Mobile Payment im stationären Einzelhandel. Potenzial, Erfolgsfaktoren und Barrieren


Fachbuch, 2021

93 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau

2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Mobile Payment
2.2 Stationärer Einzelhandel

3 Einflussfaktoren auf die Nutzung von Mobile Payment
3.1 Erfolgsfaktoren von Mobile Payment
3.2 Barrieren von Mobile Payment

4 Methodik
4.1 Vorstellung der Stichprobe
4.2 Vorstellung des Erhebungsinstruments

5 Ergebnisse

6 Diskussion
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitationen der Arbeit

7 Schlussbetrachtung
7.1 Fazit
7.2 Ausblick

8 Literaturverzeichnis

9 Danksagung

10 Anhang: Auswertung des Fragebogens der Online-Umfrage

Abkürzungsverzeichnis

AVAS Acoustic Vehicle Alerting System

B2C Business-to-Consumer

BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

BDSG Bundesdatenschutzgesetz

C2C Consumer-to-Consumer

DSGVO Datenschutz-Grundverordnung

F2F Face-to-Face

GSM Global System for Mobile Communication

IT Informationstechnik

LTE Long Term Evolution

MP Mobile Payment

NFC Near Field Communication

P2M Phone-to-Machine

P2P Peer-to-Peer

PSD Payment Services Directive

QR Quick-Response

RFID Radio-Frequency Identification

SIM Subscriber Identity Module

UMTS Universal Mobile Telecommunications System

WLAN Wireless Local Area Network

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Mobile Payment Anwendungsbereiche

Abbildung 2: Prognose zum Absatz von Smartphones weltweit von 2010 bis 2021

Abbildung 3: Präferierte Endgeräte

Abbildung 4: Nutzungsintensität von Smartphones

Abbildung 5: Ablauf eines Mobile Payment Prozesses

Abbildung 6: Anteile von Zahlungsarten im Einzelhandel in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2018

Abbildung 7: Frage 1: Verbreitung von mobilen Endgeräten

Abbildung 8: Frage 2: Nutzerverhalten im Bereich mobile Endgeräte

Abbildung 9: Frage 3: Erfahrungen im Bereich Mobile Payment

Abbildung 10: Frage 4: Nutzerzufriedenheit im Bereich Mobile Payment

Abbildung 11: Frage 5: Zahlungsmittel

Abbildung 12: Frage 6: Handelsbranchen

Abbildung 13: Frage 7: Zahlungsbereitschaft

Abbildung 14: Frage 8: Erfolgsfaktoren im Bereich Mobile Payment

Abbildung 15: Frage 9: Barrieren im Bereich Mobile Payment

Abbildung 16: Frage 10: Zukunftsaussicht

Abbildung 17: Frage 11: Zukunftsaussicht

Abbildung 18: Frage 12: Geschlecht

Abbildung 19: Frage 13: Alter

Abbildung 20: Frage 14: Höchster Bildungsabschluss

Abbildung 21: Frage 15: Nettoeinkommen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Kreuztabellierung 1

Tabelle 2: Kreuztabellierung 2

Tabelle 3: Kreuztabellierung 3

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

Die Welt des bargeldlosen Bezahlens ist seit Jahrzehnten im ständigen Wandel. Einhergehend mit der digitalen Evolution wurden im Zahlungsverkehr in den letzten Jahren neben Kreditkarten weitere neuartige Bezahlsysteme entwickelt. Die Einführung der auf Chips basierenden Zahlungen oder der Ersatz des Euroschecks durch die nunmehr weit verbreitete Kartenzahlung sind nur zwei konkrete Beispiele von vielen, welche zeigen, dass der vorherrschende Zahlungsverkehr regelmäßig technologische Innovationen erfährt. Eine weitere Innovationswelle kündigt sich schon seit geraumer Zeit mit der zunehmenden Implementierung von Mobile Payment im stationären Einzelhandel an. Eine flächendeckende Durchsetzung der Technologie war bislang jedoch nicht zu erkennen. Internetbasierte Technologien spielen heutzutage eine bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft. Das Mobiltelefon stellt hierbei das zentrale Medium der Zukunft dar, welches die Brücke zwischen schnellen und sicheren Prozessen sowie einfacher Bedienbarkeit bildet. Das Mobiltelefon hat sich in den letzten Jahrzehnten als täglicher Begleiter im Alltag etabliert. Vor dieser Zeit diente das mobile Endgerät vornehmlich zum verbalen Kommunizieren. Seit Beginn des digitalen Zeitalters in den 1980er Jahren bis heute ist das Mobiltelefon beziehungsweise Smartphone jedoch zum multifunktionalen Gerät mit einer großen Anzahl an verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten geworden. Kunden können beispielsweise über ein Mobiltelefon bereits im Geschäft nützliche Zusatzinformationen wie Preise anderer Anbieter oder verfügbare Testberichte zu einem Produkt abrufen und online vergleichen. Mit dem rasanten Wachstum des Smartphone-Marktes entstanden zudem eine Vielzahl an folgenden Entwicklungen und Trends wie zum Beispiel dem mobilen Internet. Basierend auf dem mobilen Internet sowie mobiler Kommunikationstechniken wurde das Mobile Payment, als elektronisches Zahlungsinstrument, entwickelt. Die innovative Idee, den Zahlungsprozess mit Hilfe des Smartphones zu vereinfachen, konnte sich bereits in einigen Ländern wie zum Beispiel in den USA oder China als gängiges Zahlungsmittel etablieren. In Deutschland wird das Smartphone, im europäischen Vergleich, noch selten zur Bezahlung am Point of Sale genutzt. Dahingegen ist der Kunde es heutzutage bereits gewohnt, über sein Smartphone Einkäufe in Online-Shops zu tätigen. Vor diesem Hintergrund ist der Weg nicht allzu weit, mit vorhandener Akzeptanz dasselbe Kaufverhalten auch am Point of Sale zu nutzen. Der globale digitale Wandel ist seit Jahrzehnten in vollem Gange und beeinflusst unser Leben tiefgreifend. Technologische Entwicklungen sind rasant und verändern laufend die Art, wie wir kommunizieren, wie wir uns informieren und wie wir konsumieren. Daher bedarf die Digitalisierung dringend der verstärkten Aufmerksamkeit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Abseits der technischen Umsetzbarkeit geht es um Fragen gesellschaftlicher Akzeptanz und der Aufnahmebereitschaft für Neues. Die offene Haltung entscheidet nämlich wesentlich über die Tragweite von technologischen Innovationen sowie darüber, wie sinnvoll Gesellschaften den Wandel für sich nutzbar machen können.

