Die Regierungsform der Demokratie aus Sicht des Theoretikers Spinoza


Hausarbeit, 2018

11 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Notwendigkeit des Staates
2.1 Naturzustand und Menschenbild Spinozas
2.2 Affekte nach Spinoza

3.0 Entstehung des Staates nach Spinoza
3.1 Vereinigung von Individuen
3.2 Koordination und Kooperation
3.3 Politisches Gemeinwesen

4.0 Demokratie
4.1 Freiheit
4.2 Vielfalt
4.3 Partizipation
4.4 Stabilität

5.0 Macht der Masse

6.0 Fazit

7.0 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

Im Folgenden werde ich mich mit der, dem Geiste des Menschen am besten entsprechenden, Staatsform befassen. Die theoretischen Grundlagen sind dabei auf Spinoza zurück zu führen. Ich habe ihn gewählt, weil er, meiner Meinung nach, die Demokratie sehr sinnvoll zu verteidigen weiß, da er keinesfalls eine utopische Theorie geschaffen hat, sondern auf seinen Beobachtungen heraus die Demokratietheorie entwickelt.

Die Argumentation ist auf der ethischen Grundlage der Freiheit, als höchstes Gut, aufgebaut, denn auch Spinoza hat sich daran schon zu seiner Zeit orientiert. Diese Fortschrittlichkeit, bereits im 17. Jahrhundert seinerseits, macht ihn zu einem besonderen Staatstheoretiker.

Augenmerk wird sein, welche Argumente ihn dazu bewogen haben, in einer im Allgemeinen repressiven Zeit, zu der Annahme zu kommen, dass der Mensch am besten in der Demokratie lebt und diese seinem Wesen bestmöglich entspricht.

Dazu werde ich als erstes Spinozas Verständnis des Menschen und seinem ursprünglichen Zustand darlegen. Auf dieser Grundlage werde ich die Argumente analysieren, die die von ihm aufgestellte These unterstützen, dass Demokratie die Natur des Menschen wiederspiegelt und deshalb die natürlichste Regierungsform ist, die der Mensch wählen kann.

Dabei wird auch das Seminarthema „Zukunft der Macht“ aufgegriffen. Spinoza ordnet in seinen Schriften die Macht einer großen Gruppe an Menschen zu, was bedeutet, dass er es für ethisch richtig hält, die Macht der Masse zu überlassen und nicht einem einzelnen Souverän. Gerade in heutigen Zeiten, wo Diktatoren und Aristokraten sich vermehrter Beliebtheit bei Staatsbürgern erfreuen, ist es deshalb umso spannender sich nochmal von Beginn an die Vorteile unserer Staatsform anzusehen und ihren eigentlichen Ursprung, sowie die ihr zugrundeliegende Philosophie und Intention zu analysieren.

2.0 Notwendigkeit des Staates

Spinoza analysiert in seinen Schriften eine unabdingbare Notwendigkeit des Staatzustandes, insofern die Menschen friedvoll und frei miteinander leben wollen.1 Auch wenn Staat und Freiheit oftmals konträr assoziiert werden, so sei doch der Staat grundlegend dafür verantwortlich, die Freiheit der Individuen zu bewahren. Das dies in einem Staatsverhältnis besser gewährleistet werden kann, als ohne jegliche Staatsform wird nun anhand von Spinozas Argumenten weiter ausgeführt.

2.1 Naturzustand und Menschenbild Spinozas

Das Individuum ist frei geboren, nach Spinoza, da es im Naturzustand die Macht Gottes widerspiegelt und dem Selbsterhaltungstrieb unterworfen ist. Wenn das Individuum Gottes Macht widerspiegle, bedeutet dies, dass es mit Gottes Rechten ausgestattet ist und folglich im Naturzustand nach Gottes Recht handelt. Alles was der Mensch im Naturzustand zur eigenen Selbsterhaltung tut, tut er demzufolge mit dem Recht Gottes. Eben drum sei durch das Recht der Natur nichts verboten oder in gut und schlecht klassifiziert, da alle Handlungen Gottes Macht widerspiegeln würde.2

