Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philologie Allemande - Linguistique

Klassifizierung von Wahlwerbespots als eigenständige Textsorte

Titre: Klassifizierung von Wahlwerbespots als eigenständige Textsorte

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 29 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Falk Kurt Bräcklein (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit soll herausstellen, ob Wahlwerbespots nach den Kriterien einer vollständigen Textsortenanalyse als eine eigene Textsorte anzusehen sind. Zu diesem Zweck wird zunächst der Frage nachgegangen, welche gemeinsamen inneren und äußeren Merkmale die untersuchten Spots aufweisen. Sind ähnliche Textfunktionen sowie wiederholt auftretende rhetorische Stilmittel und Kommunikationsstrategien zu beobachten?

Es wird der Versuch unternommen, den Nachweis zu führen, wonach es sich bei Wahlwerbespots um eine eigenständige Textsorte innerhalb der Großtextsorte Werbespot handelt. Dazu werden verschiedene Beispiele auf gemeinsame Merkmale hin untersucht. Diese Analyse erfolgt hinsichtlich: Textfunktion, Kommunikationssituation, thematisch-struktureller sowie formal-grammatischer Merkmale.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden drei Wahlwerbespots näher betrachtet: Spots der SPD aus dem Jahr 1990, der APPD aus dem Jahr 1998 sowie der Partei mut von 2018. Es wird trotz der unterschiedlichen Realisationsformen sowie des abweichenden Zeitraums der Veröffentlichung versucht, einige Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten Spots festzustellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbetrachtung

2. Der Wahlwerbespot als eigenständige Textsorte

2.1 Methodischer Ansatz und Vorgehen

2.2 Textsortenanalyse des Werbespots der Partei mut zur bayerischen Landtagswahl 2018

2.2.1 Untersuchung der Kommunikationssituation

2.2.2 Bestimmung von Textsorte und Textfunktion

2.2.3 Untersuchung der thematisch-strukturellen und formal-grammatischen Merkmale

2.3 Textsortenanalyse des Werbespots der APPD zur Bundestagswahl 1998

2.3.1 Untersuchung der Kommunikationssituation

2.3.2 Bestimmung von Textsorte und Textfunktion

2.3.3 Untersuchung der thematisch-strukturellen und formal-grammatischen Merkmale

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die textlinguistischen Merkmale von Wahlwerbespots verschiedener Parteien und Zeiträume, um zu validieren, ob Wahlwerbespots als eine eigenständige Textsorte klassifiziert werden können. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die identifizierbaren inneren und äußeren Merkmale wie Textfunktionen, rhetorische Stilmittel und Kommunikationsstrategien, die eine übergreifende textsortenspezifische Kategorisierung stützen könnten.

  • Textlinguistische Analyse von Wahlwerbespots als eigene Textsorte
  • Untersuchung der Kommunikationssituation und Textfunktionen (u.a. Brinker, Fandrych/Thurmair)
  • Analyse thematisch-struktureller und formal-grammatischer Merkmale
  • Vergleich von Fallbeispielen über verschiedene Jahrzehnte und Wahlebenen hinweg
  • Reflektion der Rolle von Wahlwerbung als "Zeitkapsel" politischer Diskurse

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Untersuchung der Kommunikationssituation

Zunächst wurde die Kommunikationssituation untersucht, durch die der Wahlwerbespot der Partei mut Bayern gekennzeichnet ist. Beim Kommunikationsbereich handelt es sich hier zweifelsfrei um das Feld der Politik. Bei der Untersuchung der Kommunikationskreise ergibt sich, dass im inneren Kreis der Dialog zwischen den Spitzendkandidat*innen zur Landtagswahl, Claudia Stamm und Matthias Matuschik, abläuft (vgl. Burger / Lugingbühl 2014, 23). Diese befinden sich auf einer Alpenwiese, im Hintergrund sind je nach Sprecher*in abwechselnd eine Kapelle und ein Bergpanaroma zu sehen. Durch die Wahl des Schauplatzes soll mit Klischees und der Erwartungshaltung des vermeintlich idyllischen bayerischen Lebensgefühls (des ikonischen „Mia san mia!“) gespielt werden.

