Diese Arbeit beantwortet Fragen zum Text "Managementlehre und Taylorismus" von Alfred Kieser aus dem Jahr 2006.
Dieser gibt eine Antwort zu folgender Problem: Wie man eine Rationalisierung im Management, besonders im Bereich der Arbeitsorganisation vorantreibt? Anhand des wissenschaftlichen Experiments hat Taylor eine passende Methode gefunden um Arbeitsabläufe zu optimieren.
Inhaltsverzeichnis
- Auf welches Problem oder auf welche Frage gibt der vorliegende Text eine Antwort?
- Fassen Sie klar und strukturiert zusammen, was die Kernaussage des Textes ist. Welche Kernthesen lassen sich bestimmen?
- Was sind die zentralen Problematisierungen des Textes?
- Schreibt der Text explizit oder implizit gegen eine Position/Sichtweise/einen Autor/eine Autorin an? Wenn ja, welche?
- Lassen sich Bezüge zu anderen Texten, die im Seminar diskutier wurden, herstellen?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text „Managementlehre und Taylorismus“ von Alfred Kieser befasst sich mit der Entwicklung und den Implikationen des Taylorismus, einer einflussreichen Managementlehre, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Arbeitsorganisation revolutionierte. Der Text analysiert die grundlegenden Prinzipien des Taylorismus und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt.
- Der Einsatz des wissenschaftlichen Experiments zur Rationalisierung von Arbeitsabläufen
- Die Trennung von körperlicher und kognitiver Arbeit
- Die Entwicklung einer „Wissenschaft“ zur Optimierung von Arbeitsabläufen (Zeit- und Bewegungsstudien)
- Die Kritik an den Annahmen und Methoden des Taylorismus
- Die Weiterentwicklung des Taylorismus und seine Auswirkungen auf moderne Managementkonzepte
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Text beginnt mit der Fragestellung, wie eine Rationalisierung im Management, insbesondere im Bereich der Arbeitsorganisation, vorangetrieben werden kann. Taylor präsentierte eine Methode, die auf wissenschaftlichen Experimenten basiert, um Arbeitsabläufe zu optimieren.
- Der Autor beleuchtet die Kernaussagen des Textes, die sich auf den Taylorismus beziehen. Er beschreibt Taylors Beitrag zur Managementlehre und die Voraussetzungen für die Rezeption des Taylorismus nach der Jahrhundertwende.
- Kieser erläutert die Grundsätze des Taylorismus, die Trennung von körperlicher und kognitiver Arbeit, die Entwicklung einer Wissenschaft (Zeit- und Bewegungsstudien) und das Outsourcing von Aufgaben. Er beschreibt die Versöhnungsbemühungen zwischen Arbeitern und Management, die Taylor anstrebte, sowie die Weiterentwicklung des Taylorismus.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe und Themen des Textes umfassen Taylorismus, Scientific Management, wissenschaftliches Experiment, Rationalisierung, Arbeitsorganisation, Zeit- und Bewegungsstudien, Trennung von Arbeit, Outsourcing, Effizienzsteigerung, Kritik an Taylorismus, Weiterentwicklung des Taylorismus, Lean Produktion, Null-Fehler-Prinzip, Kanban-Prinzip, Gruppenarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Taylorismus (Scientific Management)?
Taylorismus ist eine Managementlehre von Frederick W. Taylor, die Arbeitsabläufe durch wissenschaftliche Analysen (Zeit- und Bewegungsstudien) optimiert, um die Effizienz zu maximieren.
Welches Problem wollte Taylor mit seiner Methode lösen?
Er suchte nach einem Weg, die Rationalisierung im Management und in der Arbeitsorganisation voranzutreiben, um die oft ineffizienten und willkürlichen Arbeitsweisen der damaligen Zeit zu ersetzen.
Was bedeutet die Trennung von körperlicher und kognitiver Arbeit?
Im Taylorismus planen Experten (Management) die Arbeit bis ins kleinste Detail, während die Arbeiter nur noch die Ausführung übernehmen. Denken und Tun werden strikt voneinander getrennt.
Was sind Zeit- und Bewegungsstudien?
Dabei werden Arbeitsvorgänge mit der Stoppuhr gemessen und in kleinste Einheiten zerlegt, um unnötige Bewegungen zu eliminieren und die schnellstmögliche Ausführungsmethode festzulegen.
Welche Kritik gibt es am Taylorismus?
Kritisiert werden vor allem die Monotonie der Arbeit, die Entfremdung der Arbeiter von ihrer Tätigkeit sowie die rein mechanistische Sicht auf den Menschen als "Teil einer Maschine".
Wie beeinflusst der Taylorismus moderne Konzepte wie Lean Production?
Viele moderne Managementansätze bauen auf der Prozessoptimierung des Taylorismus auf, versuchen jedoch, durch Gruppenarbeit und Qualitätszirkel die starre Trennung von Planung und Ausführung aufzuheben.
- Arbeit zitieren
- Sergio Merz (Autor:in), 2016, Regeln und Arbeitsabläufe im Management mittels Taylorismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030723