Energiemanagement in der Hotellerie. Wie kann man das Klima schützen und Kosten senken?


Bachelorarbeit, 2018

116 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung

2 Erlauterung des Thematischen Schwerpunktes
2.1 Energiemanagementsystem gemaB ISO 50001
2.2 Definition des Begriffs „Energiemanagement“
2.3 Energiesparen und Effizienz steigern
2.4 Bedeutung und Entstehung fossiler Energietrager
2.5 SchadstoffausstoB und deren Wirkung bei der Verbrennung fossiler Energietrager
2.6 Folgen des Klimawandels

3 U MWELTKENNZAHLEN UND S TROMPREISENTWICKLUNG
3.1 Entwicklung der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen in der Atmosphare (1980 - 2016)
3.2 Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland (1990 - 2016)
3.3 Strompreisentwicklung in Deutschland (2002 - 2018)
3.4 Strompreis-Zusammensetzung in Deutschland 2018

4 Einfuhrung des Energiemanagementsystems
4.1 Energiemonitoring
4.1.1 Energieverbrauche- und kosten kontrollieren
4.1.2 Lastgang beim Stromanbieter anfordern
4.1.3 Stromzahlerstande regelmaBig ablesen und verwalten
4.1.4 Lastgang interpretieren
4.1.5 Energieanbieter vergleichen
4.2 Energiepolitik
4.2.1 Klare Ziele setzen und kommunizieren
4.2.2 SparmaBnahmen
4.2.3 Planung von MaBnahmen
4.2.4 Benchmarking
4.2.5 Hausakte anlegen
4.3 Mitarbeiterfuhrung
4.3.1 Gemeinsam handeln
4.3.2 Unternehmensbeschluss
4.3.3 An Schulungen teilnehmen
4.3.4 Zustandigkeiten aufteilen
4.3.5 Ergebnisse mittteilen, um Mitarbeiter zu motivieren
4.3.6 Erfolge teilen
4.4 Gaste motivieren

5 M ABNAHMEN DES E NERGIEMANAGEMENTS
5.1 SofortmaBnahmen
5.1.1 Organisatorische SofortmaBnahmen
5.1.1.1 Alles abstellen was abgestellt werden kann
5.1.1.2 Tageslicht und kunstliches Licht optimal nutzen
5.1.1.3 Betriebszeiten von Anlagen und Geraten optimieren
5.1.1.4 Stand-by vermeiden
5.1.1.5 Zubereitung von Speisen
5.1.1.6 Stromspitzen vermeiden
5.1.1.7 Lastmanagement-System installieren
5.1.2 Technische SofortmaBnahmen
5.1.2.1 Gebaudehulle
5.1.2.2 Heizung
5.1.2.3 Wasser
5.1.2.4 Klima- und Luftungsanlagen
5.1.2.5 Kuhlgerate
5.1.2.6 Wellnessanlage
5.1.2.7 Wascherei
5.1.2.8 Beleuchtung
5.2 StandardmaBnahmen
5.2.1 Energetische Sanierung der Gebaudehulle
5.2.2 Effizient Heizung
5.2.3 Warmwasser sparen
5.2.4 Luftung
5.2.5 Energieeffiziente Kuhlgerate
5.2.6 Kuche
5.2.7 Wellness und Bad
5.2.8 Energieeffizienz bei Waschmaschinen und Trocknern
5.2.9 Effizientes Beleuchten
5.3 Sonstige Management-MaBnahmen
5.3.1 Energie-Contracting
5.3.1.1 Energie-Contracting-Anbieter vergleichen
5.3.1.2 Die Contractor-Auswahl
5.3.1.3 Vertragsabschluss und Realisierung

6 Erfolgreiche Praxis-Beispiele
6.1 Energiebewusstes Verhalten
6.2 Kuhlgerate abschalten
6.3 Energiesparen mit Bewegungsmeldern
6.4 Moderne Kuhlschranke
6.5 Energieeffiziente Umwalzpumpen
6.6 Vollautomatische Schwimmbadabdeckung
6.7 Kochen mit Induktion
6.8 Heizungsanlage mit Contracting

7 Fazit
7.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
7.2 Ausblick

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Eisbaren in Not

Abbildung 2: Kein ewiges Eis: Gletscher schmelzen

Abbildung 3: Entwicklung der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen (1980 - 2016)

Abbildung 4: Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland (1990 - 2016)

Abbildung 5: Durchschnittliche Strompreisentwicklung in Cent / kWh in Deutschland

Abbildung 6: Strompreis-Zusammensetzung in Deutschland 2018

Abbildung 7: Beispiel eines Unternehmensbeschlusses

Abbildung 8: Kunstliche Beleuchtung

Abbildung 9: Warmeverluste durch die Gebaudehulle

Abbildung 11: MaBnahmen fur einen effizienten Betrieb des Hallenbads

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Technische SofortmaBnahmen fur eine effizientere Gebaudehulle

Tabelle 2: Technische SofortmaBnahmen zum effizienten Heizen

Tabelle 3: Technische SofortmaBnahmen fur einen schonenderen Umgang mit Wasser

Tabelle 4: Technische SofortmaBnahmen fur ein effizienteres Luften

Tabelle 5: Technische SofortmaBnahmen zum effizienteren Betreiben bestehender Kuhlgerate

