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Besteuerungskonzepte von Kapital- und Personengesellschaften

Rechtsformvergleich aus ertragsteuerlicher Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Mittelstandes

Titel: Besteuerungskonzepte von Kapital- und Personengesellschaften

Diplomarbeit , 2020 , 49 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Fallstudie ist es, die deutsche ertragsteuerliche Unternehmensbesteuerung in Form ihrer Rechtsformabhängigkeit darzulegen und die wesentlichen Differenzierungsmerkmale gegenüberzustellen. Ferner soll für Unternehmen des deutschen Mittelstandes die Vorteilhaftigkeit einer Rechtsform geprüft werden. Dazu wird eine mehrperiodige Veranlagungssimulation herangezogen, die ein mittelständisches Unternehmen in der Rechtsform einer Kapital- und einer Personengesellschaft abbildet. Vor dem Hintergrund wechselnder Parameter soll die Besteuerungssimulation drei realistische Szenarien berücksichtigen und analysieren. Die drei Szenarien bilden die Verlustsituation eines Unternehmens, die Gewinnbeteiligung der Gesellschafter sowie die Thesaurierung der erwirtschafteten Gewinne ab.

Zur Erreichung dieser Ziele ist zu Beginn dieser Fallstudie auf die zivilrechtlichen Grundlagen beider Rechtsformen einzugehen. Die Grundlagen dienen zur Einordnung beider Rechtskleider in das deutsche Unternehmenssteuerrecht.
Im dritten Kapitel wird die laufende Besteuerung der Kapital- und Personengesellschaften gegenübergestellt. In diesem Schritt werden insbesondere die Gewinnermittlung beider Rechtsformen sowie die wesentlichsten Differenzierungsmerkmale fokussiert. Die abschließende zusammenfassende Gegenüberstellung soll auf die anschließende Veranlagungssimulation vorbereiten.

Kapitel 4 wird durch eine Definition des deutschen Mittelstandes eingeleitet. Darüber hinaus bildet es die Simulationsergebnisse ab und bewertet sie auf Basis zuvor vermittelter Erkenntnisse. Im Fazit, zum Ende der Arbeit, werden die Simulationsergebnisse zusammengefasst sowie die Erkenntnisse dieser Case Study kritisch gewürdigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Eingrenzung des Themas

2 Zivilrechtliche Grundlagen

2.1 Kapitalgesellschaften

2.2 Personengesellschaften

3 Rechtsformvergleich aus ertragsteuerlicher Perspektive

3.1 Besteuerung von Kapitalgesellschaften

3.1.1 Besteuerung auf Ebene der Gesellschaft

3.1.2 Besteuerung auf Ebene der Gesellschafter

3.2 Besteuerung von Personengesellschaften

3.2.1 Betriebsvermögensabgrenzung einer Personengesellschaft

3.2.2 Zweistufige Gewinnermittlung

3.2.3 Thesaurierungsbesteuerung

3.3 Wesentliche Differenzierungsmerkmale beider Rechtsformen

3.3.1 Verlustbehandlung

3.3.2 Leistungsvergütungen

3.3.3 Zwischenfazit zu den theoretischen Grundlagen

4 Veranlagungssimulation einer gewerblichen Gesellschaft des deutschen Mittelstandes

4.1 Definition des deutschen Mittelstandes

4.2 Veranlagungssimulation 2018

4.2.1 Veranlagungsjahr 2018 - Zu Grunde liegender Sachverhalt

4.2.4 Veranlagungsjahr 2018 - Ergebnisdarstellung

4.3 Veranlagungsjahr 2019

4.3.1 Veranlagungsjahr 2019 - Zu Grunde liegender Sachverhalt

4.3.2 Veranlagungsjahr 2019 - Ergebnisdarstellung

4.4 Veranlagungsjahr 2020

4.4.1 Veranlagungsjahr 2020 - Zu Grunde liegender Sachverhalt

4.4.2 Veranlagungsjahr 2020 - Ergebnisdarstellung im Fall der Gewinnthesaurierung

4.4.3 Veranlagungsjahr 2020 - Ergebnisdarstellung im Fall der Nachversteuerung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht aus ertragsteuerlicher Perspektive die Vorteilhaftigkeit verschiedener Rechtsformen (Kapitalgesellschaft vs. Personengesellschaft) für Unternehmen des deutschen Mittelstandes, um die steuerlichen Auswirkungen bei unterschiedlichen Szenarien zu analysieren.

  • Rechtsformvergleich von Kapital- und Personengesellschaften
  • Analyse der laufenden Besteuerung und Gewinnermittlung
  • Simulation der steuerlichen Belastung über mehrere Veranlagungszeiträume
  • Berücksichtigung von Thesaurierung und Gewinnausschüttung
  • Evaluation der steuerlichen Konsequenzen von Leistungsvergütungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Besteuerung auf Ebene der Gesellschaft

In der Besteuerungssystematik folgt das Steuerrecht der Auffassung des zivilrechtlichen Trennungsprinzips von Kapitalgesellschaften. Aufgrund der eigenständigen Rechtspersönlichkeit, sind juristische Personen selbstbestimmte Träger von steuerlichen Rechten und Pflichten zu verstehen. Dies hat zur Folge, dass die Gewinne der Kapitalgesellschaft auch auf Ebene der Gesellschaft besteuert werden. Die Isolation der Gesellschafter vom Besteuerungsverfahren ist solange gegeben, wie die Gesellschaft ihre Gewinne thesauriert. Erst mit dem Transfer der Gewinne auf die Ebene der Gesellschafter sind diese im Besteuerungsverfahren eingebunden.

