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Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule. Cornelia Funkes "Fabers Schatz"

Título: Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule.  Cornelia Funkes "Fabers Schatz"

Trabajo , 2021 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jelena Hummel (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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In dieser Arbeit soll demnach unter Berücksichtigung der Aufgaben, Ziele und Methoden des (interkulturellen) Literaturunterrichts der Grundschule die Interkulturalität des Buches" Fabers Schatz" herausgearbeitet werden, um schließlich dessen Eignung für den interkulturellen Literaturunterricht feststellen zu können.

Dazu werden in Kapitel zwei die Literaturdidaktischen Kompetenzen von Abraham und Kepser aufgeführt, welche von den definierten Teilkompetenzen von Willenberg, Haas und Frederking ergänzt wurden. Darauf folgt die Aufgaben und Ziele des Literaturunterrichts nach Spinner. Hervorzuheben ist hier nochmals, dass eine grundsätzliche Lesemotivation das oberste Ziel ist. Zum Abschluss an dieses informatorische Kapitel wurden die Methoden des Literaturunterrichts nach Spinner genannt, die die Etablierung einer Lesekultur zum Ziel haben, sodass die Kinder nicht nur im Umfeld Schule zum Buch greifen. Unterstützt wurden diese Methoden durch die Phasenmodelle von Kreft und Fritzsche, die als Anhaltspunkt zur Unterstützung im Literaturunterricht dienen.

In Kapitel drei werden speziell der interkulturelle Literaturunterricht behandelt und der Frage nachgegangen, warum interkulturelle Bildung immer wichtiger wird. Es werden Ziele wie die Offenheit für Fremdes oder das Wissen über die Vielfalt genannt und Methoden erläutert, um die Ziele zu erreichen. Zusammenfassend soll der interkulturelle Literaturunterricht mit Hilfe von kognitivem Wissen, handlungsorientiertes Lernen und Wahrnehmung interkultureller Situationen zu einem Bewusstwerden der eigenen Einstellung und Wertehaltung führen, um so eine Toleranzfähigkeit zu entwickeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturunterricht in der Grundschule

2.1. Literaturdidaktische Kompetenzen

2.2. Aufgaben und Ziele des Literaturunterrichts

2.3. Methoden des Literaturunterrichts

3. Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule

3.1. Interkulturelles Lernen in der Grundschule

3.2. Ziele des interkulturellen Lernens

3.3. Methoden des interkulturellen Lernens

3.4. Vermittlung von interkulturellem Lernen

3.5. Möglichkeiten und Schwierigkeiten interkulturellen Literaturunterrichts

4. Cornelia Funkes „Fabers Schatz“

4.1. Interkulturalität im Buch

4.2. Umsetzungsmöglichkeit im interkulturellen Literaturunterricht

4.3. Chancen für den interkulturellen Literaturunterricht

4.4. Stärken und Schwächen des Kinderbuches

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Potenziale eines interkulturellen Literaturunterrichts in der Grundschule. Das primäre Ziel ist es, anhand des Kinderbuches „Fabers Schatz“ von Cornelia Funke aufzuzeigen, wie interkulturelle Bildung konkret im Unterrichtsalltag umgesetzt werden kann, um Empathie, Toleranz und ein Verständnis für kulturelle Vielfalt bei Kindern zu fördern.

  • Grundlagen der Literaturdidaktik und interkultureller Kompetenz
  • Methodische Ansätze für den Literaturunterricht in der Grundschule
  • Analyse des Kinderbuches „Fabers Schatz“ hinsichtlich interkultureller Aspekte
  • Entwicklung und Reflexion von Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht

Auszug aus dem Buch

4.1. Interkulturalität im Buch

Der Junge Faber bekommt von seinem Opa einen fliegenden Teppich geschenkt, als dieser nach Amerika geht. Um mit diesem fliegen zu können, müssen allerdings Schnörkel darauf entziffert werden. Faber macht sich auf den Weg zum Hafen, um dort Menschen unterschiedlicher Herkünfte zu treffen, die ihm beim Entziffern helfen könnten. Er trifft schließlich Shaima, ein Mädchen aus Damaskus. Ihr gelingt es, die Zeichen zu entziffern und den Teppich zum Fliegen zu bringen. Sie fliegen gemeinsam um die Welt, lernen neue Kulturen kennen und bringen sich gegenseitig ihre Sprache bei (vgl. Funke 2016).

Die Analyse der Interkulturalität in diesem Buch erfolgt textintern und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Handlung, greift allerdings auch Figuren der Geschichte mit auf. Dabei ist zu erwähnen, dass der Text des Buches von Illustrationen begleitet werden, die passend zur Handlung neben- bzw. untereinander angeordnet wurden, sodass auch äußerliche Aspekte in der Analyse eine Rolle spielen.

