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Die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar im Spiegel der Wahrnehmung zeitgenössischer deutscher Berichte (1810–1830)

Título: Die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar im Spiegel der Wahrnehmung zeitgenössischer deutscher Berichte (1810–1830)

Tesis (Bachelor) , 2013 , 38 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia - América
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Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, anhand einer entsprechenden Auswahl verschiedener historisch-politischer Zeitschriften ein aussagekräftiges Bild von der zeitgenössischen Wahrnehmung und politischen Diskussion über die
Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar im Spiegel der deutschen Publizistik von 1810 bis 1830 zu vermitteln. Dementsprechend sollen die ausgewählten Quellen unter dem Aspekt untersucht werden, welche unterschiedlichen Meinungen über den "Libertador" und die "Independencia" im Untersuchungszeitraum zum Ausdruck gebracht werden und inwieweit sich bestimmte Meinungstendenzen feststellen lassen.

Dabei wird zunächst auf die mediale Diskussion eingegangen, die sich kontrovers mit den politischen und wirtschaftlichen Folgen der Unabhängigkeit Lateinamerikas für Europa auseinandergesetzt hat. Anschließend wird genauer auf die öffentliche
Wahrnehmung der Figur Bolívar eingegangen. Neben den Unstimmigkeiten in der Wahrnehmung und Meinungsbildung gilt besonderes Augenmerk dem generellen Meinungsumschwung der deutschen Publizisten ab Mitte der 1820er Jahre.

Am Ende der vorliegenden Arbeit soll eine Antwort auf die Frage gefunden werden, inwiefern sich ein gewisser Wandel in der öffentlichen Rezeption der Figur Simón Bolívar feststellen lässt und welche Gründe und Ursachen es dafür gibt. Gewissermaßen ist die deutsche Berichterstattung über den Libertador ungleichartig geprägt von Kritik, Skepsis, "Heldenverehrung und Idealisierung Bolivars hin zu seiner späteren, völligen politischen Diskreditierung als Despot".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der wichtigsten Ereignisse und Stationen des südamerikanischen Unabhängigkeitskampfes von 1810 – 1830

2.1 Ursprung und Rechtfertigung der Revolution

2.2 Verlauf der Unabhängigkeitsbewegung und politische Vorstellungen Simon Bolivars (1810 – 1830)

3. Mediale Auseinandersetzung mit den Ereignissen in Südamerika und den damit einhergehenden Folgen für Europa

4. Die zeitgenössische Rezeption Simón Bolívars Unabhängigkeitsbewegung im Spiegel der deutschen Publizistik

4.1 Unterschiedliche Meinungsbildung über den Libertador Simón Bolívar bis 1826

4.2 Die öffentliche Wahrnehmung Simón Bolívars im Wandel (1826 – 1830)

4.3 Die Urteilsbildung über Simón Bolívar nach 1830

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zeitgenössische deutsche Wahrnehmung der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar zwischen 1810 und 1830 anhand einer Analyse historisch-politischer Zeitschriften, um den Wandel in der öffentlichen Rezeption und die zugrunde liegenden politischen Diskursmuster aufzuzeigen.

  • Historischer Verlauf des südamerikanischen Unabhängigkeitskampfes unter Bolívar.
  • Mediale Diskussion über die Auswirkungen der Unabhängigkeit auf Europa.
  • Entwicklung des Bildes von Simón Bolívar in der deutschen Publizistik.
  • Politischer Meinungsumschwung in deutschen Medien zwischen 1826 und 1830.
  • Einfluss konservativer und liberaler Sichtweisen auf die Bewertung von Bolívars Politik.

Auszug aus dem Buch

2.1 Ursprung und Rechtfertigung der Revolution

I swear before you, I swear by the god of my fathers, I swear on their graves, I swear by my country that I will not rest body or soul until I have broken the chains binding us to the will of Spanish might. 7

