Über die Kollektivierung des "Es" in der Massenpsychologie

Eine Betrachtung der Philosophen Gustave Le Bon und Sigmund Freud


Hausarbeit, 2020

12 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Le Bon und seine Darstellung der Massenpsychologie

3. Freud, die Masse und das Es

4. Die Vereinbarkeit des Es mit der Triebhaftigkeit der Masse

5. Resumee

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die Massen sind so etwas wie die Sphinx der antiken Sage: man mufi die Fragen, die ihre Psychologie uns stellt, losen oder darauf gefafit sein, von ihnen verschlungen zu werden.“ (Le Bon 1982, S. 71 f.)

Blickt man auf philosophische Auseinandersetzungen mit der Thematik Massenpsycho- logie sowie Konkretisierungsanspruche des Charakters eines Kollektivs, so fallt die groBe Zahl der Publikationen und Betrachtungen ins Auge.

Die Dominanz einer Gemeinschaft findet ihre Relevanz dabei nicht nur in der numeri- schen Quantitat, sondern auch - oder vielmehr - im Volumen der determinierten Reakti- onen der Individuen, welche ihr innewohnen und aus denen heraus sie erst geboren wird. Variationen von Gefuhls- und Willensdispositionen modifiziert sich in einen Strom, ge- lenkt durch ein Kollektiv, welches den Ursprung selbigen kaum im Ganze fassen kann und in seiner eigenen Dynamik zu ertrinken droht.

Diese Art und Weise des Seins und Wirkens, der Grundzug des Wollens und Handelns, abhangig und autonom vom inkludierten Individuum begrunden die Relevanz der Ausei- nandersetzung mit dem Charakter der Masse und soll den thematischen Rahmen der vor- liegenden Arbeit umreiBen, welche die Betrachtung zweier Philosophen besonders in den Blick nimmt.

Konkret soll sich mit folgender Fragestellung auseinandergesetzt werden:

Beschreibt Le Bon eine Kollektivierung des von Freud konzipierten „Es“? Die Position des Erstgenannten wird dabei in Auseinandersetzung mit seinem literarischen Werk „Psy- chologie der Massen“ erarbeitet. Demgegenuber erfahrt die Stellung Sigmund Freuds Be- leuchtung auf Grundlage der Abhandlungen „Massenpsychologie und Ich-Analyse“, „Das Ich und das Es“, „Abriss der Psychoanalyse“ sowie „Neue Folge der Vorlesungen zur Einfuhrung in die Psychoanalyse“. Ziel ist es, die Fragestellung naher zu beleuchten und Argumente zu finden, welche die These verifizieren sowie die Betrachtungsweise amplifizieren.

Zu Beginn der Arbeit werden die unterschiedlichen Positionen der Philosophen Le Bon und Freud beleuchtet. In diesem Zusammenhang erfahrt der im Buch von Le Bon „Psychologie der Massen“ erlauterte vegetative Charakter der Masse nahere Betrachtung. Zudem wird Freuds Modell der drei Instanzen des Seelenapparats herangezogen, um das Wesen des Es differenzieren zu konnen. Im Anschluss werden auf Basis der zuvor abge- grenzten Positionen eine Vereinbarkeit des Freud‘schen Es mit Le Bons Typus der Masse untersucht, um kritisch im Lichte der Ausgangsfrage beurteilt zu werden. Im Resumee erfolgt der Zusammenschluss des vorangegangenen Inputs unter Inkludierung offener Fragen.

2. Le Bon und seine Darstellung der Massenpsychologie

Das Buch „Psychologie der Massen“ wurde erstmalig 1895 von dem franzosischen Autor Gustave Le Bon veroffentlicht, welcher von 1842 bis 1931 lebte und damit zum Urvater der Massenpsychologie und Schrittmacher psychologischer und soziologischer Untersu- chungen erklart wurde (vgl. Hofstatter in Le Bon 1982, S. XIII). Auch im heutigen Sinne kann das literarische Produkt als Grundlagenwerk fur Marketing, Propaganda und Dema- gogie gesehen werden.

Le Bon selbst war zunachst als Mediziner tatig und erlebte 1870 wahrend der Belagerung der franzosischen Hauptstatt „die unheimliche BeeinfluBbarkeit von Massen“ (Hofstatter in Le Bon 1992, S. XVII) am eigenen Leib. Neben Themenbereichen der „hygienische[n] Betreuung der Bevolkerung“ (Hofstatter in Le Bon 1992, S. XVIII, Anpassung M.S.) widmete er sich im spateren Verlauf zudem physiologischen, psychologischen und sozi- ologischen Feldern.