Tabelle 6: Technische SofortmaBnahmen fur das Hallenbad

Tabelle 7: Technische SofortmaBnahmen zum effizienten Betreiben der Sauna

Tabelle 8: Technische SofortmaBnahmen fur ein effizienteres Waschen

Tabelle 9: Technische SofortmaBnahmen fur sparsames Beleuchten

Tabelle 13: Energetische SanierungsmaBnahmen an der Gebaudehulle

Tabelle 14: SanierungsmaBnahmen fur umweltschonendes und effizientes Heizen

Tabelle 15: Warmwasser-SparmaBnahmen

Tabelle 16: Effizient Luften

Tabelle 17: Effiziente Kuhlgerate

Tabelle 18: MaBnahmen zur Effizienzsteigerung in der Kuche

Tabelle 19: Energiesparende MaBnahmen fur die Sauna

Tabelle 20: MaBnahmen fur ein hygienisch sauberes Waschen

Tabelle 21: MaBnahmen fur ein umweltschonenderes und effizienteres Beleuchten

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Das Thema Energiemanagement ist seit Jahren ein wesentlicher Bestandteil fur die Wirtschaft. Klimaerwarmung und Folgen des Klimawandels sowie der Anstieg von CO2- Emissionen sind eines der groBten globalen Probleme des 21. Jahrhunderts.1 Deshalb ist es wichtig geworden, sich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Vor hundert Jahren war Strom eine neue und aufregende Sache. Heute ist standig verfugbare elektrische Energie zu einem selbstverstandlichen und omniprasenten Be- standteil unseres alltaglichen Lebens geworden, kaum jemand macht sich Gedanken daruber. Wird ein Anschlusskabel in die Steckdose gesteckt, arbeiten schon die unter- schiedlichsten Gerate. Doch unsere Wahrnehmung fur diese edle Energieform endet im Alltagsleben oft auch an dieser Steckdose.2

Vor allem weisen die westlichen Lander im Gegensatz zum Rest der Welt einen sehr hohen Lebensstandard auf. Der hohe Wohlstand, der zu dieser Entwicklung beitragt, erfordert eine enorme Menge Energie, die uberwiegend aus fossilen Energietragern kommt.3 Die fossilen Brennstoffe sind bis heute die wichtigsten von der Menschheit angewandten Energietrager. Jedoch muss an dieser Stelle betont werden, dass die Verwendung der Rohstoffe wie Erdol und Erdgas sowie der uberaus hohe Stromver- brauch nicht nur negative Einflusse auf die Umwelt und das Klima haben, sie tragen auch zum Abbau der naturlichen Ressourcen bei, die nicht nur viel kosten, sondern auch standig teurer werden.4

Umweltschutz und steigende Energiekosten fuhren zu einem wachsenden Interesse an Energieeffizienztechnologien, denn ohne Energie funktioniert kein Unternehmen.5 Aber auch der verstarkte Einsatz erneuerbarer Energien wird in Zukunft unverzichtbar.6 Die- se sind Energietrager, die nach menschlichem Ermessen entweder unerschopflich vor- handen sind oder sich verhaltnismaBig schnell regenerieren konnen. Hierzu gehoren Wasser, Wind, Sonne, Erdwarme und Biomasse.7

Da die Hotellerie eine sehr energieintensive Branche ist, die hohe Kosten und CO2- Emissionen verursacht, rucken insbesondere Energieeinsparungen und Effizienzstei- gerungen im Hotelwesen in den Fokus.8 Die Ausgaben fur Energie liegen im Schnitt mit Werten zwischen funf bis sieben Prozent vom Betriebsumsatz relativ hoch in diesen Gebauden.9

Von den rund 11.000 Hotelleriebetrieben in Deutschland betragt der Stromverbrauch pro Jahr und Mitarbeiter10 im Durschnitt 15 kWh und fur einen Gast 36 kWh.11 Zur Re- duktion dieser Werte sind MaBnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, aber auch zur Bewahrung der Umwelt von auBerordentlichem Interesse fur diesen Wirtschafts- zweig. Vor allem profitiert der Tourismus und damit auch die Hotellerie von einer stabi- len und soliden Umwelt, die gleichzeitig auch die Grundbasis fur eine erfolgreiche Zu- kunft ist.12

1.1 Problemstellung

Seit Beginn der industriellen Revolution ist die atmospharische Konzentration von Koh- lenstoffdioxid durch die Aktivitaten der Menschen um rund 43 Prozent angestiegen.

Das Verbrennen fossiler Energietrager hat nicht nur negative Einflusse auf das Klima, sondern beeintrachtigt auBerdem die biologische Vielfalt. Alle fossilen Brennstoffe wie Gas, Ol und Kohle beinhalten Kohlenstoff. Verbrennt Kohlenstoff, so verbindet er sich mit Sauerstoff, daraus entsteht dann die chemische Verbindung Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphare.13 Die Luftschadstoffe haben nicht nur eine nachteilige Wirkung auf Menschen und Tiere, sondern greifen auch Boden, Gewasser und Pflanzen an. Die Schadstoffbelastung kann abhangig von der Hohe und Dauer in der Atmosphare beim Menschen deutliche gesundheitliche Beeintrachtigungen hervorrufen. Diese konnen u.a. Versauerung, Eutrophierung aber auch Atemwegs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen in ihm auslosen.14

Hauptsachlich hinterlasst die Forderung von Erdol, aber auch von Stein- und Braun- kohle weltweit schreckliche Spuren. Derzeit werden in Deutschland jahrlich rund 350 Millionen Tonnen CO2 zur Stromerzeugung in die Atmosphare gepustet, die Halfte da- von stammt aus Braunkohlekraftwerken. Kohle ist die weltweit schmutzigste Energie- quelle.15 Der Olverbrauch im Verkehr ist eine weitere wichtige Quelle fur CO2- Emissionen. Die Menge fur den globalen CO2-AusstoB in der Atmosphare hat zu Be- ginn der Messungen noch nie zuvor so stark zugenommen wie im Jahr 2016, als er rund 35 Milliarden Tonnen betrug.16 Davon wurde allein rund 40,1 Prozent Kohle fur die Stromerzeugung verbraucht.17 Sollten die Plane zum Bau der 1.600 Kohlekraftwerke in den 62 Landern18 tatsachlich umgesetzt werden, so werden im Jahr 2030 die kohlebe- dingten CO2-Emissionen voraussichtlich um 60 Prozent steigen19, mit Konsequenzen fur das Klima.

Bisher wurden vor allem konventionelle Energietrager wie Kohle, Ol und Gas gewon- nen bzw. abgebaut und verwendet.20 Jedoch verbrauchen wir die Rohstoffe viel schnel­ler, als neue entstehen konnen.21 Das heiBt, die globalen Vorrate an fossilen Energie- rohstoffen sind begrenzt, kosten viel und werden immer teurer.22 Um die noch vorhan- denen Ressourcen zu schonen, mussen daher MaBnahmen ergriffen werden, die den Energieverbrauch kontinuierlich senken und sich gleichzeitig positiv auf die Umweltsi- tuation auswirken.23 Aber auch der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien wird in Zukunft unverzichtbar.24

Sollte die Bevolkerung zum schrecklichen Entschluss kommen, in Zukunft auch noch die letzten vorhandenen Reserven an Kohle, Gas und Ol zu verbrauchen, hatte dies fatale Folgen auf das globale Klima. So ware der CO2-AusstoB in der Atmosphare von uber 1200 bis 4000 ppm (Teilchen pro Millionen Teilchen) damit nicht mehr abwegig bezogen auf 280 ppm vor der Industrialisierung. Im Zuge der CO2-Konzentration wurde er im Vergleich zu heute zu einem Temperaturanstieg von etwa vier bis neun Grad Celsius fuhren und zu einem Meeresspiegelanstieg von drei bis acht Metern.25

Damit dieser Alptraum nicht Wirklichkeit wird, muss an der Energiewende gearbeitet werden. Dies bedeutet, einen zugigen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen und die Verbreitung von erneuerbaren Energien zuzuglich einer umfassenden Steigerung der Energieeffizienz.26

Auch aufgrund der standig steigenden Energiekosten ist ein effizientes Energiema- nagement in der Hotellerie nicht mehr wegzudenken.27 Da die Hotelbranche ubermaBi- ger Energieverbraucher ist, kommt ihr dies teuer zu stehen, denn sie muss etwa funf bis sieben Prozent des Betriebsumsatzes dafur ausgeben.28 Mit entsprechenden MaB- nahmen und teils geringem Einsatz konnen die Energiekosten deutlich reduziert wer- den, womit auch positiv zum Umweltklima beigetragen werden kann.29 „Kostenvorteile durch Energieeinsparungen und die Erfullung hochster Komfortanspruche der Gaste mussen dabei nicht im Widerspruch zueinanderstehen."30

1.2 Zielsetzung

Die vorliegende Arbeit richtet sich an speziell an Energiefragen interessierte Hoteliers, aber vor allem auch an diejenigen, die Interesse daran haben, im Hotelgewerbe durch einen verantwortungsvollen Umgang mit kunstlichen und naturlichen Ressourcen ihre Energiekosten zu senken oder Installationen zur Energieeinsparung umzusetzen, um sich somit aktiv fur eine allgemeine Reduktion des Energieverbrauches zu engagieren. Mit den zur Implementierung vorgestellten MaBnahmemoglichkeiten des Energiema- nagements soll aufgezeigt werden, dass in der Hotellerie wirtschaftliche Energieein- sparpotenziale bestehen sowie diese fruhzeitig erkannt und mit gezielten MaBnahmen und teils geringem Aufwand erreicht werden konnen. Daruber hinaus lasst sich der fortschreitende Klimawandel durch ein erfolgreiches Energiemanagement positiv be- einflussen. Neben der Betriebskostensenkung und dem aktiven Umweltschutz soll sich der Gast, aber auch jeder einzelne Mitarbeiter durch hochste Komfortanspruche wohl- fuhlen. Beste Voraussetzungen bieten dafur Gebaude, welche durch entsprechende Sanierungen bzw. Erweiterungen energieeffizient umgestaltet werden konnen. Auf pra- xisnahe Weise sollen die Ergebnisse dieser Arbeit dabei helfen, den Hotelbetreiber im verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu unterstutzen und betriebliche Einspa- rungsmaBnahmen zu realisieren. AuBerdem sollen sie auch die Mitarbeiter dazu ani- mieren, moglichst von den vorgestellten Tipps und Erkenntnissen zu profitieren, die Kosten zu senken und damit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten.

1.3 Gang der Untersuchung

Fur ein umfassendes Verstandnis der Inhalte dieser Arbeit werden vorerst Begrifflich- keiten wie das Energiemanagementsystem und Energiemanagement genauer definiert. Im Anschluss wird auf die Folgen des Klimawandels eingegangen: Da immer mehr klimaschadliche Gase ausgestoBen und damit das naturliche Gleichgewicht gestort wird, werden die Entwicklungen der weltweiten CO2-Emissionen sowie der Treibhaus- gas-Emissionen und der Strompreisentwicklung in Deutschland grafisch dargestellt und erlautert. Ein funktionierendes Energiemanagementsystem ist die Basis fur erfolgreiche und andauernde Energiekostensenkungen. Daher wird auch eine ausfuhrliche Hilfe- stellung zur Planung, Vorbereitung und Durchfuhrung von EnergiemanagementmaB- nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten angebo- ten. Das funfte Kapitel stellt praktikable Losungsansatze bzw. MaBnahmen vor, die groBtenteils einfach, kurzfristig und kostengunstig von der Hotellerie umzusetzen sind. Zusatzlich werden aber auch innovative SanierungsmaBnahmen vorgestellt, die etwas mehr Aufwand und Kosten erfordern. Zum Schluss werden noch Praxisbeispiele vor- gestellt, in denen einzelne Betriebe erfolgreich ihre Energiekosten senken und zum Klimaschutz beitragen konnte.

2 Erlauterung des Thematischen Schwerpunktes

Im folgenden Kapitel wird detailliert auf Energiemanagementsystem und Energiema- nagement" wie auch auf weitere wichtige Begrifflichkeiten des Energiemanagements eingegangen. Denn ein grundlegendes Verstandnis ist fur eine gewinnbringende Aus- einandersetzung mit diesem Thema essentiell, damit Mensch und Natur bestmoglich von den Vorteilen der moglichen MaBnahmen profitieren konnen.

2.1 Energiemanagementsystem gemaB iSO 50001

Das Energiemanagementsystem gemaR ISO 50001 ist ein Instrument fur Unternehmen und Organisationen, mit dem Ziel, die betriebliche Energieeffizienz systematisch und kontinuierlich zu erhohen.31

Grundlage dieses Energiemanagementsystems ist eine speziell auf das Unternehmen angepasste Energiepolitik, welche die Ziele bezuglich des Einsatzes von Energie im Unternehmen konkretisiert. Das Energiemanagementsystem erfasst und analysiert systematisch und kontinuierlich die Energiestrome wie Quelle, Einsatz und Verbrau- cher.32 Es soll Unternehmen dabei helfen, ihre Energieverbrauche und somit ihre mo- natlichen Ausgaben im Blick zu behalten, sowie den eigenen Energieverbrauch zu steuern und Energieeffizienzpotenziale aufzudecken.33

Ein erfolgreiches Energiemanagementsystem setzt voraus, dass aufgedeckte Einspar- potenziale durch organisatorische und technische MaBnahmen sowie durch sich an- schlieBende, regelmaBige Leistungskontrollen genutzt werden. Wichtig ist, dass es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess handelt. Ein von der Geschaftsfuhrung ausgewahlter Energiemanagementbeauftragter bzw. Mitarbeiter ist zustandig fur das Energiemanagementsystem.34

2.2 Definition des Begriffs „Energiemanagement“

Der Begriff Energiemanagement hat im Alltag eine auBerordentliche Eigendynamik aufgebaut.35 Denn die stetig steigenden Energiepreise, die offentliche Diskussion zur globalen Erwarmung sowie das zunehmende Umweltbewusstsein fuhren zu einer im- mer groBeren Nachfrage nach umweltfreundlichen Losungen. Deshalb beschaftigen sich Betriebe wie bspw. Hotels und Institutionen verstarkt mit dem Thema Energiema- nagement.36

Unter diesem Begriff wird die Verfolgung aller Moglichkeiten und MaBnahmen verstan- den mit dem Ziel, den Energieverbrauch bei einer geforderten Leistung zu verringern bzw. die Steigerung der Energieeffizienz und dabei die Senkung der Energie-, Be- triebsfuhrungs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten langfristig sicherzustellen37, aber auch die Abkehr von der Nutzung fossiler Energietrager zugunsten erneuerbarer Energien voranzutreiben38. Dabei ist die Behaglichkeit, die Funktionalitat und der Kom- fort sowohl fur Mitarbeiter als auch fur Gaste mit zu berucksichtigen.39 Das Energiema- nagement bezieht sich u. a. auf Systeme, Prozesse, Strukturen wie auch auf menschli- che Verhaltensweisen und -anderungen.40

2.3 Energiesparen und Effizienz steigern

Im Prinzip gibt es zwei Optionen, um den Energieverbrauch zu senken: Energiesparen und die Energieeffizienz steigern.

Energiesparen bedeutet, den Energieeinsatz zu minimieren und dabei das ein oder andere wegzulassen. Energiesparen muss nicht mit der Konsumeinschrankung zu- sammenhangen. Genau genommen geht es um einen intelligenten - also kostenbe- wussten, sparsamen und nachhaltigen - Verbrauch. Das beinhaltet bei gleich hohem Konsum und Komfort einen geringeren Energieverbrauch. Es geht hier meist nicht um mit Muhen verbundenes Sparen, sondern vielmehr darum, den Energieverbrauch zu reduzieren, das funktioniert, indem gelegentlich das menschliche Verhalten verandert bzw. angepasst und auf andere Gerate umgestiegen wird.41

Von Energieeffizienz hingegen ist die Rede, wenn die Wohnung genauso warm, der Kuhlschrank genauso groB und das Zimmer genauso hell ist wie vor der Verhaltens- oder Gerateumstellung, dabei aber der Energieverbrauch niedriger als vorher ist. Das heiBt, je geringer der Energieeinsatz bei gewunschtem Nutzen und Komfort, umso energieeffizienter ist ein Produkt bzw. eine Dienstleistung.42

Hierzu ein Beispiel: Im Vergleich zur herkommlichen Gluhlampe mit einer sehr hohen Watt-Zahl benotigt die wesentlich effizienter arbeitende LED-Lampe eine wesentlich geringere Watt-Zahl, um die gleiche Lichtstarke zu erzeugen. Eine LED-Lampe mit 10- Watt und einer Lebensdauer von 15.000 Stunden entspricht einer 60-Watt-Gluhbirne mit einer Lebensdauer von nur 1.000 Stunden.43 Wichtig ist hier der Endenergiebe- darf.44 Denn das Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken, dabei Energiekosten zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-AusstoBes in der At- mosphare zu leisten.45

2.4 Bedeutung und Entstehung fossiler Energietrager

Zu dem Begriff fossiler Energietrager oder fossile Brennstoffe zahlen all jene Brenn- stoffe, die vor Millionen von Jahren durch geologische Prozesse aus abgestorbener Biomasse wie Pflanzen und Tieren entstanden sind. Dazu gehoren Braunkohle, Stein- kohle, Torf, Erdol und Erdgas.46 Rohstoffe wie Biodiesel und Biogas gehoren nicht zu den fossilen Brennstoffen, da diese aus neu abgestorbener Biomasse wie pflanzlichen und tierischen Produkten hergestellt werden.47 Die aufgefuhrten Energiequellen sind kohlenstoffhaltig und ermoglichen damit, gespeicherte chemische Energie vergangener Zeiten heute zu nutzen.48 Um Energie aus ihnen gewinnen zu konnen, mussen sie vor- her verbrannt werden. Bei der Verbrennung fossiler Energietrager in Verbindung mit Sauerstoff wird die gespeicherte Energie nicht nur in Form von Warme freigesetzt, wel- che die Erdatmosphare belastet, sondern auch in Oxiden, hauptsachlich in Form der chemischen Verbindung Kohlenstoffdioxid.49

Jedoch sind die fossilen Brennstoffe begrenzt bzw. nicht erneuerbar und werden schneller verbraucht, als sie entstehen konnen. Wann die fossilen Energievorrate fur die Stromversorgung von Verbrauchern und Industrie zur Neige gehen werden, ist al- lerdings noch unklar, da zum Teil die Zahlen bei der Untersuchung und Berechnung in Studien immer wieder stark voneinander abweichen. AuBerdem ist nicht vorhersehbar, ob und wie sich in Zukunft der Energiebedarf und die Nutzungseffizienz weiter entwi- ckeln werden.50

2.5 SchadstoffausstoB und deren Wirkung bei der Ver- brennung fossiler Energietrager

Neben dem Kohlenstoffdioxid entstehen, je nach Art der Verbrennung fossiler Energie- trager noch andere Schadstoffe in der Atmosphare51, die auf Menschen, Tiere, Boden und Gewasser negative Wirkungen haben.52

Schwefeldioxid (SO2) entsteht hauptsachlich bei Verbrennungsvorgangen schwefelhal- tiger Rohstoffe wie Kohle oder Ol sowie bei der Zementherstellung.53 In hohen Kon- zentrationen fuhrt Schwefeldioxid zu saurem Regen, der Boden und Gewasser wie bspw. Walder und Seen vergiftet, aber auch Gebaude und Materialien angreift.54

Stickoxide (NOx) ist eine Sammelbezeichnung fur die gasformigen Verbindungen des Stickstoffs.55 Sie konnen als weitere unerwunschte Nebenprodukte bei Verbrennungs- prozessen entstehen. Die Hauptquellen sind Verbrennungsvorgange mit hohen Tem- peraturen, insbesondere in Kraftfahrzeugmotoren und Kraftwerken, aber auch in be- stimmten Industrieprozessen wie bspw. in der Chemieindustrie.56 Schon bei niedrigen Konzentrationen und normaler Atmung kann das Abgas durch seine Loslichkeit bzw. Wirkung im Wasser sowie durch seine hohe Fettloslichkeit zu gesundheitsschadlichen Folgen fuhren.57 Stickoxide greifen die menschlichen Schleimhaute an, reizen und schadigen daher die Atemwege, aber auch die Augen.58 Zudem sind sie an der Entste- hung von saurem Regen wie auch an der bodennahen Ozonbildung beteiligt.59

Die Umweltbelastung in Form von Staub ist ein weiterer Schadstoff, der bei der Ver- brennung von Kohle freigesetzt wird.60 Staub ist ein Sammelbegriff fur feinste, feste Teilchen bzw. Partikel, die in der Atomsphare langer verteilt bleiben. Sie konnen so- wohl aus organischen Materialien wie Pilzsporen, Bakterien sowie Blutenpollen beste- hen oder aber auch aus anorganischen Materialen, z. B. aus Mineralfasern oder Ge- steinsstaub.61 Diese konnen u. a. zu Staub- und Feinstaubbelastungen wie Smog und damit ebenfalls zu gesundheitlichen Einschrankungen beim Menschen fuhren.62 Staub kann sowohl Lungen- und Atemwegskrankheiten und - je nach Zusammensetzung aus Reststoffen von Entschwefelung oder Asche - weitere Krankheiten auslosen bzw. for- dern.63

Vor allem durch technische MaBnahmen wie moderne Entschwefelungsanlagen, Ver- brennungstechnologien, Filternutzung sowie durch den Einsatz schwefelarmer Brenn- stoffe konnten die Emissionen von Schwefeldioxiden und Stickoxiden in den letzten Jahren reduziert werden. Jedoch sind weder jetzt noch in mittelfristiger Zukunft techni- sche MaBnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen geplant. Daher bleibt keine ande- re Moglichkeit, als durch menschliches Handeln den CO2-Gehalt zu senken. Dies funk- tioniert durch den effizienten Umgang mit Energie.64

2.6 Folgen des Klimawandels

Der globale Klimawandel hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewon- nen und wird heutzutage in den Medien und im Alltag eines jeden Einzelnen diskutiert. Das ist auch dringend notwendig, denn die Folgen der Klimaerwarmung sind bereits heute deutlich zu spuren.65

,,Nirgendwo schlagt der Klimawandel so heftig zu wie in der Arktis. “66 In den letzten 30 Jahren hat sich aufgrund des Temperaturanstiegs die arktische Eisschicht um acht Prozent zuruckgezogen. Klimaforscher warnen, dass das Eis in den nachsten 50 bis 70 Jahren im Nordpolarmeer ganz abschmelzen konnte, wobei der Meeresspiegel um einige Meter steigen und die Tierwelt wie die Eisbaren, Walrosser und Seerobben ihren traditionellen Lebensraum verlieren wurden.67 Die folgende Abbildung der Eisbaren auf der schwimmenden Eisscholle soll verdeutlichen, dass der Lebensraum der Eisbaren bedroht ist und aufgrund des Klimawandels immer kleiner wird. Der Mensch muss handeln.

Den Eisbären bleibt immer weniger Zeit, sich auf dem Eis aufzuhalten, denn die eisfreie Zeit verlangert sich.68 69 Fur die Eisbaren bedeutet dies eine Katastrophe, denn sie brauchen das Eis zum Uberleben, da sie darauf nach Robben und Walrossern jagen.70,,Im Fruhling taut es fruher und im Herbst friert es spater als gewohnlich."71 Daraus re- sultiert eine verkurzte Jagdsaison, die zu einer langeren Hungerperiode fuhrt. Zudem macht die Futterknappheit die Tiere anfallig fur Krankheiten, was wiederum eine gerin- gere Zahl von Nachkommen mit sich zieht.72

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Jahr 1951 war der Briksdalsbreen Gletscher in Norwegen noch frei von Eis. Ab dem Jahr 1967 wuchs das Eis viele Jahre lang und bedeckte den gesamten See. Aufgrund der Erderwarmung zieht sich seit dem Jahr 2000 der Gletscher zuruck.73 Dies ist deut- lich auf der Abbildung zu erkennen. Ein anderes Beispiel ist der Mendenhall-Gletscher in Alaska. Auch wenn die Gletscher dort aufgrund der niedrigeren Temperaturen nicht so schnell schrumpfen wie an anderen Orten, ist deutlich zu sehen, dass auch sie klei­ner geworden sind.74 75

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Kein ewiges Eis: Gletscher schmelzen

Auch breiten sich durch steigende Temperaturen in trockenen Gebieten die Wusten aus. Und weil durch die Gletscherschmelze der Meeresspiegel steigt, nehmen in gro- Beren Kustengebieten extreme Wetterereignisse zu.76 Wenn Millionen von Menschen durch Uberschwemmungen, Hochwasser o. A. gefahrdet werden, geht dies nicht spur- los an den Menschen vorbei. Oft sind Obdachlosigkeit oder Tod die Folge.77 Die Fol­gen des Klimawandels sind also vielfaltig und haben Einfluss auf das tagliche Leben von Mensch und Tier.78

3 Umweltkennzahlen und Strompreisentwicklung

Da die Freisetzung klimaschadlicher Gase in die Atmosphare erheblich zum Klima- wandel beitragt, werden die Entwicklungen der weltweiten CO2-Emissionen sowie der Treibhausgas-Emissionen und der Strompreisentwicklung in Deutschland in diesem Kapitel grafisch dargestellt und erlautert.

3.1 Entwicklung der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen in der Atmosphare (1980 - 2016)

Die weltweiten CO2-Emissionen sowie die CO2-Konzentration in der Erdatmosphare nehmen kontinuierlich zu. Dies wird bei einem einfachen Blick auf die abgebildete Sta- tistik ersichtlich. Durch das Verbrennen kohlenstoffhaltiger fossiler Brennstoffe wie Holz, Kohle, Ol und Gas in Verbindung mit Sauerstoff entsteht Kohlendioxid in der Erdatmosphare.79 Durch die vielfaltigen Aktivitaten und die moderne Lebensweise des Menschen wie bspw. Auto fahren, Wohnungen o. A. heizen, aber auch durch Wald- brande und Industrien, die mit Kohle, Ol, oder Gas betrieben werden, werden Treib- hausgase in die Luft freigesetzt, die fur eine globale Erderwarmung sorgen.80

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die CO2-Konzentration in der Atmosphare hat seit Beginn der Industrialisierung erst- mals in der Geschichte der Menschheit die Marke von 280 ppm auf uber 400 ppm im Jahr 2016 uberschritten.79 80 Damit waren von einer Million Teilchen Luft uber 400 Teile Kohlendioxid. Dies entspricht einem Anstieg von fast 43 Prozent, und ist komplett vom Menschen verursacht worden. Eine solch hohe CO2-Konzentration wie heute gab es zuletzt vor Millionen von Jahren, wobei es damals wahrscheinlich zwei bis drei Grad warmer gewesen sein muss.81 Der CO2-Wert wie auch alle anderen Werte der CO2- Konzentration wurden in der Messstation National Oceanic and Atmospheric Administ­ration (NOAA) in Mauno Lou im Bundesstatt Hawaii gemessen.82 Aber auch der CO2- AusstoB war mit rund 35 Mrd. Tonnen noch nie zuvor so hoch wie im Jahr 2016.83 Da- von betrug der Anteil an Steinkohle etwa 17 Prozent und der Anteil an Braunkohle 23,1 Prozent.84 Neben den anhaltend hohen menschlichen Aktivitaten ist die Rekordzunah- me von 2016 auf das Klimaphanomen El Nino zuruckzufuhren85, das zu einem Tempe- raturanstieg des Wassers im zentralen und ostlichen tropischen Pazifik fuhrte86. Jedes Jahr steigen dort die Wassertemperaturen, besonders vor der sudamerikanischen Westkuste.87

Der weltweite CO2-AusstoB ist von 2014 bis 2016 auf ahnlichem Niveau geblieben, jedoch wachst die Konzentration in der Luft bei einem nahezu gleichhohen AusstoB. Auf der abgebildeten Statistik ist zu erkennen, dass der CO2-AusstoB im Jahr 2015 verglichen mit dem im Vorjahr um etwa 0,2 Prozent gesunken ist. Jedoch kann die bis- herige globale Erwarmung nicht ruckgangig gemacht werden. Schon allein die bereits freigesetzte Menge an Treibhausgasen sorgt fur einen weiteren weltweiten Tempera- turanstieg. Trotz alledem bestehen Moglichkeiten, die globalen Treibhausgase zu sta- bilisieren, um die vielfaltigen Auswirkungen auf Natur, Wirtschaft, Gesellschaft und damit auch auf unser tagliches Leben in Grenzen zu halten. Dies ist Aufgabe der ge- samten Staaten dieser Erde, wichtig ist dabei der weltweite Zusammenhalt.88