In den letzten Jahrzehnten ist das Thema Mobile Payment aus seinem langjährigen Nischendasein erwacht. Die deutschen Konsumenten lieben das Bargeld und setzen im Vergleich zu anderen Ländern seltener eine Debit- oder Kreditkarte ein. Durch das innovative Image von Mobile Payment, ist das Thema stetig in den Medien präsent und gewinnt vor allem in Zeiten des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie der einhergehenden Krise im Jahr 2020 zunehmend an Bedeutung. Bis zum Erstellungszeitpunkt dieser wissenschaftlichen Arbeit konnte sich Mobile Payment in Deutschland noch nicht als primäre Zahlungsform durchsetzen. Obwohl die technischen Voraussetzungen national geschaffen wurden, werden in Deutschland weiterhin Bargeld und herkömmliche Zahlungsmethoden dem Mobile Payment vorgezogen.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, zu klären, welches Potenzial Mobile Payment als innovative Zahlungsform hat, um die Dominanz des Bargeldes als Bezahlmedium im deutschen stationären Einzelhandel in Zukunft zu brechen. Des Weiteren soll untersucht werden, von welchen maßgeblichen Einflussfaktoren die kundenseitige Akzeptanz und die vergleichsweise geringe Alltagsrelevanz von Mobile Payment in Deutschland abhängen. Die wissenschaftliche Arbeit wird hierzu eine Auswahl an relevanten Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Implementierung von Mobile Payment im stationären Einzelhandel aufzeigen. Darüber hinaus werden Determinanten untersucht, welche als mögliche Barrieren in der Nutzung von Mobile Payment aus Kundensicht gelten können. Überdies wird ein Einblick in die aktuelle Marktsituation und die Herausforderungen des stationären Einzelhandels gegeben sowie verschiedene technologische Grundlagen und rechtliche Aspekte im Rahmen von Mobile Payment dargelegt.

Diese Arbeit stellt keinen Anspruch auf universelle Vollständigkeit oder Gültigkeit. Sie soll lediglich einen praxisnahen Einblick in die Thematik Mobile Payment und die damit verbundenen Einflussvariablen, wie Erfolgsfaktoren und Barrieren bieten. Für die Erarbeitung und Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine tiefgreifende Analyse der Literatur sowie eine empirische Forschung in Form einer Online-Umfrage vorgenommen. Es wurden sowohl Internetquellen als auch klassische Buchquellen verwendet. Diese sollen sowohl die Aktualität, als auch die empirische Gültigkeit der erarbeiteten Thematik hervorheben.

1.3 Aufbau

Um die Forschungsfrage so umfassend wie möglich zu beantworten, ist die vorliegende wissenschaftliche Arbeit wie folgt aufgebaut. Das voranstehende Kapitel dient zum einen der Darstellung der Ausgangssituation und zum anderen wird die Relevanz der Thematik unterstrichen. Ferner wird die allgemeine Zielsetzung formuliert sowie kurz die Methodik erklärt. Grundlegend ist die Bachelorthesis in drei Schwerpunkte unterteilt. Hinzu kommen die Einleitung sowie eine Schlussbetrachtung der gewonnenen Erkenntnisse.

Im ersten Schwerpunkt werden für ein besseres Verständnis der Thematik begriffliche und theoretische Grundlagen erarbeitet. Zunächst wird eine umfassende Definition und Abgrenzung des Begriffes Mobile Payment gegeben sowie die Bedeutung der Zahlungsform in Deutschland erklärt. Um den Leser besser in das Thema einzuführen, werden neben der Definition zu Mobile Payment auch die Grundlagen zu Mobile (engl.) erarbeitet. Hierzu werden die Teilbereiche mobile Funknetze und mobile Endgeräte aufgeführt sowie ausführlich erklärt. Darüber hinaus werden technische Grundlagen im Rahmen von Mobile Payment dargelegt, die einzelnen Prozessschritte des Proximity Mobile Payment-Prozesses erklärt sowie rechtliche Aspekte der mobilen Zahlungsform erläutert. Anschließend wird im ersten Schwerpunkt eine Begriffsdefinition und -abgrenzung des stationären Einzelhandels vorgenommen. In diesem Abschnitt wird zusätzlich die aktuelle Marktsituation verdeutlicht sowie Herausforderungen aufgezeigt. Ferner wird die Verbreitung und Nutzung von Mobile Payment im deutschen stationären Einzelhandel untersucht.

Im zweiten Schwerpunkt werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Einflussfaktoren auf die kundenseitige Nutzung von Mobile Payment erarbeitet und kundenseitige Anforderungen definiert. Hierzu werden relevante Determinanten identifiziert, die im Rahmen der kontaktlosen Zahlungsform mittels eines mobilen Endgerätes entweder als Erfolgsfaktor oder als Barriere wirken können.

Im dritten Schwerpunkt werden die erarbeiteten Erfolgsfaktoren und Barrieren sowie das Potenzial von Mobile Payment im Rahmen einer Online-Umfrage untersucht. In diesem Zuge werden sowohl die Stichprobe als auch das Erhebungsinstrument vorgestellt. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse der Erhebung aufgezeigt und zur Überprüfung der Forschungsfrage zielgerichtet interpretiert sowie Limitationen der Arbeit aufgeführt. Die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse stellen den Kern sowie den Mehrwert der wissenschaftlichen Arbeit dar. Im Schlussteil der vorliegenden Arbeit wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf das Thema in der Zukunft gewährt.

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Mobile Payment

2.1.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung

Das Mobile Payment, auch M-Payment oder mobiles Bezahlverfahren genannt, wird in der umfangreichen Literatur von einer Vielzahl an Autoren ganz unterschiedlich definiert. Die Autoren Contius und Martignoni beschreiben den Begriff M-Payment als „[...] die Übertragung eines monetären Anspruchs, der mittels eines Mobiltelefons initiiert und/oder bestätigt wird“.1 Im Vergleich zu Contius und Martignoni beschreiben Jacob und Wirmer den Begriff Mobile Payment beispielsweise wie folgt: „Jeder elektronische Zahlvorgang, bei dem seitens des Zahlungspflichtigen ein mobiles Endgerät zur Initiierung, Durchführung und/oder Verifikation zum Einsatz kommt.“2 Eine dritte Definition ist die von Pousttchi und Turowski, die den Begriff „M-Payment“ genauer erläutern als: „[...] Art der Abwicklung von Bezahlvorgängen, bei der im Rahmen eines elektronischen Verfahrens mindestens einer der Transaktionspartner mobile Kommunikationstechniken in Verbindung mit mobilen Endgeräten einsetzt.“3 Anhand dieser drei unterschiedlichen Definitionen wird schnell ersichtlich, dass es keine allgemeingültige Definition für den Begriff Mobile Payment gibt. Die größte und auffälligste Schnittstelle lässt sich am mobilen Endgerät ausfindig machen. Der Bezahlprozess sollte darüber hinaus konkretisiert werden, sodass klar ersichtlich wird, ob dieser ausschließlich im stationären Einzelhandel oder im Internet stattfindet. Michael Ginner hat 28 unterschiedliche Definitionen miteinander verglichen und anhand der Häufigkeiten sowie einer Gewichtung die folgenden Begrifflichkeiten als zentrale Schlagwörter bekannt gegeben. Hierzu zählen der Zahlungszweck, ein mobiles Endgerät, involvierte Transaktionsparteien, elektronische monetäre Transaktionen sowie die Initiierung, Autorisierung und Realisierung der Transaktion.4 Unter genauer Berücksichtigung dieser Schlüsselwörter und dem direkten Bezug zum stationären Handel ergibt sich im Kontext der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit folgende Definition:

Der Begriff Mobile Payment bezeichnet jede elektronische, monetäre Transaktion, bei dem der Endkunde mit Hilfe eines mobilen Endgeräts, ohne eine vorhandene kabelgebundene Anbindung an ein Terminal, eine Zahlung gegenüber einem Händler initiiert, autorisiert und realisiert.