Den äußeren Kreis stellen die 8,3 Millionen Wahlberechtigten in Bayern dar. (vgl. ebenda). Diese fungieren als disperses Publikum, welches durch die Ausstrahlung im Bayerischen Rundfunk, den Sozialen Medien sowie im Kino einen Zugang zu dem Spot erhält (vgl. Maletzke 1963, 32). Eine Mehrfachadressierung des Publikums findet absichtlich, willentlich und bewusst statt (vgl. Kühn 1995, 63). Die Adressierung der Wähler*innen geschieht in den meisten Fällen implizit, da diese durch die Verwendung des Personalpronomens wir (vgl. Anlage 1: Belegstellen 05, 08, 16, 20 und 21) sowie das personifiziert verwendete Bayern (vgl. Anlage 1: Belegstellen 11, 12 und 15) bereits mitgedacht und angesprochen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbetrachtung: Einleitung in die Thematik der Wahlwerbung als Sonderform der Werbung und Definition der textlinguistischen Grundlagen und des Textbegriffs.

2. Der Wahlwerbespot als eigenständige Textsorte: Detaillierte methodische Herleitung und Analyse der Werbespots der Partei mut (2018) und der APPD (1998) hinsichtlich ihrer Kommunikationssituation, Funktionen und sprachlichen Merkmale.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche die Hypothese stützen, dass Wahlwerbespots als eigene Textsorte mit spezifischen Merkmalen und einer "Zeitkapsel"-Funktion fungieren.

Schlüsselwörter

Wahlwerbung, Textsortenanalyse, Textlinguistik, Appelltexte, Kommunikationssituation, Wahlwerbespot, Dialogizität, Mehrfachadressierung, Politische Kommunikation, Nähe-Distanz-Kontinuum, Rhetorik, Sprachwissenschaft, Zeitkapsel, Parteiprogramm, Diskursanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Wahlwerbespots aus verschiedenen Epochen und von unterschiedlichen Parteien, um festzustellen, ob diese als eigenständige Textsorte innerhalb der Werbekommunikation definiert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Textklassifizierung, die linguistische Analyse von politischen Medienformaten, die Untersuchung von Kommunikationssituationen sowie die Wirkung rhetorischer Stilmittel auf das Wählerpublikum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, gemeinsame Merkmale in der Struktur und Funktion von Wahlwerbespots nachzuweisen, um die Hypothese zu belegen, dass Wahlwerbespots eine eigene, abgrenzbare Textsorte bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine textlinguistische Analyse unter Anwendung gängiger Beschreibungsmodelle für Textsorten, Kommunikationskreise sowie des Nähe-Distanz-Kontinuums, ergänzt durch die Transkription und Auswertung ausgewählter Werbespots.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorgehensweise und die detaillierte Analyse zweier Fallbeispiele (Partei mut 2018 und APPD 1998) in Bezug auf ihre Kommunikationssituationen und formalen Merkmale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Textsortenanalyse, Wahlwerbung, Kommunikationssituation, Dialogizität und politische Kommunikation charakterisiert.

Warum wurde die Partei mut und die APPD für die Analyse gewählt?

Diese Parteien wurden ausgewählt, um eine möglichst breite Variation innerhalb der untersuchten Beispiele abzudecken, von einer aktuellen, regionalen Partei bis hin zur historischen Satirepartei der 90er Jahre.

Welche Rolle spielt die "Vierte Wand" in der Analyse?

Der Bruch der "Vierten Wand" wird als bewusstes rhetorisches Stilmittel analysiert, um eine direkte und persönliche Ansprache des dispersen Publikums (der Wähler) zu inszenieren.

Was bedeutet die Schlussfolgerung der Wahlwerbung als "Zeitkapsel"?

Die Arbeit postuliert, dass Wahlwerbespots die politischen Diskurse, Sorgen und spezifischen Sprachgebrauch der jeweiligen Zeit konservieren und somit als historische Dokumente politischer Kommunikation dienen.

Fin de l'extrait de 29 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Klassifizierung von Wahlwerbespots als eigenständige Textsorte
Université
University of Regensburg  (Institut für Germanistik)
Cours
Seminar "Dialogische Textsorten"
Note
1,3
Auteur
Falk Kurt Bräcklein (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
29
N° de catalogue
V1024667
ISBN (ebook)
9783346424365
ISBN (Livre)
9783346424372
Langue
allemand
mots-clé
Deutsche Philologie Deutsche Sprachwissenschaft Germanistik Linguistik Textlinguistik Kommunikation Dialoge Dialogizität Textprogression Textfunktion Textstruktur Textsorte Textsorten Textklasse Textklassen Politik Werbung Werbespot Werbespots Wahlwerbung Grammatik Konstruktionsgrammatik Transkription Textgrammatik Dialog Adressierung Interaktion Medien Massenmedien Textanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Falk Kurt Bräcklein (Auteur), 2019, Klassifizierung von Wahlwerbespots als eigenständige Textsorte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024667
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint