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Sport und psychische Gesundheit. Die positiven Auswirkungen von Bewegung auf das subjektive Wohlbefinden

Título: Sport und psychische Gesundheit. Die positiven Auswirkungen von Bewegung auf das subjektive Wohlbefinden

Tesis (Bachelor) , 2020 , 38 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Leopold Neu (Autor)

Deporte - Psicología deportiva
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Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden die positiven Auswirkungen von Sport auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden offenbart. Mittels eingehender Literaturanalyse werden die Forschungsfragen aufgearbeitet.

Dass Sport und Bewegung positiven Einfluss auf die Gesundheit eines Menschen nehmen, gilt in der Wissenschaft schon längst als empirische Evidenz. In den letzten Jahren blühte jedoch vor allem die Gesundheitsforschung im Rahmen von Untersuchungen auf, welche die Auswirkungen sportlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit bzw. das subjektive Wohlbefinden erforschten. Gerade in Zeiten einschneidender Ereignisse und Veränderungen wie aktuell der Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie, wird in den Medien vermehrt von der Bedeutung von Sport für die mentale Gesundheit berichtet.

So wird zum Beispiel über eine Studie des Unternehmens ASICS Europe berichtet, in der es um das Laufverhalten während der Corona-Krise geht, dass 79% der Befragten mehr laufen, um ihren Kopf frei zu bekommen. Weiterhin gaben rund 65% der befragten Läufer und Läuferinnen an, zur Erhaltung der mentalen Gesundheit Laufen zu gehen.
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Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 ZIELE & FORSCHUNGSFRAGEN

1.2 VORGEHENSWEISE

2 GRUNDLAGEN UND THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 TERMINOLOGISCHE BESTIMMUNGEN

2.1.1 Sport

2.1.2 Psychische Gesundheit

2.1.3 Subjektives Wohlbefinden

2.2 DUAL-MODE THEORIE

2.3 FORSCHUNGSSTAND

3 METHODIK

3.1 FLOW-CHART-PRISMA

3.1.1 Erläuterung

4 ERGEBNISSE

4.1 POSITIVE AUSWIRKUNGEN

4.1.1 Beeinflussung der Stimmung

4.1.2 Beeinflussung der Grundgestimmtheit

4.1.3 Physisches Selbstkonzept

4.1.4 Beschwerde- & Fitnesswahrnehmung

4.1.5 Angst und Depression

4.2 ERKLÄRUNGSANSÄTZE

4.2.1 Physiologische Hypothesen

4.2.1.1 Endorphinhypothese

4.2.1.2 Katecholaminhypothese

4.2.1.3 Immunsystemmodulationshypothese

4.2.2 Psychologische Hypothesen

4.2.2.1 Hypothese von der Wirksamkeit meditativer Bewusstseinszustände

4.2.2.2 Ablenkungshypothese

4.2.2.3 Selbstwirksamkeitshypothese

4.2.3 Mischmodelle

4.2.3.1 Zweidimensionales Aktivierungsmodell

4.2.3.2 Dual-Mode Theorie

5 DISKUSSION

5.1 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN

5.2 EINORDNUNG UND KRITISCHE BETRACHTUNG

6 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die positiven Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das subjektive Wohlbefinden und die psychische Gesundheit wissenschaftlich zu beleuchten und zu klären, welche Belastungsintensitäten dabei die effektivsten Wirkungen erzielen.

  • Zusammenhang zwischen Sport und psychischer Gesundheit
  • Analyse physiologischer und psychologischer Erklärungsansätze
  • Einfluss der Belastungsintensität auf das Wohlbefinden
  • Differenzierung zwischen aktuellem und habituellem Wohlbefinden
  • Methodische Aufarbeitung aktueller Forschungsstände

Auszug aus dem Buch

4.2.3.2 Dual-Mode Theorie

Eine häufig herangezogen Theorie zu den Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das Befinden ist die Dual-Mode Theorie von Ekkekasis (2003). Sie setzt sich mit den affektiven Reaktionen eines Menschen, in Abhängigkeit zur Intensität, auf körperliche Belastung auseinander. „Dual-Mode“ impliziert in diesem Zusammenhang, dass die affektiven Reaktionen auf körperliche Belastung ihren Ursprung in zwei miteinander verbundenen Wirkpfaden haben. Der erste Weg kennzeichnet den Einfluss kognitiver Faktoren auf den Affekt. Zu diesen kognitiven Variablen, welche das subjektive Erleben beeinflussen, zählt beispielsweise die eigene Wahrnehmung in Bezug auf die Bewältigung der Herausforderungen mittels eigener Fähigkeiten. Weitere kognitive Faktoren sind die Erwartung positiver Ereignisse, das Erreichen individueller Ziele sowie das Erleben des steady-state (Sudeck & Thiel, 2020). Mit dem zweiten Wirkpfad wird ein Zusammenhang innerer, von Organen oder Organfunktionen ausgehender Reize (interozeptive Reize; z.B. Laktatbildung,) und dem emotionalen System ausgegangen, wodurch affektive Reaktionen ebenfalls beeinflusst werden. Der Wirkungsgrad der unterschiedlichen Wege ist abhängig von der Belastungsintensität.

