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„Kreatives Schreiben“ im DaF-Unterricht. Beurteilung und Überarbeitung von LernerInnentexten

Title: „Kreatives Schreiben“ im DaF-Unterricht. Beurteilung und Überarbeitung von LernerInnentexten

Term Paper , 2021 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maximilian Schenk (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Einsatz „Kreativen Schreibens“ im „Deutsch als Fremdsprache“-Unterricht und dessen didaktischem Nutzen.

Nach einer theoretischen Einführung des „Kreativen Schreibens“ soll den Fragen nachgegangen werden, wie Texte in diesem Zusammenhang zu beurteilen sind und welche Möglichkeiten bestehen, Lernende zur Weiterarbeit mit den eigenen Texten zu animieren. Dazu dienen die Texte zweier Lernenden aus Sprachkursen an der Universität Trier als konkrete Beispiele.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen „Kreativen Schreibens“

2.1 Formen „Kreativen Schreibens“

2.2 Schreiben als Prozess

3. Didaktischer Nutzen „Kreativen Schreibens“

3.1 „Kreatives Schreiben“ im DaF-Unterricht

4. Beurteilung kreativer Texte

5. Überarbeitung kreativer Texte am Beispiel „Schreibkonferenz“

6. LernerInnentexte

6.1 Text einer US-amerikanischen Studierenden

6.2 Text eines tunesischen Studierenden

6.3 Inhaltlicher Vergleich

7. Beurteilung und Kommentierung der LernerInnentexte

7.1 Anregungen zur Textüberarbeitung und Weiterarbeit

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einsatz des „Kreativen Schreibens“ im DaF-Unterricht (Deutsch als Fremdsprache) unter besonderer Berücksichtigung der prozessorientierten Schreibdidaktik. Ziel ist es, Möglichkeiten der Beurteilung und der Förderung von LernerInnentexten zu analysieren, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Lernenden bei der Textüberarbeitung liegt, illustriert durch zwei konkrete Fallbeispiele aus Sprachkursen.

  • Grundlagen und Formen des kreativen Schreibens
  • Didaktischer Nutzen im DaF-Kontext
  • Prozessorientierte Beurteilung und „förderndes Beurteilen“
  • Methodik der „Schreibkonferenz“ zur Textüberarbeitung
  • Vergleichende Analyse von LernerInnentexten

Auszug aus dem Buch

2.1 Formen „Kreativen Schreibens“

Damit Lernende an „Kreatives Schreiben“ herangeführt werden können, ist es notwendig, die verschiedenen Herangehensweisen und Zielsetzungen zu differenzieren. Dadurch lässt sich „Kreatives Schreiben“ nach drei Formen charakterisieren: „personal-kreatives Schreiben“, „poetisches“ oder „literarisches Schreiben“ sowie „heuristisches Schreiben“ (vgl. Abraham 1998, S. 22ff.). Das „personal-kreative Schreiben“ stellt die Subjektivität der Lernenden in den Vordergrund und zielt auf Selbstreflexion ab (vgl. Abraham 1998, S. 22f.). Diese Form des Schreibens eignet sich insbesondere dafür, zur Identitätsgewinnung der Lernenden beizutragen (vgl. Abraham 1998, S, 22). Sie fordert die Schreiberinnen und Schreiber dazu auf, sich mit sich selbst sowie ihrer „Begrenztheit in der Welt“ auseinanderzusetzen, wodurch es zu deren Selbstvergewisserung beiträgt (vgl. Abraham 1998, S. 24). Ein Teil davon ist beispielsweise das „autobiographische Schreiben“ (vgl. Abraham 1998, S. 23).

Das „poetische“ oder auch „literarische Schreiben“ erfordert ein gewisses Maß an poetischer Kompetenz, das bedeutet, sprachlich eigenständig handeln und gestalten zu können (vgl. Abraham 1998, S. 25f.). Da Lernende dabei oftmals auf Hilfe und Anregungen angewiesen sind (vgl. Abraham 1998, S. 26), handelt es sich dabei meist um „Schreiben nach poetischen Vorbildern“, welche den Lernenden als Muster oder Motivationstext zur Verfügung gestellt werden (vgl. Abraham 1998, S. 25). Durch die Orientierung an solchen poetischen Vorbildern, wird hier insbesondere auf Fremdverstehen abgezielt. In der Praxis lässt sich diese Form beispielsweise durch das Schreiben eines alternativen Endes zu einer literarischen Vorlage umsetzen, wodurch sie als „handlungsorientiertes literarisches Lernen“ angesehen werden kann (vgl. Abraham 1998, S. 27).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik des kreativen Schreibens im DaF-Unterricht ein, definiert den Begriff und umreißt das Ziel, Methoden der Beurteilung und Weiterarbeit anhand von Lernertexten zu untersuchen.