In seinem 1895 veroffentlichtem Werk legt er das Wesen der Masse und der ihr innewoh- nenden Subjekte detailliert dar. Im Folgenden sollen die Grundpositionen nahere Betrach- tung erfahren.

Unter der psychologischen Definition von Masse fasst Le Bon Gruppen von Menschen, die als Individuen eigene personenspezifische Eigenschaften besitzen, welche aber im Kollektiv neue Eigentumlichkeiten ausbilden und sich in Tauschherrschaft eigener per- sonaler Attribute entledigen. Individuelle Gefuhle weichen Gemeinschaftsempathie - es folgt die Organisation einer „Gemeinschaftsseele“ (Le Bon 1982, S. 9), welche dem „Ge- setz der seelischen Einheit der Massen“ (ebd., Hervorhebung im Original) unterliegt. Dieses komputative Phantom sorgt fur Entlastung sowie Abgabe des Verantwortungs- drucks des Einzelnen auf ein Kollektiv und beschreibt exemplarisch nur einen Aspekt der Attraktivitat der Massenseele.

Wie konkretisieren sich nun die Hauptmerkmale des Kollektivs?

Die/Den Einzelne/n kennzeichnet die Reduktion der bewussten Personlichkeit mit gleich- zeitiger Dominanz des unbewussten Wesens, welches Empfindungen und Konzepte in eine Richtung lenkt und deren unverzugliche Umsetzung beansprucht (vgl. Le Bon 1982, S. 16.). Dabei tritt das aktive Wirken des Gehirns in den Hintergrund und gewahrt dem „Vorherrschen des Ruckenmarklebens“ (Le Bon 1982, S. V) Stellung. Dies erwirkt eine pragnante Primitivitat mit emotionaler Impulsivitat und radikaler Degradierung in Kog- nition und tatsachlicher Aktivitat, welche die Irrationalitat des Kollektivverhaltens pra- gen. Die Dynamik der Masse konzipiert eben jene selbst, generiert durch ihre leichte Er- regbarkeit und Anfalligkeit fur affektives Handeln und psychische Kontamination, wel- che heftige Emotionen evozieren und ungezahmt uber die korperliche Hulle nach auBen stromen. Daruber hinaus zeichnet sich die Masse durch ein hohes MaB an „BeinfluBbar- keit und Leichtglaubigkeit“ (Le Bon 1982, S. 22) aus, welche Tauschbarkeit erleichtern und das Auftreten von „Kollektivhalluzinationen“ (Le Bon 1982, S. 23) provozieren. Dem Umstand der fehlenden kritischen Distanz ist es geschuldet, dass die Masse ihre Fahigkeit zur Zeugenschaft verliert (vgl. Le Bon 1982, S. 28).

Die Kritikfahigkeit und Individualitat, ebenso wie die Personlichkeit und Verstandesfa- higkeit des Einzelnen, verwischen in der Gemeinschaftsseele der Masse und fuhren zum Verlust des Einzelnen in der Masse (vgl. Le Bon 1982, S. 14.). Dabei lasst sich die Masse nicht „durch logische Beweise [...] beeinflussen“ (Le Bon 1982, S. 81, Auslassung M.S.) oder gar durch Vernunft indoktrinieren. Bilder, Geschichten und sprachliches Framing bilden dabei nicht nur die Triebfedern der Anschauung des Kollektivs, sondern bilden zudem die Instrumente der Massenhypnose, welche „in der Massenseele die furchtbarsten Sturme“ (Le Bon 1982, S. 72) hervorrufen oder eben jene besanftigen konnen.

3. Freud, die Masse und das Es

Im Folgenden soll die Position Freuds zu Le Bons Massenpsychologie sowie dessen ei- gene Formung einer Massendefinition Betrachtung finden. Daruber hinaus soll das Mo- dell der drei Instanzen skizziert werden.

Der osterreichische Neurologe und Tiefenpsychologe Sigmund Freud lebte von 1856 bis 1939 und gilt als Begrunder der Psychoanalyse (vgl. Sigmund Freud Museum 2020).

In seinem 1921 veroffentlichtem Werk „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ setzte sich Freud mit der Thematik des franzosischen Autors Le Bon auseinander. So konzipierte Freud ebenfalls eine Massendefinition: Ihm nach handelt es sich bei einer primaren Masse um eine „ Anzahl von Individuen, die ein und dasselbe Objekt an die Stelle ihres Ichideals “ (Freud 2014, S. 803, Hervorhebung im Original) setzen und sich im Folgenden „ in ihrem Ich miteinander identifiziert haben “ (ebd., Hervorhebung im Original).

