Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Motivation am Arbeitsplatz. Speziell wird hierbei darauf eingegangen, inwieweit die verschiedenen Motivationsarten Menschen bewegen und was Machtmotive bei Führungskräften und deren Mitarbeitern auslösen.
Im ersten Schritt wird ein Überblick zu dem Thema Macht gegeben, woraufhin dann auf das deskriptive Modell des Machthandelns vorgestellt wird. Ausgehend von diesem Modell werden Rückschlüsse auf das Machtmotiv von Führungskräften und deren Führungsstil gezogen. Diese dienen als Grundlage für eine Diskussion über Herausforderungen beim Thema Führungskräfteentwicklung und den Umgang mit Mitarbeitern.
Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, weshalb sich ein Mensch für eine bestimmte Alternative entscheidet. Als Basis für die Bearbeitung wird hier das Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson gewählt und gleichzeitig mit dem sogenannten VIE-Modell nach Vroom verglichen. Abschluss dieser Ausarbeitung wird die tiefergehende Analyse von extrinsischer und intrinsischer Motivation. Hieraus werden Vor- und Nachteile für variable Vergütungssysteme in Unternehmen abgeleitet, sowie Handlungsempfehlungen für Führungskräfte ausgesprochen, deren Mitarbeiter eine fehlende intrinsische Motivation zeigen.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
BEARBEITUNG AUFGABE B1
BEARBEITUNG AUFGABE B2
BEARBEITUNG AUFGABE B3
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der Motivation am Arbeitsplatz und deren Auswirkungen auf Führungskräfte sowie Mitarbeiter. Dabei werden insbesondere machttheoretische Aspekte, Entscheidungsmodelle zur Aufgabenwahl sowie Strategien zur Förderung intrinsischer Motivation im Kontext von Vergütungssystemen analysiert.
- Deskriptives Modell des Machthandelns und dessen Einfluss auf den Führungsstil
- Vergleich zwischen dem Risikowahlmodell nach Atkinson und dem VIE-Modell nach Vroom
- Analyse extrinsischer und intrinsischer Motivation bei Mitarbeitern
- Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme aus psychologischer Sicht
- Konzeptuelle Ansätze zur Steigerung der intrinsischen Motivation (Job Enlargement, Rotation, Enrichment)
Auszug aus dem Buch
Bearbeitung Aufgabe B1
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Ausarbeitung zur Teilaufgabe B1, in der es speziell um das deskriptive Modell des Machthandelns gehen wird und welche Auswirkungen dies auf Führungskräfte haben kann. Folgend wird dann der Frage nachgegangen, inwieweit Herausforderungen für die Führungskräfteentwicklung sowie für die Mitarbeiter von machtmotivierten Führungspersonen entstehen.
Für die Bearbeitung dieser Aufgabe ist es im ersten Schritt notwendig, den Begriff der Macht zu definieren.
Max Weber definierte die Macht als „die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ Einer weiteren Definition zufolge „[bezieht sich Macht] auf Autorität oder Einflussnahme gegenüber anderen, die innerhalb eines Organisationsgefüges erlangt werden kann. Dies geschieht durch Innehaben eines Dienstgrades oder Ranges oder durch Persönlichkeit.“ Aus diesen Definitionen abgeleitet kann die Macht als eine Art Kraft bzw. auch ein Kraftverhältnis innerhalb eines gesellschaftlichen Rahmens verstanden werden, in der „[...] jemand in der Lage sei, einen anderen zu veranlassen, etwas zu tun, was er sonst nicht tun würde.“
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema Motivation am Arbeitsplatz und umreißt die zentralen Schwerpunkte der Untersuchung, darunter das Machthandeln, Entscheidungsmodelle und Motivationskonzepte.
BEARBEITUNG AUFGABE B1: Dieses Kapitel definiert den Begriff Macht und analysiert das deskriptive Modell des Machthandelns nach Cartwright und Kipnis sowie dessen Auswirkungen auf das Führungsverhalten.
BEARBEITUNG AUFGABE B2: In diesem Teil werden das Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE-Modell nach Vroom vorgestellt, voneinander abgegrenzt und auf die eigene Entscheidungssituation bei der Aufgabenwahl angewendet.
BEARBEITUNG AUFGABE B3: Der letzte Abschnitt befasst sich mit der Differenzierung von extrinsischer und intrinsischer Motivation und diskutiert dabei insbesondere Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme sowie Maßnahmen zur Motivationssteigerung.
Schlüsselwörter
Motivation, Führungskraft, Machtmotiv, Machtzyklus, Risikowahlmodell, VIE-Modell, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, variable Vergütung, Job Enrichment, Job Rotation, Job Enlargement, Leistungsvergütung, Arbeitsplatz, Führungsstil
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die psychologischen Aspekte der Motivation im Arbeitskontext, speziell mit Blick auf Machtmotive bei Führungskräften und Ansätze zur Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Macht, Motivationsmodelle zur Wahl von Alternativen sowie die Analyse von Vergütungsstrukturen und deren Auswirkung auf die intrinsische Motivation.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die psychologischen Hintergründe von Führungshandeln zu beleuchten und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, um die Motivation von Mitarbeitern effektiv zu steigern.
Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf das Modell des Machthandelns (Cartwright & Kipnis), das Risikowahlmodell (Atkinson), das VIE-Modell (Vroom) sowie Theorien von Deci, Ryan und Herzberg.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Machtquellen und -zyklen, einen theoretischen Vergleich von Motivationsmodellen und eine kritische Auseinandersetzung mit variablen Vergütungssystemen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Machtmotivation, Leistungsanreize, extrinsische versus intrinsische Motivation und Konzepte der Arbeitsgestaltung charakterisiert.
Wie wirkt sich Machtmotivation konkret auf den Führungsstil aus?
Hochmachtmotivierte Führungskräfte neigen laut der Arbeit häufig zu einem autoritären und befehlenden Führungsstil, was einerseits zielgerichtet wirken kann, aber andererseits die Einbindung der Mitarbeiter erschwert.
Warum kann eine variable Vergütung die intrinsische Motivation gefährden?
Die Arbeit weist auf den sogenannten Korrumpierungseffekt hin: Wenn Menschen für eine Tätigkeit, die sie intrinsisch motiviert, extern belohnt werden, kann die innere Motivation durch die externe Steuerung langfristig abnehmen.
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- Anonym (Author), 2020, Motivation am Arbeitsplatz. Motivationsarten, deren Förderung und das Machtmotiv bei Führungskräften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1023925