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Die Erfolgsfaktoren beim Aufbau von virtuellen Unternehmen aus Sicht mittelständischer Unternehmen

Titel: Die Erfolgsfaktoren beim Aufbau von virtuellen Unternehmen aus Sicht mittelständischer Unternehmen

Hausarbeit , 2002 , 32 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Heiko Bergener (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Klein- und mittelständische Unternehmen (im Nachfolgenden KMU genannt) sehen sich, im zunehmend schwieriger werdenden Märkten einem Wettbewerbsdruck ausgesetzt, dem sie nur schwer begegnen können.
Sie suchen daher Kooperationsformen mit anderen KMU`s, die ihre Wettbewerbsposition verstärken und ihnen gleichwohl ihre rechtlich und wirtschaftliche Eigenständigkeit erhält.
Eine dieser Formen ist die Bildung von virtuellen Unternehmen (im Folgenden VU genannt). Insbesondere die Erhaltung der Eigenständigkeit erschwert eine Lösung potenzieller Interessenkonflikte und kann virtuelle Formen der Zusammenarbeit zum Scheitern bringen. Aus diesem Grund sind bei der Verwirklichung dieser Kooperationsform besondere Erfolgsfaktoren zu beachten.
Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es diese Erfolgsfaktoren herzuleiten. Im Folgenden wird nach Definitionen der wichtigsten Begriffe und Ziele, VU im Vergleich mit allein agierenden KMU`s und Großunternehmen dargestellt. An Hand einer Internet Recherche werden einige VU beschrieben und auf die Erfolgsfaktoren hin analysiert, die ihrer Zusammenarbeit zu Grunde liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundzüge Virtueller Unternehmen

2.1 Definition Virtuelle Unternehmen

2.2 Merkmale Virtueller Unternehmen

2.3 Ziele virtueller Unternehmen

3 Rahmenbedingungen klein- und mittelständischer Unternehmen

3.1 Zahlen und Fakten

3.2 Stärken und Schwächen

3.2.1 Stärken

3.2.2 Schwächen

4 Erfolgsfaktoren virtueller Unternehmen

4.1 Kernkompetenz Organisationsneuausrichtung

4.2 Integration Organisationszusammenführung

4.3 Virtual Reality Organisationsnachbildung

5 SWOT – Analyse virtueller Unternehmen

5.1 SWOT-Analyse für virtuelle Zusammenschlüsse mittelständischer Unternehmen

5.1.1 Strengths (Stärken)

5.1.2 Opportunities (Chancen)

5.1.3 Weakness (Schwächen)

5.1.4 Threats (Bedrohungen oder Risiken)

5.2 Virtuelle Unternehmen im Wettbewerb mit Großunternehmen und Klein- und mittelständischen Unternehmen

6 Beispiele virtueller Unternehmen und deren Erfolgsfaktoren

6.1 White Lion AG.

6.2 forbacher-medienhof.de

6.3 Euregio Bodensee (Virtuelle Fabrik)

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, spezifische Erfolgsfaktoren für den Aufbau virtueller Unternehmen (VU) aus der Perspektive mittelständischer Betriebe herzuleiten, um deren Wettbewerbsposition gegenüber allein agierenden Unternehmen und Großkonzernen zu stärken.

  • Grundlagen und Definition virtueller Kooperationsformen
  • Analyse der Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
  • Identifikation und Systematisierung der Erfolgsfaktoren mittels des "virt. cube"-Modells
  • Detaillierte Untersuchung mittels SWOT-Analyse
  • Praktische Einordnung anhand von Fallbeispielen aus der Wirtschaft

Auszug aus dem Buch

4.1 Kernkompetenz Organisationsneuausrichtung

Um erfolgreich und wertschöpfend auf dem Markt zu agieren und seine Fähigkeiten im Vergleich zum Wettbewerb zu steigern, ist es notwendig, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Dies ist eine Stärke von KMU`s und sollte auch in einem virtuellen Zusammenschluss beibehalten werden. Auf Grund der hohen Spezialisierung von KMU liegen die strategischen Vorteile in den Nischenprodukten (vgl. SCHOLZ, 2000). „Das was jeder am Besten kann wird in das VU eingebracht.“ (BRÜTSCH, 1999) Konzentration auf das Kerngeschäft bedeutet sich von Sekundärtätigkeiten zu trennen und diese anderen Netzwerkpartnern zu überlassen. Innerhalb der Wertschöpfungskette von Einzelunternehmen gibt es immer wieder Segmente die eine Gesamteffizienz mindern. (vgl. MARCHAZINA 1995, 408). Kompetenzen haben für die zwei verschiedenen Arten von virtuellen Zusammenschlüssen unterschiedliche Auswirkungen. Bei beiden verstärken sich diese. Ein horizontaler Unternehmenszusammenschluss führt zu einer bleibenden, bzw. leichten Verstärkung der Spezialisierung. Hierbei werden Synergien einzelner Module zusammengefasst und vorhandene Stärken genutzt. In virtuellen Zusammenschlüssen können durch die Zusammenführung von Kompetenzen unterschiedliche Produkte als Pakete angeboten werden. Das virtuelle Unternehmen tritt als Systemanbieter im Markt auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Wettbewerbsproblematik von KMU und Vorstellung des Ziels, Erfolgsfaktoren für virtuelle Unternehmen zu erarbeiten.

