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Tiergestützte Pädagogik. Der Hund als Lernbegleiter

Título: Tiergestützte Pädagogik. Der Hund als Lernbegleiter

Tesis (Bachelor) , 2021 , 62 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Katrin Streimelweger (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Die Arbeit gibt einen theoretischen Überblick über die tiergestützte Pädagogik sowie die hundegestützte Pädagogik, wobei auf den Einsatz, die Voraussetzungen und die Wirkungen jeweils näher eingegangen wird.

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Erfolge mit Tiergestützter Pädagogik erzielt werden können. Außerdem sollen die Voraussetzungen, die der Hund, die Hundehalterin und der Hundehalter, die Schule sowie die Kinder mitbringen müssen, kritisch beleuchtet werden. Ein Anliegen ist es auch, die positiven Auswirkungen durch den Einsatz eines Schulhundes herauszufinden.

Vorrangig wird die hermeneutische Forschungsmethode angewendet, um ein theoretisches Fundament zu schaffen. Die Erkenntnisse werden durch ein Experteninterview vertieft.

Die Praxis hat gezeigt, dass die Kinder vom Einsatz eines Hundes profitieren, da sie sich in der Klasse wohler fühlen. Dies spiegelt sich in ihrem Verhalten und im Lernerfolg wider. Alleine die Anwesenheit eines Hundes kann die Stimmung heben, die Motivation verbessern, die soziale Kontaktfreudigkeit fördern, die Empathie steigern und auch einen positiven Einfluss auf die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Stresshormone haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 THEMENAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN

2 TIERGESTÜTZTE INTERVENTION

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Bedeutung und Ursprung

2.3 Mensch-Tier-Beziehung

2.3.1 Anthropomorphisieren

2.3.2 Biophilie-Hypothese

2.3.3 Bindungstheorie

2.3.4 Du-Evidenz

2.3.5 Spiegelneuronen

2.4 Resümee

3 HUNDEGESTÜTZTE INTERVENTION

3.1 Entwicklung und Geschichte der Rolle des Hundes für den Menschen

3.2 Begriffserklärung

3.3 Studien zur Hundegestützten Pädagogik in der Schule

3.4 Resümee

4 DER EINSATZ DES SCHULHUNDES

4.1 Gesetzliche Vorgaben

4.1.1 Haftung

4.1.2 Österreichisches Tierschutzgesetz

4.1.3 Leitfaden für hundegestützte Pädagogik des Bundesministeriums für Bildung und Frauen

4.2 Voraussetzungen

4.2.1 Hund

4.2.2 Hundehalterin und Hundehalter

4.2.3 Kind

4.2.4 Schule

4.2.5 Ausbildung zum Schulhund

4.3 Positive Effekte von Hunden in der Schule

4.3.1 Physische und psychische Wirkung

4.3.2 Soziale Wirkung

4.3.3 Lernerfolg

4.3.4 Motivation

4.3.5 Drei- Faktoren- Modell nach Beetz

4.4 Praktischer Einsatz des Schulhundes nach dem „Fünf Phasen Modell“

4.4.1 Vorbereitungsphase

4.4.2 Einführungsphase

4.4.3 Kennenlernphase

4.4.4 Arbeitsphase

4.4.5 Abschlussphase

4.5 Resümee

5 EMPIRISCHE FORSCHUNG

5.1 Die qualitative Forschung – Begründung und Beschreibung der Methode

5.2 Experteninterview – Forschungsfeld

5.3 Auswertung und Ergebnisdarstellung

5.4 Resümee und Beantwortung der Forschungsfragen

6 ZUSAMMENFASSUNG UND WEITERFÜHRENDE GEDANKEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Auswirkungen der tiergestützten Pädagogik, speziell durch den Einsatz von Schulhunden, auf das Lernklima, die soziale Kompetenz und die Motivation von Kindern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Erfolge durch solche Interventionen erzielt werden können und welche strukturellen sowie individuellen Voraussetzungen für ein gelungenes Schulhundeprojekt notwendig sind.

  • Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung und theoretische Ansätze
  • Definition und Abgrenzung verschiedener Formen der tiergestützten Arbeit
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und notwendige Voraussetzungen für Schulhunde
  • Wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen auf Psyche, Soziales und Lernerfolg
  • Praktisches „Fünf-Phasen-Modell“ für den Einsatz im Unterricht

Auszug aus dem Buch

2.3 Mensch-Tier-Beziehung

In den letzten Jahrzehnten wurde die Mensch-Tier-Beziehung von unterschiedlichen Wissenschaftlern, wie zum Beispiel WILSON und KELLERT, untersucht. Sie erkundeten die Ursachen für die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier. Um diese besondere Beziehung besser zu verstehen, werden fünf Theorien und deren Forschungserkenntnisse in den nachfolgenden Unterkapiteln erläutert.

