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Der Zusammenhang von der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg

Titel: Der Zusammenhang von der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit soll folgende Fragestellung bearbeitet werden: In welchem Zusammenhang stehen Bildungserfolg und die soziale Herkunft von SuS?
Um den Bezug zum Seminar „Lernförderung und Leistungsbeurteilung in der Schule“ zu ziehen wird sich in dieser Hausarbeit auf die soziale Herkunft von SuS bezogen und andere Bildungserfolg beeinflussende Faktoren werden nur angeschnitten. Somit wird aus Gründen des begrenzten Umfangs der Arbeit auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, welche für die Einhaltung eines uneingeschränkten Bildungsanspruches für Menschen mit Behinderung Sorge trägt, verzichtet.
Im folgenden Kapitel werden zunächst Begrifflichkeiten erläutert und auf das Thema bezogen. Dadurch soll das Verständnis der Ausarbeitung erleichtert und der Einstieg in das Thema ermöglicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und Grundlagen

2.1 Bildung

2.2 Chancengleichheit

2.3 Bildungsgerechtigkeit

2.4 soziale Ungleichheit

3 Die Betrachtung von Bildung und Bildungserfolg

3.1 Bildung und Bildungserfolg im Schulbereich

3.2 Bildungserfolg und das schulische System

3.3 Zwischenfazit

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülerinnen und Schülern sowie deren Bildungserfolg im deutschen Schulsystem. Dabei wird analysiert, inwieweit familiäre Hintergründe, sozioökonomische Faktoren und subjektive Einschätzungen durch Lehrkräfte die schulische Laufbahn und Leistungsbewertung beeinflussen.

  • Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg
  • Bedeutung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit
  • Die Rolle der Lehrkräfte bei der Leistungsbeurteilung
  • Auswirkungen des familiären Umfelds auf die schulische Integration
  • Strukturelle Barrieren im deutschen Bildungssystem

Auszug aus dem Buch

3.1 Bildung und Bildungserfolg im Schulbereich

Herkunftsbedingte Bildungsungleichheiten werden in Deutschland durch frühe Aufteilung in die verschiedenen Schulsysteme verstärkt. Sekundar- und Gesamtschulen sind dabei am meisten vertreten, aber Realschulen und Gymnasien spielen dennoch eine wesentliche Rolle. In Deutschland wird der Schulwechsel auf eine weiterführende Schule nach dem vierten bzw. sechsten Schuljahr vorgenommen. Diese Entscheidung ist für die SuS prägend und beeinflusst im internationalen Vergleich den Bildungserfolg von SuS. Die frühe Einstufung der SuS nimmt das zu erwartende Leistungspotential vorweg und kann so eine negative Prophezeiung der Leistungsstärke auslösen. SuS aus bildungsfernen Schichten wird Selbstbewusstsein und –vertrauen genommen und führt zu einer Verringerung der Lernmotivation. Schaut man dabei auf die Schulempfehlung einer Lehrkraft widersprechen Eltern aus höheren Bildungsschichten eher dieser Schulempfehlung, als Eltern aus niedriger Bildungsschicht, welche oftmals die Empfehlung der Autoritätsperson akzeptieren (vgl. Quenzel/ Hurrelmann, 2010, S. 10). „So schicken beispielsweise Eltern aus sog. ‚bildungsfernen Schichten‘ ihre Kinder selbst mit guten Schulnoten seltener auf ein Gymnasium als Eltern mit höheren Bildungsabschlüssen“ (ebd.).

Das Mainzer Institut für Soziologie hat hierzu festgestellt, dass Lehrkräfte nicht wertfrei Empfehlungen für eine bestimmte Schule aussprechen. So belegt die Studie, dass SuS mit der gleichen Schulnote (2,0) aus Haushalten mit bildungsnahem Elternhaus zu 97-prozentiger Wahrscheinlichkeit von der Lehrkraft für das Gymnasium vorgeschlagen wurde und dagegen nur 75% der SuS aus Haushalten mit bildungsniedrigerem Elternhaus (vgl. Maurer, 2015, S. 19). Solga und Dombrowski haben bereits zuvor eine IGLU-Studie von 2006 ausgewertet und diesen Herkunftseffekt belegt. Die Studie zeigt deutlich, dass SuS aus niedrigeren Bildungsschichten – bei gleichen Kompetenzen und Begabungen – eine geringere Chance haben, auf ein Gymnasium zu wechseln, als SuS aus einer höheren Bildungsschicht (vgl. Sogla/ Dombrowski, 2009, S. 14).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Bildungsgerechtigkeit als Menschenrecht ein und formuliert die zentrale Fragestellung nach dem Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg.

2 Definitionen und Grundlagen: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Bildung, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und soziale Ungleichheit definiert, um ein theoretisches Fundament für die Arbeit zu schaffen.

3 Die Betrachtung von Bildung und Bildungserfolg: Das Kapitel beleuchtet detailliert, wie soziale Faktoren und das Schulsystem den Bildungserfolg beeinflussen, und zieht ein Zwischenfazit über die mangelnde Chancengerechtigkeit.

4 Diskussion: Die Diskussion reflektiert empirische Studien und die Rolle der Lehrkräfte bei der subjektiven Leistungsbewertung, wobei der Einfluss der sozialen Herkunft auf Noten und Empfehlungen kritisch hinterfragt wird.

Schlüsselwörter

Bildungserfolg, Soziale Herkunft, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, Bildungsungleichheit, Leistungsbeurteilung, Schule, Lehrkraft, IGLU-Studie, Bildungsferne Schichten, Sozialisation, Armutsrisiko, Schullaufbahnempfehlung, Migrationshintergrund, Bildungsarmut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit die soziale Herkunft von Schülerinnen und Schülern deren Bildungserfolg in Deutschland beeinflusst und welche Rolle das Bildungssystem dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Bildungsgerechtigkeit, die Auswirkung des familiären Hintergrunds auf die schulische Leistung sowie die Subjektivität der Leistungsbewertung durch Lehrkräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status der Eltern und dem schulischen Erfolg aufzuzeigen sowie Barrieren zu identifizieren, die eine echte Chancengleichheit behindern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender soziologischer Theorien sowie die Auswertung empirischer Studien wie der PISA-Studie und der IGLU-Studie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der schulischen Selektion, den Einfluss des Elternhauses auf die frühkindliche Förderung und die Verzerrungen in der Notenvergabe durch psychosoziale Faktoren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Bildungsgerechtigkeit, soziale Ungleichheit, Bildungserfolg, Chancengleichheit und Leistungsbewertung.

Welche Rolle spielen Vornamen bei der Leistungsbewertung durch Lehrkräfte?

Untersuchungen zeigen, dass Lehrkräfte bei der Beurteilung unbewusst von sozialen Vorurteilen geleitet werden können, wobei bestimmte Vornamen teilweise als Indikatoren für eine geringere Leistungsfähigkeit wahrgenommen werden.

Wie beeinflusst das Bildungsniveau der Eltern den schulischen Erfolg?

Eltern mit höherem Bildungsniveau unterstützen ihre Kinder intensiver und verfügen über bessere Strategien, um Bildungshürden zu überwinden, was Kindern aus bildungsfernen Schichten den Aufstieg erschwert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang von der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Veranstaltung
Pädagogisch-psychologische Perspektiven
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1030796
ISBN (eBook)
9783346435408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang herkunft bildungserfolg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Der Zusammenhang von der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030796
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Leseprobe aus  17  Seiten
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