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Spiele in der lerntherapeutischen Arbeit. Bedeutung des Spiels für das Lernen

Titre: Spiele in der lerntherapeutischen Arbeit. Bedeutung des Spiels für das Lernen

Élaboration , 2006 , 26 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Katinka Teetz (Auteur)

Pédagogie - Général
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Lernspiele und Lerntherapie. Sie beginnt mit einem kurzen Abriss zur Theorie des Spiels und seiner Bedeutung für die kognitive Entwicklung. Es folgt eine Darstellung des Lernspiels sowie eine Argumentation für den Einsatz dieser Methode in der lerntherapeutischen Praxis. Auf die Ausführungen über die Anforderungen an das Lernspiel sowie an den Lerntherapeuten in der Spielsituation folgt ein Abriss zum Einsatz von Lernspielen zur Förderung kognitiver Lernziele.

Abschließend werden einige für die Lerntherapie geeignete Lernspielformen erläutert und konkrete Praxisbeispiele gegeben. Die Auswahl der, in der Arbeit vorgestellten, Spiele orientiert sich an den Kindern, mit denen ich bisher vorwiegend gearbeitet habe. Diese besuchen größtenteils die ersten Klassen der Grundschule. Als ich meine ersten Erfahrungen mit meiner lerntherapeutischen Tätigkeit machte, fiel mir bei einigen Kindern sehr schnell auf, dass sie nach einem langen Schultag schwer zum Lernen zu motivieren waren.

Daher stellt sich mir die Frage, wie es möglich ist, diesen Kindern den Zugang zu bestimmten Lerninhalten lustbetont und kindgerecht zu gestalten. Schnell wurde klar, dass Lernspiele dabei ein wichtiges und hilfreiches Mittel sind. Sobald ich anbot, etwas zu spielen, stellte sich selbst bei schwer motivierbaren Kindern Begeisterung ein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Spiels und seine Bedeutung für das Lernen

2.1. Struktur- und Verhaltensmerkmale des Spielens

2.2. Die Bedeutung des Spiels für die kognitive Entwicklung

2.3. Spielen und Lernen

3. Das Lernspiel

3.1. Begriffsbestimmung

3.2. Argumente für den Einsatz von Lernspielen in der lerntherapeutischen Arbeit

3.3. Anforderungen an das Lernspiel

3.4. Anforderungen an den Lerntherapeuten

3.5. Der Einsatz von Lernspielen zur Förderung kognitiver Lernziele

3.5.1. Vermittlung, Übung und Festigung von Lerninhalten

3.5.2. Erprobung von Lösungswegen und Ausbilden logischer Denkprozesse

3.5.3. Einführung neuer Lerninhalte

3.6. Geeignete Lernspielformen für den Einsatz in der Lerntherapie

3.6.1. Regelspiele

3.6.2. Rollenspiele

3.6.3. Ratespiele

3.6.4. Sprachspiele

3.6.5. Zahlen- und Rechenspiele

3.6.6. Kim-Spiele

4. Schlusswort

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Einsatz von Lernspielen als motivierendes und effektives Instrument in der lerntherapeutischen Arbeit zu untersuchen und konkrete Einsatzmöglichkeiten für Grundschulkinder aufzuzeigen, um den Zugang zu Lerninhalten kindgerecht zu gestalten.

  • Theoretische Grundlagen des Spielbegriffs und der kognitiven Entwicklung
  • Die Wechselwirkung zwischen Spielen und Lernen
  • Anforderungen an Lernspiele und Lerntherapeuten bei der Durchführung
  • Praktische Kategorisierung und Vorstellung von Lernspielformen für die Therapie

Auszug aus dem Buch

3.1. Begriffsbestimmung

Der Begriff „Lernen“ ist für Kinder oft wenig lustbetont und negativ besetzt. Insbesondere trockene Lernprozesse wie Auswendiglernen oder Schreibübungen bereiten Kindern zumeist wenig Freude. Insbesondere hier kann mit Hilfe eines Lernspiels das Interesse geweckt werden, um mit dem Spiel „[…] zur Entwicklung der sozialen, kreativen, intellektuellen und ästhetischen Kompetenzen der Schüler“10 beizutragen.

