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Wofür steht der Begriff Community Music?

Eine internationale terminologische Herausforderung

Title: Wofür steht der Begriff Community Music?

Term Paper , 2019 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: David Hoppe (Author)

Musicology - Ethnomusicology
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In den Untersuchungen zum Wesen von Community Music und dessen Verständnis im internationalen sowie nationalen Raum fällt auf, dass die Wortführer von Community Music sowie Community Musicians zum Teil diffuse Definitionen des Modells verwenden. Diese Arbeit stellt verschiedene Definitionen gegenüber und sucht nach einem Konsens oder Dissens.

Denn Community Music findet auch in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit. Ursprünglich kommt die Community Music-Bewegung aus England, welche dort in den 1960er Jahren aufblühte. Der aktuelle Wandel scheint mit einer terminologischen Herausforderung einherzugehen. Wofür steht der Begriff Community Music (CM) im internationalen sowie nationalen Raum? Wo liegen Schnittstellen zu Fachgebieten und welche Merkmale sind für CM bezeichnend? Wie sehen CM-Konzepte aus? Diese Fragen sollen behandelt werden und dazu anregen, weiter über die Definition von CM nachzudenken und sich im Dialog darüber auszutauschen. Hierfür werden die Definitionen der nationalen und internationalen Wortführer von CM kritisch gegenübergestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Lee Higgins

1.1.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.1.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.1.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.1.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.2 Burkhard Hill

1.2.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.2.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.2.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.2.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.3 Burkhard Hill und Alicia de Banffy-Hall

1.3.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.3.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.3.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.3.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.4 Alicia de Banffy-Hall

1.4.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.4.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.4.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.4.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.5 Alexandra Kertz-Welzel

1.5.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.5.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.5.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.5.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.6 Dave Camlin

1.6.1 Fachgebiete und Schnittstellen

1.6.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

1.6.3 Konzept und methodische Herangehensweise

1.6.4 Herausforderungen von CM in Deutschland

1.7 Strukturierungsansatz - mögliche Schnittstellen von CM

2. Fazit

3. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die begriffliche Vielfalt und die teilweise diffusen Definitionen des Konzepts "Community Music" (CM) im nationalen und internationalen Raum. Ziel ist es, die Definitionen maßgeblicher Vertreter kritisch gegenüberzustellen, Konsens oder Dissens aufzuzeigen und die Herausforderungen sowie das Potenzial einer Etablierung von CM im deutschen Kontext zu beleuchten.

  • Vergleichende Analyse internationaler und nationaler Definitionen von Community Music
  • Untersuchung zentraler Merkmale, Werte und theoretischer Konzepte (z.B. Facilitation, Inklusion)
  • Identifikation von Schnittstellen zu bestehenden deutschen Fachgebieten
  • Analyse der Herausforderungen bei der Implementierung von CM in Deutschland

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Intentionen, Merkmale, Werte und theoretische Grundlagen

Einer der Schwerpunkte bei der Arbeit von Community Musicians bildet den Bereich der inklusiven musikalischen Partizipation. In der Praxis wollen Community Musicians damit eine kulturelle Demokratie schaffen, die allen Menschen den Zugang zur persönlichen und kulturellen Entfaltung bieten soll. Im Vordergrund steht dabei, dass Menschen aller Altersstufen, Abstammung und Begabungen zusammen in einem respektvollen, sicheren und wertschätzenden Rahmen musizieren. So sollen die Menschen eine Stimme erhalten, die bisher von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.

Unter der Annahme, dass Musikmachen ein fundamentaler Aspekt menschlichen Erlebens bedeutet und so zu einer Basis menschlicher Kultur und Gesellschaft wird, verfolgen Community Musicians das Ziel, Menschen einen sinnstiftenden Raum für inklusives und partizipierendes Arbeiten zu geben. Dabei sind die Merkmale Inklusion und Partizipation als zwei der fünf Schlüsselbegriffe Higgins aufzufassen. Daneben charakterisiert er CM mit den Begriffen Mensch, Ort und Vielfalt. Zusammengenommen ergeben sie die fünf Schlüsselbegriffe Higgins.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der diffusen Begriffsdefinition von Community Music ein und umreißt die Zielsetzung, durch eine kritische Gegenüberstellung nationaler und internationaler Wortführer Klarheit zu schaffen.

1.1 Lee Higgins: Der Abschnitt porträtiert Lee Higgins und seine internationale Perspektive auf CM, wobei insbesondere seine fünf Schlüsselbegriffe sowie der Ansatz des Facilitators als "rücksichtsvolle Störung" erläutert werden.

1.2 Burkhard Hill: Hier wird Burkhard Hills praxisnahe Sichtweise auf CM in Deutschland diskutiert, wobei er den Fokus auf die Verbindung zur Sozialarbeit legt und vor einer zu starren Definition warnt, um die Vielfalt nicht einzuschränken.