Ekkekakis hat im Rahmen dieser Theorie drei Intensitätsbereiche (Abbildung 4) festgelegt, welche über die ventilatorischen Schwellen VT1 und VT2 definiert werden. Diese Schwellen bestimmen die Ventilation des aerob-anaeroben Übergangsbereichs (Westhoff et. al., 2013). So umfasst der erste Bereich niedrige Intensitäten unterhalb der ersten ventilatorischen Schwelle (VT1), in dem die Energiezufuhr mittels des aeroben Stoffwechsels gesichert ist. Sportliche Aktivitäten können bei niedriger Belastungsintensität über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden, sodass eine Gefährdung des physiologischen Gleichgewichtszustandes (Homöostase) vermieden wird. Kognitive Faktoren haben geringen bis moderaten Einfluss und die affektiven Reaktionen werden als positiv und angenehem wahrgenommen (engl. pleasure) (Ekkekakis, 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der gesundheitsfördernden Wirkung von Sport sowie Definition der Forschungsfragen.

2 GRUNDLAGEN UND THEORETISCHER HINTERGRUND: Begriffsbestimmungen von Sport, psychischer Gesundheit und subjektivem Wohlbefinden sowie Einordnung in den theoretischen Kontext.

3 METHODIK: Detaillierte Darstellung des Literaturrechercheprozesses unter Verwendung des PRISMA-Flow-Charts.

4 ERGEBNISSE: Präsentation der Studienergebnisse bezüglich der psychologischen Effekte von Sport und theoretische Einordnung der Wirkmechanismen.

5 DISKUSSION: Synthese der Forschungsergebnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen sowie kritische Auseinandersetzung mit der Studienlage.

6 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Sport, psychische Gesundheit, subjektives Wohlbefinden, Stimmung, Belastungsintensität, Dual-Mode Theorie, Prävention, Endorphinhypothese, Selbstwirksamkeit, Stressreduktion, Lebenszufriedenheit, Sportpsychologie, Äquilibration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und der psychischen Gesundheit, wobei der Fokus auf dem subjektiven Wohlbefinden liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Auswirkungen von Sport auf Stimmung, Angst, Depression, Beschwerdewahrnehmung und das physische Selbstkonzept.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Hauptziele sind die Klärung, ob Sport das Wohlbefinden positiv beeinflusst und welche Belastungsintensität hierbei am wirksamsten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, bei der die Auswahl der Quellen über einen strukturierten Prozess (Flow-Chart-Prisma) erfolgte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung konkreter positiver Auswirkungen sowie eine tiefergehende Analyse physiologischer und psychologischer Erklärungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Sport, psychische Gesundheit, subjektives Wohlbefinden, Belastungsintensität und die Dual-Mode Theorie.

Was unterscheidet das aktuelle vom habituellen Wohlbefinden?

Das aktuelle Wohlbefinden beschreibt das momentane, flüchtige Erleben, während das habituelle Wohlbefinden als zeitlich stabile Eigenschaft der Lebenszufriedenheit gilt.

Warum ist die Belastungsintensität laut Dual-Mode Theorie entscheidend?

Die Theorie postuliert, dass die affektiven Reaktionen – je nach Stoffwechsellage – bei niedriger Intensität meist positiv sind, während sie bei hoher Intensität aufgrund interozeptiver Reize negativ ausfallen können.

Spielt der Fitnesszustand eine Rolle bei den Ergebnissen?

Ja, der Fitnesszustand gilt als wichtiger Moderator, da Ergebnisse von sportlich aktiven Personen nicht pauschal auf Inaktive übertragen werden können.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Sport und psychische Gesundheit. Die positiven Auswirkungen von Bewegung auf das subjektive Wohlbefinden
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Bewegungswissenschaften)
Calificación
2.0
Autor
Leopold Neu (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
38
No. de catálogo
V1030631
ISBN (Ebook)
9783346449757
ISBN (Libro)
9783346449764
Idioma
Alemán
Etiqueta
Psychisches Wohlbefinden Bewegung Sport Gesundheit Effekte positive Auswirkungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Leopold Neu (Autor), 2020, Sport und psychische Gesundheit. Die positiven Auswirkungen von Bewegung auf das subjektive Wohlbefinden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030631
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