Nach § 7 Abs. 1 KStG ist Objekt der Körperschaftsteuer das zu versteuernde Einkommen der Kapitalgesellschaft. Zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens stützt sich das Körperschaftsteuergesetz nach § 8 Abs. 1 KStG auf die einschlägigen Einkünfteermittlungsvorschriften des Einkommensteuergesetzes. Dennoch ist die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens, um körperschaftsteuerrechtliche Vorschriften zu erweitern. Tabelle 1 veranschaulicht die Modifizierung des handelsbilanziellen Ergebnisses bis hin zur Zielgröße des zu versteuernden Einkommens. Nach § 8 Abs. 2 KStG sind sämtliche Einkünfte eines unbeschränkt Körperschaftsteuerpflichtigen als gewerbliche Einkünfte zu qualifizieren. Die Ausgangsgröße dieses Berechnungsschemas bildet der handelsbilanzielle Gewinn, welcher gemäß § 4 Abs. 1 und 5 EstG ermittelt wird. Dies wahrt den Maßgeblichkeitsgrundsatz, jedoch ist dieser gemäß § 60 Abs. 2 S. 1 EstDV zu durchbrechen, sofern bilanzsteuerrechtliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften vom Handelsrecht abweichen. Folglich ist das handelsbilanzielle Ergebnis in ein Steuerbilanzergebnis zu modifizieren. Im Zuge der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens, ist das steuerbilanzielle Ergebnis im zweiten Schritt um nicht abzugsfähige Betriebsausgaben gemäß § 10 KStG und § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG sowie §§ 3c EstG und 4 Abs. 5 EstG außerbilanziell hinzuzurechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der unterschiedlichen steuerlichen Belastung von Kapital- und Personengesellschaften ein und erläutert das Ziel der Fallstudie mittels einer Veranlagungssimulation.

2 Zivilrechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zivilrechtliche Struktur von Kapital- und Personengesellschaften und erläutert deren wesentliche Charakteristika hinsichtlich Rechtspersönlichkeit und Haftung.

3 Rechtsformvergleich aus ertragsteuerlicher Perspektive: Hier werden die Besteuerungsprinzipien beider Rechtsformen detailliert gegenübergestellt, wobei der Fokus auf der Gewinnermittlung sowie den spezifischen steuerlichen Differenzierungsmerkmalen liegt.

4 Veranlagungssimulation einer gewerblichen Gesellschaft des deutschen Mittelstandes: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und führt eine mehrperiodige steuerliche Simulation anhand von realen Geschäftsvorfällen über drei Jahre durch.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Simulation zusammen und bewertet die steuerliche Vorteilhaftigkeit der Rechtsformen unter Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen kritisch.

Schlüsselwörter

Unternehmensbesteuerung, Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft, Rechtsformvergleich, Mittelstand, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Veranlagungssimulation, Thesaurierungsbesteuerung, Gewinnermittlung, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip, Leistungsvergütungen, Steuerbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem steuerlichen Vergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaften im Kontext des deutschen Mittelstandes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die zivilrechtlichen Grundlagen, die steuerliche Gewinnermittlung sowie die Analyse der Steuerbelastung bei unterschiedlichen Szenarien der Gewinnverwendung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die steuerlichen Vor- und Nachteile der beiden Rechtsformen durch eine Simulation über mehrere Jahre hinweg zu untersuchen und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine mehrperiodige Veranlagungssimulation durchgeführt, die auf der Grundlage der Handelsbilanz die steuerlichen Ergebnisse beider Rechtsformen gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Besteuerungsprinzipien und einen praktischen Simulationsteil für die Jahre 2018 bis 2020.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensbesteuerung, Thesaurierungsbesteuerung, Trennungsprinzip, Transparenzprinzip sowie der Vergleich von Steuerbelastungsquoten.

Wie wirkt sich das Trennungsprinzip auf Kapitalgesellschaften aus?

Das Trennungsprinzip führt dazu, dass die Kapitalgesellschaft als eigenes Steuersubjekt fungiert und Gewinne sowohl auf Ebene der Gesellschaft als auch bei Ausschüttung auf Ebene der Gesellschafter besteuert werden.

Warum ist das Sonderbetriebsvermögen bei Personengesellschaften relevant?

Das Sonderbetriebsvermögen ist entscheidend für die steuerliche Erfassung von Wirtschaftsgütern, die zwar dem Gesellschafter gehören, aber dem Betrieb der Personengesellschaft dienen.

Welche Bedeutung hat die Thesaurierungsbesteuerung nach § 34a EStG?

Die Thesaurierungsbesteuerung ermöglicht es Personengesellschaften, einbehaltene Gewinne tarifbegünstigt zu versteuern, um die Belastung der von Kapitalgesellschaften anzupassen.

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Details

Titel
Besteuerungskonzepte von Kapital- und Personengesellschaften
Untertitel
Rechtsformvergleich aus ertragsteuerlicher Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Mittelstandes
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
49
Katalognummer
V1030384
ISBN (eBook)
9783346438270
ISBN (Buch)
9783346438287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsformvergleich Transparenzprinzip Trennungsprinzip Kapitalgesellschaft Personengesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Besteuerungskonzepte von Kapital- und Personengesellschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030384
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Leseprobe aus  49  Seiten
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