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Behandlung eines Schlaganfall-Patienten. Eine imaginäre Fallstudie

Titel: Behandlung eines Schlaganfall-Patienten. Eine imaginäre Fallstudie

Hausarbeit , 2020 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Calvin Albrot (Autor:in)

Psychologie - Biologische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Fallstudie verfolgt das Ziel der bestmöglichen medizinischen Versorgung eines imaginären 62-jährigen Patienten, der in die Ambulanz eingeliefert wurde. Eine konkrete Diagnose ist die Voraussetzung für ein zielführendes und adäquates Vorgehen, weshalb zunächst das Ziel darin besteht, herauszufinden, welche Erkrankung bei dem Patienten vorliegt. Hierfür dienen eine Anamnese, eine hinreichende Untersuchung und die Einordnung in die ICD-10. Nachdem eine eindeutige Diagnose getroffen wurde, besteht das Ziel anschließend in der Erstellung eines Behandlungsplans. Im ersten Schritt wird die Akutversorgung verordnet, danach das Konzept einer langfristigen Rehabilitation erstellt. Dementsprechend liegt das Ziel darin, den Patienten zu retten und einen stabilen Genesungsprozess hervorzurufen, um einen langfristig guten Gesundheitszustand gewährleisten zu können.

Trotz Fortschritten in der Medizin und Erkenntnissen hinsichtlich Präventionsmaßnahmen kommt es in Deutschland jährlich zu vielen medizinischen Notfällen. Laut einer Schätzung werden bundesweit rund 7.5 Millionen Menschen im Rahmen der ambulanten Notfallversorgung behandelt. 10 Prozent der in den Notaufnahmen vorstelligen Patienten sind lebensbedrohlich erkrankt. Eines der häufigsten diagnostizierten Krankheitsbilder, welches zum Tode oder zu Behinderung im Erwachsenenalter führt, ist der Schlaganfall. Besonders ältere Menschen (65 Jahre+) sind hiervon betroffen, jedoch ist der Schlaganfall auch bei jüngeren Menschen nicht auszuschließen. Die Sterberaten sinken in hochentwickelten Ländern in den letzten Jahrzehnten stetig, welches auf die Fortschritte in der Prävention und der Therapie des Schlaganfalls zurückzuführen ist. Nichtsdestotrotz steigt die absolute Anzahl der Schlaganfälle wegen des demografischen Wandels. Die Menschen werden immer älter, weshalb in Prognosen davon ausgegangen wird, dass zukünftig auch mehr Menschen Schlaganfälle erleiden werden. Neben gesundheitlichen Folgen kommt es durch die Behandlung und teilweise lange Rehabilitationsprogramme zu hohen wirtschaftlichen Kosten. Aus diesen Gründen ist die Behandlung der Thematik von größter praktischer Relevanz, weshalb im Folgenden näher darauf eingegangen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Fallbeschreibung

2.2 Verdachtsdiagnosen

2.3 Krankheitsbild und Epidemiologie des Schlaganfalls

2.4 Ätiologie des Schlaganfalls

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Die Diagnose

3.2 Die akute Behandlung

3.3 Die Folgen und die Rehabilitation

4 Diskussion

4.1 Prävention von Schlaganfällen

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie zielt darauf ab, den bestmöglichen medizinischen Versorgungspfad für einen 62-jährigen Patienten mit einem akuten Schlaganfall zu skizzieren, von der initialen Diagnose bis hin zur langfristigen Rehabilitation.

  • Epidemiologische Hintergründe und Ursachen des Schlaganfalls
  • Diagnostische Verfahren zur Differenzierung zwischen Hirninfarkt und Hirnblutung
  • Akutmedizinische Versorgungsstrategien und spezifische Therapien wie die Thrombolyse
  • Komplikationsmanagement und rehabilitative Maßnahmen zur Wiederherstellung der Alltagsfunktionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Diagnose

Eine schnelle und effektive Methode, um Frühwarnsymptome von Schlaganfällen zu erkennen, bildet die „FAST-Regel“ (Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe). Die Abkürzung steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit), die Indikatoren für einen Schlaganfall sein können. Für die Untersuchung des Gesichts und der Mimik kann die Person z. B. aufgefordert werden zu lächeln. Wenn ein Mundwinkel herabhängt, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin. Bezüglich der Arme kann die Person darum gebeten werden, sie nach vorne auszustrecken und die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Hemiparese können nicht beide Arme gehoben werden, sondern ein Arm sinkt oder dreht sich. Um herauszufinden, ob die Sprache betroffen ist, soll der Patient einen einfachen Satz nachsprechen. Wenn es ihm nicht gelingt oder die Stimme verwaschen klingt, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor. In dieser Methode ist der Zeitfaktor sehr wichtig, weshalb bei Symptomen unmittelbar mit der apparativen Untersuchung fortgeführt werden sollte (Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe, 2020).