Dies bedeute aber auch, dass jeder Mensch im Naturzustand auf sich alleine gestellt sei. Laut Spinoza aber kann der Mensch, alle für ihn lebensnotwendigen Dinge, nicht alleine beschaffen, weshalb er auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Dadurch schränkt sich die vollendete Freiheit im Naturzustand selbst ein, denn der Mensch ist dadurch schon immer in einer Art Gesellschaft eingebettet, selbst im Naturzustand.3

So lassen sich sogar im theoretisch freiheitlichsten aller Zustände, dem Naturzustand, erste Hinweise auf eine Form des Staatsverhältnisses schließen, durch das der Mensch geprägt ist. Und auch, dass der Mensch ohne jegliche Zusammenarbeit mit anderen Menschen eingeschränkter ist, als wenn er sich mit anderen Menschen zusammentut. Folglich lebt der Mensch, laut Spinoza, im Naturzustand nicht in der für ihn größtmöglichen Freiheit, beziehungsweise schöpft sein natürliches Recht, was ihm Gott gab, nicht vollendet aus. Weitergehend sogar, kann er sich und damit seine Gattung nicht im Naturzustand am Leben erhalten, da er andere Menschen bräuchte, um alle seine Bedürfnisse, die den Menschen ausmachen, zu erfüllen.

Spinoza behauptet sogar, dass die Rechte des Einzelnen wertlos sind, ohne die Hilfe anderer Menschen, die ihn unterstützen würden sein Recht auszuüben. Die Menschen haben also nicht nur persönliche Rechte, sondern, durch ihre Koexistenz, folglich gemeinsame Rechte, dessen Nutzen es bestmöglich auszuschöpfen gilt, ohne sich von der Natur des Selbst zu entfremden. Deshalb gälte es Systeme zu bilden, in denen der Mensch seine Natur beibehält.4 Denn nur in einem solchen gemeinschaftlichen System könne der Mensch seine besonderen Fähigkeiten, wie die Vernunft, nutzen, ansonsten bliebe er ein triebgesteuertes Wesen, welches sich durch seine leidenschaftlichen Triebe zugrunde richten würde.5

Eingeschränkt ist der Mensch dem her, also durch sein eigenes Verhalten. Spinoza ist, wie Hobbes, der Meinung, dass der Mensch seinen Leidenschaften unterworfen sei. Darum ist eine, diese Gefühle einschränkende Gewalt, von Nöten, die den Mensch vor seiner eigenen Selbstzerstörung durch Unvernunft bewahre. Anders als Hobbes aber, glaubt Spinoza, dass der Mensch für ein geordnetes Zusammenleben nicht seiner Macht entzogen werden müsse oder gar dürfe, sondern diese behalten solle und macht die Freiheit dadurch zum höchsten Gut des Menschen, durch welches er sich selbst erhalten könne und Gott wiederspiegle.6

2.2 Affekte nach Spinoza

Das Verhalten der Menschen sei zudem grundlegend von Affekten, also emotionalen Reaktionen, auf Ereignisse geprägt. Das mache den Menschen unvernünftig. Doch für ein friedliches Zusammenleben sei die Vernunft einer der ausschlaggebendsten Punkte. Im Naturzustand reagiere der Mensch situativ, dadurch oft voreilig und wenig vorrauschauend. Ausschlaggebend dafür sind seine kurzweiligen Gefühle, die durch den leidenschaftlichen Selbsterhaltungstrieb hervorgerufen werden. Diese jedoch sind durch die impulsive Beschaffenheit so ausgelegt, dass sie nicht mit einbeziehen, dass der Mensch auch von anderen Mensch abhängig ist, selbst im Naturzustand, also der Mensch demzufolge vorrauschend auch die Rechte der anderen berücksichtigen sollte, um das für ihn persönlich bestmögliche zu erreichen. Dies geschieht nur wenn der Mensch vernunftgeleitet handelt. Der Mensch müsse also versuchen sich nicht nur von den Affekten leiten zu lassen.7

Aus diesem Grund benötige der Mensch eine Institution, die ihn von affektgeleitetem Handeln abbringt und stattdessen die Vernunft einsetzen lässt.8

3.0 Entstehung des Staates nach Spinoza

Damit das Individuum also nicht von Affekten geleitet in die Selbstzerstörung verfällt, benötigt es einen festgelegten Rahmen, der die negativen Eigenschaften seinerseits unterdrückt und die positiven fördert. Da die Freiheit der Individuen durch das Recht Gottes9 vorgegeben ist, darf dieser Rahmen jedoch nicht den Menschen an sich unterdrücken. Fest steht aber, dass der Naturzustand überwunden werden muss.

