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Simone de Beauvoir und die zur Immanenz verurteilte Frau

Título: Simone de Beauvoir und die zur Immanenz verurteilte Frau

Ensayo , 2019 , 5 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Malin Gnoth (Autor)

Estudios de género
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Simone de Beauvoir impliziert bereits mit dem Titel ihres Werkes „Das andere Geschlecht“ eine Abgrenzung der Geschlechter zueinander, welche sie allerdings faktisch ergründet und somit nicht bereitwillig annimmt. Definiert man Immanenz als den Verbleib in einem vorgegebenen Bereich, so stellen sich uns die folgenden Fragen: Wie sieht dieser Bereich, der gleichzusetzen ist mit der gesellschaftlichen Stellung, aus? Wodurch und von wem wird dieser Bereich gesetzt? Und warum ist die Frau dazu angehalten, sich diesem Bereich zu fügen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Die philosophische Fundierung der Alterität

3. Geschlechterverhältnisse und gesellschaftliche Disparitäten

4. Die Barrieren weiblicher Emanzipation

5. Die Unmöglichkeit der Transzendenz im männlichen System

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die philosophische Herleitung des Begriffs der "Immanenz" bei Simone de Beauvoir zu analysieren und zu ergründen, warum das weibliche Geschlecht in einer gesellschaftlich zugewiesenen Rolle verharrt. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, ob und wie die Frau aus dieser erzwungenen Immanenz ausbrechen und ihre eigene Subjektivität definieren kann.

  • Die philosophische Kategorie der Alterität als Basis für Geschlechtertrennung.
  • Die historische und gesellschaftliche Konstruktion der weiblichen Unterlegenheit.
  • Die Rolle von Abhängigkeitsstrukturen bei der Aufrechterhaltung der Geschlechterrollen.
  • Die Unfähigkeit zur Selbsttranszendenz innerhalb eines männlich dominierten Systems.

Auszug aus dem Buch

Die philosophische Fundierung der Alterität

Die Beantwortung dieser Fragen liegt zum einen in dem Phänomen der Abgrenzung selbst. Die „Alterität […] als grundlegende Kategorie menschlichen Denkens“ zwingt das Individuum sich erst in Auseinandersetzung mit Anderen zu konstituieren und sich Ihnen entgegenzusetzen. Diese Dualität beinhaltet jedoch unwillkürlich eine gewisse „Feindseligkeit“ dem Anderen gegenüber. Dieser „Idee des Anderen“ steht allerdings durch die Veränderbarkeit der Positionen von Selbst und Anderen eine anzuerkennende Wechsel-beziehungsweise „Gegenseitigkeit“ gegenüber. Bezogen auf die Geschlechter treten diese in Gestalt des Paares als Grundeinheit auf, welches sich in Übereinkunft biologischer Bedürfnisse sowie der Zeugung von Nachkommen, gleichwertig zu positionieren hat.

Unsere These zur erzwungenen Immanenz lässt hier vermuten, dass dies eine Utopie darstellt. Wenn nun also die Frau „das Andere in einem Ganzen“ darstellt, „dessen Elemente einander brauchen“, wie kann es dann sein, dass Mann dieser Gleichwertigkeit nicht verholfen hat? Diesen Einschub erarbeite ich nur kurz, um noch einmal die Abgrenzung zwischen Mann und Frau als Grundlage der Immanenz zu betonen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, warum Frauen nach Beauvoir zur Immanenz verurteilt sind und beleuchtet die grundlegende Abwertung der Frau durch gesellschaftliche Abgrenzung.

2. Die philosophische Fundierung der Alterität: Es wird analysiert, wie die Kategorie der Alterität menschliches Denken bestimmt und welche Rolle die daraus resultierende Feindseligkeit für die Konstitution des Paares spielt.

3. Geschlechterverhältnisse und gesellschaftliche Disparitäten: Dieser Abschnitt untersucht, wie historische Mythen und biblische Entstehungsgeschichten genutzt wurden, um eine absolute männliche Überlegenheit und die Objektivierung der Frau zu rechtfertigen.

4. Die Barrieren weiblicher Emanzipation: Hier werden die Gründe für das Verharren in der Unmündigkeit diskutiert, einschließlich ökonomischer Abhängigkeiten und der Bequemlichkeit einer zugewiesenen Rolle.

5. Die Unmöglichkeit der Transzendenz im männlichen System: Das abschließende Kapitel legt dar, warum der Ausbruch aus der Immanenz laut Beauvoir aufgrund des hartnäckigen Naturdenkens der Männer weitgehend aussichtslos bleibt.

Schlüsselwörter

Simone de Beauvoir, Immanenz, Transzendenz, Alterität, Geschlechterverhältnis, Feminismus, Subjektivität, Fremdbestimmung, Emanzipation, Zweites Geschlecht, Unterdrückung, patriarchales System, soziale Konstruktion, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die philosophischen Konzepte von Simone de Beauvoir hinsichtlich der gesellschaftlichen Stellung der Frau und untersucht das Konzept des „Verurteilt-Seins zur Immanenz“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die philosophische Alterität, die historische Konstruktion von Ungleichheit, die psychologischen Faktoren der Abhängigkeit und die strukturellen Barrieren der weiblichen Selbstverwirklichung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu ergründen, warum Frauen in einem Zustand der Immanenz verbleiben und warum die angestrebte Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern oft utopisch bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die philosophische Textanalyse der Werke von Simone de Beauvoir sowie ergänzende feministische Theorien, um die sozialen Verhältnisse zu dekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Prozess der weiblichen Objektivierung, die psychologischen und sozialen Ursachen für die Akzeptanz der Geschlechterhierarchie sowie die Unmöglichkeit der Transzendenz im männlich geprägten System behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Immanenz, Transzendenz, Alterität und patriarchale Strukturen charakterisieren.

Warum leistet laut dem Autor auch das weibliche Geschlecht einen Anteil am Bestehen der Disparität?

Der Autor argumentiert, dass Frauen sich häufig nicht aktiv als autonomes Subjekt setzen, sondern in eine angenommene, fremdbestimmte Rolle schlüpfen, was zur Manifestation der bestehenden Ungleichheit beiträgt.

Inwiefern spielt das "Naturdenken" bei der Unterdrückung eine Rolle?

Das Naturdenken schreibt weibliche Unterlegenheit natürlichen Gegebenheiten zu. Dies verhindert Wandel, da gesellschaftlich konstruierte Zustände fälschlicherweise als unveränderliche biologische Tatsachen wahrgenommen werden.

Final del extracto de 5 páginas  - subir

Detalles

Título
Simone de Beauvoir und die zur Immanenz verurteilte Frau
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Erziehungswissenschaft)
Curso
Theorien der Sozialpädagogik und Allgemeinen Erziehungswissenschaften
Calificación
1,0
Autor
Malin Gnoth (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
5
No. de catálogo
V1030472
ISBN (Ebook)
9783346436436
Idioma
Alemán
Etiqueta
Simone de Beauvoir Immanenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Malin Gnoth (Autor), 2019, Simone de Beauvoir und die zur Immanenz verurteilte Frau, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030472
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