Die medizinische Entscheidungsfindung begleitet den gesamten Prozess der Diagnose und Behandlung. Sie soll evidenzbasiert sein, damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse dem Patienten in vollem Umfang helfen können. Der behandelnde Arzt benötigt dafür ein umfangreiches Fachwissen sowie die Fähigkeit, „relative Wahrscheinlichkeiten verschiedener Krankheiten einschätzen zu können, die Signifikanz von Fehldiagnosen zu verstehen und eher unwahrscheinliche Diagnosen zu kennen“ (Paula, 2014, S. 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die medizinische Relevanz des Schlaganfalls angesichts des demografischen Wandels und definiert das Ziel der Arbeit, einen Versorgungspfad für einen konkreten Fall zu entwickeln.

2 Theoretische Grundlagen: Liefert die Falldaten, erläutert die verschiedenen Formen des Schlaganfalls sowie deren Ätiologie und diskutiert epidemiologische Kennzahlen.

3 Methodisches Vorgehen: Detailanalyse der diagnostischen Methoden (u.a. FAST-Regel, CCT/MRT) sowie der Akutbehandlung und anschließenden rehabilitativen Ansätze.

4 Diskussion: Erörtert präventive Strategien in der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und gibt einen Ausblick auf technologische Innovationen in der Versorgung.

Schlüsselwörter

Schlaganfall, Hirninfarkt, Hirnblutung, Hemiparese, Diagnostik, Thrombolyse, Rehabilitation, Stroke Unit, FAST-Regel, Prävention, Notfallmedizin, Neurothrombektomie, Prognose, Risikofaktoren, Evidenzbasierte Medizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Fallstudie über die medizinische Behandlung eines 62-jährigen Patienten, der mit einem akuten Schlaganfall in eine Notfallambulanz eingeliefert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Diagnosestellung, die akute Notfallversorgung, die pathophysiologischen Grundlagen des Schlaganfalls sowie die langfristige Rehabilitation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den gesamten Versorgungsprozess darzustellen, von der ersten Symptomerkennung über die apparative Diagnose bis hin zur Erstellung eines langfristigen Behandlungs- und Rehabilitationsplans.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fallstudie, die evidenzbasierte medizinische Leitlinien und wissenschaftliche Literatur nutzt, um einen optimalen Behandlungsverlauf wissenschaftlich zu begründen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Krankheitsbild, die methodische Vorgehensweise bei der Diagnose, spezifische Therapien wie die Lysetherapie sowie die physiotherapeutischen und psychologischen Rehabilitationsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schlaganfall, Diagnostik, Thrombolyse, Rehabilitation, Stroke Unit, Prävention und evidenzbasierte Medizin.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Infarkt und Blutung eine so große Rolle?

Die Unterscheidung ist für die Therapie essenziell, da eine Lysetherapie nur beim ischämischen Infarkt hilfreich ist, bei einer Hirnblutung jedoch zu einer lebensgefährlichen Verschlimmerung führen kann.

Welche Bedeutung haben "Mobile Stroke Units"?

Diese speziell ausgerüsteten Krankenwagen verkürzen die Zeit bis zur lebenswichtigen Schnittbilddiagnostik und ermöglichen einen früheren Behandlungsbeginn, was die Überlebenschancen und die Prognose der Patienten verbessert.

Was ist die Rolle der FAST-Regel?

Die FAST-Regel dient als einfaches Instrument für Laien, um Anzeichen eines Schlaganfalls schnell zu erkennen und Zeit zu gewinnen, da bei einem Schlaganfall jede Minute zählt.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behandlung eines Schlaganfall-Patienten. Eine imaginäre Fallstudie
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Calvin Albrot (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
32
Katalognummer
V1023769
ISBN (eBook)
9783346424969
ISBN (Buch)
9783346424976
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schlaganfall ICD Biologische Psychologie Medizin Stroke Ätiologie Epidemiologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Calvin Albrot (Autor:in), 2020, Behandlung eines Schlaganfall-Patienten. Eine imaginäre Fallstudie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023769
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Leseprobe aus  32  Seiten
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