Was aber grenzt das Lernspiel vom Kinderspiel ab? Das Spiel als solches ist eine zweckunbewusste, selbstbestimmte Tätigkeit, das Lernspiel hingegen verfolgt das Ziel der Wissensvermittlung, das Wiederholen und Festigen bestimmter Inhalte und verliert damit weitgehend seine Zweckfreiheit. Die Gestaltung und Aufarbeitung eines Lernziels mit Hilfe eines Lernspiels dient dazu, das Lernen zu erleichtern und kindgerechter zu gestalten. Das Lernspiel versucht also, Spiel- und Lernaspekte zusammenzuführen, indem es den Schüler durch Spielfreude und Motivation bestimmten Lernzielen näher bringt.11

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre Motivation, Lernspiele als Antwort auf die mangelnde Lernmotivation bei Kindern nach einem langen Schultag einzusetzen und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Der Begriff des Spiels und seine Bedeutung für das Lernen: Dieses Kapitel erläutert die Strukturmerkmale des Spiels, seine essenzielle Rolle für die kognitive Entwicklung sowie die notwendige Verzahnung von Spielen und Lernen.

3. Das Lernspiel: Der Hauptteil definiert den Begriff Lernspiel, analysiert Anforderungen an Material und Therapeuten und stellt spezifische Spielformen wie Regel-, Rollen- und Sprachspiele zur Förderung kognitiver Lernziele vor.

4. Schlusswort: Das Fazit fasst zusammen, dass Lernspiele den Lernprozess effektiv unterstützen, betont jedoch die Notwendigkeit einer sorgfältigen therapeutischen Planung, um den Spielcharakter zu erhalten.

Schlüsselwörter

Lernspiel, Lerntherapie, kognitive Entwicklung, Motivation, Spielpädagogik, Grundschule, Regelspiele, Rollenspiele, Sprachspiele, Rechenspiele, Kim-Spiele, Lernförderung, Sozialkompetenz, Spielfreude, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Lernspiele gezielt in der lerntherapeutischen Praxis eingesetzt werden können, um Kindern, die Schwierigkeiten beim Lernen haben, den Zugang zu Lerninhalten zu erleichtern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Theorie des kindlichen Spiels, die Bedeutung von Motivation, Anforderungen an therapeutische Spielsituationen und die Vorstellung konkreter Spielkategorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie spielerische Methoden dazu beitragen können, Lerninhalte kindgerecht zu vermitteln und das Interesse an schulischen Lerninhalten zu wecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch eine Literaturanalyse gestützt wird und durch praxisbezogene Beispiele für den Lerntherapie-Einsatz ergänzt wird.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Abgrenzung zwischen Spiel und Lernspiel, der Kategorisierung verschiedener Lernspielarten (Regel-, Rollen-, Sprach- und Rechenspiele) und deren praktischem Anwendungsnutzen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Lernspiel, Motivation, Lerntherapie, kognitive Förderung und spielerisches Lernen.

Warum sind gerade Lernspiele für ADHS-Kinder besonders geeignet?

Wie im Kapitel zu den Kim-Spielen beschrieben, fördern diese durch die Konzentration auf einzelne Sinneskanäle die Wahrnehmung und wirken beruhigend, was bei Aufmerksamkeitsdefiziten sehr hilfreich sein kann.

Welche Rolle nimmt der Lerntherapeut während des Spiels ein?

Der Therapeut agiert als Planer und muss im Spielgeschehen idealerweise in den Hintergrund treten, um entweder als gleichberechtigter Mitspieler oder als Schiedsrichter zu fungieren.

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Résumé des informations

Titre
Spiele in der lerntherapeutischen Arbeit. Bedeutung des Spiels für das Lernen
Note
1,3
Auteur
Katinka Teetz (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
26
N° de catalogue
V1031255
ISBN (ebook)
9783346435743
ISBN (Livre)
9783346435750
Langue
allemand
mots-clé
Lernspiele Lerntherapie
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Citation du texte
Katinka Teetz (Auteur), 2006, Spiele in der lerntherapeutischen Arbeit. Bedeutung des Spiels für das Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1031255
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Extrait de  26  pages
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