Darstellung ausgewählter Inhalts- und Prozesstheorien zur Motivation und deren Umsetzung in der betrieblichen Praxis anhand eines Beispiels. Ziel dieser Arbeit ist es, darzustellen, wie Mitarbeitermotivation in der Praxis aussehen kann. Dazu erfolgt zuerst eine Einführung in die wichtigsten Begrifflichkeiten und anschließend die Darstellung einiger ausgewählter Motivationstheorien. Diese bilden dann die theoretische Grundlage für die praktische Behandlung eines Motivationsproblems im darauffolgenden Kapitel.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Ziel dieser Arbeit
2 Einführende Begriffsdefinition
2.1 Bedürfnis und Motiv
2.2 Motivation, Arbeitsmotivation und Leistungsmotivation
2.3 Intrinsische und extrinsische Motivation
2.4 Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation
2.5 Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung
3 Motivationstheorien
3.1 Inhaltstheorien
3.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.2 Prozesstheorien
3.2.1 VIE-Theorie von Vroom
3.2.2 Gerechtigkeitstheorie von Adam
3.2.3 Erwartungswertmodell von Porter und Lawler
3.2.4 Theorie der Zielsetzung von Locke und Latham
4 Motivation in der Praxis
4.1 Vorstellung des Praxisfalls
4.2 Analyse der Ausgangssituation
4.3 Handlungsempfehlungen
5 Schlussbetrachtung
Quellenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation kommt aus der Tätigkeit selbst (Spaß, Sinnhaftigkeit), während extrinsische Motivation durch äußere Anreize wie Gehalt oder Lob entsteht.
Was besagt die Bedürfnispyramide nach Maslow?
Maslow ordnet menschliche Bedürfnisse hierarchisch: von Grundbedürfnissen (Essen, Schlafen) über Sicherheits- und Sozialbedürfnisse bis hin zur Selbstverwirklichung.
Was sind "Hygienefaktoren" in der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg?
Hygienefaktoren (z.B. Gehalt, Arbeitsbedingungen) verhindern Unzufriedenheit, führen aber allein nicht zu echter Motivation; dafür sind "Motivatoren" wie Anerkennung nötig.
Wie funktioniert die VIE-Theorie von Vroom?
Motivation entsteht nach Vroom aus der Kombination von Valenz (Wert des Ziels), Instrumentalität (Belohnungserwartung) und Erwartung (Erfolgswahrscheinlichkeit).
Warum ist Arbeitszufriedenheit nicht gleich Arbeitsleistung?
Ein zufriedener Mitarbeiter ist nicht zwingend hochproduktiv; Motivationstheorien zeigen, dass gezielte Anreize und Zielsetzungen nötig sind, um Leistung zu steigern.
- Citation du texte
- Andreas Brunnhuber (Auteur), 2021, Mitarbeitermotivation in der betrieblichen Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030285