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Impulse des Neuroleadership-Ansatzes für ein erfolgreiches Change-Management

Title: Impulse des Neuroleadership-Ansatzes für ein erfolgreiches Change-Management

Term Paper , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Yannick Liedtke (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Vor dem Hintergrund der fortwährend hohen Anzahl an gescheiterten Veränderungsprojekten soll in diesem Assignment der Neuroleadership Ansatz, sowie das SCARF Modell betrachtet und Handlungsoptionen im Zuge des Change Managements abgeleitet werden.

Der Aufbau des Assignments stellt sich wie folgt dar. In Kapitel 2 wird der Begriff "Change Management" definiert und der Forschungsstand, sowie die Gründe von gescheiterten Veränderungsprojekten erläutert. Das Kapitel 3 stellt die Grundlagen von Neuroleadership dar. Darauffolgend wird das SCARF-Modell vorgestellt und die Handlungsempfehlung sowie Operationalisierungsansätze zur Verifizierung abgeleitet. Zum Schluss folgen die Zusammenfassung und das Fazit des Verfassers.

Mit dem Übergang vom Industriezeitalter in das Informationszeitalter hat sich die Wirtschaft nachhaltig verändert und die schnelle Anpassungsfähigkeit von Unternehmen ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden. Die Umwelt und die Geschäftspraktiken von Unternehmen haben sich in den letzten 20 Jahren durch die Globalisierung, den technischen Fortschritt und vor allem die Digitalisierung kontinuierlich verändert. In den kommenden Jahren werden die Überalterung der Gesellschaft, der Klimawandel, die zunehmende Ausbreitung der Kommunikationstechnologien, Völkerwanderungen, die weiter zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft, sowie die jüngst eingetretene COVID-19 Pandemie zu zusätzlichen drastischen Veränderungen in der Wirtschaft führen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangsituation und Problemstellung

1.2 Aufbau und Ziel des Assignments

2. Theoretische Grundlage: Change Management

2.1 Change Management: Entwicklungstrends und das Scheitern von Projekten

2.2 Change Management: Erfolgsfaktor

3. Theoretische Grundlage: Neuroleadership

3.1 Neuroleadership: Handlungsempfehlungen

4. SCARF-Modell nach Rock und Handlungsempfehlungen

4.1 Status (Status)

4.1.1 Status: Handlungsempfehlungen im Zuge des Change Managements

4.2 Certainity (Sicherheit, Vorhersagbarkeit)

4.2.1 Certainity: Handlungsempfehlungen im Zuge des Change Managements

4.3 Autonomy (Autonomie)

4.3.1 Autonomy: Handlungsempfehlungen im Zuge des Change Managements

4.4 Relatedness (Zugehörigkeit)

4.4.1 Relatedness: Handlungsempfehlungen im Zuge des Change Managements

4.5 Fairness (Gerechtigkeit)

4.5.1 Fairness: Handlungsempfehlungen im Zuge des Change Managements

4.6 Neuroleadership: Operationalisierung

4.7 Neuroleadership: Kritik und Risiken

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Assignments ist es, den Neuroleadership-Ansatz sowie das SCARF-Modell zu untersuchen, um fundierte Handlungsoptionen für Führungskräfte zur Bewältigung komplexer Widerstände in Change-Management-Prozessen abzuleiten und so die Erfolgsquote von Veränderungsprojekten zu erhöhen.

  • Grundlagen des Change Managements und Ursachen für das Scheitern von Projekten
  • Die psychologische Bedeutung des Neuroleadership-Ansatzes in der Mitarbeiterführung
  • Detaillierte Analyse des SCARF-Modells (Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness)
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Reduzierung von Widerständen
  • Operationalisierung und kritische Betrachtung des Führungsansatzes

Auszug aus dem Buch

4. SCARF-Modell nach Rock und Handlungsempfehlungen

Bei dem Begriff „SCARF“ handelt es sich um ein Akronym in der Reihenfolge Status, Certainity, Autonomy, Relatedness und Fairness. Das SCARF-Modell wurde im Jahre 2009 in einem Artikel des Neuroleadership Journals von David Rock und Al H. Ringleb vorgestellt und basiert auf der Funktionsweise des Gehirns, „Belohnungen“ zu maximieren und „Bedrohungen“ zu minimieren.57

Laut dem Modell streben Menschen nach Stimuli die als Belohnung vom Gehirn definiert werden und vermeiden Stimuli die vom Gehirn als Bedrohung angesehen werden. Es handelt sich dabei um die Motivation um Annäherung und Vermeidung.59 Die einzelnen Dimensionen des Akronyms „SCARF“ können durch verschiedene Art und Weisen die Reaktion, Belohnung oder Bedrohung, im Gehirn bewirken.