Dieser im Jahre 1805 auf dem Monte Sacro in Rom abgelegte Schwur, seine Heimat von der spanischen Herrschaft zu befreien, gehört zu den frühesten Zeugnissen des revolutionären Bestrebens Simón Bolívars.8 Was bewog letztlich Simón Bolívar sich gegen die spanische Obrigkeit aufzulehnen und eine Revolution im nördlichen Teil Südamerikas zu organisieren? Welche Ursachen und Gründe führten überhaupt zur Unabhängigkeitsbewegung? Zunächst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass die Wurzeln der antikolonialen Unabhängigkeitsbestrebungen auf das ausgehende 18. und frühe 19. Jahrhundert reichen. Bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam es zu einem enormen Widerstand gegen die königliche Reformpolitik unter Karl III., die auf eine verstärkte Ausbeutung der Ressourcen der Kolonien sowie stärkere Kontrolle und Unterordnung der kreolischen Aristokratie abzielte. Somit kann man die spanischen Kolonialreformen und die damit einhergehenden Spannungen als Ausgangspunkt des Emanzipationsprozesses betrachten. 9 Des Weiteren gehörte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung zu einem universalen Revolutionszyklus im ausgehenden 18. Jahrhundert, der im Zusammenhang mit der Französischen Revolution und deren Folgen stand.10

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die wechselhafte zeitgenössische Wahrnehmung Simón Bolívars sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Darstellung der wichtigsten Ereignisse und Stationen des südamerikanischen Unabhängigkeitskampfes von 1810 – 1830: Dieser Teil skizziert die Ursprünge der Unabhängigkeitsbestrebungen, den Verlauf der Kämpfe und Bolívars politische Visionen.

3. Mediale Auseinandersetzung mit den Ereignissen in Südamerika und den damit einhergehenden Folgen für Europa: Es wird analysiert, wie die Unabhängigkeit Südamerikas in Deutschland hinsichtlich wirtschaftlicher und politischer Interessen Europas aufgenommen wurde.

4. Die zeitgenössische Rezeption Simón Bolívars Unabhängigkeitsbewegung im Spiegel der deutschen Publizistik: Das Kernkapitel untersucht den Meinungswandel in deutschen Medien gegenüber Bolívar von der Heldenverehrung bis hin zur Kritik als Diktator.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zur Wahrnehmung Bolívars und der Unabhängigkeitsbewegung zusammen und reflektiert die mediale Dynamik dieser Zeit.

Schlüsselwörter

Simón Bolívar, Unabhängigkeitsbewegung, Südamerika, Großkolumbien, deutsche Publizistik, Rezeption, Libertador, Föderalismus, Zentralismus, Diktatur, Kolonialgeschichte, Liberale, Konservative, Politische Diskussion, 19. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie Simón Bolívar und der südamerikanische Unabhängigkeitskampf in der deutschen zeitgenössischen Presse zwischen 1810 und 1830 wahrgenommen und bewertet wurden.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind der Unabhängigkeitskampf, die politischen Visionen Bolívars, die europäische Mediensicht auf diese Ereignisse sowie der Wandel des Bildes vom "Befreier" zum "Diktator".

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich die öffentliche Wahrnehmung von Simón Bolívar in der deutschen Publizistik wandelte und welche Gründe für die unterschiedlichen Bewertungstendenzen (Kritik vs. Bewunderung) ausschlaggebend waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienhistorische Analyse, bei der ausgewählte historisch-politische Zeitschriften und Berichte aus dem Untersuchungszeitraum ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Ereignisse, eine Untersuchung der medialen Auswirkungen auf Europa und eine detaillierte Analyse der Rezeptionsgeschichte Bolívars in verschiedenen Publikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Simón Bolívar, Unabhängigkeitsbewegung, deutsche Publizistik, Rezeption, Libertador, Diktatur und Großkolumbien.

Warum war die Wahrnehmung Bolívars so widersprüchlich?

Die Widersprüchlichkeit resultierte aus unterschiedlichen politischen Interessen (liberal vs. konservativ) in Deutschland sowie Bolívars eigenem Regierungsstil, der zwischen dem Ideal der Republik und der Notwendigkeit diktatorischer Machtausübung schwankte.

Welchen Einfluss hatte der "Meinungsumschwung" nach 1826?

Ab 1826 verschlechterte sich das Bild Bolívars in vielen liberalen Medien massiv, da seine diktatorischen Maßnahmen und das Scheitern seiner Großstaatspläne zur Abwendung ehemaliger Befürworter führten.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar im Spiegel der Wahrnehmung zeitgenössischer deutscher Berichte (1810–1830)
Universidad
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Neuere Geschichte)
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
38
No. de catálogo
V1030843
ISBN (Ebook)
9783346432032
ISBN (Libro)
9783346432049
Idioma
Alemán
Etiqueta
unabhängigkeitsbewegung simón bolívar spiegel wahrnehmung berichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2013, Die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung unter Simón Bolívar im Spiegel der Wahrnehmung zeitgenössischer deutscher Berichte (1810–1830), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030843
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