In der vorliegenden Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen der Turnover Intention und der Arbeitszufriedenheit (AZ) unter Berücksichtigung einiger soziodemographischer Daten mit Hilfe einer Onlinestudie untersucht.
Die Turnover Intention wurde mittels der Intention to Quit-Skala gemessen, die Arbeitszufriedenheit mittels der Profilanalyse zur Arbeitszufriedenheit (PAZ). Zehn Skalen der PAZ wurden in einer multiplen Regression im Bezug auf die Turnover Intention analysiert.
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Abstract
Einleitung
Methode
Versuchsplan
Versuchspersonen
Versuchsmaterial
Versuchsablauf
Datenbereinigung
Ergebnisse
Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Arbeitszufriedenheit und der Turnover Intention (Wechselabsicht) von Arbeitnehmern unter Berücksichtigung soziodemografischer Faktoren. Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit verschiedene Dimensionen der Arbeitszufriedenheit die Wechselabsicht vorhersagen können und ob soziokulturelle Variablen einen signifikanten Einfluss ausüben.
- Analyse des Einflusses von Arbeitszufriedenheit auf die Wechselabsicht
- Anwendung der "Profilanalyse zur Arbeitszufriedenheit" (PAZ)
- Untersuchung soziodemografischer Prädiktoren (Alter, Geschlecht, Einkommen)
- Evaluation von Einflussfaktoren wie Arbeitszeitflexibilität und Betriebszugehörigkeit
Auszug aus dem Buch
Einleitung
“The relationship between job satisfaction and turnover is one of the most thoroughly investigated topics in the turnover literature." (Hwang & Kuo, 2006)
Wie das Zitat von Hwang & Kou (2006) zusammenfasst, ist der Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Turnover Intention bereits sehr gut erforscht. Aber warum ist dieses Thema von so großem Interesse? Sowohl ArbeitnehmerInnen als auch ArbeitgeberInnen sind an einer hohen Arbeitszufriedenheit interessiert. Nicht zuletzt ist Arbeitszufriedenheit wichtig, da Arbeitszufriedenheit negativ mit Turnover Intention zusammenhängt. Dies wurde beispielsweise 1993 von Tett & Meyer in einer Metaanalyse bestätigt. Die Korrelationen neuerer Studien schwanken zwischen r=-.41 (Khatri, Budhwar & Fern, 1999) und r=- .62 (Masuda et al., 2012). Dies ist unter anderem aber auch davon abhängig, wie Arbeitszufriedenheit in der jeweiligen Studie gemessen wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die durchgeführte Onlinestudie, die untersuchten Skalen und die Hauptergebnisse der Regressionsanalyse bezüglich der Turnover Intention.
Abstract: Englische Zusammenfassung der Forschungsarbeit, die Methodik, Stichprobe und die wichtigsten statistischen Erkenntnisse kurz darlegt.
Einleitung: Führt in die Relevanz des Themas ein und beleuchtet den wissenschaftlichen Forschungsstand zur Korrelation zwischen Arbeitszufriedenheit und der inneren Kündigung.
Methode: Beschreibt das Studiendesign, die Stichprobenzusammensetzung von 541 (bereinigt 382) Teilnehmern sowie die verwendeten Fragebögen zur Messung von Zufriedenheit und Wechselabsicht.
Ergebnisse: Präsentiert die statistischen Auswertungen, insbesondere die hierarchische multiple Regression, um die Varianzaufklärung der Turnover Intention durch spezifische PAZ-Skalen zu belegen.
Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Vergleich zur vorhandenen Literatur, reflektiert die Repräsentativität der Stichprobe und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Arbeitszufriedenheit, Turnover Intention, Profilanalyse zur Arbeitszufriedenheit, PAZ, Intention to Quit, berufliche Wechselabsicht, multiple Regression, Mitarbeiterbindung, Arbeitsleistung, Arbeitszeitflexibilität, soziodemografische Daten, psychologische Verträge, Mitarbeiterengagement, empirische Studie, Personalmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht empirisch, wie verschiedene Aspekte der Arbeitszufriedenheit mit der Absicht von Mitarbeitern korrelieren, ihren Arbeitsplatz zu verlassen (Turnover Intention).
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die mehrdimensionale Messung von Arbeitszufriedenheit mittels PAZ, die Analyse der Wechselabsicht sowie die Überprüfung soziodemografischer Einflussfaktoren wie Einkommen und Alter.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es zu klären, inwieweit eine niedrige Arbeitszufriedenheit statistisch signifikant als Prädiktor für eine erhöhte Turnover Intention fungiert und welche spezifischen Arbeitsdimensionen dabei die größte Rolle spielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine quantitative Online-Fragebogenstudie. Die Auswertung erfolgt schwerpunktmäßig durch eine hierarchische multiple Regression sowie verschiedene Korrelationsanalysen und Gruppenvergleiche (Mann-Whitney-U-Test).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung des Versuchsaufbaus, die Datenbereinigungsprozesse zur Sicherung der Qualität sowie die Darstellung und Interpretation der inferenzstatistischen Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Arbeitszufriedenheit, Turnover Intention, PAZ (Profilanalyse zur Arbeitszufriedenheit), multiple Regression und Mitarbeiterbindung.
Wie unterscheidet sich diese Studie von der Normstichprobe der PAZ?
Die Stichprobe der Autorin weist einen deutlich höheren Anteil an jüngeren Teilnehmern zwischen 21 und 30 Jahren auf und unterscheidet sich hinsichtlich der Gewichtung der Zufriedenheitsfaktoren von der publizierten Normstichprobe.
Welche Rolle spielt die Arbeitszeitflexibilität für die Turnover Intention?
Die Studie deutet tendenziell darauf hin, dass eine flexible Arbeitszeiteinteilung mit einer geringeren Wechselabsicht verbunden ist, was eine Bestätigung der Hypothesen früherer Studien durch die Daten der Autorin ermöglicht.
- Arbeit zitieren
- Julie Wimmer (Autor:in), 2013, Der Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Turnover Intention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030415