Das Ziel der folgenden Arbeit ist es, eine kritische Analyse und einen Vergleich unterschiedlicher Traceability Möglichkeiten anzustreben, bei dem mögliche (Un-)Gleichheiten im Allgemeinen und im Besonderen unter logistischen Aspekten aufgezeigt werden sollen, um aufbauend auf den Erkenntnissen der Forschung, eine Bewertung hinschlich konkretem, logistischen Nutzen zu erhalten. Dadurch werden nachhaltige Lösungsvorschläge geschaffen, um Asset Tracking in einer globalen Supply Chain zu integrieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Aufbau
2. Grundlagen
2.1 Allgemeine Überlegungen
2.2 Konzise Erklärung zentraler Begriffe
2.2.1 Supply Chain
2.2.2 Barcode
2.2.3 GPS
2.2.4 RFID
3. Asset Tracking
3.1 Charakterisierung des Asset Tracking
3.2 Ziele und Herausforderungen des Asset Tracking
4. Kritische Analyse der technischen Möglichkeiten
4.1 Auswahl verschiedener Kriterien zur Bewertung der technischen Möglichkeiten
4.1.1 Analyse des Barcode Prozesses
4.1.1.1 Nutzen (+) und Nachteile (-)
4.1.2 Analyse des GPS Prozesses
4.1.2.1 Nutzen (+) und Nachteile (-)
4.1.3 Analyse des RFID Prozesses
4.1.3.1 Nutzen (+) und Nachteile (-)
4.2 Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile
5. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine kritische Analyse und einen Vergleich verschiedener Traceability-Technologien den logistischen Nutzen von Asset Tracking in globalen Lieferketten zu bewerten. Dabei soll aufgezeigt werden, wie durch den gezielten Einsatz technischer Lösungen die Intransparenz innerhalb komplexer Wertschöpfungsnetzwerke verringert werden kann, um nachhaltige Prozessoptimierungen zu ermöglichen.
- Grundlagen und Definitionen von Supply Chain, Barcode, GPS und RFID
- Charakterisierung und Herausforderungen des Asset Tracking in der Logistik
- Kritische Analyse technischer Möglichkeiten zur Sendungsverfolgung
- Vergleich von Vor- und Nachteilen gängiger Identifikations- und Ortungsmethoden
- Nutzwertanalyse zur systematischen Bewertung technischer Ansätze
Auszug aus dem Buch
4.1.1.1 Nutzen (+) und Nachteile (-)
Barcodes als Technologie zur Nachverfolgung von Vermögenswerten ist womöglich die einfachste, kostengünstigste und weit verbreitetste Methode. Eines der Erfolgsfaktoren des Barcodes ist die Benutzerfreundlichkeit. Die Technologie lässt sich leicht „on the fly“ anwenden und bietet einen hohen Grad an Automatisierung. Ihre Reichweite ermöglicht es, in der Supply Chain unabhängig von Ihrem Standort zu scannen und die Informationen in Echtzeit zu aktualisieren. Wie bereits erwähnt, ist die Barcode-Technologie in vielen Unternehmen schon weit verbreitet. Durch diese Verbreitung herrscht innerhalb der globalen Supply Chain ein Standard und die Nutzung ist über alle Wertschöpfungsketten hinweg akzeptiert und wird verstanden. Auf diese Weise können die Informationen zu den verschiedenen Akteuren der gesamten Lieferkette weitergegeben werden. Wie erwähnt, ist eines der größten Vorteile von Barcodes, dass diese auch manuell lesbar sind. Wenn zum Beispiel der Barcode beschädigt ist und nicht eingescannt werden kann, kann man den Barcode manuell eingeben. Ein solcher Vorteil ist ein Unikat gegenüber dem RFID.
