E-Business, E-Commerce und E-Communication. Wettbewerbsfaktoren und Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft


Essay, 2021

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 E-Business, E-Commerce und E-Communication

3 Fünf Wettbewerbsfaktoren

4 Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft

5 Schluss

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Einsatzmöglichkeiten des E-Commerce

Abbildung 2: Fünf Wettbewerbsfaktoren

Abbildung 3: Das Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Der Kunde ist König“ ist eine alte Weisheit aus dem Handel.1 Diese Weisheit hat sich bis heute nicht geändert. Zunehmend mit der Digitalisierung veränderte sich unter anderem die Lage des Handels. Der elektronische Handel, auch Electronic Commerce bzw. E-Commerce genannt, wurde damit geboren.2 Die Digitalisierung brachte Chancen und Risiken für den stationären sowie elektronischen Handel mit. Der E-Commerce ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bei verschiedenen Online Shops einzukaufen, ist heutzutage schon zur Normalität geworden.3

Neben dem Begriff E-Commerce treten zusätzlich die Begriffe Electronic Business bzw. E-Business und Electronic Communication bzw. E-Communication auf. Die vorliegende Seminararbeit wird sich mit diesen drei Begriffen beschäftigen, deren Zusammenhänge beschreiben sowie fünf Wettbewerbsfaktoren definieren. Das Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft wird vorgestellt und die Verbindung zu den Wettbewerbsfaktoren präsentiert. Anschließend werden ein Fazit und ein Ausblick dargelegt.

2 E-Business, E-Commerce und E-Communication

Wie in der Einleitung beschrieben, werden für E-Commerce die Synonyme „Onlinehandel“ und „elektronischer Handel“ verwendet.4 Der elektronische Handel von Waren und Dienstleistungen erfolgt über elektronische Medien wie PC, Smartphone, Tablet, usw.5 Laut Statista erhöht sich der Umsatz durch E-Commerce im B2C-Bereich, im Endkundenbereich (Business-to-Consumer) in Deutschland Tendenz steigend. Im Jahr 2017 wurde ein Umsatz von circa 48,9 Milliarden Euro, im nächsten Jahr 2018 ein Umsatz von circa 53,3 Milliarden Euro und im Jahr 2019 ein Umsatz von circa 59,2 Milliarden Euro generiert.6 Für die Steigung der Umsätze im E-Commerce haben sämtliche Faktoren gegenüber dem stationären Handel einige Vorteile: Zum einen erhalten Kunden die Möglichkeit, sich die Waren nach Hause liefern zu lassen, die Preise mit anderen Anbietern zu vergleichen, jederzeit einkaufen zu können und sie müssen keinen Mitarbeiter vor Ort nach Beratung fragen.7 Mit dem Wandel und der Weiterentwicklung des elektronischen Handels steigern sich ebenso die Ansprüche der Kunden. Die Erwartung an die Unternehmen sind hohe Qualität der Produkte oder Dienstleistungen, sowie eine schnelle und möglichst versandkostenfreie Lieferung nach Hause. Neben dem Endkundenbereich besteht zusätzlich der B2B-Bereich (Business-to- Business), indem Hersteller untereinander Produkte oder Dienstleistungen kaufen und verkaufen. Im Jahr 2018 wurde in Deutschland im B2B-Bereich ein Umsatz von circa 1,3 Billionen Euro generiert.8 In diesem Fall werden nicht nur materialistische Utensilien wie Küchen- oder Elektronikgeräte, sondern auch mit nicht-materialistischen Produkten wie Software oder Programmen gehandelt.9 In diesem B2B-Bereich wird der Endkunde ausgeschlossen. Hier dürfen nur gewerbliche Kunden ein- und verkaufen. Die zwei Bereiche B2C und B2B sind die meist bekannten und stehen desöfteren im Mittelpunkt im World Wide Web.10 Weitere Bereiche werden mit der folgenden Abbildung vorgestellt.

