaffen und gestaltet, indem räumliche Gegebenheiten gestellt, Materialen und Verkleidungen organisiert sowie verschiedene Rolle eingenommen werden. Dadurch wird eine optimale fiktive Wirklichkeit erschaffen. Dementsprechend werden auch Regeln und Kriterien festgelegt.

Sportspiele fallen jedoch nicht unter den Spielcharakter des „Spiel als etwas“, obwohl sich Kinder beim Spielen oft an Regeln und Rahmenbedingungen einer Sportart orientieren. So zum Beispiel bei dem Mädchenspiel eines Reitturniers, bei dem die Mädchen ein Reitturnier nachahmen und verschiedene Rollen einnehmen. So fühlen und verhalten sich die Mädchen in dem einem Moment wie Pferde, während sie im anderen Moment die Rolle des Reiters oder Zuschauers verkörpern. Das bekannte Rollen- und Kinderspiel „Mutter-Vater-Kind“ ist ein weiteres gutes Beispiel für ein „Spiel als etwas“ (Dietrich, 1980, S. 15). Da die Spielenden nicht der Realität begegnen, so wie sie ist, sondern eher einer fiktiven und durch die Phantasie gestaltete Realität, wird auch von einer Scheinwelt gesprochen, in der sich die Kinder während des Spiels befinden. Wichtig ist abschließend außerdem, dass die Spielenden nur so tun „als ob“ und eine oder mehrere Rollen einnehmen (vgl. ebd., S. 17), die nicht unbedingt ihrer Persönlichkeit entsprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen Spiel ein und erläutert die Relevanz des Themas für den Schul- und Sportunterricht sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Was ist Spielen?: Dieses Kapitel erarbeitet eine theoretische Basis durch verschiedene Definitionen und beleuchtet die Integration des Spielens im Kontext des Sportunterrichts.

3. Grundcharakteristik des Spielens: Es werden die drei Kategorien des Spielens – „Spielen mit etwas“, „Spielen als etwas“ und „Spielen um etwas“ – detailliert voneinander abgegrenzt.

4. Indiaca – Kern des Spiels: Das Kapitel beschreibt konkret den Aufbau, das Regelwerk und den Ablauf der Sportart Indiaca und ordnet diese in das Kategoriensystem ein.

5. Spielgestaltungsprozess: Hier wird der theoretische Prozess der Spielinitiierung und -entwicklung erläutert und beispielhaft auf die Sportart Indiaca angewendet.

6. Fazit: Das Fazit reflektiert die theoretischen Inhalte und bestätigt die Eignung von Indiaca als Sportspiel unter pädagogischen Gesichtspunkten.

Schlüsselwörter

Spielpädagogik, Indiaca, Sportunterricht, Spielgestaltung, Spielcharakteristika, Wettkampfspiel, Regelwerk, Spieltheorie, Bewegungslehre, Phantasie, Selbstbestimmung, intrinsische Motivation, motorisches Lernen, Sozialform, pädagogischer Wert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Begriff des Spielens aus sportpädagogischer Sicht und veranschaulicht die theoretischen Erkenntnisse anhand der Sportart Indiaca.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Spielbegriffs, der Kategorisierung von Spielformen, der sportpraktischen Darstellung der Indiaca sowie didaktischen Aspekten der Spielgestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Wesen des Spielens zu ergründen und aufzuzeigen, wie Indiaca als Sportspiel die Kriterien eines funktionierenden „Spiels um etwas“ erfüllt und pädagogisch gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende pädagogische Theorien und fachspezifische Spielregeln zusammenführt und reflektiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Spielbegriffs, die Systematisierung in Spielkategorien, eine detaillierte technische Analyse der Sportart Indiaca sowie die Erläuterung didaktischer Prozesse bei der Spielgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Spielpädagogik, Indiaca, Sportunterricht, Spielgestaltung und die systemische Einordnung in Spielkategorien.

Welche Rolle spielt die „Indiaca“ im Vergleich zu anderen Spielen?

Indiaca wird als dynamisches Rückschlagspiel eingestuft, das durch ein festes Regelwerk und den Wettkampfcharakter klar als „Spielen um etwas“ definiert wird.

Wie verändert sich der „Spielgestaltungsprozess“ in der Praxis bei Indiaca?

Der Prozess umfasst Phasen der Spielinitiierung, Anpassung und Variation, wobei die Schüler durch Modifikation der Regeln und Rahmenbedingungen aktiv am Spielgeschehen mitwirken und ihre Selbstständigkeit fördern.

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Detalles

Título
Was ist Spielen? Darstellung anhand der Sportart Indiaca
Universidad
University of Marburg  (Institut für Sportwissenschaft und Motologie)
Curso
Grundthemen des Bewegens
Calificación
1,3
Autor
Charly Waletzki (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
17
No. de catálogo
V1021844
ISBN (Ebook)
9783346416162
ISBN (Libro)
9783346416179
Idioma
Alemán
Etiqueta
Spielen Sport Indiaca Sportwissenschaft Was ist Spielen?
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Charly Waletzki (Autor), 2021, Was ist Spielen? Darstellung anhand der Sportart Indiaca, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1021844
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