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Gesundheitsverhalten und gesundheitliche Beschwerden von Angestellten. Quantitative Datenanalyse

Title: Gesundheitsverhalten und gesundheitliche Beschwerden von Angestellten. Quantitative Datenanalyse

Term Paper , 2021 , 39 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Calvin Albrot (Author)

Health - Fitness and Health Management
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Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich verschiedene Arbeitsverhältnisse auf die Anzahl der gesundheitlichen Beschwerden auswirken. Dabei werden folgende Variablen gegenübergestellt: Voll- vs. Teilzeitbeschäftigte, Büroarbeitsplatz vs. kein Büroarbeitsplatz sowie mit vs. Ohne Führungsverantwortung. In diesem Zusammenhang werden dementsprechend Unterschiede, falls es welche zwischen den beiden Gruppen gibt, dargestellt und beschrieben.

Ein weiteres Ziel liegt in der Berechnung eines durchschnittlichen Gesundheitsverhaltens deutscher Angestellter. Ausgehend von diesem Gesundheitsverhalten wird das Ziel verfolgt, mittels einer Regressionsanalyse zu prüfen welche der Variablen Alter, Geschlecht, Branchengruppe und Führungsverantwortung einen signifikanten Beitrag zur Vorhersage des Gesundheitsverhaltens leisten. Zudem wird eine Sekundäranalyse eines vorhandenen Datensatzes mit 5000 Teilnehmern durchgeführt. Mittels verschiedener deskriptiver und inferenzstatistischer Verfahren werden die Ergebnisse anschließend dargestellt und interpretiert.

Ursprünglich wurden eher physische Gesundheitsrisiken der Arbeit betrachtet. In den letzten Jahren wurden jedoch ebenfalls psychosoziale Belastungen im Zusammenhang mit verbundenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den Vordergrund gerückt. 2013 ergaben sich nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Deutschland etwa 568 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage.

Fast 79 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage sind allein der Diagnosegruppe 'Psychische und Verhaltensstörung' zuzuschreiben. Insgesamt lässt sich daraus der volkswirtschaftliche Verlust auf rund 103 Mrd. Euro an Bruttowertschöpfung beziffern. Die Zahlen betonen die Dringlichkeit und den hohen Bedarf der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz bzw. der Analyse des Gesundheitsverhaltens der Mitarbeiter, um die Arbeitsunfähigkeitstage reduzieren zu können. Denn der gesunde und sich selbstregulierende Mensch ist die Voraussetzung für eine gesunde Arbeitswelt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Hausarbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Gesundheit in deutschen Unternehmen

2.2 Zusammenfassung und Ableitung der Hypothesen

3 Methodik

3.1 Stichprobenbeschreibung

3.2 Methodische Grundlagen der Datenanalyse

3.3 Methodisch-statistische Grundlagen zur Regressionsanalyse

3.4 Inferenzstatistische Verfahren für die Auswertung der Ergebnisse

4 Ergebnisteil

4.1 Univariate deskriptivstatistische Ergebnisse

4.2 Gesundheitliche Beschwerden in Abhängigkeit unterschiedlicher Beschäftigungsvariablen

4.3 Durchschnittliches Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter

4.4 Regressionsanalyse zur Vorhersage des Gesundheitsverhaltens

5 Diskussion

5.1 Interpretation vor dem theoretischen Hintergrund

5.2 Methodische Reflexion der Gütekriterien

5.3 Praktische Schlussfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Arbeitsverhältnissen und dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerden bei Angestellten in Deutschland. Basierend auf einer quantitativen Datenanalyse von 5000 Teilnehmern wird zudem ermittelt, welches durchschnittliche Gesundheitsverhalten die Angestellten zeigen und welche Faktoren dieses signifikant vorhersagen können.

  • Analyse gesundheitlicher Beschwerden in Abhängigkeit von Beschäftigungsvariablen
  • Messung und Charakterisierung des individuellen Gesundheitsverhaltens
  • Überprüfung von Hypothesen zu Arbeitsbedingungen mittels Inferenzstatistik
  • Einsatz der multiplen linearen Regressionsanalyse zur Identifikation von Einflussfaktoren
  • Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement

Auszug aus dem Buch

3.2 Methodische Grundlagen der Datenanalyse

Wissenschaftliche Fragestellungen lassen sich meistens nur auf Basis empirischer Daten beantworten. In der Regel steht man daher vor einem großen Datensatz, über welchen sich ein Überblick verschafft werden muss. Hierfür wird im ersten Schritt die deskriptive bzw. „beschreibende“ Statistik verwendet. Sie dient insbesondere der Veranschaulichung der wesentlichen Aspekte des Datensatzes (Janczyk & Pfister, 2015, S. 1). Dementsprechend beinhaltet sie „alle Verfahren, mit denen sich durch die Beschreibung von Daten einer Grundgesamtheit Informationen gewinnen lassen“ (Cleff, 2015, S. 4). Diese beinhalten z. B. die Erstellung von Tabellen und Grafiken sowie die Berechnung deskriptiver Kennzahlen bzw. Parametern. Zu den sogenannten Lagemaßen gehört unter anderem das Arithmetische Mittel (der Mittelwert) und der Modus. Dabei ist zu beachten, dass sich einige Lagemaße nur in Abhängigkeit des Skalenniveaus berechnen lassen. Es gibt die Nominalskala, die Ordinalskala, die Intervallskala sowie die Verhältnis-/Absolutskala. Während bei der Nominalskala nur der Modus berechnet werden kann, lässt sich in der Intervallskala ebenfalls das Arithmetische Mittel berechnen (Kosfeld, Eckey & Türck, 2016, S. 67).

Dementsprechend ist es besonders wichtig, die richtigen Skalenniveaus für die Berechnungen und Interpretationen zu bestimmen, da es sonst zu irreführenden Ergebnissen kommen kann. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der deskriptiven Statistik sind die sogenannten fehlenden Werte, die außerhalb des Wertebereichs liegen. Fehlende Werte lassen sich häufig innerhalb der Antwortoptionen („Ich weiß nicht“ oder „Keine Angabe“) finden. Es gibt diverse Gründe für solche Werte, wie z. B. die bewusste Antwortverweigerung oder eine unentschlossene Meinung (Cleff, 2015, S. 23). Viel wichtiger ist der Umgang mit solchen Werten: bei den Analysen müssen sie gekennzeichnet bzw. „bereinigt“ werden, um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der modernen Arbeitswelt ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Rahmenbedingungen zu Gesundheit in deutschen Unternehmen dargelegt und erste Hypothesen für die spätere statistische Untersuchung abgeleitet.

3 Methodik: Dieses Kapitel erläutert die Datengrundlage sowie die eingesetzten statistischen Methoden, einschließlich der Stichprobenbeschreibung und der Grundlagen zur Regressionsanalyse.

4 Ergebnisteil: Hier erfolgt die Präsentation der univariaten deskriptiven Statistiken sowie die inferenzstatistische Überprüfung der Hypothesen mittels t-Tests und der multiplen Regressionsanalyse.

5 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die erzielten Ergebnisse im Kontext der Theorie, reflektiert kritisch die methodischen Gütekriterien und zieht praktische Schlussfolgerungen für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Gesundheitsverhalten, Arbeitsbedingungen, Angestellte, Gesundheitliche Beschwerden, Quantitative Datenanalyse, Regressionsanalyse, Arbeitsplatz, Fehlzeiten, Arbeitsintensität, Führungskraft, Empirische Forschung, Statistik, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz, Datensatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss verschiedene Beschäftigungsformen und Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Angestellten in Deutschland haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Arbeitszeit, Büroarbeitsplatz, Führungsverantwortung sowie die allgemeine Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften und das individuelle Wohlbefinden.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel besteht darin, durch eine Sekundärdatenanalyse zu prüfen, ob signifikante Unterschiede in gesundheitlichen Beschwerden zwischen verschiedenen Gruppen bestehen und welche Variablen das Gesundheitsverhalten am stärksten beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden deskriptive Statistik, t-Tests für unabhängige Stichproben sowie die multiple lineare Regressionsanalyse mittels der Software SPSS verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der univariaten und bivariaten Ergebnisse sowie die Durchführung der Regressionsanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf Gesundheitsverhalten, Arbeitsbedingungen, Regressionsanalyse und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Warum wird eine Regressionsanalyse durchgeführt?

Die Regressionsanalyse wird genutzt, um zu ermitteln, welche Variablen (wie Alter, Branche, Führungsverantwortung) einen signifikanten Beitrag zur Vorhersage des Gesundheitsverhaltens leisten.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Hypothesen?

Der Autor stellt fest, dass sich nur sehr geringe Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen zeigen, weshalb die Ergebnisse eher als Tendenzen statt als kausale Zusammenhänge zu interpretieren sind.

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Details

Title
Gesundheitsverhalten und gesundheitliche Beschwerden von Angestellten. Quantitative Datenanalyse
College
SRH - Mobile University
Grade
1,3
Author
Calvin Albrot (Author)
Publication Year
2021
Pages
39
Catalog Number
V1023778
ISBN (eBook)
9783346423757
ISBN (Book)
9783346423764
Language
German
Tags
Quantitative Datenanalyse Gesundheitsverhalten Statistik Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM Gesundheitliche Beschwerden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Calvin Albrot (Author), 2021, Gesundheitsverhalten und gesundheitliche Beschwerden von Angestellten. Quantitative Datenanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023778
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