Abbildung 1: Einsatzmöglichkeiten des E-Commerce

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Olbrich, R., Schultz, C. D., Holsing, C., Electronic Commerce und Online Marketing - Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch S. 10

Nun wird anhand der vorherigen Abbildung die anderen Bereiche erklärt. Im C2C- Bereich (Consumer-to-Consumer) agieren Konsumenten miteinander. Ein Beispiel hierfür ist der Internet-Kleinanzeigenmarkt, indem Konsumenten untereinander neue oder gebrauchte Produkte verkaufen können. Im C2B-Bereich (Consumer-to-Business) können Privatkunden mit Unternehmen kommunizieren, indem sie beispielsweise auf Jobbörsen als Arbeitsuchender Anzeigen schalten. Somit können Unternehmen auf diese Anzeigen reagieren und im besten Fall die Kunden kontaktieren. Im C2A-Bereich (Consumer-to-Administration) führen Privatpersonen beispielsweise mithilfe eines administrativen Programmes die Steuererklärung durch. Diese Ausführung können ebenso Unternehmen durchführen, im B2A-Bereich (Business-to-Administration), indem sie als Unternehmen ihre Steuererklärung mithilfe des Programmes durchführen. Im A2C-Bereich (Administration-to-Consumer) agieren Administrationen, oder auch öffentliche Verwaltungen, mit Privatkunden. Bekanntermaßen sind hier die Abwicklungen von Unterstützungsleisten zu nennen, wie Sozial- oder Arbeitslosenhilfe. Die Beschaffungsmaßnahmen öffentlicher Institutionen im Internet sind im A2B-Bereich (Administration-to-Business) zu finden. Anschließend können ebenso öffentliche Verwaltungen miteinander interagieren, im A2A-Bereich (Administration-to- Administration). Exemplarisch sind Transaktionen zwischen öffentlicher Institutionen im In- und Ausland.

Letztendlich reicht es nicht nur aus, insbesondere im B2C- und B2B-Bereich, Produkte oder Dienstleistungen ins World Wide Web einzustellen, sondern auch die Pflege des Kontaktes zu neuen und bestehenden Kunden spielt eine große Rolle. Hierfür ist die E- Communication zuständig. In der E-Communication ist die interaktive sowie multifunktionale Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden bedeutend. Eine qualitativ hochwertige Kommunikation erfordert Engagement, Geduld sowie das Zuhören des Kunden und die Art der Sprache.11 Die elektronische Kommunikation erleichtert dem Unternehmen, in einer gewissen Zeit mehr Empfänger ansprechen zu können. Die Kommunikation kann online sowie offline stattfinden. Offline Kommunikation besteht beispielsweise aus individueller Direktkommunikation, welches aus Vertretern, Handelsvertreter und dem Kundenservice vor Ort besteht. Weitere Offline Massenkommunikation sind Printmedien und Plakaten im öffentlichen Bereich. Online Werbung kann ebenso individuell und persönlich an den Empfänger angepasst werden, durch persönliche Werbung oder Newsletter per E-Mail. Die allgemeine Online Kommunikation besteht aus Bannerwerbungen, digitalen Reklamen oder Portal Sponsoring.12

Über den Begriffen E-Commerce und E-Communication steht der Oberbegriff E­Business (Electronic Business), welches zuständig ist für die Abwicklungen von sämtlichen Geschäftsprozessen über elektronische Netzwerke, z.B. das World Wide Web.13 Dieser Begriff kann übersetzt werden mit „elektronischen Geschäften“. Meist wird dieser Begriff mit dem E-Commerce verwechselt, dennoch ist der entscheidende Unterschied darin, dass E-Commerce sich besonders auf den Handel mit Produkten und Dienstleistung im Internet fokussiert.14 E-Commerce ist somit ein Bestandteil des E­Business. Laut Wirtz können vier Hauptkategorien als Erfolgsfaktoren für E-Business zuständig sein. Zum einen ist es die digitale Innovationsfähigkeit, indem die Markt- und Kundenbedürfnisse schneller analysiert und herausgefunden werden können. Die strategische und organisatorische Flexibilität zeichnet sich durch die dynamische Umwelt der Internetökonomie aus. Die Vernetzungs- und Integrationsfähigkeit ist so hoch wie nie zuvor, da diese Prozesse und Informationen digital und somit sehr schnell verarbeitet und versendet werden können. Zuletzt ist die Bedienfreundlichkeit gestiegen und dadurch können sich diese an die Kundenbedürfnisse ausrichten.15

Im E-Commerce stehen die Unternehmen jederzeit im Wettbewerb. Auf dem Markt spielen für Unternehmen Faktoren wie Geduld und Ausdauer eine Rolle. Weitere relevante Wettbewerbsfaktoren werden im nächsten Kapitel dargestellt.

3 Fünf Wettbewerbsfaktoren

Nahezu jedes Unternehmen hat Konkurrenten, die ebenso einen hohen Stellungswert auf dem Markt anstreben. Um dem Wettbewerb standzuhalten, müssen bestimmte Wettbewerbsfaktoren kontinuierlich berücksichtigt werden. In dieser Arbeit werden fünf Wettbewerbsfaktoren vorgestellt. Die folgende Abbildung zeigt die fünf Faktoren. Diese lauten Information, Qualität/Service, Kosten, Zeit sowie Flexibilität.16

Abbildung 2: Fünf Wettbewerbsfaktoren

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Kollmann, T., E-Business: Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Digitalen Wirtschaft, S. 57

[...]


1 Vgl. https://digitaleweltmagazin.de/2018/03/28/der-e-commerce-ist-der-beste-einstieg-in-die- digitalisierung/, Zugriff am 28.01.2021.

2 Vgl. https://www.e-commerce-magazin.de/wie-die-digitalisierung-den-handel-veraendert/, Zugriff am 17.01.2021.

3 Vgl. https://www.marconomy.de/e-commerce-als-treiber-der-digitalisierung-a-731079/, Zugriff am 28.01.2021.

4 Vgl. Fritz, W., Internet-Marketing und Electronic Commerce, S. 27.

5 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1119028/umfrage/umfrage-zur-nutzung-von- endgeraeten-fuer-online-einkaeufe/, Zugriff am 17.01.2021.

6 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3979/umfrage/e-commerce-umsatz-in-deutschland-seit- 1999/, Zugriff am 10.01.2021.

7 Vgl. Olbrich, R., Schultz, C. D., Holsing, C., Electronic Commerce und Online Marketing - Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch, S. 1

8 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/254040/umfrage/b2b-e-commerce-umsaetze-nach- marktteilnehmern/, Zugriff am 28.01.2021.

9 Vgl. Olbrich, R., Schultz, C. D., Holsing, C., Electronic Commerce und Online Marketing - Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch, S. 9.

10 Vgl. Olbrich, R., Schultz, C. D., Holsing, C., Electronic Commerce und Online Marketing - Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch, S. 10.

11 Vgl. Simpson L., Robinson P., Fletcher M., Wilson R., E-Communication Skills - a guide for primary care, S. 6.

12 Vgl. Wirtz, B. W., Electronic Business, S. 469.

13 Vgl. Olbrich, R., Schultz, C. D., Holsing, C., Electronic Commerce und Online Marketing - Ein einführendes Lehr- und Übungsbuch, S. 5.

14 Vgl. https://www.ionos.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/e-business/, Zugriff am 28.01.2021.

15 Vgl. Wirtz, B. W., Electronic Business, S. 44.

16 Vgl. Kollmann, T., E-Business: Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Digitalen Wirtschaft, S. 96.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
E-Business, E-Commerce und E-Communication. Wettbewerbsfaktoren und Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1022716
ISBN (eBook)
9783346425690
ISBN (Buch)
9783346425706
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Business, E-Commerce, E-Communication, Marketing, Fünf Wettbewerbsfaktoren, Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft, A2A, A2B, A2C, B2A, B2B, B2C, C2A, C2B, C2C, E-Community, E-Company, E-Marketplace, E-Shop, E-Procurement
Arbeit zitieren
Shao Mey Tran (Autor:in), 2021, E-Business, E-Commerce und E-Communication. Wettbewerbsfaktoren und Schalenmodell der Digitalen Wirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022716

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