Das Buch beginnt mit den Bildern von Fabers Freunden, welche von ihren Großeltern eine Katze oder ein Modellschiff bekommen haben. Es folgt die rhetorische Frage an den Leser, was Faber wohl bekommt, wenn sein Opa nach Amerika ziehen wird. An dieser Stelle erfolgt ein Einschub der Autorin mit der Frage, welcher Opa denn noch nach Amerika zieht (ebd., S. 2-3). Hier wird die Interkulturalität zum ersten Mal angesprochen, denn der Opa von Faber möchte in einer neuen Kultur leben. Allgemein steht der Opa für die kulturelle Vielfalt in dem Buch. So beschreibt Faber, dass sein Opa viele Sachen „aus allen Ecken der Welt“ (ebd., S.3) besitze, er, als er jung war, zur See gefahren sei (ebd., S. 9) und dadurch viele Länder wie Indien und Neuseeland zu Gesicht bekommen hätte (ebd., S. 7). Bereits auf der zweiten Doppelseite bekommt Faber den größten Schatz von Opa, den Teppich, überreicht. Auf den Bildern wird nun in gewisser Weise deutlich, wo sich die Geschichte abspielt: Im Hintergrund erkennt man einen Hafen und das Meer (ebd., S. 4-5). Zwar erfährt man nicht, in welcher Stadt die Geschichte spielt, dennoch spiegelt sich auch hier die Vielfalt wider. Der Hafen steht für die Freiheit und die kulturellen Möglichkeiten, die erreicht werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die wachsende Bedeutung interkultureller Bildung in einer Einwanderungsgesellschaft dar und leitet die Forschungsfrage anhand des Buches „Fabers Schatz“ her.

2. Literaturunterricht in der Grundschule: In diesem Kapitel werden literaturdidaktische Kompetenzen, zentrale Ziele wie Lesemotivation und bewährte Methoden des Literaturunterrichts erläutert.

3. Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule: Es werden die theoretischen Grundlagen des interkulturellen Lernens, spezifische Bildungsziele sowie verschiedene Vermittlungsansätze und Herausforderungen in diesem Bereich diskutiert.

4. Cornelia Funkes „Fabers Schatz“: Dieses Kapitel beinhaltet eine interkulturelle Analyse des Buches, skizziert ein konkretes Unterrichtsbeispiel und reflektiert die Chancen sowie inhaltliche Stärken und Schwächen der Erzählung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die Eignung des Kinderbuches als Medium zur Förderung interkultureller Kompetenzen.

Schlüsselwörter

Interkultureller Literaturunterricht, Grundschule, Lesemotivation, Fabers Schatz, Cornelia Funke, Interkulturelles Lernen, Literaturdidaktik, Mehrsprachigkeit, Kulturelle Vielfalt, Empathie, Vorurteilsbewusste Bildung, Identitätsfindung, Textanalyse, Methoden, Grundschulunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Literatur in der Grundschule genutzt werden kann, um interkulturelles Lernen zu initiieren und zu fördern, mit einem Fokus auf das Buch „Fabers Schatz“ von Cornelia Funke.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die allgemeine Literaturdidaktik, die Prinzipien interkultureller Erziehung im Primarbereich sowie die praktische didaktische Analyse und Unterrichtsplanung zu einem ausgewählten Kinderbuch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwieweit das Buch „Fabers Schatz“ als Medium geeignet ist, um Kindern kulturelle Vielfalt näherzubringen und ihre interkulturellen Kompetenzen sowie ihr Verständnis für das Fremde zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse aktueller didaktischer Konzepte (u.a. nach Spinner, Haas, Frederking) und führt eine qualitative Analyse des Kinderbuches durch, ergänzt durch einen exemplarischen Entwurf für eine Unterrichtssequenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Grundlagen des Literaturunterrichts, die theoretische Verankerung des interkulturellen Lernens und die konkrete inhaltliche Auseinandersetzung mit den Motiven und Illustrationen des untersuchten Kinderbuches.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Interkulturalität, Literaturdidaktik, literästhetische Rezeptionskompetenz, Empathie und Mehrsprachigkeit.

Welche Rolle spielt die „indirekte Vermittlung“ laut der Autorin im Unterricht?

Die Autorin hebt hervor, dass sich gerade im Primarbereich die indirekte Vermittlung empfiehlt, da hier Inhalte spielerisch und „nebenbei“ in den Unterricht integriert werden können, ohne die Kinder durch explizite theoretische Wissensvermittlung zu überfordern.

Wie bewertet die Autorin die Darstellung von Hautfarbe im Buch kritisch?

Die Autorin stellt fest, dass das Buch zwar kulturelle Vielfalt thematisiert, dabei aber Hautfarbe teils problematisierend als primäres Unterscheidungsmerkmal nutzt, was ohne eine sensible pädagogische Aufarbeitung rassistische Klischees reproduzieren könnte.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule. Cornelia Funkes "Fabers Schatz"
Universidad
University of Education Ludwigsburg
Calificación
1,3
Autor
Jelena Hummel (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
27
No. de catálogo
V1023401
ISBN (Ebook)
9783346420251
ISBN (Libro)
9783346420268
Idioma
Alemán
Etiqueta
interkultureller literaturunterricht grundschule cornelia funkes fabers schatz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jelena Hummel (Autor), 2021, Interkultureller Literaturunterricht in der Grundschule. Cornelia Funkes "Fabers Schatz", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023401
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