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E-Mental-Health Interventionen. Eine Erweiterung in der Versorgung von Menschen mit psychischer Störung

Titel: E-Mental-Health Interventionen. Eine Erweiterung in der Versorgung von Menschen mit psychischer Störung

Studienarbeit , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maximilian Schießl (Autor:in)

Gesundheit - Mentale Gesundheit, Mental Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit sollen E-Mental-Health Interventionen bzw. Internet- und mobilbasierte Interventionen vor dem Hintergrund der aktuellen Versorgungssituation von Menschen mit einer psychischen Störung dargestellt und diskutiert werden. Ziel soll es sein, darzustellen, inwiefern E-Mental-Health Interventionen eine wirksame Erweiterung in der Versorgung von Menschen mit psychischer Störung sind.

Psychische Störungen zählen in Deutschland zu den vier wichtigsten Ursachen für den Verlust gesunder Lebensjahre und Menschen mit einer psychischen Störung weisen darüber hinaus eine um etwa 10 Jahre reduzierte Lebenserwartung auf. Die 12-Monats-Prävalenz von psychischen Störungen in der erwachsenen deutschen Bevölkerung wird auf 26-30 % geschätzt.

Trotz der hohen Anzahl von Menschen, die an einer psychischen Störung leiden und des gut ausgebauten Versorgungssystems in Deutschland bestehen hinsichtlich des Zugangs zu psychosozialen Versorgungsangeboten gravierende Versorgungslücken und Zugangsbarrieren. Eine vielversprechende Möglichkeit, um die bestehenden Versorgungslücken und Zugangsbarrieren zu verringern und die psychosoziale Versorgung von Menschen mit einer psychischen Störung zu verbessern, besteht in dem Einsatz von E-Mental-Health Interventionen, die in der Literatur auch als Internet- und Mobilbasierte Interventionen (IMI) bezeichnet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Die Versorgungssituation von Menschen mit einer psychischen Störung in Deutschland

2.2 E-Mental-Health Interventionen

2.2.1 Definition: E-Mental-Health Interventionen

2.2.2 Charakteristika von Internet- und Mobilbasierten Interventionen

2.3 Praxisbeispiele: SPARX und Woebot

2.4 Wirksamkeit von Internet- und Mobilbasierten Interventionen bei der Behandlung psychischer Störung

2.5 Herausforderungen und Potenziale von Internet- und Mobilbasierten Interventionen in der Versorgung von Menschen mit einer psychischen Störung

2.6 Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von E-Mental-Health-Interventionen (IMI) als ergänzende Versorgungsform im deutschen Gesundheitssystem, um bestehende Versorgungslücken und Zugangsbarrieren für Menschen mit psychischen Störungen zu adressieren und zu überbrücken.

  • Aktuelle Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen in Deutschland
  • Definition und technische Klassifikation von IMI und E-Mental-Health
  • Praxisbeispiele für internetbasierte Anwendungen (SPARX und Woebot)
  • Evidenzbasierte Bewertung der Wirksamkeit von IMI bei verschiedenen Störungsbildern
  • Kritische Analyse von Herausforderungen (Datenschutz, Qualität, Krisenmanagement)

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Definition: E-Mental-Health Interventionen

Der Begriff E-Health beschreibt den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in gesundheitsrelevanten Feldern, mit dem Ziel die (Gesundheits-)Versorgung zu verbessern und die Gesundheit auf individueller sowie gesellschaftlicher Ebene zu fördern (Fischer, Aust & Krämer, 2016). Obgleich es keine allgemein gültige bzw. anerkannte Definition des Begriffs E-Health gibt (Köhnen et al., 2019), versteht die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Begriff E-Health die kosteneffiziente und sichere Nutzung von IKT im Dienste der Gesundheitsförderung und der Förderung gesundheitsbezogener Bereiche (World Health Organization, 2005, S. 109).

Ausgehend von dieser Definition bezeichnet der Begriff E-Mental-Health Informations- und Kommunikationstechnologien, deren Einsatz darauf abzielt psychische Gesundheit und psychische Gesundheitsversorgung zu fördern (Köhnen et al., 2019). Dabei handelt es sich insbesondere um Technologien, die internetbasiert sind bzw. das Internet nutzen (Köhnen et al., 2019). Diese Anwendungen bzw. Technologien, die im Rahmen von E-Mental-Health eingesetzt werden, werden deshalb auch als Internet- und Mobilbasierte Interventionen (IMI) bezeichnet (Köhnen et al., 2019).

Hierbei ist es allerdings wichtig anzumerken, dass es aufgrund des Fehlens einer einheitlichen, allgemein anerkannten Definition oft zu einer Gleichsetzung von unterschiedlichen Begrifflichkeiten kommt (Moessner & Bauer, 2017). So werden in der Literatur die Begriffe E-Mental-Health, IKT-basierte oder computerbasierte Interventionen synonym zu dem Begriff IMI verwendet, obwohl computerbasierte Interventionen beispielsweise nicht zwangsläufig internetbasiert sein müssen (Moessner & Bauer, 2017).