Seiner Perspektive entsprechend, werden Massen vor allem durch zweierlei „Libidobin- dungen“ (Freud, 2014, S. 790) bzw. Gefuhlsbindungen charakterisiert, welche sie zum einen zu ihrem Fuhrer und zum anderen zu den ubrigen Massenindividuen haben (vgl. Freud 2014, S. 786.). Das soziale Gefuge konzipiert sich dabei selbst aus einer positiven Bindung, die ihren Ursprung in der Identifizierung findet (vgl. Freud 2014, S. 807).

Die von Le Bon aufgezeigte Entlastung aus der Triebunterdruckung, welche die Zivilisa- tion ihren Individuen auferlegt, stimmt in ihren Grundzugen mit der Position Freuds uber­ein. Auch wenn jener seine Uberlegungen um die anthropologischen Komponenten eines Sozialgefuges erweitert, soll die positionelle Gegenuberstellung als gemeinsamer Aus- gangspunkt den Weg fur weitere Betrachtungen offnen.

Weiterfuhrend zerlegt Freud den Seelenapparat einer Person in die drei Provinzen Es, Ich und Uber-Ich (vgl. Freud 1933, S. 39).

Das Es stellt dabei die alteste Instanz dar, welche von Geburt an existent ist. (vgl. Freud 1933, S. 33). Es beherbergt unbewusste Triebe, Impulse und primare Bedurfnisse. Freud bezeichnet es als „ein Chaos, ein Kessel voll brodelnder Erregungen“ (Freud 1933, S. 40). Dabei verfugt es uber keine ubergeordnete Organisation oder einen Gesamtwillen - es gehorcht nur dem Lustprinzip und strebt nach sofortiger Triebbefriedigung ohne Beruck- sichtigung bestehender Umstande (vgl. ebd.). Im Es gibt es „keine Wertungen, kein Gut und Bose, keine Moral“ (ebd.). Das Es bedient sich keiner logischen Strukturen oder dem Gesetz des Widerspruchs, weshalb auch gegensatzliche Regungen nebeneinander koexis- tieren konnen, ohne sich aufzuheben (vgl. ebd.). Daruber hinaus ist das Es Sitz fur den Sexual- und Liebestrieb bzw. Eros sowie den Todestrieb bzw. Destruktionstrieb (vgl. Freud 2014, S. 856).

Eine zweite Instanz stell das Ich dar. Durch Umweltreize und Reifung differenziert es sich unter dem Einfluss der AuBenwelt aus dem Es heraus. Dabei handelt es sich um eine „Fortsetzung der Oberflachendifferenzierung“ (Freud 2014, S. 844) des Es. Diese Instanz wurde modifiziert, um der Reizaufnahme und dem Reizschutz zu dienen (vgl. Freud 1933, S. 41). Im Sinne einer Koordinationsinstanz sorgt es mit kritischem Verstand dafur, dass die Verwirklichung von Trieben bis zu einem gunstigen Moment aufgeschoben oder auf die Triebbefriedigung verzichtet wird, falls der Abgleich mit der Realitat eben jenen nicht stattzugeben vermag (vgl. Freud 2014, S. 995 f.). Auf diese Weise wird das Lust- prinzip des Es entthront und gegen das Realitatsprinzip ausgetauscht, welches „mehr Si- cherheit und groBeren Erfolg verspricht“ (Freud 1933, S. 41). Freud fuhrt an, dass das Ich „drei strengen Herren“ (Freud 1933, S. 42) dient: namlich dem Es, dem Uber-Ich und der AuBenwelt. In seinen Vermittlungsbestrebungen muss es so den Triebwillen des Es, die Werte und Normen des Uber-Ichs und die Realitat berucksichtigen, um Harmonie zwi- schen den Kraften zu generieren (vgl. ebd.).

Das letzte Reich stellt das Uber-Ich in Form einer moralischen Instanz dar, welche For- derungen, Gebote, Verbote und moralische Zensur an das Ich ubermittelt. Moralische Schuldgefuhle resultieren demnach aus Spannungen zwischen den beiden Parteien (vgl. Freud 1933, S. 33). Diese Provinz bildet sich erst im spateren Verlauf wahrend der Erzie- hung durch die elterliche Autoritat sowie Sozialisation im Prozess der Identifizierung heraus, durch welchen Werte und Normen schrittweise verinnerlicht werden (vgl. Freud 2014, S. 853). Als Abstraktion des Gewissens ist es „Trager des Ichideals“ (Freud 1933, S. 35) und strebt nach Vervollkommnung.