Es darf aber in Folge eines Staatsgebildes keinen Alleinherrscher geben und die Individuen müssen ihre Rechte behalten, als auch gleichberechtigt sein, um das Naturrecht, das Recht Gottes, nicht zu verlieren und so ihre Position zu verschlechtern. Ziel des Staates ist also eine Verbesserung der individuellen Position der Menschen, ausgehend vom Naturzustand.

3.1 Vereinigung von Individuen

Dadurch entsteht nach Spinoza eine alternativlose Notwendigkeit der Vereinigung der Einzelnen zu einem Gesamten. Diese kann als Vorstufe zur Staatsbildung gesehen werden. Wichtig dabei ist, dass dadurch die Individuen ein Versprechen eingehen, sich an die gemeinschaftlich getroffenen Vereinbarungen zu halten. Dadurch soll sich jedoch keineswegs ihr „Recht auf Alles“, das „Naturrecht“ schmälern.10

Stattdessen kommt es durch die Vereinigung auf gemeinsame Vereinbarungen, sogar zu einer Besserstellung des Einzelnen. Denn durch die Gemeinschaft soll kein Individuum seine Rechte aufgeben, sondern erreichen, dass die Naturrechte auch garantiert von allen gegenüber allen eingehalten werden.11

3.2 Koordination und Kooperation

Der bloße Selbsterhaltungstrieb des Menschen wurde nämlich von Spinoza als dysfunktional erklärt, da er durch die Beeinflussung des Menschen durch Affekte, kein friedliches Zusammenleben der Menschen gewährleisten könne.12

Deshalb rät Spinoza den Individuen ihre Macht so zu koordinieren, dass sich dadurch ihre Macht sogar steigert, denn durch das Zusammenlegen der Macht des Einzelnen und die im Naturzustand verankerte persönliche Angewiesenheit der Einzelnen auf Hilfe anderer zur Selbsterhaltung, wirkt diese Kombination schützend auf die Rechte der Individuen im Einzelnen ein. Denn durch das Zusammenlegen der Macht schränkt sich das Individuum widererwartend nicht ein, sondern befreit sich nur von den negativen Seiten des Naturzustandes, denn die Kooperation unter den Menschen löst „institutionell“13 das Problem, das die Affekte entstehen lassen, da es „Gegenaffekte“ hervorruft, die beispielweise Hass entgegenwirken. Dies geschieht durch die Vereinbarung auf der die Kooperation geschlossen ist14, da das brechen der Vereinbarungen und die darauffolgenden Konsequenzen Furcht hervorrufen, wird das Individuum aus reinem Selbsterhaltungstrieb, also aus Eigeninteresse die Gemeinschaft schützen, beziehungsweise mindestens nicht gegen sie vorgehen. Das bedeutet genauer, dass kein Mensch die Rechte eines anderen einschränkt, da die Kooperation bewirkt, dass ein jeder mehr erreichen kann und dies der Ansporn ist die Kooperation untereinander zu bewahren. Halten sich alle, durch ihren Gott gegeben Selbsterhaltungstrieb, an diese Vereinbarung, ist ein friedliches Leben möglich.

3.3 Politisches Gemeinwesen

Diesen Zusammenschluss bezeichnet Spinoza als politische Gemeinwesen, die „Res publica“15. Sie ist für ihn das tragende Subjekt des späteren Staatsgebildes. Dies rührt daher, dass innerhalb dieser Gemeinschaft jeder das Naturrecht innehat. Es kommt zu keiner Übertragung der Rechte an Andere, jeder behält sein Recht für sich in der Gemeinschaft. Somit hat die Gemeinschaft die höchste Regierungsgewalt.16

Dieser Gewalt muss, verständlicher Weise, in einem funktionierenden System Folge geleistet werden. Das passiert, laut Spinoza, automatisch durch zweierlei Dinge: Die Vernünftigen gehorchen durch ihren freien Willen, da sie mithilfe der Vernunft erkannt haben, dass die Macht des Gemeinwesens, das am sinnvollsten gewählte System für alle Individuen ist und auch sie als einzelne Person davon am meisten profitieren.17 Die Unvernünftigen gehorchen durch die Furcht vor Bestrafung ihrer selbst durch die Macht der Gemeinschaft.18

„Eine solch Vereinigung, gefestigt, über erlassene Gesetze und die ihr zukommende Gewalt, sich selbst zu erhalten, heißt Staat.“19

Daraus lässt sich schließen, dass die Besonderheit des Staates, für Spinoza, in der Bündelung der Macht an die Masse liegt, durch die der Einzelne, die Einzelne Vorteile erlangen soll, damit er die Kooperation mit den anderen eingeht und beibehält. Das politische Gemeinwesen ist für Spinoza deshalb der erstrebenswerteste Zustand, da keiner seine persönlichen Rechte verliert.

Jedoch blieb Spinoza hier sehr grob in seinen Ausführungen und beschränkte sich auf die Aussage, dass „alle Macht vom Volk ausgehe“20. Weitere Demokratietheoretische Ausführungen folgen nicht.

4.0 Demokratie

Daraus lässt sich eine sehr absolutistische Form der Demokratie ableiten.21

Die Demokratie wird von Spinoza, als die Form zur Bewahrung der Freiheit und der Rechte, die Gott den Menschen gegeben hat, angepriesen. Die Demokratie garantiert dadurch, dass was eigentlich schon im Naturzustand vorhanden sein sollte, aber durch das Fehlen von Gesetzen und Vereinbarungen nicht gewährleistet werden kann. Da der Naturzustand durch Gott festgelegt ist und in ihm die Rechte Gottes gelten, könnte man folgern, dass die Demokratie eine gottgewollte Regierungsform ist. Dies ist vor dem Hintergrund Spinozas Lebenszeit durchaus ein wichtiges Argument, da im 17. Jahrhundert der Glaube eines der wichtigsten Argumente überhaupt war und auch andere Theoretiker ihre Staatstheorien damit stützen wollten.22

4.1 Freiheit

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Demokratie ist die Freiheit der Menschen. Die Freiheit der Menschen bezieht sich in der Staatsform vor allem auf die Freiheit des Denkens. Aber auch die Freiheit des selbstbestimmten Handelns ist für Spinoza von großer Bedeutung. Diese jedoch muss für ihn in dem Rahmen der Vereinbarung und des Gemeinwohls stattfinden23, darf sich folglich nicht gegen ein Mitglied der „Res publica“ richten.24

4.2 Vielfalt

Die Wichtigkeit der Freiheit drückt sich bei Spinoza auch dadurch aus, dass er die Vielfalt, die die Menschen mitbringen schätzt und für die Funktion des Staates nutzen möchte.

Es macht laut ihm keinen Sinn Andersdenkende zu unterdrücken. Stattdessen solle man aus der Situation das Positive, nämlich das Potenzial zur Mündigkeit der Menschen ziehen, damit diese sich mit ihren Ideen in die Gemeinschaft einbringen. Die Vielfalt der Menschen unterstützt demzufolge den politisch demokratischen Prozess.25

Würde man anfangen die Denke bestimmter Menschen zu unterdrücken würde man nur Unmut produzieren, was den Zerfall des Staates zur Folge hätte und die Rückkehr in den Naturzustand mit all seinen Negativen Effekten. Durch die Beschaffenheit des Menschen sei er nicht an seiner eigenen Denkweise zu hindern, weshalb folglich alle Meinungen im Rahmen der Vereinbarung der Gemeinschaft zugelassen werden müssen, um keine Unruhe zu stiften, sondern dem Mensch das Gefühl der Freiheit zu lassen, so dass er keinen Grund sieht aus der Gemeinschaft auszutreten.26

4.3 Partizipation

Durch die Sicherstellung der Freiheiten, die der Mensch im Naturzustand hat, bleibt er trotz des Lebens in einer Gemeinschaft folglich eigenständig und mündig. Dies ist ebenso eine wichtige Voraussetzung Spinozas für die Funktionalität der Demokratie.27 Denn die Partizipation ist das was die Demokratie am Leben erhält, denn durch die Partizipation aller Staatsbürger bildet sich ein Kontrollorgan, denn jeder wird darauf achten, dass niemand ihm schadet. Folglich werden alle Vereinbarungen eingehalten und die Rechte von Niemandem unterdrückt. Dies funktioniert allerdings nur, wenn sich auch alle beteiligen.