Die elektronischen Zahlungsformen Electronic Payment und Mobile Payment bauen prinzipiell auf ein und denselben Funktionalitäten auf. Der zentrale Unterschied ist jedoch, dass im Rahmen des Mobile Payment der Bezahlservice beziehungsweise die in Auftrag gegebene Transaktion über ein mobiles Endgerät vollzogen wird. Zu Electronic Payment hingegen zählt beispielswiese das kontaktlose Bezahlen mittels eines Kartenlesegeräts. Weitere Unterscheidungsmerkmale dieser beiden Ausprägungen sind der Implementierungsaufwand, das Design und die unterschiedlichen Kontexte, in denen diese beiden Zahlungsformen Anwendung finden. Eine weitere Differenzierung ist zwischen den Begrifflichkeiten Mobile Payment und Mobile Banking notwendig, obwohl in beiden Bezahlungsinstrumenten mobile Transaktion von Geld initiiert, autorisiert und realisiert werden. Das Mobile Banking spielt für Mobile Payment eine zentrale Rolle, wenn die initiierte Zahlung über ein Konto bei einer Bank realisiert wird. Im Rahmen von Mobile Payment muss die Abwicklung von Zahlungen jedoch nicht ausschließlich von Banken durchgeführt werden. Die Zahlungsabwicklungen können auch durch konkurrierende Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche realisiert werden.5

Die Zahlungsmethode Mobile Payment wird als ein zentraler Bestandteil des Mobile Commerce verstanden, ist jedoch nicht ausschließlich auf diesen Bereich beschränkt. Sie findet darüber hinaus zunehmend in anderen Online- als auch Offline-Umgebungen Verwendung.6 Zahlungsvorgänge im Mobile Payment sind nicht auf spezielle Transaktionssituationen beschränkt. Sie können prinzipiell an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit sowohl für Zahlungen im Internet, im Mobile Commerce als auch der realen Welt genutzt werden.7 Die Bereiche Electronic Commerce, Mobile Commerce, stationärer Handel und Customer-to-Customer Transaktionen, werden als die Einsatzgebiete von Mobile Payment angesehen.8

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Mobile Payment Anwendungsbereiche9

Abbildung 1 dient zur Darstellung der folgenden schriftlichen Ausführungen und stellt einen grafischen Überblick über die möglichen Einsatz- sowie Anwendungsbereiche von Mobile Payment dar.

Der Begriff Mobile Payment findet heutzutage in ganz unterschiedlichen Ausprägungen Anwendung. Es gibt verschiedene Merkmale, welche grundlegend die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten definieren. Zu den Klassifikationsmerkmalen gehören zum einen die Distanz zwischen den Bezahlenden und den Leistungserbringern. Hierbei wird zwischen Präsenzzahlungen und Fernzahlungen unterschieden, welche wiederum unterschiedliche Ausprägungen annehmen können. Darüber hinaus wird zwischen Offline- und Online-Zahlungen (Stationärer Handel und Mobile Commerce), der Transaktionshöhe (Micro- oder Macropayments) sowie den beteiligten Zahlungsparteien (B2C oder C2C) differenziert.10 Im Bereich Mobile Commerce können Mobile Payment-Lösungen als einzig relevantes Bezahlungsinstrument eingeordnet werden. Im Hinblick auf anderweitige Einsatzmöglichkeiten des Bereichs Business-to-Consumer (B2C) ist die Konkurrenzsituation jedoch weitaus komplexer. Primär im stationären Handel müssen Mobile Payment Anwendungen stetig mit etablierten Zahlungsmitteln wie Kreditkarten oder dem Bargeld konkurrieren.11

Im Kontext von Mobile Payment wird grundsätzlich zwischen Remote Payments (Fernzahlungen) und Proximity Payments (Präsenzzahlungen) differenziert.12 Fernzahlungen zeichnen sich im Hinblick auf die Charakteristik der Anwendungsbereiche von Mobile Payment durch eine geografische Entfernung der Transaktionsparteien aus. Dies bedeutet, dass sie sich zum Zeitpunkt der Transaktion an unterschiedlichen physischen Orten befinden. Darüber hinaus wird zwischen Consumer-to-Consumer (C2C) und Business-to-Consumer (B2C) Fernzahlungen differenziert. Karnouskos bezeichnet diesen Bereich des Mobile Payment in seinem Buch mit dem Begriff „Remote Transactions“, welche sich durch eine standortunabhängige Zahlungsabwicklung der unterschiedlichen Transaktionsparteien kennzeichnet.13 Im deutschsprachigen Raum und in der deutschen Literatur werden diese Transaktionen auch als „Remote-Zahlungen“ bezeichnet.14 Im Bereich Fernzahlungen können eine Vielzahl an verschiedenen M-Payment Varianten beziehungsweise Einsatzmöglichkeiten im Kontext des Mobile Commerce angemerkt werden. Hierbei kommt dem Bereich Mobile Shopping hinsichtlich des Transaktionsvolumens und -häufigkeit eine besondere Bedeutung zu. Unter dem Begriff Mobile Shopping werden prinzipiell alle Prozesse verstanden, welche beim Kauf von Dienstleistungen oder Waren mit Hilfe eines mobilen Endgeräts über entsprechende Applikationen im Internet durchgeführt werden. Hauptkriterium hierbei ist, dass der Autorisierungsprozess des Bezahlvorgangs mit dem mobilen Endgerät beziehungsweise Smartphone initiiert wird. Zwei weitere Anwendungsmöglichkeiten von Mobile Payment im Rahmen des Mobile Commerce sind zum Beispiel Mobile Ticketing und Mobile Content Download. Als Mobile Ticketing wird der Kauf sowie die Bezahlung von Tickets wie beispielsweise Karten für Konzerte oder Flugtickets bezeichnet. Unter der Bezeichnung Mobile Content Download wird der kostenpflichtige Download von digitalen Inhalten (z.B. E-Books oder Hörbücher), verstanden.15 Der Autor Ginner fasst diese Mobile Payment Anwendungen in seinem Buch unter dem Begriff „MP Platforms“ zusammen.16 Darunter fallen alle Zahlungsinstrumente, die nicht in den Bezugsrahmen der Proximity Payments (Präsenzzahlungen) eingeordnet werden. Ein konkretes Beispiel für eine Fernzahlung sind Käufe von Produkten beziehungsweise Transaktionen in Online-Shops.17