2 Grundzüge Virtueller Unternehmen: Definition und Darstellung der zentralen Merkmale sowie der Ziele virtueller Kooperationsformen.

3 Rahmenbedingungen klein- und mittelständischer Unternehmen: Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung von KMU sowie deren spezifischer Stärken und Schwächen im Marktumfeld.

4 Erfolgsfaktoren virtueller Unternehmen: Vorstellung des Analysemodells „virt. cube“ und Erläuterung der drei Dimensionen Kernkompetenz, weiche Integration und Organisationsnachbildung.

5 SWOT – Analyse virtueller Unternehmen: Detaillierte Untersuchung von Stärken, Chancen, Schwächen und Risiken bei virtuellen Zusammenschlüssen sowie Vergleich mit anderen Unternehmensformen.

6 Beispiele virtueller Unternehmen und deren Erfolgsfaktoren: Anwendung der theoretischen Erfolgsfaktoren auf konkrete Beispiele aus der Unternehmenspraxis.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bedeutung der identifizierten Erfolgsfaktoren für den nachhaltigen Erfolg virtueller Organisationen.

8 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur zur Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Virtuelle Unternehmen, KMU, Erfolgsfaktoren, Organisationsneuausrichtung, Organisationszusammenführung, Organisationsnachbildung, Kernkompetenz, SWOT-Analyse, Wettbewerbsfähigkeit, Kooperation, Virt. Cube, Interorganisationales Lernen, Spezialisierung, Generalisierung, Vertrauenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie mittelständische Unternehmen durch den Aufbau virtueller Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können, ohne ihre rechtliche Eigenständigkeit aufzugeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Definition virtueller Unternehmen, die Rahmenbedingungen für KMU, die Herleitung von Erfolgsfaktoren sowie die Anwendung von strategischen Analyseinstrumenten wie der SWOT-Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Erfolgsfaktoren für virtuelle Zusammenschlüsse von mittelständischen Unternehmen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese zur Kompensation unternehmerischer Schwächen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor nutzt das "virt. cube"-Modell (Virtualisierungswürfel) zur Strukturierung der Erfolgsfaktoren und kombiniert dieses mit einer SWOT-Analyse zur Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (virt. cube), die detaillierte SWOT-Analyse der Erfolgsfaktoren sowie die Überprüfung dieser Faktoren an praktischen Beispielen wie der White Lion AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind virtuelle Unternehmen, KMU, Kernkompetenzen, Erfolgsfaktoren, Kooperation, Organisationsneuausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie unterscheidet sich ein virtuelles Unternehmen von einem herkömmlichen Konzern?

Ein virtuelles Unternehmen besteht aus rechtlich unabhängigen Partnern, die ohne eine übergeordnete Konzern-Hierarchie kooperieren, wobei die Zusammenarbeit primär über Informations- und Kommunikationstechnologien gesteuert wird.

Warum spielt die Vertrauenskultur eine so große Rolle?

Da in virtuellen Unternehmen formale Hierarchiestrukturen fehlen, sind eine gemeinsame Vision und eine ausgeprägte Vertrauenskultur essenziell, um Interessenkonflikte bei gemeinsamen Entscheidungen zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Erfolgsfaktoren beim Aufbau von virtuellen Unternehmen aus Sicht mittelständischer Unternehmen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (DAA)
Note
2,7
Autor
Heiko Bergener (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
32
Katalognummer
V10304
ISBN (eBook)
9783638167659
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Virtuelle Unternehmen VU Erfolgsfaktoren Klein und mittelständische Unternehmen KMU
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heiko Bergener (Autor:in), 2002, Die Erfolgsfaktoren beim Aufbau von virtuellen Unternehmen aus Sicht mittelständischer Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10304
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Leseprobe aus  32  Seiten
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