Nachteile
Die Notwendigkeit des Scannens von Barcodes ist ein arbeitsintensiver Prozess, bei dem mehrere Paletten und Produkte mehrmals gescannt werden müssen, während sich ein Produkt durch die Supply Chain bewegt. Dies verstärkt die Komplexität in einer ohnehin schon komplexen Supply Chain. Zudem ist es auch ein physisch anspruchsvoller Prozess, da Hersteller, Einzelhändler und Logistikfirmen oft die Paletten und Kisten auf dem Weg in der Supply Chain kontrollieren und einzeln erfassen müssen. Wie bereits im obigen Abschnitt erwähnt, ist die Notwendigkeit der direkten Sichtverbindung zwischen Scanner und Barcode ein Vorteil, aber auch ein Nachteil. Die Strichcodes müssen gut sichtbar und nicht beschädigt sein. Bei einer globalen Supply Chain sind die Vermögenswerte extremen Bedingungen ausgesetzt, wodurch die Barcodes Schaden erlangen können und nicht mehr komplett sichtbar sind. In diesem Fall ist keine stätige Verfolgung mehr möglich. Begrenzte Datenkapazität bedeutet, dass Strichcodes in der Regel nur erkennen können, um welche Art von Produkten es sich bei einer Ware - zum Beispiel einer Computermaus - handelt, nicht aber jeden einzelnen Artikel.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die technologischen Veränderungen im Logistiksektor ein, benennt die Problemstellung und definiert die Zielsetzung zur kritischen Analyse von Traceability-Möglichkeiten.
2. Grundlagen: Es werden zentrale Begriffe wie Supply Chain, Barcode, GPS und RFID definiert, um eine theoretische Basis für die nachfolgenden Analysen zu schaffen.
3. Asset Tracking: Dieses Kapitel charakterisiert das Asset Tracking, erläutert dessen Nutzen und beleuchtet die Herausforderungen innerhalb globaler Supply Chains.
4. Kritische Analyse der technischen Möglichkeiten: Die verschiedenen Technologien (Barcode, GPS, RFID) werden anhand von Kriterien analysiert und ihre spezifischen Vor- und Nachteile in einer Nutzwertanalyse gegenübergestellt.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, diskutiert die Eignung der Technologien und zeigt auf, dass für globale Lieferketten ein kombinierter Einsatz der Systeme oft die effizienteste Architektur darstellt.
Schlüsselwörter
Asset Tracking, Traceability, Supply Chain, Logistik, Barcode, GPS, RFID, Wertschöpfungskette, Identifikation, Sendungsverfolgung, Echtzeit, Nutzwertanalyse, Prozessoptimierung, Transparenz, Warenstrom
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht das Feld des Asset Tracking und die Möglichkeiten, durch verschiedene technische Lösungen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit (Traceability) von Vermögenswerten in globalen Lieferketten zu gewährleisten.
Welche technischen Schwerpunkte werden in der Arbeit betrachtet?
Die zentralen technologischen Untersuchungsgegenstände sind Barcode-Systeme, das Global Positioning System (GPS) sowie die Radio Frequency Identification (RFID).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine kritische Analyse und ein Vergleich dieser Technologien, um deren logistischen Nutzen zu bewerten und Ansätze für eine effiziente Integration in globale Supply Chains aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bewertung herangezogen?
Zur systematischen Bewertung und zum Vergleich der verschiedenen technischen Alternativen wird eine Nutzwertanalyse verwendet, die subjektiv gewichtete Kriterien einbezieht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Im Hauptteil erfolgt zunächst eine Charakterisierung des Asset Tracking, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Barcode-, GPS- und RFID-Technologien hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Nachteile, die abschließend in einer Nutzwerttabelle zusammengeführt werden.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Asset Tracking, Supply Chain, Traceability, Identifikation, Echtzeit-Anpassung, Kosten-Nutzen-Verhältnis und Logistik-Netzwerke.
Wie unterscheidet sich RFID laut dieser Arbeit vom Barcode?
Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, dass RFID-Tags deutlich größere Mengen an detaillierten Daten speichern können und kein direkter Sichtkontakt zum Lesegerät erforderlich ist, was bei beschädigten Barcodes ein Vorteil ist.
Welche Einschränkungen werden für GPS-Systeme genannt?
GPS-Systeme weisen eine höhere Fehleranfälligkeit bei Hindernissen wie Gebäuden auf und sind für hochdynamische Bewegungsvorgänge oft nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel in Echtzeit präzise genug.
Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor hinsichtlich der Architektur von Asset Tracking Systemen?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass für eine globale Supply Chain oft ein kombinierter Einsatz verschiedener Technologien die effizienteste Architektur darstellt, um die jeweiligen Vorteile der Systeme optimal zu nutzen.
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- Anonym (Autor), 2020, Asset Tracking in weltweiten Supply Chains. Möglichkeiten und Nutzen durch Traceability, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1026158