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll auf jene E-Mental-Health Interventionen fokussiert werden, die internet- und/oder mobilbasiert sind (also IMI), da die meisten Anwendungen aus dem E-Mental-Health Bereich diese Technologie nutzen bzw. auf dieser aufbauen (Köhnen et al., 2019). Im Folgenden wird deshalb statt des Begriffs E-Mental-Health Interventionen ausschließlich der Begriff IMI verwendet, um diesen Fokus zu verdeutlichen. Letztendlich können und werden in der Literatur E-Mental-Health und IMI synonym verwendet, da eine Grenze zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten schwimmend und kaum mehr gegeben ist (Eichenberg, 2019; Moessner & Bauer, 2017).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die hohe Prävalenz psychischer Störungen in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen wie lange Wartezeiten und strukturelle Versorgungsbarrieren.

2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die aktuelle Versorgungssituation, definiert IMI-Technologien, stellt Praxisbeispiele vor und diskutiert kritisch deren Wirksamkeit, Potenziale sowie Herausforderungen im klinischen Alltag.

2.1 Die Versorgungssituation von Menschen mit einer psychischen Störung in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt die trotz ausgebauter Strukturen bestehenden Versorgungslücken, hohen direkten Kosten und erheblichen Wartezeiten für Patienten.

2.2 E-Mental-Health Interventionen: Hier werden die begrifflichen Grundlagen von E-Mental-Health und IMI geklärt und die technische sowie theoretische Einordnung vorgenommen.

2.3 Praxisbeispiele: SPARX und Woebot: Anhand dieser zwei Anwendungen wird die praktische Umsetzung von IMI-Konzepten im Bereich der Selbsthilfe und des therapeutischen Supports veranschaulicht.

2.4 Wirksamkeit von Internet- und Mobilbasierten Interventionen bei der Behandlung psychischer Störung: Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zur Evidenz von IMI bei Depressionen, Angststörungen und weiteren Störungsbildern.

2.5 Herausforderungen und Potenziale von Internet- und Mobilbasierten Interventionen in der Versorgung von Menschen mit einer psychischen Störung: Analyse der Vorteile wie Niederschwelligkeit und Individualisierbarkeit gegenüber den Risiken wie Datenschutzbedenken und mangelndem Krisenmanagement.

2.6 Diskussion und Fazit: Synthese der Ergebnisse, die IMI als sinnvolle, aber nicht ersetzende Erweiterung des Versorgungssystems ausweist.

Schlüsselwörter

E-Mental-Health, Internet- und mobilbasierte Interventionen, IMI, Psychotherapie, Versorgungsforschung, Digitalisierung, Online-Beratung, Versorgungsbarrieren, Wirksamkeit, Serious Games, Woebot, SPARX, Kognitive Verhaltenstherapie, Krisenmanagement, Datenschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von E-Mental-Health-Interventionen (IMI) als Antwort auf die begrenzten Kapazitäten in der deutschen psychotherapeutischen Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die aktuelle Versorgungssituation, technische Möglichkeiten von Apps und Online-Therapie, die wissenschaftliche Wirksamkeitsprüfung sowie ethische und datenschutzrechtliche Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern IMI eine wirksame und sinnvolle Erweiterung des bestehenden psychosozialen Versorgungssystems darstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Studien und metaanalytische Befunde zum Thema E-Mental-Health synthetisiert und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme der Versorgungslücken, die Definition und Klassifizierung von IMI, Praxisbeispiele, die Wirksamkeitsprüfung und eine kritische Auseinandersetzung mit Potenzialen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Mental-Health, IMI, Versorgungsbarrieren, Wirksamkeitsnachweis und kognitive Verhaltenstherapie charakterisiert.

Was unterscheidet den "Stand-Alone"-Ansatz von "Blended Concepts"?

Stand-Alone-Anwendungen funktionieren autark ohne therapeutischen Kontakt, während Blended Concepts die Online-Intervention direkt in eine laufende Vor-Ort-Therapie integrieren.

Warum wird das fehlende Krisenmanagement bei IMI kritisiert?

IMI-Programme können oft nicht auf akute Notfälle oder Suizidalität reagieren, was bei eigenständiger Nutzung ein signifikantes Risiko für die Sicherheit der Patienten darstellt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Mental-Health Interventionen. Eine Erweiterung in der Versorgung von Menschen mit psychischer Störung
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,0
Autor
Maximilian Schießl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1026191
ISBN (eBook)
9783346426772
ISBN (Buch)
9783346426789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Public Health E Mental Interventionen Public Health E-Mental-Health E-Health E-Mental-Health Anwendungen E-Mental-Health Interventionen Versorgungssystem Versorgung Psychische Störung Menschen Psychisch Prävelanz psychische Störung IMI Internet- und mobilbasierte Interventionen IKT Versorgungslücke Zugangsbarriere Unterversorgung Wirksamkeit Gesundheitsversorgung Mental Health psychosoziale Versorgung Online-Therapie Online-Psychotherapie Psychotherapie online Serious Games Stand-Alone Anwendung Stepped-Care Blended Concept psychotherapeutische Versorgung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Schießl (Autor:in), 2021, E-Mental-Health Interventionen. Eine Erweiterung in der Versorgung von Menschen mit psychischer Störung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1026191
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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