2. Grundlagen „Kreativen Schreibens“: Es werden die theoretischen Grundlagen erläutert, verschiedene Schreibformen (personal-kreativ, poetisch, heuristisch) dargestellt und das Schreiben als prozessorientiertes Verfahren definiert.

3. Didaktischer Nutzen „Kreativen Schreibens“: Dieses Kapitel erörtert die Vorteile für die Lernenden, wie den Abbau von Schreibblockaden und die Förderung kommunikativer Kompetenzen, insbesondere im Kontext des DaF-Unterrichts.

4. Beurteilung kreativer Texte: Hier wird das Konzept des „fördernden Beurteilens“ eingeführt, das sich am Schreibprozess orientiert und die aktive Einbindung der Lernenden sowie ihrer Mitschüler in den Beurteilungsprozess betont.

5. Überarbeitung kreativer Texte am Beispiel „Schreibkonferenz“: Die Methode der „Schreibkonferenz“ wird als praktisches Verfahren zur prozessorientierten Textüberarbeitung in Kleingruppen vorgestellt.

6. LernerInnentexte: Zwei Texte von Deutschlernenden der Universität Trier werden nach einem vorgegebenen Schreibauftrag präsentiert und inhaltlich miteinander verglichen.

7. Beurteilung und Kommentierung der LernerInnentexte: Basierend auf den zuvor erläuterten Prinzipien werden die beiden Texte fachlich kommentiert, beurteilt und Möglichkeiten zur weiteren Arbeit aufgezeigt.

8. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass kreatives Schreiben einen bereichernden Zugang zur Sprache bietet und ein prozessorientiertes, förderndes Beurteilen essenziell ist.

Schlüsselwörter

Kreatives Schreiben, DaF-Unterricht, Prozessorientierung, Schreibdidaktik, Textüberarbeitung, Schreibkonferenz, Förderndes Beurteilen, LernerInnentexte, Selbstreflexion, Sprachkompetenz, Fremdverstehen, Schreibprozess, Schreibberatung, Schreibauftrag, Deutsch als Fremdsprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung und Beurteilung von „Kreativem Schreiben“ im DaF-Unterricht, wobei ein besonderer Fokus auf dem Prozesscharakter des Schreibens und der unterstützenden Überarbeitung von Texten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen kreativen Schreibens, deren didaktischen Nutzen für den Fremdsprachenerwerb, Methoden der prozessorientierten Beurteilung sowie die praktische Anwendung (Schreibkonferenz) ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, wie kreative Texte von Lernenden im DaF-Unterricht beurteilt werden können und welche Möglichkeiten bestehen, Lernende zur aktiven Weiterarbeit mit ihren eigenen Texten zu motivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung der Schreibdidaktik, kombiniert mit einer exemplarischen Analyse und Beurteilung von zwei konkreten LernerInnentexten aus Sprachkursen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine didaktische Einordnung, die Beschreibung der Methode „Schreibkonferenz“ sowie die praktische Analyse und Kommentierung der LernerInnentexte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen „Kreatives Schreiben“, „DaF-Unterricht“, „Prozessorientierung“, „Textüberarbeitung“ und „förderndes Beurteilen“.

Wie unterscheidet sich das „personal-kreative“ vom „poetischen“ Schreiben?

Das personal-kreative Schreiben stellt die Subjektivität und Selbstreflexion in den Vordergrund, während das poetische Schreiben ein gewisses Maß an poetischer Kompetenz erfordert und sich an Vorbildern orientiert, um Fremdverstehen zu fördern.

Warum ist die „Schreibkonferenz“ ein hilfreiches Instrument?

Sie ermöglicht den Lernenden, in einem angstfreien Rahmen gegenseitiges Feedback zu geben, was das Fremdverstehen fördert und es erleichtert, eigene Texte durch Rückmeldungen anderer zu verbessern.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die LernerInnentexte?

Der Autor stellt fest, dass eine individuelle und fördernde Rückmeldung essenziell ist, wobei selbst bei bereits sehr guten Texten eine weitere Auseinandersetzung sinnvoll ist, um neue Aspekte zu erschließen.

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Details

Title
„Kreatives Schreiben“ im DaF-Unterricht. Beurteilung und Überarbeitung von LernerInnentexten
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Maximilian Schenk (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1025558
ISBN (eBook)
9783346428110
ISBN (Book)
9783346428127
Language
German
Tags
kreatives schreiben daf-unterricht beurteilung überarbeitung lernerinnentexten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Schenk (Author), 2021, „Kreatives Schreiben“ im DaF-Unterricht. Beurteilung und Überarbeitung von LernerInnentexten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025558
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