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Die Wirkung von Furcht- und Angstappellen in der Werbung. Welchen Einfluss haben Werbebotschaften?

Titre: Die Wirkung von Furcht- und Angstappellen in der Werbung. Welchen Einfluss haben Werbebotschaften?

Essai , 2021 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Gaede (Auteur)

Psychologie - Psychologie des médias
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieses Essay verfolgt das Ziel, dem Leser einen Überblick über die Wirkungsweisen und theoretischen Grundlagen zu Angstappellen zu geben.

Für den Sender einer Werbebotschaft ist es heutzutage aufgrund der Vielzahl an Medien immer schwieriger, sich bei der zunehmenden Informationsüberflutung von anderen Botschaften abzuheben. Um eine erhöhte Aufmerksamkeit zu erlangen, wird es somit immer bedeutsamer, eine Möglichkeit zu finden dieses zu erreichen. Aus diesem Grund wird versucht, nicht nur die klaren Fakten, sondern auch die Emotionen anzusprechen. Unter anderem besitzen diese nach Behrens den Vorteil, erhöhte Aufmerksamkeit zu erregen, da sie ein starkes Aktivierungspotenzial besitzen. Ein Produkt kann sich auf dieser Weise von der Konkurrenz abheben.

Meist versuchen Werbebotschaften positive Emotionen in diesem Zusammenhang zu wecken. Negative Emotionen wie Angst oder Ekel zu wecken, kann je nachdem welches Produkt beworben wird, auch von Vorteil sein. Negative Appelle beinhalten also auch Angstappelle. Der Rezipient möchte die Bedrohungen, sowie die daraus resultierenden Situationen, die von der Werbebotschaft ausgehen, lösen oder vermeiden. Angstappelle sind Darstellungen die Angst erzeugen sollen. Aus dieser Angst heraus soll sich eine Veränderung der Einstellung, sowie des Verhaltens gemäß einer aufgezeigten Handlungsempfehlung entwickeln.

Das zweite Kapitel befasst sich mit den theoretischen Hintergründen des Themas. Es werden zunächst die Begriffe Angst und Furcht im Zusammenhang mit der Angstwerbung definiert. Anschließend wird die Wirkung von Angstappelle erläutert und Faktoren beschrieben, die auf diese Wirkung Einfluss nehmen. Danach werden Herausforderungen, die sich an Werbung mit Angstappellen stellen und resultierende Chancen herausgearbeitet. Daraufhin wird auch die Gegenseite der Risiken beleuchtet und zum Abschluss ein umfassendes Beispiel dargelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Begriffsbestimmung Angst und Furcht

2.2 Wirkung von Angstappelle

2.2.1 Persönliches Teilhaben an der Botschaft

2.2.2 Persönliche Disposition und Situation

2.2.3 Die Intensität des Angstappells

2.3 Herausforderungen und Chancen an Werbung mit Angstappellen

2.4 Risiken durch Werbung mit Angstappellen

2.5 Beispiel in der Werbung mit Angstappelle

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Scientific Essay untersucht die Wirkungsmechanismen von Angstappellen in der Werbung, um aufzuzeigen, wie negative Emotionen gezielt zur Beeinflussung von Einstellungen und Verhaltensweisen eingesetzt werden können. Es wird analysiert, unter welchen psychologischen Voraussetzungen solche Appelle erfolgreich sind und welche ethischen sowie praktischen Herausforderungen dabei entstehen.