Präsenzzahlungen (Proximity Payments) zeichnen sich im Bereich Mobile Payment durch einen Zahlungsvorgang direkt am POS aus. Ein weiteres Merkmal von Proximity Payments ist, dass sich sowohl der Zahlungsauftraggeber (Käufer) als auch Zahlungsempfänger (Verkäufer) physisch zur selben Zeit am selben Ort befinden sowie die initiierte Transaktion vollständig abgewickelt wird. Präsenzzahlungen können im stationären Handel, zum Beispiel in einem Elektronikgeschäft oder Discounter, wie auch im beweglichen Präsenzhandel, zum Beispiel einem Taxi, eingesetzt werden.18 Eine dritte Möglichkeit wäre das Bezahlen an einem Automaten, der technisch für Proximity Payments ausgerüstet ist, wie zum Beispiel ein Fahrkarten- oder Parkautomat.19 Diese Zahlungsform wird in englischsprachigen Quellen mit dem Begriff „Proximity Transactions“ gleichgesetzt.20 Im Raum Deutschland findet die Bezeichnung „Proximity-Zahlungen“ Anwendung.21 Der Fachausdruck „Proximity Mobile Payment“ wird im Kontext dieser wissenschaftlichen Arbeit beibehalten und in das Zentrum der empirischen Untersuchung gestellt. Karlsson und Taga haben in ihrem Buch „M-Payment im internationalen Kontext“ eine weitere Möglichkeit der Differenzierung von Proximity Payments erläutert. Grundsätzlich werden Face-to-Face-Zahlungen und Phone-to-Machine-Zahlungen differenziert. Unter F2F werden Transaktionen im stationären und beweglichen Point-of-Sale verstanden, während P2M Transaktionen an Automaten betrifft.22 Beim Verkauf mittels eines Automaten ist hervorzuheben, dass die Transaktion zwischen Maschine und einer menschlichen Person abgewickelt wird. Ein Beispiel für eine P2M-Transaktion ist hier der Erwerb eines Produkts oder Fahrscheintickets an einem Automaten.23

Verbraucher zu Verbraucher-Zahlungen (C2C) im Mobile Payment sind Zahlungsabwicklungen beziehungsweise Transaktionen zwischen Privatpersonen. Eine Besonderheit von C2C-Zahlungen ist, dass diese Transaktionsform einerseits im Rahmen von Präsenzzahlungen und andererseits im Rahmen von Fernzahlungen bestehen kann. Der direkte mobile Geldtransfer von einer Person zu einer anderen Person, welcher auch als P2P bezeichnet wird, kann je nach physischer Anwesenheit der beiden Transaktionspartner dem Remote Payment oder dem Proximity Payment zugeordnet werden.24 Somit rückt die Bedeutung des lokalen Kontextes wesentlich in den Hintergrund. Der Transfer von Geld gilt im Rahmen von mobilen C2C-Zahlungen als wichtiges Klassifizierungsmerkmal. Der Grund dafür muss nicht unbedingt der Kauf einer Dienstleistung oder eines Produkts sein, sondern kann auch für Geldverleih und andere spontane Zahlungen genutzt werden.25 Dieser Anwendungsbereich der mobilen Zahlung wird in der Literatur als Phone-to-Phone-Transaktion bezeichnet. Die jeweiligen Transaktionsprozesse und -inhalte sind identisch mit den bereits beschriebenen Optionen für Zahlungen von Verbraucher zu Verbraucher.26

Darüber hinaus kann eine weitere Unterscheidung hinsichtlich der Zahlungsobjekte als Klassifizierungsmerkmal getroffen werden. Diese Klassifizierung ist unabhängig von den Anwendungsbereichen wie der Proximity-Zahlung oder Remote-Zahlung beziehungsweise Business-to-Customer oder Customer-to-Customer. Im Kontext der Mobile Payment Anwendungsbereiche können sowohl physische Güter (zum Beispiel: Bücher, CDs, Blu-ray Discs), als auch digitale Güter (zum Beispiel: E-Books, digitalisierte Musik, digitale Filme), erworben werden.27 Ein weiteres Klassifizierungsmerkmal zur Unterscheidung von M-Payment Transaktionen stellt die Höhe des Zahlungsbetrags dar. Hierbei wird grundsätzlich zwischen Micro- und Macropayments differenziert. Transaktionen, die einen Zahlungsbetrag von über zehn Euro aufweisen, werden der Kategorie Macropayments zugeordnet. Alle Transaktionen, deren Zahlungshöhe unter zehn Euro liegt, werden in die Micropayment-Klasse eingestuft.28

Aufgrund eines fehlenden Bezugs von Fernzahlungen in der Thematik des Mobile Payment im stationären Einzelhandel wird der Anwendungsbereich nicht weiter untersucht. Im Gegensatz dazu wird die Präsenzzahlung beziehungsweise Proximity Payment aufgrund des direkten Bezugs zur Thematik in den Fokus der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit gestellt.