1.3 Burkhard Hill und Alicia de Banffy-Hall: Dieses Kapitel vereint die Sichtweisen der beiden Autoren und beleuchtet die in München entstandenen CM-Strukturen sowie deren Vernetzung mit lokalen Praxissektoren.

1.4 Alicia de Banffy-Hall: Die Autorin bringt ihre internationale Erfahrung ein, zieht klare Trennlinien zum Laienmusizieren und diskutiert CM als Lösungsansatz für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

1.5 Alexandra Kertz-Welzel: Kertz-Welzel definiert CM als "Musik für alle" und diskutiert die ambivalenten Schnittstellen zur schulischen und außerschulischen Musikpädagogik in Deutschland.

1.6 Dave Camlin: Camlin führt ein dreidimensionales Modell ein, das musikalische Qualität als kontextabhängig versteht und plädiert dafür, CM in einer Struktur des Dissenses zu denken.

1.7 Strukturierungsansatz - mögliche Schnittstellen von CM: Eine abschließende grafische Zusammenfassung verdeutlicht den vernetzenden Charakter von CM und die Verknüpfung von Ort, Merkmal und Intention.

2. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont den Wert des interdisziplinären Dialogs, um durch CM eine zukunftsweisende kulturelle Demokratie in Deutschland zu fördern.

3. Ausblick: Der Ausblick schlägt einen Fragebogen für Musikpädagogen vor, um den kritischen Diskurs über die praktische Umsetzung von CM in Deutschland anzuregen.

Schlüsselwörter

Community Music, Musikvermittlung, Inklusion, Partizipation, Kulturelle Demokratie, Facilitator, Musikpädagogik, Soziale Arbeit, Musiktherapie, Interkultureller Transfer, Musikmachen, Sozialintegrative Prozesse, Kulturelle Bildung, Deutschland, Theorie und Praxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der terminologischen Herausforderung, den Begriff "Community Music" (CM) im internationalen und deutschen Kontext einheitlich zu verstehen und abzugrenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Inklusion, kulturelle Demokratie, der interkulturelle Transfer, die musikalische Partizipation sowie die kritische Reflexion pädagogischer und sozialer Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Definitionen und Konzepte führender Wortführer von CM gegenüberzustellen, um einen wissenschaftlichen Konsens oder notwendigen Dissens zu erarbeiten und Anregungen für die deutsche Praxis zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der die theoretischen Ansätze und Definitionen verschiedener Experten (wie Higgins, Hill, de Banffy-Hall, Kertz-Welzel, Camlin) kritisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ansätze einzelner Protagonisten hinsichtlich ihrer Fachgebiete, Merkmale, Konzepte (wie das des Facilitators) und der spezifischen Herausforderungen bei der Umsetzung in Deutschland detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Community Music, Inklusion, Partizipation, kulturelle Demokratie, Facilitation, soziale Arbeit, kulturelle Bildung und musikalische Qualität.

Wie unterscheidet sich CM von traditioneller Musikvermittlung?

Während traditionelle Musikvermittlung oft institutionelle, ergebnisorientierte Absichten verfolgt, legt CM den Fokus auf soziale Veränderung, die Wünsche der Teilnehmer und einen partizipativen Prozess im Umfeld.

Was bedeutet der Begriff "Facilitator" in diesem Kontext?

Ein Facilitator ist ein Begleiter in CM-Projekten, der durch "rücksichtsvolle Störungen" (aktive Intervention) einen Raum schafft, in dem Teilnehmer ohne Druck eigenständig musikalisch tätig werden können.

Wie bewerten die Autoren die Lage in Deutschland?

Die Autoren sehen Deutschland als einen Ort, an dem ein "exquisites" Qualitätsverständnis der traditionellen Ausbildung oft im Widerspruch zu dem internationalen, offeneren Verständnis von CM steht, das jedoch neue Schnittstellen im sozialen Bereich eröffnen könnte.

Welchen Stellenwert hat die "kulturelle Demokratie"?

Die kulturelle Demokratie ist ein zentraler Wert von CM, der darauf abzielt, allen Menschen – unabhängig von Herkunft, Alter oder Begabung – den Zugang zu musikalischem Ausdruck zu ermöglichen und somit die Gesellschaft zu transformieren.

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Details

Title
Wofür steht der Begriff Community Music?
Subtitle
Eine internationale terminologische Herausforderung
College
University of Wuppertal
Grade
1,7
Author
David Hoppe (Author)
Publication Year
2019
Pages
24
Catalog Number
V1026173
ISBN (eBook)
9783346427021
ISBN (Book)
9783346427038
Language
German
Tags
wofür begriff community music eine herausforderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Hoppe (Author), 2019, Wofür steht der Begriff Community Music?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1026173
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