2.3.1 Anthropomorphisieren

Wissenschaftlich gesehen bedeutet anthropomorphisieren, mit Tieren in Beziehung zu treten. Es ermöglicht, die Bedürfnisse, Absichten und das Verhalten dieser zu verstehen. Aufgrund eigener Erfahrungen und Empfindungen interpretieren die Menschen das Verhalten der Tiere. (vgl. BEETZ, 2017, S. 711f.) Menschen tendieren dazu, Haustiere wie Menschen zu behandeln. Diese bekommen einen Namen, es wird mit ihnen gesprochen und der Tod wird betrauert. Die Verbundenheit ist vergleichbar mit der Verbindung zu einem anderen Menschen. Dieser Umgang mit dem Tier ist bis zu einem gewissen Grad normal, solange die Bedürfnisse dieser berücksichtigt werden. Wenn ein Haustier gefährliche Eigenschaften, wie zum Beispiel Aggression gegenüber der Besitzerin und dem Besitzer, entwickelt, darf dies nicht verharmlost werden. Vor allem Kinder neigen zu anthropomorphisieren, dadurch bauen sie eine soziale Beziehung zu diesem Lebewesen auf. Diese kann in der Tiergestützten Pädagogik genutzt werden, indem das Tier das Vertrauensverhältnis der Schülerin und des Schülers zum Lehrer verbessert. (vgl. VERNOOIJ & SCHNEIDER, 2008, S. 14f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 THEMENAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN: Einführung in die Thematik der tiergestützten Pädagogik und Formulierung der Forschungsfragen zur Wirksamkeit und den Voraussetzungen in der Schule.

2 TIERGESTÜTZTE INTERVENTION: Theoretischer Überblick über Interventionsformen mit Tieren und wissenschaftliche Begründung der Mensch-Tier-Beziehung anhand verschiedener Theorien.

3 HUNDEGESTÜTZTE INTERVENTION: Spezifische Analyse der Rolle des Hundes als Begleiter und Auswertung vorliegender Studien zu dessen Einsatz in Bildungseinrichtungen.

4 DER EINSATZ DES SCHULHUNDES: Detaillierte Darstellung rechtlicher Vorgaben, notwendiger Voraussetzungen für Mensch und Tier sowie ein praktisches Phasenmodell für die Implementierung.

5 EMPIRISCHE FORSCHUNG: Methodik und Auswertung eines Experteninterviews mit einer pädagogischen Fachkraft zur Reflexion der theoretischen Erkenntnisse im praktischen Schulalltag.

6 ZUSAMMENFASSUNG UND WEITERFÜHRENDE GEDANKEN: Synthese der Ergebnisse und Plädoyer für eine stärkere Anerkennung und Nutzung des Potenzials von Schulhunden.

Schlüsselwörter

Tiergestützte Pädagogik, Schulhund, Hundegestützte Intervention, Mensch-Tier-Beziehung, Soziale Kompetenz, Lernerfolg, Bindungstheorie, Klassenmanagement, Pädagogik, Stressregulation, Experteninterview, Schulalltag, Empathiefähigkeit, Tiergestützte Therapie, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den theoretischen Hintergrund und die praktische Umsetzung der tiergestützten Pädagogik, wobei der Hund als Lernbegleiter im schulischen Kontext im Mittelpunkt steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Mensch-Tier-Beziehung, die rechtlichen Grundlagen für Schulhunde, die notwendigen Voraussetzungen für das Mensch-Hund-Team sowie die psychosozialen Wirkungen auf Kinder.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu ergründen, welche positiven Erfolge durch den Einsatz eines Schulhundes erzielt werden können und welche Bedingungen für eine erfolgreiche und sichere Integration in den Unterricht erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt primär die hermeneutische Forschungsmethode zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch ein leitfadengestütztes Experteninterview mit einer praktizierenden Pädagogin.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die tiergestützte Intervention, eine spezifische Analyse der Hundegestützten Pädagogik, eine detaillierte Erörterung der gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen sowie ein Phasenmodell für den praktischen Einsatz in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tiergestützte Pädagogik, Schulhund, Soziale Kompetenz, Bindungstheorie und Stressregulation.

Warum ist eine spezielle Ausbildung für den Schulhund erforderlich?

Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und das Wohlergehen des Hundes sicherzustellen, muss das Tier stressresistent, gehorsam und sozial verträglich sein, was durch eine gezielte Ausbildung nachgewiesen werden muss.

Welche Rolle spielt die Bindungstheorie bei der Arbeit mit Schulhunden?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Tiere die Funktion einer sicheren Bindung übernehmen können, wodurch Stress reduziert, Ängste abgebaut und somit die Lernbereitschaft sowie das Vertrauensverhältnis in der Klasse verbessert werden.

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Detalles

Título
Tiergestützte Pädagogik. Der Hund als Lernbegleiter
Universidad
KPH Vienna
Calificación
1
Autor
Katrin Streimelweger (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
62
No. de catálogo
V1031194
ISBN (Ebook)
9783346432766
ISBN (Libro)
9783346432773
Idioma
Alemán
Etiqueta
tiergestützte pädagogik hund lernbegleiter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katrin Streimelweger (Autor), 2021, Tiergestützte Pädagogik. Der Hund als Lernbegleiter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031194
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