Der Reflexionsbericht beleuchtet das Thema Flucht und Migration nach Hannover. Er zeigt, wie Migrantinnen zu den politischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Diskursen um Zugehörigkeit stehen. Die Arbeit ist im Rahmen eines Projektes interdisziplinäres Festival entstanden. Es wird folgende Forschungsfrage untersucht: Welche Beiträge kann Globales Lernen zu politischer Bildung leisten und wo liegen die Grenzen?
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Fragestellung
1.1 Anlass und Thema
2. 1 Didaktische Prinzipien der politischen Bildung
2.1.1 Ziele politischer Bildung
2.2 Didaktische Ansatz des Globales Lernen
2.2.1 Grundlagen des Ansatzes
2.2.2 Ziele des Ansatzes
2.2.3 Kritikpunkte des Ansatzes
3. Praxisreflexionen „Der migrationspolitischen Stadtrundgangs“
3.1 Das Gesamtprojekt
3.1.1 Ablauf und Resultat
3.1.1 Reflexion Gesamtprojekt
3.2 Das Teilprojekt
3.2.1 Ablauf und Resultat
3.2.2 Reflexion Teilprojekt
4. Ergebnisse der Frage
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Bedeutung und Relevanz politischer Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft. Ziel ist es, anhand des Konzepts des Globalen Lernens die Möglichkeiten und Grenzen politischer Aufklärung im Rahmen eines interdisziplinären Festivals zu reflektieren und dabei die Ausgrenzungserfahrungen von Studierenden mit Migrationshintergrund an der Leibniz Universität Hannover zu untersuchen.
- Analyse didaktischer Prinzipien der politischen Bildung
- Konzeptualisierung und Kritik des Globalen Lernens
- Praxisreflexion eines migrationspolitischen Stadtrundgangs
- Empirische Untersuchung der studentischen Lebenswelt
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung und Fragestellung
In diesem Forschungsbericht werden Bedeutung und Relevanz der politischeren Bildung in unserer multikulturellen Gesellschaft analysiert. Dabei soll unerwähnt bleiben, dass politische Bildung sich primär auf unterschiedlichen Konzepten (Service Learning, Globales Lernen etc.) übertragen lässt. Eine dieser Konzepte ist das Konzept des Globales Lernen. Dabei geht es zunächst darum, aufzuzeigen, warum die politische Bildung von Bedeutung ist. Im Rahmen des Forschungslernmoduls (FLM) und Laut der Prüfungsordnung des Studienganges „Bachelor of Arts Sozialwissenschaften“ (PO2016) wird eine Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen von „globales Lernen“ (global Learning) anhand der eigenen Erfahrungen verfasst.
Neben der eigenen Reflexion über globales Lernen werden in weiteren Kapiteln auch Praxisbezüge analysiert. Das Forschungslernmodul umfasst darüber hinaus ein Praxisbezug, in dem die Studierenden eigenständige Forschungsprojekte entwickeln und dabei berufliche Kompetenzen erwerben können. Eine intensive Gruppenarbeit während des gesamten Seminars wird dabei vorausgesetzt. Das Konzept des globalen Lernens bietet dafür einen Ansatz, der sich in Deutschland in den letzten Jahren immer weiterverbreitet wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Fragestellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der politischen Bildung ein und erläutert die Rahmenbedingungen des Forschungsprojekts im Rahmen des Forschungslernmoduls.
2. 1 Didaktische Prinzipien der politischen Bildung: Hier werden die theoretischen Grundlagen und Zielsetzungen politischer Bildung unter Berücksichtigung demokratischer Prinzipien dargelegt.
2.2 Didaktische Ansatz des Globales Lernen: Dieses Kapitel erörtert das Konzept des Globalen Lernens, seine Definitionen, Ziele sowie kritische Perspektiven aus erziehungswissenschaftlicher Sicht.
3. Praxisreflexionen „Der migrationspolitischen Stadtrundgangs“: Der Autor reflektiert den praktischen Ablauf und die Organisation des interdisziplinären Festivals sowie des eigenen Teilprojekts.
4. Ergebnisse der Frage: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Befragungen von Studierenden mit Migrationshintergrund ausgewertet und in den theoretischen Kontext eingeordnet.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Anwendbarkeit des Globalen Lernens zusammen und bewertet den Lernerfolg sowie die Grenzen des methodischen Ansatzes.
Schlüsselwörter
Politische Bildung, Globales Lernen, Migration, Migrationshintergrund, Stadtrundgang, Diskriminierung, Interdisziplinäres Festival, Qualitative Sozialforschung, Politische Partizipation, Identität, Soziale Integration, Forschungslernmodul, Didaktik, Empowerment, Universität Hannover.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Bedeutung politischer Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft und reflektiert deren Umsetzung am Beispiel eines interdisziplinären Festivals.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen politische Bildung, das Konzept des Globalen Lernens, Migrationserfahrungen sowie die qualitative Analyse von Studierendengruppen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die leitende Forschungsfrage lautet: „Welche Beiträge kann Globales Lernen zu politischer Bildung leisten und wo liegen die Grenzen?“
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine praxisorientierte Reflexion, gestützt durch die Durchführung von problemzentrierten Leitfadeninterviews mit Studierenden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Globalen Lernens und eine detaillierte Praxisreflexion eines migrationspolitischen Stadtrundgangs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Globales Lernen, politische Bildung, Migration und diskriminierungskritische Bildungsarbeit.
Wie bewertet der Autor den Erfolg des Projekts?
Der Autor bewertet das Projekt als erfolgreich, da es Studierenden ermöglicht hat, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und eigene Kompetenzen zu erweitern.
Welche Rolle spielt die Universität Hannover in der Arbeit?
Die Universität dient als Standort der empirischen Untersuchung, wobei insbesondere die studentische Lage von Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus steht.
- Arbeit zitieren
- Sergio Merz (Autor:in), 2017, Flucht und Migration. Welche Beiträge kann Globales Lernen zu politischer Bildung leisten und wo liegen die Grenzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1027242