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Verhaltens- und Verhältnisprävention im Kontext betrieblicher Gesundheitsförderung. Eine gesundheitspsychologische Perspektive

Title: Verhaltens- und Verhältnisprävention im Kontext betrieblicher Gesundheitsförderung. Eine gesundheitspsychologische Perspektive

Seminar Paper , 2020 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Tanja Axt (Author)

Health Sciences - Health Psychology
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz der betrieblichen Gesundheitsförderung im Betrieb aufzuzeigen. Außerdem soll geklärt werden, inwieweit die Führungskraft dabei Einfluss auf die Mitarbeiter bezüglich wünschenswerten Verhaltensänderungen sowie unterstützenden Effekten im Rahmen der Verhältnisprävention nimmt. Aus arbeitspsychologischer Sicht beschäftigt sich die Autorin dieser Arbeit mit folgenden Fragen: Was bedeutet Gesundheitsförderung? Wie wird Gesundheit definiert? In welchem Zusammenhang stehen Verhaltens- und Verhältnisprävention und Gesundheit? Was sind die Auswirkungen übermäßiger körperlicher und psychischer Belastungen am Arbeitsplatz? Welche Lösungsansätze gibt es um gesundheitsschädlichen Wirkungen entgegenzuwirken? In welchem Ausmaß ist das gesunde Führen für den Erfolg des Unternehmens von Bedeutung?

Für die Beantwortung der Forschungsfrage nimmt die Autorin eigene Beobachtungen sowie aktuelle Literatur und Internetrecherche als Grundlage. Da es zu diesem Themenbereich ausreichend Literatur und Studien gibt, wurde auf eine eigene Datenerhebung verzichtet. Außerdem wurde auch ältere Grundlagenliteratur berücksichtigt, um klassische Modelle, die die psychologische Basis dieser Arbeit darstellen, abzubilden, und den Paradigmenwechsel in der modernen Arbeitswelt kausal nachzuzeichnen. Abschließend werden die Ergebnisse dieser Analysis für eine eigene Schlussfolgerung ausgewertet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Herausforderungen der modernen Arbeitswelt

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Beschreibung des Forschungsdesigns

2. Hauptteil

2.1.Begriffsklärung

2.1.1 Gesundheit als dynamische Balance

2.1.2 Verhaltens- versus Verhältnisprävention

2.1.3 Belastung und Beanspruchung

2.1.4 Das Anforderungs-Kontroll-Modell

2.2.Maßnahmen zur Förderung des Gesundheitsverhaltens

2.2.1 Betriebliche Gesundheitsförderung- Einordnung des Begriffs

2.2.2 Ansatzpunkte der Gesundheitsförderung bei den Mitarbeiter

2.2.3 Gesundes Führen

3. Schluss

3.1 Zusammenfassung

3.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die hohe Relevanz der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in modernen Unternehmen aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, welchen Einfluss Führungskräfte durch die Förderung von gesundheitsorientiertem Verhalten sowie durch die Gestaltung der Verhältnisprävention auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter nehmen können.

  • Bedeutung der psychischen Gesundheit im Kontext des demographischen Wandels und steigender Arbeitsintensität.
  • Gegenüberstellung von Verhaltens- und Verhältnisprävention zur nachhaltigen Risikominimierung.
  • Analyse psychologischer Modelle wie das Anforderungs-Kontroll-Modell und das salutogenetische Modell nach Antonovsky.
  • Die Rolle der Führungskraft als Vorbild und Gestalter gesunder Arbeitsbedingungen.
  • Strategische Integration von BGF in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM).

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Gesundheit als dynamische Balance

Traditionell wurde Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit definiert. Doch ist der Mensch wirklich gesund nur weil keine Erkrankung vorliegt? Oder andersrum: Kann man jemanden als gesund ansehen, bei dem eine Erkrankung diagnostiziert ist, aber kein Leidensdruck besteht? Die moderne Definition von Gesundheit der WHO besagt, dass die Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern ein „Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens“ ist (WHO, 1948).

Das Wohlbefinden der Menschen ist nicht allein abhängig von der körperlichen Gesundheit, vielmehr ist es eine Balance zwischen körperlichen, psychischen, seelischen und sozialen Ebenen.

Mit Hilfe des biopsychosozialen Krankheitsmodell lässt sich die Beziehung zwischen körperlichen, psychischen und sozialen Ebenen darstellen (vgl. Mohokum, 2018, S.59ff). Das Krankheitsgeschehen wird dabei in mehreren Dimensionen unter dem Einbezug der biologischen, psychischen und sozialen Wechselwirkungen erfasst. Diesen Erkenntnissen zur Folge ist ein Individuum nur als Ganzes zu betrachten. Denn es sind nicht nur körperliche Belastungen, sondern vornehmlich psychische Belastungen, die zu Erkrankungen oder Befindungsstörungen führen (Pauls, 2012, A.15ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, wie steigenden Zeitdruck und psychische Belastungen, und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Rolle der betrieblichen Gesundheitsförderung.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert grundlegende Gesundheitskonzepte, unterscheidet zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention und analysiert die entscheidende Rolle der Führungskraft sowie wissenschaftlicher Modelle wie das Anforderungs-Kontroll-Modell.

3. Schluss: Der Schluss fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit über die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Strategie zur Gesundheitsförderung, die Mitarbeiter, Führung und Unternehmenskultur miteinander verknüpft.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Gesundheitsmanagement, Führungskraft, Prävention, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Stress, Arbeitskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen und wie diese durch gezielte Maßnahmen sowie gesundes Führen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die psychische Gesundheit, die Belastungs- und Beanspruchungssituation am Arbeitsplatz sowie die strategische Implementierung von Gesundheitsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Relevanz der betrieblichen Gesundheitsförderung aufzuzeigen und den Einfluss der Führungskräfte auf die Verhaltensänderung und die Verhältnisprävention zu klären.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Unter anderem wird das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek und das salutogenetische Modell von Antonovsky zur theoretischen Fundierung herangezogen.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Begriffsabgrenzungen, die Unterscheidung von Präventionsarten sowie praktische Ansätze zur Gesundheitsförderung und gesunden Führung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie BGF, Salutogenese, psychische Belastung und Führungskompetenz charakterisiert.

Wie definiert die Autorin das Verhältnis von Führung und Gesundheit?

Die Führungskraft wird als zentraler Einflussfaktor gesehen, die durch ihr Vorbildverhalten und die Gestaltung der Arbeitsbedingungen maßgeblich zur Gesundheit der Belegschaft beiträgt.

Warum ist laut der Arbeit eine Kombination aus Verhaltens- und Verhältnisprävention notwendig?

Da nur durch die Kombination von individuellem Gesundheitsverhalten und der gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsumwelt nachhaltige Erfolge und eine dauerhafte Entlastung erzielt werden können.

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Details

Title
Verhaltens- und Verhältnisprävention im Kontext betrieblicher Gesundheitsförderung. Eine gesundheitspsychologische Perspektive
College
University of applied sciences, Munich
Grade
2,0
Author
Tanja Axt (Author)
Publication Year
2020
Pages
25
Catalog Number
V1024231
ISBN (eBook)
9783346422385
ISBN (Book)
9783346422392
Language
German
Tags
Verhalten- und Verhältnisprävention Betriebliche Gesundheitsförderung Anforderung-Kontroll-Modell Belastung und Beanspruchung gesundes Führen Gesundheit als dynamisches Prozess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Axt (Author), 2020, Verhaltens- und Verhältnisprävention im Kontext betrieblicher Gesundheitsförderung. Eine gesundheitspsychologische Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024231
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