Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Inclusion

Schulbegleitung an Förderschulen. Integrative und inklusive Facetten der schulischen Partizipation anhand vom frühkindlichen Autismus

Titre: Schulbegleitung an Förderschulen. Integrative und inklusive Facetten der schulischen Partizipation anhand vom frühkindlichen Autismus

Essai , 2020 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Julia Franziska Pastoors (Auteur)

Pédagogie - Inclusion
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Der erste Teil dieser Arbeit widmet sich der terminologischen Klärung. Demzufolge werden die Begrifflichkeiten frühkindlicher Autismus, als auch Inklusion definiert. Auf der Grundlage dessen wird die Begleitung im Schulalltag in der Regelschule, sowie in der Förderschule näher beleuchtet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den unterschiedlichen Facetten der Integration und Inklusion. Darauf aufbauend, wird im vierten Teil der Bezug zur Praxis hergestellt. Abschließend wird eine Auswertung der Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Frühkindlicher Autismus

2.2 Inklusion

3 Begleitung im Schulalltag

3.1 Regelschule

3.2 Förderschule

4 Partizipative Förderung an der Traugott-Weise-Schule

4.1 Räumlichkeiten

4.2 Konzepte

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Schulbegleitung bei der schulischen Partizipation von Kindern mit frühkindlichem Autismus, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen Regelschulen und Förderschulen sowie der praktischen Umsetzung an der Traugott-Weise-Schule liegt.

  • Grundlagen von Inklusion und Integration
  • Herausforderungen des frühkindlichen Autismus im Schulalltag
  • Vergleich der Schulbegleitung an Regelschulen und Förderschulen
  • Praxisbeispiele für partizipative Förderung (Räume und Konzepte)
  • Kritische Reflexion der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulkontext

Auszug aus dem Buch

3.1 Regelschule

Immer wieder scheint es allgegenwärtig zu sein, dass die Regelschulen um mehr Inklusion gebeten werden. Aber welche Herausforderung wird im Zuge dessen an die Schule herangetragen? Kann eine Regelschule tatsächlich vollkommen inklusiv sein? Geht es um das Thema Inklusion, so gibt es auch immer auch die negativen Aspekte, die dort mitschwingen. So lassen sich diese mit Lerneinschränkungen für die gesunden Kinder, als auch mit Mehraufwand für die Lehrkräfte benennen. Demzufolge muss Inklusion im schulischen Kontext zielgerichtet ausgeführt werden. Es ist eben nicht nur die Aufnahme von Kindern mit Beeinträchtigung an Regelschulen. Vielmehr ist es die personenbezogene Förderung jedes Einzelnen. An dieser Stelle scheint es unabdingbar zu sein, dass es für beeinträchtige Kinder die Möglichkeit der Schulbegleitung gibt. So ist es auch für ein Kind mit dem frühkindlichen Autismus möglich an einer Regelschule teilzunehmen.

Fraglich, scheint es jedoch zu sein, ob es sich bei dem begleiteten Unterricht an einer Regelschule tatsächlich um Inklusion handeln kann. Ist es nicht viel mehr so, dass es sich um eine Form der Integration handelt. Es besteht ein enges Bezugsverhältnis zwischen dem Schulbegleiter und seinem Bezugskind. Der Rest der Klasse verleibt als das zuvor bestandene Gefüge und integriert das Bezugsverhältnis. Dadurch entwickelt sich der Schulbegleiter als Vermittler zwischen der Klasse, der Lehrkraft und dem Kind. Durch die hohen Leistungsanforderungen innerhalb des Schulsystems werden, diese von der restlichen Klasse als Ballast gesehen. Dies führt verstärkt dazu, dass weder der Schulbegleiter noch das Bezugskind in die Klasse inkludiert werden. Eine weitere Komponente ist die Unterrichtsbegleitung an sich. Nicht zu selten ist es so, dass diese von den Lehrkräften, nicht entsprechend gewürdigt werden. Vielmehr wird der Sozialarbeiter in seiner Rolle als Schulbegleiter, oft nicht seiner Qualifikation gemäß geachtet. Was dazu führt, dass keine optimale Zusammenarbeit mit den Lehrkräften gewährleistet werden kann. Diese jedoch aber für das Kind, als auch für den Klassenverbund unabdingbar ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Paradigmenwechsel durch die UN-Behindertenrechtskonvention und die Fragestellung zur schulischen Partizipation von Kindern mit Autismus.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe frühkindlicher Autismus und Inklusion sowie deren Abgrenzung voneinander.