Zu vermerken ist, dass alle drei Instanzen in vielfaltiger Weise aufeinander wechselwir- ken. Freud vermerkt dazu, dass die „Eigenart des Psychischen [...] nicht durch lineare Konturen“ (Freud 1933, S. 43, Auslassung M.S.) gerecht dargestellt werden kann, son- dern am ehesten durch miteinander verschwimmende Felder.

4. Die Vereinbarkeit des Es mit der Triebhaftigkeit der Masse

In Anschluss an die im Vorfeld dargelegten Positionen der Autoren soll weiterfuhrend uberpruft werden, ob die Darstellungen des Freud'schen Es mit Le Bons Ausfuhrungen uber den vegetativen Charakter der Masse kongruieren.

Zunachst sollen dazu allgemeine Eigenschaften umrissen werden. Freud kennzeichnet das Es als Entitat, welcher ungezahmte Leidenschaft und Chaos innewohnen und in welcher Triebbedurfnisse psychischen Ausdruck finden (vgl. Freud 1933, S. 40 f.). Er intensiviert diese Beschreibung mit der Aussage, dass es sich mit „eine[m] Kessel voll brodelnder Erregungen.“ (Freud 1933, S. 40, Anpassung M.S.) vergleichen lieBe.

Ahnlich klingt Le Bons Abriss der Darlegung allgemeiner Merkmale an. So betont auch dieser die Triebhaftigkeit, Impulsivitat, die Fahigkeit zur auBerordentlichen Reagibilitat, sowie die Exaggeration hinsichtlich des Gefuhlserlebens (vgl. Le Bon 1982, S. 18). Diese Deskriptionen implizieren eine ahnliche Haltung, welche im Folgenden weiter un- termauert werden soll.

Anknupfend sollen die beiden Positionen anhand des Triebaspektes skizziert werden. Nach Freud stellt das Es die alteste der drei psychischen Provinzen dar und fasst die der funktionalen Korperorganisation inharenten Triebe zusammen (vgl. Freud, 2014, S. 949). Diese Aussage bekraftigend integriert er, dass das einzige Verlangen des Es die Triebbe- friedigung unter Einhaltung des Lustprinzips darstellt. Diesen Anspruch erfullend kennt es kein Gut, kein Bose, keine moralischen Wertvorstelllungen. (vgl. Freud 1933, S. 40). Le Bon postuliert im Gleichschritt, dass in der Masse ein „Zurucktreten des Gehirnlebens und Vorherrschen des Ruckenmarklebens“ (Le Bon 1982, S. V) zu vermerken ist. Dies impliziert neben einer kollektiven Intelligenzminderung den vegetativen Charakter der Masse, unter welchem sich der Einzelne hin zum Triebwesen modifiziert. (vgl. Le Bon 1982, S. 17). Die der Masse inharenten Individuen erfahren im Kollektiv vollige Trieb- befriedigung, welche jedoch synchron mit einem schwindenden Verantwortungsgefuhl einhergeht (vgl. Le Bon 1982, S. 15). An dieser Stelle sehr treffend fuhrt Le Bon folgen- des Zitat an:

„Der einzelne ist nicht mehr er selbst, er ist ein Automat geworden, dessen Betrieb sein Wille nicht mehr in der Gewalt hat. Allein durch die Tatsache, Glied einer Masse zu sein, steigt der Mensch also mehrere Stufen von der Leiter der Kultur hinab.“ (Le Bon 1982, S. 16 f.)

Eine weitere Betrachtungsweise die es zu beleuchten gilt, soll der Darstellung einer un- mittelbaren und unverzuglichen Umsetzung von gefuhlsbetonten Willensimpulsen ge- widmet werden. Nach Freud reglementiert das Es eine unverzugliche und schonungslos rucksichtslose Triebbefriedigung (vgl. Freud 2014, S. 994).

Auch Le Bon postuliert ferner, dass sich die Masse „mit unwiderstehlichem Ungestum auf gewisse Taten“ (Le Bon 1982, S. 16) zu werfen liebt. Zudem ist sie mit sinkender Vernunft stetig schneller zur Tat geneigt (vgl. Le Bon, 1982, S. 3).

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Über die Kollektivierung des "Es" in der Massenpsychologie
Untertitel
Eine Betrachtung der Philosophen Gustave Le Bon und Sigmund Freud
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Philosophie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V1032450
ISBN (eBook)
9783346440037
ISBN (Buch)
9783346440044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Masse, Massenpsychologie, Freud, Es
Arbeit zitieren
Mareike Scheibel (Autor:in), 2020, Über die Kollektivierung des "Es" in der Massenpsychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032450

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