Das Ziel der internationalen Klimaschutzpolitik ist es, die globale Erwarmung auf ma­ximal zwei Grad Celsius uber dem Niveau der vorindustriellen Temperaturen zu be- grenzen, da so die gefahrlichsten Folgen des Klimawandels durch den Menschen ge- rade noch verhindert werden konnen. Auf dieses Ziel einigten sich im Jahr 2010 bei der UN-Klimakonferenz in Cancun praktisch alle Mitgliedsstaaten der Erde. Die Auswir- kungen der Erderwarmung wurden bei einer Uberschreitung des Zwei-Grad-Ziels nicht mehr kontrollierbar sein. Bereits heute betragt die Klimaerwarmung schon mehr als 0,8 Grad Celsius.89

3.2 Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland (1990 - 2016)

In Deutschland konnte der AusstoB von klimaschadlichen Treibhausgasen seit dem internationalen Referenzjahr 1990 deutlich vermindert werden90 91, dies ist bei einem ein- fachen Blick auf die Grafik zu erkennen. Denn die CO2-Emissionen sind bis 2016 um etwa 342 Millionen Tonnen CO2-Aquivalente bzw. um 37,7 Prozent gesunken.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland (1990 - 2016)93

Die niedrigsten Treibhausgas-Emissionen seit 1990 betrugen 902 Millionen Tonnen und wurden im Jahr 2015 ausgestoBen.92 Verglichen mit dem Vorjahr 2014 stellt dies nochmal eine Reduktion dar, welches seit der Wirtschaftskrise 2009 den starksten jahr- lichen Ruckgang93 mit -4,5 Prozent zeigte. 2016 war fur Deutschlands Klimaschutz jedoch ein schlechtes Jahr94, denn es wurden insgesamt 906 Millionen Tonnen CO2- Aquivalente ausgestoBen, dies entspricht einem Anstieg von etwa 4 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich fur den Anstieg der Treibhausgas-Emissionen ist eine kuhlere Witterung gegenuber dem Vorjahr sowie der zusatzliche Schalttag am 29. Februar, die wirtschaftliche Konjunktur, der Bevolkerungszuwachs und die gestie- genen Fahrleistungen sowohl im Auto- als auch im Flugverkehr.95

Diesen Zuwachs konnten die erneuerbaren Energien nur zum Teil auffangen, zudem reichten fur den Klimaschutz auch die Verbesserungen bei der Energieeffizienz nicht aus.96

Die Energie spielt in fast allen Lebensbereichen und Produkten eine Rolle. Da sie zum groBten Teil aus der Verbrennung fossiler, kohlenstoffhaltiger Energietrager gewonnen wird, ist die Bereitstellung und Verwendung von Energie die wichtigste Quelle durch die vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen.97 Es werden etwa 90 Prozent von Deutschlands Klimagasen durch die Verbrennung fossiler Energietrager ausgesto- Ben. Hauptverursacher von Treibhausgasen sind die Verbrennung von Kohle in Kohle- kraftwerken, die Industrie, verschiedene Verkehrstrager wie bspw. der StraBen- und Flugverkehr sowie die Beheizung und Beleuchtung von Gebauden.98

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-AusstoB bis zum Jahr 2020 um 18 Prozent gegenuber dem Jahr 2016 zu senken. Dies entspricht einem Jahres- durchschnitt von etwa 4,5 Prozent.99 Dabei spielen alle Sektoren eine Rolle. Vor allem aber der Energiesektor, denn allein dort werden rund 40 Prozent aller deutschen Treibhausgase emittiert, insbesondere Kohlendioxid.100 Denn Gebaude haben einen immensen Anteil am Gesamtenergiebedarf101, vor allem Hotels102. Daher haben sie ein bemerkenswert hohes Potential zur Reduzierung des CO2-AusstoBes.103

Den Energiebedarf von Hotels zu senken, liegt im Interesse aller Hotelbetreiber, die von geringeren Betriebskosten profitieren mochten. AuBerdem ist Energiesparen der einfachste und schnellste Weg, um dem Klimaschutz positiv beizutragen und gleichzei- tig dabei den Geldbeutel zu schonen. Durch die effiziente Nutzung von Energie rech- nen sich die Investitionen durch die gesunkenen Energiekosten.104

3.3 Strompreisentwicklung in Deutschland (2002 - 2018)

In der heutigen Gesellschaft ist elektrische Energie zu einem unverzichtbaren Bestand- teil unseres alltaglichen Lebens geworden, da eine ausreichende Stromversorgung fur ein funktionierendes Wirtschaftswachstum von hoher Relevanz ist. SchlieBlich wurde ohne der Verwendung von Energie weder eine Gluhlampe leuchten noch ein Auto fah- ren.105 Je nach Jahreszeit wurde es auch ohne funktionierende Klima- oder Heizungs- anlage in allen unterschiedlichen Immobilienarten wie z.B. in Wohnungen, Buros und Hotels schnell warm bzw. kalt werden.106

Der Strompreis dient als Entgelt fur die Versorgung mit elektrischer Energie. Ein Blick auf das Diagramm genugt, um zu sehen, dass in den letzten 17 Jahren der Strompreis in Deutschland von 16,1 im Jahr 2002 auf einen heutigen Preis von 29,4 Cent pro Ki- lowattstunde angestiegen ist. Dies entspricht einer Steigerung von etwa 83 Prozent.