Die Theorie beruht auf der Idee, dass wenn die neurowissenschaftlichen Gründe im Gehirn verstanden wurden, die Führungskräfte die Möglichkeit haben, durch gezieltes Handeln, die Reize für „Belohnung“ im Gehirn von Mitarbeitern zu aktivieren.60 Dadurch wird die intrinsische Motivation gestärkt und die gewünschte Verhaltenseinweise umgesetzt. Im Umkehrschluss kann darauf geachtet werden, gezielt die Reaktion „Bedrohung“ zu vermeiden. Ein Rückzug durch Stimulierung des Bedrohungssystems im Gehirn führt zu stark reduzierten kognitiven Leistungen, da die Ressourcen innerhalb des Gehirns für die Regionen für „Kampf und „Flucht“ benötigt werden.61 Durch die eigene Beobachtung und Selbstreflektion der Führungskraft können Bedrohungsstimuli vermieden und Widerstände abgebaut werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Veränderungsdynamik in der Wirtschaft und definiert die Zielsetzung des Assignments sowie dessen strukturellen Aufbau.

2. Theoretische Grundlage: Change Management: Hier werden die Begrifflichkeiten geklärt, aktuelle Trends analysiert und die zentralen Ursachen für die hohe Scheiterquote von Change-Projekten, insbesondere den Widerstand der Mitarbeiter, aufgezeigt.

3. Theoretische Grundlage: Neuroleadership: Dieses Kapitel führt in den Ansatz des Neuroleadership ein, erläutert dessen neurowissenschaftliche Basis und grenzt verschiedene Führungskonzepte voneinander ab.

4. SCARF-Modell nach Rock und Handlungsempfehlungen: Dieser Hauptteil analysiert die fünf Dimensionen des SCARF-Modells einzeln, leitet praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Führungskräfte ab und thematisiert die Operationalisierung sowie Kritikpunkte des Ansatzes.

5. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und betont die Bedeutung von Neuroleadership als wertvolles Werkzeug, um psychologische Herausforderungen in Veränderungsprozessen besser zu steuern.

Schlüsselwörter

Neuroleadership, Change Management, SCARF-Modell, Mitarbeiterführung, Widerstand, Organisationswandel, Emotionale Intelligenz, Gehirnfunktion, Belohnungssystem, Bedrohungssystem, Führungskompetenz, Selbstreflektion, Unternehmenserfolg, Sozialer Kontakt, Motivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Neuroleadership-Ansatzes, um die Erfolgschancen von Veränderungsprojekten in Unternehmen durch ein besseres Verständnis der Mitarbeiterbedürfnisse zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Change Management, die psychologischen Grundlagen der Mitarbeiterführung, die Funktionsweise des menschlichen Gehirns in sozialen Kontexten sowie das SCARF-Modell.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus dem Neuroleadership-Ansatz und dem SCARF-Modell spezifische Handlungsoptionen für Führungskräfte abzuleiten, um Widerstände bei Mitarbeitern während Veränderungsprozessen proaktiv zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zur Erklärung von Führungsverhalten und Mitarbeiterreaktionen im Change Management.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen von Change Management und Neuroleadership sowie eine detaillierte Analyse der fünf SCARF-Dimensionen mit entsprechenden Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Neuroleadership, SCARF-Modell, Change Management, Mitarbeiterwiderstand und emotionale Intelligenz.

Warum spielt das SCARF-Modell eine zentrale Rolle?

Das SCARF-Modell bietet einen strukturierten Rahmen, um soziale Stimuli, die entweder als Belohnung oder Bedrohung vom Gehirn wahrgenommen werden, präzise zu adressieren und somit die Führungseffektivität zu erhöhen.

Welche Rolle spielt die emotionale Intelligenz der Führungskraft?

Emotionale Intelligenz ist entscheidend, um die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter zu erkennen und entsprechend sensibel auf Widerstände zu reagieren, was essenziell für den Erfolg von Change-Projekten ist.

Kann Widerstand bei Veränderungsprojekten vollständig vermieden werden?

Nein, die Arbeit stellt dar, dass Widerstand nicht gänzlich vermeidbar ist, Neuroleadership aber ein effektives Werkzeug bietet, um Führungskräften einen besseren Umgang mit diesen Widerständen zu ermöglichen.

Wie kann die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft werden?

Die Arbeit schlägt die Verwendung anonymisierter elektronischer Fragebögen vor, die auf den SCARF-Dimensionen basieren, um das Mitarbeiterbefinden intervallmäßig zu evaluieren und nachzusteuern.

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Details

Title
Impulse des Neuroleadership-Ansatzes für ein erfolgreiches Change-Management
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,0
Author
Yannick Liedtke (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1025783
ISBN (eBook)
9783346425119
ISBN (Book)
9783346425126
Language
German
Tags
UFM89 Neuroleadership Führungskonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yannick Liedtke (Author), 2021, Impulse des Neuroleadership-Ansatzes für ein erfolgreiches Change-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025783
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