2.1.2 Grundlagen zu Mobile

2.1.2.1 Mobile Funknetze

Die heutzutage weit verbreitete Kommunikation im Bereich Mobile (engl.) basiert grundlegend auf der innovativen Mobilfunktechnik. Der Mobilfunk wird als Teilbereich der Telekommunikation angesehen. In diesem Gebiet wird mobilen Endgeräten, wie zum Beispiel Smartphones oder Smartwatches, die kabellose Sprach- beziehungsweise Datenübermittlung durch den Einsatz von elektromagnetischen Wellen ermöglicht. Demzufolge stellt ein drahtloses Kommunikationsnetz eine Grundvoraussetzung für die Nutzung von Mobile Payment dar. Im Laufe der historischen Entwicklung von mobilen Netzen wurden die unterschiedlichen Übertragungstechnologien stetig verbessert und ausgebaut. Infolgedessen ist es heutzutage problemlos möglich, selbst große Mengen an Daten über mobile Netze zu senden und zu empfangen.29 Die Weiterentwicklung der mobilen Kommunikationstechnologien hat in Deutschland eine fast 100-jährige Historie hinter sich. Anfang des 20. Jahrhunderts sind in Deutschland eine Reihe von unterschiedlichen Funksystemen entstanden sowie implementiert worden. Hierzu zählen zum Beispiel Tests von der Deutschen Reichsbahn im Jahre 1918. Das erste Mobilfunknetz im Bereich der kommerziellen Nutzung wurde im Jahre 1958 eingeführt. Da die Technologie jedoch aufgrund der Exklusivität sowie Kostenintensivität nicht jedem Staatsbürger zur Verfügung stand, ist die kommerzielle Nutzung aus heutiger Sicht eingeschränkt zu betrachten. Die bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Mobilfunktechnologien wurden für mobile Kommunikation ausgerichtet und als „A-Netz“ bezeichnet. Im Jahre 1972 wurde das „B-Netz“ als direkter Nachfolger im Mobilfunk eingeführt, welches eine Reihe an Innovationen mit sich brachte und das A-Netz ablöste. Da verschiedene Nachbarländer von Deutschland das B-Netz analog implementierten und standardisierten, wurden die ersten Auslandsgespräche über mobile Endgeräte ermöglicht. Darüber hinaus konnten Gespräche zum ersten Mal vollautomatisch vermittelt werden. Trotz der hohen Nutzungskosten stieg die Nutzungsanzahl beziehungsweise Nachfrage bis Ende des Jahrzehnts rasant an, sodass das abgeschaltete A-Netz aufgrund von fehlender Kapazität zeitweise reaktiviert werden musste. Im Jahre 1986 wurde das C-Netz, als direkter Nachfolger für das B-Netz und moderner Standard für Funknetze eingeführt, da das Interesse der Konsumenten so stark stieg, dass das Fassungsvermögen des B-Netzvolumens das Limit erreichte. Mittels der neuen Mobilfunktechnologien konnten erstmals Hintergrundprozesse, wie zum Beispiel Informationen im Bereich der Vermittlung digitalisiert und die automatische Weiterleitung zwischen den unterschiedlichen Mobilfunkzonen gewährleistet werden. Diese Neuerung steigerte den Mobilitätsfaktor der mobilen Endgeräte deutlich, da sich der Nutzer während einer Funkverbindung erstmals in unterschiedlichen Funkzonen aufhalten und bewegen konnte.30

Einhergehend mit der Implementierung und Standardisierung der C-Netztechnologie gab es bedeutungsvolle Innovationen in der, sich parallel entwickelnden, Industrie für Mobilfunkgeräte. Mobilfunkgeräte wurden tragbar, was die kommerzielle Nutzbarkeit für den Endkunden steigerte. Das C-Netz wurde im Jahr 2000, mit einer Anzahl von 800.000 Mobilfunknutzern, abgeschaltet. Heutzutage werden die A-, B- und C-Netze als Mobilfunknetze der ersten Generation „1G“ zusammengefasst. Im Jahr 1992 startete im Raum Deutschland das so genannte „D-Netz“. Das D-Netz wurde von den Mobilfunkanbietern T-Mobile und Mannesmann, welcher heute als Vodafone bekannt ist, geprägt. Parallel zum D-Netz bildeten die beiden Mobilfunkanbieter O2 und E-Plus in den darauffolgenden Jahren zusätzlich das kleinere „E-Netz“. Durch diese vier zuvor genannten Anbieter entstand die zweite Generation von Mobilfunknetzen, welche auch als „2G“ bezeichnet wird. Infolge der zunehmenden Etablierung von starken Mobilfunknetzen wurde das Mobilfunksystem „Global System for Mobile Communication“ standardisiert. Die ausgereifte und zuverlässige GSM-Technologie ermöglichte in Deutschland eine flächendeckende Funknetzstruktur mit vollständiger Abdeckung und führte zu weiterem technischen Wachstum sowie einem Anstieg der Nachfrage. Im Allgemeinen hat die GSM-Technik das Mobilfunknetz revolutioniert sowie massentauglich gemacht und wird rückblickend als ein Meilenstein für die Gesellschaft angesehen.31

Mit den technologischen Innovationen der mobilen Endgeräte stiegen die Anforderungen auf allen Seiten. Im Jahr 2003 wurde mit dem Universal Mobile Telecommunications System, kurz UMTS, die dritte Generation des Mobilfunks entwickelt und implementiert. Das 3G-Mobilfunknetz schuf damals grundsätzliche Voraussetzungen für die heutzutage weit verbreiteten Smartphones und war in der Lage, den Ansprüchen der mobilen Endgeräte gerecht zu werden sowie diese mit einer stabilen Internetverbindung zu versorgen. Das UMTS ermöglichte zusätzlich zu Telefonaten eine Möglichkeit der Übertragung von multimedialen Datenpaketen und erleichterte den mobilen Internetzugriff deutlich. Außerdem gewährleistete es eine hohe Übertragungsrate der im Internet abgerufenen Datenmengen.32 Nach dem Mobilfunkstandard der zweiten- und dritten Generation folgte die Long Term Evolution, kurz LTE. Das LTE zeichnet sich durch eine besonders hohe Übertragungsrate aus. Seit dem Jahr 2010 wird der Ausbau des LTE-Funknetz­standards im Raum Deutschland sukzessive forciert. Das Hauptziel ist eine flächendeckende Internetversorgung mittels Mobilfunks. Dies bezieht sich besonders auf ländliche Gebiete, in denen die Netzabdeckung und Verfügbarkeit noch als schwach einzustufen ist. Seit Start des Ausbaus von LTE wurde die Technologie stetig erweitert. Im Jahr 2011 waren die ersten Angebote im LTE-Netz verfügbar. Zeitgleich verabschiedete das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) - ein Gremium, das für weltweite Mobilfunk-Standards zuständig ist - bereits eine Reihe von Erweiterungen, die LTE noch zuverlässiger und schneller machen sollten. Das LTE Advanced ermöglichte erneut höhere Geschwindigkeiten im mobilen Datenverkehr.33

Im Jahr 2020 soll das 5G-Mobilfunknetz, als Nachfolger der LTE-Technik, die heutigen Standards ablösen. In der Bundesrepublik Deutschland ist das 5G-Netz bereits angekommen. Bis jetzt ist allerdings nur der 5G-NSA-Standard verfügbar. Hierbei geht es lediglich darum, höhere Datenraten anzubieten. Die Kurzschreibweise NSA steht für den Begriff Non-Standalone. Die 5G-NSA-Technologie benötigt heutzutage noch einen LTE-Träger und bildet die Grundlage für künftige Standalone-5G-Netze.34 Das Mobilfunknetz der dritten Generation (UMTS) erreichte im Durchschnitt 0,384 MBit/s. Im Gegensatz zu 3G schafft das heutige LTE Advanced Datenraten von bis zu 500 MBit/s.35 Mit der 5G-Technologie werden unter Idealbedingungen zukünftig sogar Geschwindigkeiten von bis zu zehn Gbit/s prognostiziert.36 Diese rasante Entwicklung halten Experten jedoch für notwendig, da nicht nur die Penetrationsrate von internetfähigen mobilen Endgeräten, sondern auch die Nachfrage nach hohen Datenmengen in der Gesellschaft und Wirtschaft steigt. Die zunehmenden Nutzerzahlen des mobilen Internets bringt die digitale Infrastruktur an ihre Grenzen. Größere Datenmengen, zum Beispiel das Streaming von Filmen und Musik oder die wachsende Machine-to-Machine-Entwicklung, bringen einen enormen Datenverkehr mit sich. Die neue Technologie des 5G-Mobilfunknetzes soll diesen zukünftigen Anforderungen jedoch gewachsen sein.37

2.1.2.2 Mobile Endgeräte

Die technische Entwicklung von mobilen Endgeräten in den vergangenen zwei Jahrzehnten sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen ihrer Nutzer sind recht erstaunlich. Grundlegend lassen sich die unhandlichen und ineffizienten Prototypen von mobilen Endgeräten, die Anfang der 1990er Jahre auf den globalen Markt kamen, sicher nicht mehr mit den heutigen, technisch ausgereiften Smartphones vergleichen.38 Der technologische Fortschritt im Bereich von Mobiltelefonen fand im Laufe der Geschichte parallel zu den einzelnen Entwicklungsphasen sowie dem Fortschritt des Mobilfunks statt. Im Bereich Mobile Payment bezieht sich der Terminus Mobile auf die systematische Eingliederung mobiler Endgeräte in den gesamten Bezahlungskontext. Mobile Endgeräte sind tragbare Kommunikationsgeräte, die ortsungebunden zur Daten- und Sprachkommunikation eingesetzt werden. Sie sind aufgrund ihres Gewichts und ihrer Größe ohne größere körperliche Anstrengung tragbar und somit für die portable Nutzung geeignet. Zu den mobilen Endgeräten zählen Mobiltelefone, Smartphones oder Smartwatches, welche eine mobile Nutzung von Diensten oder Anwendungen ermöglichen.39 Mobile Endgeräte mit einer Mobilfunkanbindung zeichnen sich darüber hinaus durch eine eindeutige Nutzerzuordnung aus. Jeder Konsument muss für die Identifikation ein Subscriber Identity Module in das mobile Endgerät einlegen. Die SIM-Karte stellt Teilnehmern über Mobilfunkanbieter mobile Datenanschlüsse und Telefonanschlüsse zur Verfügung und bildet folglich die Schnittstelle zwischen mobilen Endgeräten und dem Mobilfunk. Eine weitere Möglichkeit, die mobilen Endgeräte mit dem Internet zu verbinden, ist über andere Funktechniken beispielsweise über Wireless Local Area Network (WLAN). Diese sind jedoch ortsgebunden und schränken die Mobilität des Nutzers ein. Des Weiteren sind drahtlose Datenübermittlungstechniken, wie zum Beispiel Near-Field-Communication oder Bluetooth in den Hardwareumfang moderner mobiler Endgeräte integriert.40

Der weltweite Absatz von Smartphones ist, wie in Abbildung 2 zu entnehmen, enorm. Im Jahr 2010 wurden laut der International Data Corporation (IDC), einem international tätigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmen auf dem Gebiet der Telekommunikation und Informationstechnologie, global circa 304,7 Millionen Smartphones verkauft. Im Jahr 2012 stieg diese Anzahl auf 725,3 Millionen und somit auf mehr als das doppelte an. Ein Jahr später wurde bereits die Milliardenmarke beim weltweiten Absatz von Smartphones überschritten, mit einer Stückzahl von 1.019,4 Millionen. Abbildung 2 stellt den globalen Absatz aller Smartphones von 2010 bis 2019 dar. Darüber hinaus wird eine Prognose für die Jahre 2020 und 2021 gegeben. Auffällig ist insbesondere, dass der Absatz in den Jahren 2010 bis 2015 rasant anstieg und das Wachstum ab dem Jahr 2016 leicht rückläufig ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Prognose zum Absatz von Smartphones weltweit von 2010 bis 202141

Das große Potenzial sowie das rasante Wachstum des Absatzes sind auf den von mobilen Endgeräten gebotenen Mehrwert zurückzuführen. Das Smartphone sowie andere mobile Endgeräte gelten durch die große Vielfalt an Applikationen, kurz Apps, als kleine Multifunktionswunder. Der ursprüngliche Zweck von Mobilfunkdiensten ist mit der Zeit weiter in den Hintergrund gerückt. Smartphones verfügen heutzutage infolge der hohen Innovationsdynamik sowie des Wettbewerbsdrucks in der Branche über einen beträchtlichen Umfang an Funktionen. Im Jahr 2007 löste der amerikanische Großkonzern Apple, mit der Veröffentlichung seines ersten iPhone, eine Welle der Begeisterung für Smartphones aus. Konsumenten gewöhnten sich in Hinsicht der manuellen Bedienung mobiler Endgeräte an die innovativen berührungsempfindlichen Bildschirme, welche auch als Touchscreen bezeichnet werden. Aufgrund dessen entfielen große Tastenbereiche. Bildschirme wurden immer größer und die haptische Bedienung durch Innovationen optimiert. Demzufolge können auf den mobilen Endgeräten auch mehr Inhalte angezeigt werden.42 Mit der Erfindung von Smartphones und der damit verbundenen deutlichen Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit des mobilen Internets wurde der wesentliche Grundstein für die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten der heutigen mobilen Endgeräte gelegt. Einhergehend mit der wachsenden Bedienoberfläche und der Benutzerfreundlichkeit in Bezug auf Schnittstelle und Bedienung steigen auch die Möglichkeiten der Software. Anfänglich ermöglichten mobile Betriebssysteme von Smartphones den mobilen Internetzugang sowie die damit verbundenen Möglichkeiten der Kommunikation und Informationsbeschaffung über E-Mail oder den Webbrowser. Darüber hinaus wurde der Funktionsumfang im Laufe der Zeit durch weitere Funktionen wie zum Beispiel verschiedenste Ortungs- und Multimedia-Funktionen standardisiert. Ein Jahr nach der Veröffentlichung des iPhones der ersten Generation eröffnete der Großkonzern Apple den App-Store - eine virtuelle Verkaufsplattform von Apps. Mit dieser Veröffentlichung begann die kommerzielle Softwareentwicklung. Seitdem können private Anwender speziell für mobile Endgeräte entwickelte Programme nutzen. Der Funktionsumfang von Smartphones lässt sich durch den Download von Programmen gezielt anwenderbezogen, unkompliziert und schnell erweitern. Solche Anwendungsprogramme werden als Applikationen bezeichnet. Die Apps vergrößern die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones deutlich. Somit bleiben Smartphones nicht nur auf den Kernnutzen der zwischenmenschlichen Kommunikation beschränkt, sondern stellen auch im Alltag in zahlreichen Situationen einen nützlichen Helfer dar. Der langjährige technische Entwicklungsprozess hat aus anfänglich reinen Instrumenten der Kommunikation mit der Zeit Werkzeuge zur Bewältigung zahlreicher Alltagsprobleme gemacht.43

In einer im Jahre 2013 veröffentlichten Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW e.V.), wurden die in der Gesellschaft beliebtesten Orte und Situationen der Smartphone-Nutzung untersucht. Die Ergebnisse geben einen Einblick in das Nutzungsverhalten der Konsumenten. Im Rahmen der Studie wurden 557 Smartphone-Besitzer ab einem Alter von 14 Jahren befragt. Der Lieblingsort für die Nutzung sind die eigenen vier Wände. Als zweitbeliebtester Ort zählt laut Studie das Auto als Beifahrer mit einem Anteil von 74 Prozent. Orte wie Bahnhöfe, Haltestellen oder Flughäfen haben einen Anteil von 70 Prozent und die Gruppe Restaurant/Café sowie öffentliche Gebäude fallen mit jeweils 65 Prozent ins Gewicht. Darüber hinaus gaben 61 Prozent der Teilnehmer an, das Smartphone am Arbeitsplatz und zu 60 Prozent in Einzelhandelsgeschäften zu nutzen.44 Das mobile Endgerät stellt eine Voraussetzung für die Anwendung von Mobile Payment dar. Aus diesem Grund werden mobile Zahlungsformen es schwer haben, sich ohne eine hohe Akzeptanz des mobilen Endgerätes in der Gesellschaft gegen andere Zahlungsarten durchzusetzen.

Laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom e.V.) sowie der bereits zuvor aufgeführten Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. besteht in der Bundesrepublik Deutschland bereits eine breite Akzeptanz in Bezug auf Smartphones. Diese Voraussetzung kann die Zukunft der mobilen Zahlungen erleichtern. Ein weiterer Aspekt, der zugunsten mobilen Zahlungen ausfällt und eine Grundlage für den Erfolg von Zahlungen per Smartphone darstellt, ist, dass circa 61 Prozent der befragten deutschen Bürger ein mobiles Endgerät besitzen, welches nicht älter als ein Jahr ist.45 Des Weiteren betrachten 87 Prozent der Befragten ihr Smartphone als eine große Erleichterung im Alltag und 73 Prozent der Teilnehmer gaben an, sie können sich ihr Leben ohne ein Smartphone nicht mehr vorstellen.46

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Präferierte Endgeräte47

In Abbildung 3 ist zu erkennen, dass 93 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer zum Zeitpunkt der Befragung ihr Gerät mindestens am vorherigen oder am selbigen Tag genutzt haben. Bei den Standard-Mobiltelefonen liegt diese Quote bei 48 Prozent. Daraus lässt sich schließen, welchen Stellenwert der breite Funktionsumfang des Smartphones in der heutigen Gesellschaft hat.48

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Nutzungsintensität von Smartphones49

In Abbildung 4 wird die Nutzungsintensität von Smartphones dargestellt. Die einzelnen Altersgruppen unterscheiden sich stark in Bezug auf ihre Nutzungsintensität. Auffällig ist, dass junge Nutzer deutlich öfter auf ihr Smartphone schauen, als die Gruppe der älteren Befragten. Teilnehmer zwischen 18 und 24 Jahren sehen im Schnitt 56 Mal auf ihr mobiles Endgerät und Nutzer zwischen 65 und 75 Jahren nur circa 9 Mal am Tag.50 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch den Ausbau der Mobilfunknetze sowie der laufenden technologischen Weiterentwicklung mobiler Endgeräte für den Massenmarkt bereits eine hohe Akzeptanz der Smartphones in Deutschland vorhanden ist. Inwieweit mobile Zahlungsformen in der Bundesrepublik Deutschland hingegen akzeptiert und genutzt werden, wird im weiteren Verlauf der wissenschaftlichen Arbeit untersucht.

2.1.3 Proximity Mobile Payment-Prozess

Im folgenden Abschnitt wird auf die verschiedenen Prozesse im Hinblick auf die Zahlungsabwicklung im Rahmen von Proximity Mobile Payment eingegangen. Durch die große Anzahl an Variablen wie zum Beispiel der unterschiedlichen Anbieter, Anwendungen und Übermittlungstechnologien, zeichnen sich Zahlungsprozesse durch eine hohe Heterogenität aus. Der MP-Prozess ist geprägt durch die Befriedigung der Kundenbedürfnisse. Um zu bewirken, dass der Kunde die bargeldbasierte Zahlungsweise durch die mobile bargeldlose Zahlungsart substituiert, muss Mobile Payment als Dienstleistung einen Mehrwert für den Kunden generieren.51 Im Prozess treten grundsätzlich folgende involvierte Akteure auf. Der erste Akteur ist der Konsument, welcher die Transaktion beziehungsweise Zahlung initiiert und tätigt. Als zweiter Akteur gilt der Händler. Der Händler ist die Transaktionspartei, welche die Zahlung als Gegenwert für eine Dienstleistung beziehungsweise ein Produkt fordert und erhält. Zwei weitere Akteure sind der Zahlungsbearbeitende sowie der Zahlungsabrechnende. Der Zahlungsbearbeitende ist oftmals eine Bank, welche eine Verbindung zu einem Bankkonto herstellt. Der Zahlungsabrechnende ist die Partei, welche die Transaktion mit dem Händler durchführt.52 Der Gesetzgeber gibt den regulatorischen und gesetzlichen Rahmen vor, in dessen Grenzen sich alle Marktteilnehmer bewegen.53 Die Abbildung 5 ist eine grafische Darstellung für den Ablauf eines Mobile Payment-Prozesses. Grundlegend wird zwischen fünf verschiedenen Prozessschritten unterschieden. Hierzu gehören die Prozessschritte Initiierung, Autorisierung, Clearing, Bestätigung des Geldtransfers und die Lieferung von Dienstleistung und Ware.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Ablauf eines Mobile Payment Prozesses54

Der Autor Ginner unterscheidet zwischen 5 Schritten im Zahlungsprozess. Als erster Schritt gilt der kundenseitige Registrierungsprozess beim jeweiligen Mobile Payment- Anbieter. Als nächstes folgen die Schritte Initialisierung der Transaktion, Kundenauthentifizierung, Transaktionsautorisierung und Begleichung des Transaktionsbetrages. Der Austausch von Dienstleistungen und Waren wird laut Ginner nicht als ein Prozessschritt im Rahmen des Transaktionsprozesses angesehen.55 Die einzelnen Prozessschritte werden nachfolgend noch einmal näher beleuchtet.

Der Konsument beginnt den Prozess durch den Download der Mobile Payment-Applikation. Anschließend folgt die Registrierung des Nutzers beim Mobile Payment-Anbieter. Dabei werden persönliche Daten wie beispielsweise kundenbezogene Kontodaten übermittelt. Der Konsument kann die Mobile Payment-Applikation nach erfolgreicher Personalisierung und Registrierung verwenden.56 Mobile Payment-Lösungen können nur verwendet werden, wenn der Händler die Bezahlung per mobilem Endgerät anbietet. Damit stellt der Händler eine Schlüsselgröße für die flächendeckende Anwendung von Mobile Payment dar.57 Es ist anzumerken, dass diese beiden Prozessschritte nicht jedes Mal neu durchgeführt werden müssen, sondern einmalig, um sich bei dem jeweiligen Anbieter zu registrieren.

[...]


1 Vgl. Contius, R.; Martignoni, R. (2003, S.59)

2 Vgl. Jacob, S.; Wirmer, L. (2013, S.60)

3 Vgl. Pousttchi, K.; Turowski, K. (2003, S.42)

4 Vgl. Ginner, M. (2018, S.69)

5 Vgl. Ginner, M. (2018, S.70)

6 Vgl. Pousttchi, K.; Turowski, K. (2004, S.166)

7 Vgl. Kornmeier, K. (2009, S.2)

8 Vgl. Pousttchi, K.; Turowski, K. (2004, S.166)

9 Vgl. Ginner, M. (2018, S.96)

10 Vgl. Vizzarri, A.; Vatalaro, F. (2014, S.2)

11 Vgl. Pousttchi, K.; Turowski, K. (2004, S.173-174)

12 Vgl. Kaymaz, F. (2011, S.24)

13 Vgl. Ginner, M. (2018, S.97)

14 Vgl. Bitkom (2013, 4)

15 Vgl. Stormer, H.; Meier, A.; Lehner F. (2005, S.11-12)

16 Vgl. Ginner, M. (2012, S.99)

17 Vgl. Ginner, M. (2012, S.100)

18 Vgl. Kornmeier, K. (2009, S.23)

19 Vgl. Kaymaz, F. (2011, S.41)

20 Vgl. Ginner, M. (2018, S.97)

21 Vgl. Bitkom (2013, S.4)

22 Vgl. Karlsson, J.; Taga, K. (2006, S.76)

23 Vgl. Hierl, L. (2017, S.82)

24 Vgl. Jacob, S.; Wirmer, L. (2013, S.60-63)

25 Vgl. Kornmeier, K. (2009, S.25)

26 Vgl. Karlsson, J.; Taga, K. (2006, S.76)

27 Vgl. Kaymaz, F. (2011, S.24)

28 Vgl. Karlsson, J.; Taga, K. (2006, S.76)

29 Vgl. Holland, H.; Koch, B. (2014, S.433)

30 Vgl. Schneider, S. (2015, S.18)

31 Vgl. Schneider, S. (2015, S.21)

32 Vgl. Schneider, S. (2015, S.18ff)

33 Vgl. LTE-Anbieter, www.lte-anbieter.info (Stand 22.05.2020)

34 Vgl. 5G in Deutschland: Hier kannst du den LTE-Nachfolger schon nutzen, auf https://www.inside-digital.de/ratgeber/5g-in-deutschland-karte (Stand 22.05.2020)

35 Vgl. Mobilfunktechnik, auf https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0406221.htm (Stand 22.05.2020)

36 Vgl. 5G Geschwindigkeit ist Datenkommunikation in Echtzeit, auf https://www.telekom.com/de/konzern/details/5g-geschwindigkeit-ist-datenkommunikation-in-echtzeit-544496 (Stand 22.05.2020)

37 Vgl. LTE-Anbieter, www.lte-anbieter.info (Stand 22.05.2020)

38 Vgl. Waldmann, M. (2014, S.31)

39 Vgl. Schneider, S. (2015, 26f)

40 Vgl. Holland, H.; Koch, B. (2014, 433f)

41 Vgl. Prognose zum Absatz von Smartphones weltweit von 2010 bis 2021, auf https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12865/umfrage/prognose-zum-absatz-von-smartphones-weltweit/ (Stand: 22.05.2020)

42 Vgl. Schneider, S. (2015, S.26)

43 Vgl. Schneider, S. (2015, S.27)

44 Vgl. Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., auf https://www.7mobile.de/handy-news/studie-smartphone-als-alltagsbegleiter.htm (Stand: 22.05.2020)

45 Vgl. Bitkom, Smartphone-Markt: Konjunktur und Trends, auf https://www.bitkom.org/sites/default/files/2019-02/Bitkom-Pressekonferenz%20Smartphone-Markt%2020%2002%202019%20Pr%C3%A4sentation_final.pdf (2020, S.7)

46 Vgl. Bitkom, Smartphone-Markt: Konjunktur und Trends, auf https://www.bitkom.org/sites/default/files/2019-02/Bitkom-Pressekonferenz%20Smartphone-Markt%2020%2002%202019%20Pr%C3%A4sentation_final.pdf (2020, S.5)

47 Vgl. Deloitte, Im Smartphone-Rausch, auf https://www.zeitfokus.de/downloads-public/documents/deloitte/258-deloitte-studie-im-smartphone-rausch-deutsche-mobilfunknutzer-im-profil/file (2018, S.4)

48 Vgl. Deloitte, Im Smartphone-Rausch, auf https://www.zeitfokus.de/downloads-public/documents/deloitte/258-deloitte-studie-im-smartphone-rausch-deutsche-mobilfunknutzer-im-profil/file (2018, S.4)

49 Vgl. Deloitte, Im Smartphone-Rausch, auf https://www.zeitfokus.de/downloads-public/documents/deloitte/258-deloitte-studie-im-smartphone-rausch-deutsche-mobilfunknutzer-im-profil/file (2018, S.7)

50 Vgl. Deloitte, Im Smartphone-Rausch, auf https://www.zeitfokus.de/downloads-public/documents/deloitte/258-deloitte-studie-im-smartphone-rausch-deutsche-mobilfunknutzer-im-profil/file (2018, S.7)

51 Vgl. Bitkom (2014, S.20).

52 Vgl. Ginner, M. (2018, S.111)

53 Vgl. Schweikle, R. (2009, S.285)

54 Vgl. Karlsson, J.; Taga, K. (2006, S.83)

55 Vgl. Ginner, M. (2018, S.112)

56 Vgl. Contius, R.; Martignoni, R. (2003, S.61)

57 Vgl. Bitkom (2014, S.20)

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Mobile Payment im stationären Einzelhandel. Potenzial, Erfolgsfaktoren und Barrieren
Autor
Jahr
2021
Seiten
93
Katalognummer
V1031012
ISBN (eBook)
9783964873477
ISBN (Buch)
9783964873484
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobile Payment, Stationärer Einzehandel, NFC, Proximity, Erfolgsfaktoren, Barrieren, Potenzial, Mobile, Payment, Digitalisierung, Mobile Endgeräte, Smartphone, Chancen, Herausforderungen, Einzelhandel, Barriere, Erfolgsfaktor, Mobiles Bezahlen, Apple Pay, Zahlungsreform, Bargeldloses Bezahlen, Kontaktloses Bezahlen
Arbeit zitieren
Justin Dierks (Autor:in), 2021, Mobile Payment im stationären Einzelhandel. Potenzial, Erfolgsfaktoren und Barrieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031012

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