4.4 Stabilität

Die Stabilität ist ein wichtiger Grund den Naturzustand zu verlassen und eine Staatsform zu gründen. Die Demokratie hält Spinoza indes, durch die gegenseitige Rückversicherung, für die stabilste aller Regierungsformen.

4.4.1 Verfassung

Stabilität würde außerdem durch die Vereinbarungen erreicht, die die Mitglieder der Gemeinschaft eingehen, denn das Fehlen solcher Sicherheiten ist das Hauptargument, was den Staat überhaupt notwendig mache.

Spinoza hatte keine Gewaltenteilung vorgesehen, sondern lässt die alleinige Macht bei der Gemeinschaft, die somit alle Gewalten ausübt.28

Dies lässt sich auf Spinozas Ausführung zur Gleichheit der Rechte aller zurückführen. Würde die Gemeinschaft ein Recht auf nur einen bestimmten Teil der Gemeinschaft übertragen, so hätte nicht mehr jeder seine natürlichen Rechte inne, die nach Spinoza von Gott gegeben und dadurch unbedingt schützenswert sind, weshalb dies ebenso in einer von ihm grob formulierten Verfassung so festgehalten wurde.

4.4.2 Gesetze

Da Spinoza sehr grob in seinen Ausführungen zur Demokratie bleibt, beschränkt er sich auch auf ein einziges Gesetz, nämlich dass man dem Versprechen, der Entscheidung der Masse zum Wohle der Gemeinschaft, nachzukommen hat.

Die Beschränktheit von ihm entwickelter Regelungen lässt sich außerdem darauf zurückführen, dass er der Meinung ist, dass zu viele Regeln und Gesetze den Menschen einschränken und unzufrieden machen, dadurch sogar das Brechen der Gesetzte eine Folge wäre29, was Instabilität auslösen würde. Zu viele Gesetze würden außerdem eine Entfremdung der Menschen vom Staat bedingen, wie sie heutzutage oft kritisiert wird. Dadurch würde der Sinn der Demokratie Spinozas, die direkte Repräsentation der Einzelnen in einem Staat und folglich das, was die Natur des Menschen, nach Spinoza, ausmacht und die Demokratie zu einer natürlichen Regierungsform macht, verloren gehen. Daraus lässt sich Schlussfolgern, dass Spinoza zwar einen Staat für nötig hält, diesen aber möglichst begrenzt halten will, um den Menschen nicht von seiner Natur zu entzweien.

[...]


1 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, Vergl. S. 216-217.

2 Ebd., Vergl. S. 222.

3 Ebd., Vergl. S. 223.

4 Heerich, Vergl. S. 55.

5 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, Vergl. S. 219.

6 Ebd., Vergl. S. 218.

7 Ebd., Vergl. S.218-219.

8 Ebd., Vergl. S.219.

9 Ebd., Vergl. S. 222.

10 Baruch de Spinoza. Theologisch-politischer Traktat, Vergl. S. 174.

11 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, Vergl. S. 222-223.

12 Ebd., Vergl. S. 178.

13 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, S.219.

14 Vergl. 3.1.

15 Baruch de Spinoza. Theologisch-politischer Traktat, S. 179.

16 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, Vergl. S. 224.

17 Vergl. 3.1.1 Koordination und Kooperation.

18 Vergl. Baruch de Spinoza. Theologisch- politischer Traktat, S.181.

19 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, S. 219.

20 Ebd.

21 Ebd., Vergl. S. 182.

22 Vergl. Hobbes „Leviathan“.

23 Baruch de Spinoza. Theologisch-politischer Traktat, Vergl. S. 222.

24 Baruch de Spinoza. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt, Vergl. S. 224.

25 Ebd., S.217.

26 Ebd.

27 Baruch de Spinoza. Theologisch-politischer Traktat, Vergl. S.179.

28 Ebd., Vergl. S. 182.

29 Ebd. Vergl. S. 224.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Die Regierungsform der Demokratie aus Sicht des Theoretikers Spinoza
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V1022988
ISBN (eBook)
9783346428776
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratietheorie, Spinoza, Politische Theorie, Politische Philosophie, Demokratie
Arbeit zitieren
Caroline Binkowski (Autor:in), 2018, Die Regierungsform der Demokratie aus Sicht des Theoretikers Spinoza, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022988

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