  • Theoretische Abgrenzung der Begriffe Angst und Furcht
  • Einflussfaktoren der Wirksamkeit von Angstappellen
  • Ethische Debatten und Risiken der Angstwerbung
  • Die Relevanz von Involvement und Glaubwürdigkeit
  • Fallbeispiel einer Anti-Komasaufen-Kampagne

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Die Intensität des Angstappells

Die Ergebnisse der Analysen der optimalen Beziehung zwischen der Einstellungsbeeinflussung und der Intensität an Angst, sind trotz vieler Untersuchungen unklar (Koeppler, 2000, S. 435). Die größte Überzeugungskraft hat man laut den Ergebnissen mit einem geringen bis zu einem mittleren Level von Angstappellen (LaTour/Snipes/Bliss, 1996, S. 60-63). Dass kein sehr schwacher und auch kein sehr starker Angstappell am effektivsten ist, fanden Ray und Wilkie heraus, als sie die Resultate von mehreren Studien verglichen (Ray/Wilkie, 1970, S. 55). Sie erläuterten, dass nicht genug Aufmerksamkeit durch einen zu schwachen Angstappell erzeugt wird. Im Gegensatz könnten Personen bei einem zu starken Angstappell dazu kommen, die Empfehlung der Botschaft zu ignorieren und nicht anzunehmen (Ray/Wilkie, 1970, S. 55).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Schwierigkeit für Werbetreibende, in einer medienüberfluteten Welt Aufmerksamkeit zu erregen, und führt in die Verwendung von Angstappellen als Mittel zur Einstellungs- und Verhaltensänderung ein.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Angst und Furcht, beleuchtet die zentralen Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit von Angstappellen, wie etwa die persönliche Disposition oder die Intensität des Appells, und diskutiert Chancen sowie Risiken der Angstwerbung.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Angstappelle dann am wirksamsten sind, wenn sie an grundlegende Motive appellieren, betont jedoch die Notwendigkeit einer zielgruppengerechten Gestaltung, um Abwehrmechanismen zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Angstappelle, Furcht, Werbepsychologie, Verhaltensänderung, Einstellungsänderung, Komasaufen, Involvement, Werbewirkung, Konsumentenpsychologie, Handlungsempfehlung, ethische Normen, Relevanz, Akzeptanz, Angstbewältigung, Kampagnengestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Wirkung von Angst- und Furchtappellen in der werblichen Kommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Definition, den Wirksamkeitsfaktoren (wie Intensität und Involvement) sowie den ethischen Risiken der Angstwerbung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die theoretischen Grundlagen und Wirkungsweisen von Angstappellen in der Werbung zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um einen wissenschaftlichen Essay, der auf einer fundierten Literaturanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die psychologischen Hintergründe, Einflussfaktoren wie das persönliche Involvement, Chancen und Risiken sowie ein konkretes Beispiel aus der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Angstappelle, Furcht, Werbewirkung, Konsumentenverhalten und psychologische Handlungsinstruktionen.

Warum ist die Intensität des Angstappells so entscheidend?

Laut den Ergebnissen der Arbeit ist eine mittlere Intensität am effektivsten, da zu schwache Appelle keine Aufmerksamkeit erregen und zu starke Appelle zur Ignoranz oder Abwehr führen können.

Welches Fallbeispiel wird zur Veranschaulichung herangezogen?

Die Arbeit analysiert die „Don’t drink too much – stay gold!“-Kampagne der Polizei gegen das „Komasaufen“ bei Jugendlichen.

Können Angstappelle auch negative Auswirkungen haben?

Ja, insbesondere bei unethischer Umsetzung oder wenn sie die falsche Zielgruppe erreichen, können sie laut Autorin Abwehrmechanismen, Leugnung oder sogar Belustigung auslösen.

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Résumé des informations

Titre
Die Wirkung von Furcht- und Angstappellen in der Werbung. Welchen Einfluss haben Werbebotschaften?
Université
University of applied sciences, Cologne
Note
1,3
Auteur
Sarah Gaede (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
15
N° de catalogue
V1022907
ISBN (ebook)
9783346444981
ISBN (Livre)
9783346444998
Langue
allemand
mots-clé
wirkung furcht- angstappellen werbung welchen einfluss werbebotschaften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Gaede (Auteur), 2021, Die Wirkung von Furcht- und Angstappellen in der Werbung. Welchen Einfluss haben Werbebotschaften?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022907
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Extrait de  15  pages
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