3 Begleitung im Schulalltag: Hier werden die Herausforderungen und Rollen der Schulbegleitung im Kontext von Regelschulen und Förderschulen analysiert.

4 Partizipative Förderung an der Traugott-Weise-Schule: Das Kapitel stellt den Praxisbezug her und erläutert spezifische räumliche und konzeptionelle Ansätze einer Förderschule.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die aktuelle Umsetzung der Inklusion unter dem Aspekt des tatsächlichen Handlungsbedarfs.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, frühkindlicher Autismus, Schulbegleitung, Förderschule, Regelschule, Partizipation, UN-Behindertenrechtskonvention, Traugott-Weise-Schule, TEACCH-Ansatz, Förderbedarf, Schulalltag, Unterstützte Kommunikation, Sonderpädagogik, Behinderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der Schulbegleitung als Instrument zur Förderung der Partizipation von Kindern mit frühkindlichem Autismus im deutschen Schulsystem.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Autismus und Inklusion, die Analyse der unterschiedlichen Rahmenbedingungen an Regel- und Förderschulen sowie konkrete pädagogische Konzepte für den Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, inwiefern Schulbegleitung zur tatsächlichen Partizipation beiträgt und ob die beschriebenen Maßnahmen an Schulen tatsächlich den Anforderungen an Inklusion gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um einen wissenschaftlichen Essay, der auf einer Literaturanalyse sowie einer fallbezogenen Untersuchung der Konzepte an der Traugott-Weise-Schule basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine terminologische Klärung, eine Gegenüberstellung der Begleitung im Regelschul- und Förderschulwesen sowie die Vorstellung praktischer Ansätze zur Unterstützung autistischer Kinder.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, frühkindlicher Autismus, Schulbegleitung, Partizipation, Regelschule und Förderschule.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Schulbegleiters zwischen Regel- und Förderschule laut der Autorin?

An der Förderschule wird die Schulbegleitung als fester und akzeptierter Bestandteil des Klassenverbands beschrieben, während an der Regelschule oft Integrationsbarrieren und eine geringere Akzeptanz durch Lehrkräfte oder Mitschüler bestehen.

Welche Bedeutung haben die räumlichen Konzepte an der Traugott-Weise-Schule?

Räumlichkeiten wie der Inselraum oder der Trainingsraum dienen dazu, gezielte Rückzugsmöglichkeiten, Reizreduzierung und Reflexionsangebote für Kinder mit Autismus zu schaffen, um deren kognitive Teilhabe zu optimieren.

Was besagt das Fazit bezüglich der aktuellen Umsetzung der Inklusion?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das Gesamtsystem geändert werden muss und eine zwanghafte Umsetzung der Inklusion ohne strukturelle Anpassungen (Personal, Räume) oft zu Lasten der betroffenen Kinder geht.

Fin de l'extrait de 13 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Schulbegleitung an Förderschulen. Integrative und inklusive Facetten der schulischen Partizipation anhand vom frühkindlichen Autismus
Université
University of applied sciences, Neuss
Note
1,0
Auteur
Julia Franziska Pastoors (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
13
N° de catalogue
V1025934
ISBN (ebook)
9783346426963
ISBN (Livre)
9783346426970
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Behinderung Förderschulen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Franziska Pastoors (Auteur), 2020, Schulbegleitung an Förderschulen. Integrative und inklusive Facetten der schulischen Partizipation anhand vom frühkindlichen Autismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1025934
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint