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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Medienfreiheit in China

Titel: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Medienfreiheit in China

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 5,5 (CH)

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit macht es sich zur Aufgabe, die Relation zwischen der Pressefreiheit und der einzigartigen Weise der Zensur in China und der Corona-Pandemie zu identifizieren und zu erklären. Es soll sowohl der Einfluss der Pandemie auf den Umgang mit Medienunternehmen und Journalisten als auch der Umgang der chinesischen Regierung mit der Pandemie beleuchtet werden. Da die Medien, vor allem wenn sie wie in China stark reguliert, kontrolliert und zensiert sind, eines der wichtigsten Instrumente einer Regierung im Umgang mit Krisensituationen darstellen, soll der Einfluss der Zensur auf den Erfolg der Eindämmung der Pandemie ausgewertet werden.

Die übergeordneten Leitfragen sind dabei „Wurde die Medienfreiheit in China durch die Corona-Pandemie weiter verringert?“ und „Welche Rolle spielten die Medien im Umgang der chinesischen Regierung mit der Corona-Pandemie?"

Die Volksrepublik China ist eines der Länder mit der weltweit geringsten Pressefreiheit. 2020 wurde sie von der Organisation „Reporters without Borders“ in der Rangliste zur Pressefreiheit auf Rang 177 von insgesamt 180 Ländern eingestuft.

Da die momentane Covid-19-Pandemie einen großen Einfluss auf das globale soziale Leben nimmt und Auswirkungen auf jeden Aspekt in der weltweiten Politik hat, ist eine Auswertung der Effekte, die die Pandemie auf die Pressefreiheit in China nimmt, für Journalisten und Medienwissenschaftler von hohem Interesse. Dabei ist nicht nur interessant, inwieweit sich die Pandemie auf die Medienpolitik Chinas auswirkt, sondern auch, welche Vor- und Nachteile durch die Zensur und die Kontrolle aller Medien durch die chinesische Regierung erzielt wurden. Schließlich ist China der Ursprung des Virus, allerdings konnte dieses im Vergleich zu allen anderen Ländern schnell unter Kontrolle gebracht werden und auch von der zweiten Welle, die fast alle Länder erfahren haben, blieb China verschont.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Aufgabenstellung & Zielsetzung

2. Die Volksrepublik China

2.1. Die Geschichte Chinas

2.2. Die Politik in China

2.3. Die Medien in China

3. Die Covid-19-Pandemie

3.1. Überblick

3.2. Die Reaktion der chinesischen Regierung

3.3. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die chinesische Medienfreiheit

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen der restriktiven Informationspolitik der chinesischen Regierung und der Bewältigung der Covid-19-Pandemie, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, ob die Medienfreiheit in China durch die Gesundheitskrise weiter eingeschränkt wurde.

  • Historischer Kontext der Volksrepublik China
  • Politisches System und Zensurpraktiken in China
  • Reaktionsstrategien der Regierung auf die Pandemie
  • Einfluss der Medienzensur auf die Krisenbewältigung
  • Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit während der Pandemie

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Reaktion der chinesischen Regierung

Die chinesische Regierung wird dafür kritisiert, das Ausmaß des Ausbruchs zu Anfang heruntergespielt zu haben. Bis Juli 2020 wurden in China 83.000 Fälle bestätigt, wovon 4600 Personen an den Folgen verstorben sind (Vgl. chinesische Gesundheitskommission 2020). Die Ausbreitung des Virus wurde bereits im März 2020 größtenteils unter Kontrolle gebracht. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass wie von der WHO postuliert wurde, die ambitioniertesten, agilsten und aggressivsten Maßnahmen zur Bekämpfung einer Krankheit, die weltweit jemals gesehen wurden, ausgeführt wurden (WHO 2019). Diese Maßnahmen haben zur Folge, dass die Krankheit in China seit mehreren Monaten bereits eingedämmt ist, während in einigen Ländern immer noch exponentielles Wachstum beobachtet werden kann (Röller 2020). Aus diesem Grund sollen die genauen Maßnahmen in diesem Teil der Arbeit genauer beleuchtet werden.

Kurz nach der Entdeckung des Virus und dessen Ausbreitung wurde die gesamte politische Maschinerie Chinas darauf ausgerichtet, diese einzudämmen. Zuerst wurde der potenzielle Ursprung des Virus, der Markt in Huanan, geschlossen. Daraufhin wurde das Virus klassifiziert und gelistet. Außerdem wurde die Region, in der das Virus ausgebrochen ist, einem Lockdown unterzogen. Es wurden mehrere Mechanismen aktiviert, darunter das Ausrufen eines Notstandes und einer Notfallsituation im öffentlichen Gesundheitsbereich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Pressefreiheit in China unter dem Eindruck der globalen Pandemie und Definition der Forschungsziele.

2. Die Volksrepublik China: Darstellung des historischen Hintergrunds, des politischen Systems und der strukturellen Medienlandschaft des Landes.

3. Die Covid-19-Pandemie: Analyse des Infektionsgeschehens, der staatlichen Gegenmaßnahmen und der massiven Einschränkung der Informationsfreiheit in dieser Krisenzeit.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Wechselwirkung zwischen politischer Kontrolle und Krisenmanagement in China.

Schlüsselwörter

China, Covid-19, Medienfreiheit, Zensur, Pressefreiheit, Pandemie, Kommunistische Partei, Informationskontrolle, Krisenmanagement, Internetzensur, Menschenrechte, Politische Überwachung, Journalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und der bereits bestehenden, restriktiven Medienpolitik in der Volksrepublik China.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte und Politik Chinas, der Struktur der chinesischen Medienzensur sowie dem staatlichen Krisenmanagement während der Pandemie.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Primäres Ziel ist es, zu identifizieren, ob die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung die ohnehin eingeschränkte Medienfreiheit in China weiter verschärft haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Forschungsstandanalyse, die bestehende Dokumente und Berichte über die chinesische Medien- und Regierungspraxis auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der politischen und medienrechtlichen Grundlagen Chinas sowie eine detaillierte Auswertung der staatlichen Reaktionen auf Covid-19.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienzensur, Kommunistische Partei, staatliche Informationskontrolle und Krisenreaktion.

Wie reagierte die chinesische Regierung konkret auf erste Berichte über das Virus?

Die Arbeit zeigt auf, dass staatliche Stellen anfangs versuchten, Informationen zu unterdrücken, und kritische Stimmen, etwa von Ärzten wie Dr. Li Wenliang, aktiv mundtot gemacht wurden.

Welche Rolle spielten soziale Medien während der Pandemie in China?

Soziale Medien und Plattformen wie WeChat dienten einerseits als Kommunikationsmittel, wurden aber gleichzeitig für die systematische Zensur kritischer Inhalte über das Virus genutzt.

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Details

Titel
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Medienfreiheit in China
Hochschule
Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz)
Note
5,5 (CH)
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1030474
ISBN (eBook)
9783346434692
ISBN (Buch)
9783346434708
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen corona-pandemie medienfreiheit china
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Medienfreiheit in China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030474
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Leseprobe aus  22  Seiten
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