Bei den hier angezeigten Strompreisen handelt es sich um Durchschnittspreise, bei einem Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh. Darin sind sowohl die staatlich veran- lassten Steuern, Abgaben und Umlagen als auch die Netzentgelte und Stromerzeu- gung mit eingerechnet.107

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.4 Strompreis-Zusammensetzung in Deutschland 2018

Die Zusammensetzung des Strompreises ist abhangig vom Wohnort und vom Strom- anbieter. Je nach Wohnort unterscheiden sich die Gebuhren der staatlich regulierten Netzentgelte deutlich voneinander. Daher kann die individuelle Strompreiszusammen- setzung von Ort zu Ort unterschiedlich sein, weshalb es sich bei den hier abgebildeten Strompreiskomponenten um bundesdeutsche Durchschnittsangaben handelt.108 109

Im Wesentlichen setzt sich der Strompreis aus drei Hauptbestandteilen zusammen.110 In der folgenden Abbildung ist die Zusammensetzung des Strompreises der Steuern und Abgaben im Detail dargestellt. Der weitaus groBte Teil des Strompreises entfallt auf die Steuern, Abgaben und Umlagen. Denn die staatlichen Belastungen von 54,3 Prozent machen heute mehr als die Halfte des Strompreises aus und haben sich seit 2000 von 5,19 mit einem Anstieg auf 15,8 Cent in 2018 verdreifacht. Diese Preiskom- ponenten lassen sich trotz Stromanbieterwechsel nicht beeinflussen. Die Netzentgelte erreichen aktuell einen Anteil von 24,7 Prozent und bilden somit den zweitgroBten Kos- tenblock des Strompreises. Fur die Stromerzeugung bekommt der Stromanbieter nur noch knapp ein Funftel des Strompreises, dies entspricht 21 Prozent.111

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 Einfuhrung des Energiemanagementsystems

Da ein funktionierendes Energiemanagementsystem die Basis fur erfolgreiche und andauernde Energiekostensenkungen ist, beschreibt dieses Kapitel eine Schritt-fur- Schritt Anleitung mit der Abfolge Analyse des Energieverbrauchs, Planung, Vorberei- tung und Durchfuhrung von EnergiemanagementmaBnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten.112

4.1 Energiemonitoring

Der Begriff Monitoring beschreibt im Allgemeinen die systematische und kontinuierliche Erfassung und Dokumentation von Daten, Informationen und Zustanden. Dies erfolgt durch die Beobachtung und Uberwachung eines Vorganges oder Prozesses. Im Ener- giemonitoring werden dabei Energieverbrauche, u. a. Strom, Gas, Wasser und Fern- warme sowie deren Kosten beobachtet und uberwacht.113

Wenn ein Unternehmen sich zum Ziel setzt, die Energiekosten zu senken bzw. die Energieeffizienz zu steigern, muss es vorher wissen, an welchen Stellen mit Anderun- gen begonnen werden muss. Deshalb steht die Analyse der Energiedaten, also das systematische Energiemonitoring, am Beginn jeder Planung und Durchfuhrung einer SparmaBnahme.114 Denn durch die digitale Uberwachung der kontinuierlich aufge- zeichneten Energieverbrauchsdaten lassen sich Lastspitzen aufdecken bzw. Aussagen zu Einsparungspotenzialen der eingesetzten Maschinen im Betrieb treffen, die bei der Planung von EinsparungsmaBnahmen weiterhelfen.115

4.1.1 Energieverbrauche- und kosten kontrollieren

Bevor mit den EnergieeinsparmaBnahmen begonnen wird, muss festgestellt werden, ob ein Hotel ubermaBiger Energieverbraucher ist und aufgrund dessen unnotig hohe Energiekosten anfallen.116 Denn ohne prazise Kenntnisse der Energieverbrauche weiB der Betreiber nicht, wo Energieeinsparpotenziale stecken und wird somit nicht im Stan- de sein, den Erfolg der MaBnahmen festzustellen. Deshalb ist fur ein erfolgreiches Energiemanagement das Monitoring besonders wichtig, also die regelmaBige Kontrolle der Verbrauche, sowohl vor als auch nach der Durchfuhrung der EnergieeinsparmaB- nahmen.117

Neben dem Verbrauch an Strom, Heizol, Erdgas und Wasser empfiehlt sich auch die Verbrauchskontrolle von Fernwarme, Flaschengas, Holz oder sonstigen alternativen Energietragern. Generell anzuraten ist die Erfassung der Werte einmal pro Woche oder Monat. Denn je kurzer die Erfassungsabstande, desto effektiver der Vergleich und um- so schneller werden Abweichungen erkannt. Mithilfe der Rechnungen und Lieferschei- ne ist eine Erfassung des Jahresverbrauchs auch im Nachhinein kein Problem.118

Im Anschluss mussen die Energieverbrauche und -kosten mit denen des Vorjahres oder einer anderen, individuell festgelegten Periode verglichen und bei eventuellen UnregelmaBigkeiten moglichen Ursachen auf den Grund gegangen werden.119

4.1.2 Lastgang beim Stromanbieter anfordern

In Gewerbebetrieben werden die meisten Stromzahler vom Energielieferanten aus der Ferne abgelesen. Die genauen Verbrauchsdaten liegen dem Energielieferanten in der Regel im 15-Minuten-Takt vor. Diese Daten konnen kostenlos uber den jeweiligen Stromanbieter angefordert werden.120 Alternativ stellt der jeweilige Energielieferant die Lastgangdaten uber ein Onlineportal zur Verfugung. In der Regel werden die Messwer- te im Dateiformat csv oder txt zur Verfugung gestellt. Diese enthalten eine endlose Auflistung von Zahleneintragen.121

Die Lastganganalyse zeichnet den gesamten Energieverbrauch der gewunschten Zeit- periode bspw. eines Tages oder einer Woche auf.122 Auf Anfrage beim Energielieferan- ten nach den „Lastgangdaten“, erhalt man eine Ubersicht des genauen Energiever- brauchs im Tagesverlauf.123

Die Lastganganalyse dient dazu, die Verbrauche zu interpretieren und Leistungsspit- zen zu erkennen, um diese in Zukunft zu vermeiden sowie UnregelmaBigkeiten im Ta- gesverbrauch fruhzeitig festzustellen. Sie kann die Energieeffizienz des Betriebes lang- fristig steigern.124

Wenn der Energieversorger jedoch keine Fernablesung vornimmt, kann die Auswer- tung auch eigenhandig vorgenommen werden: Es ist moglich, den Zahlerstand selbst abzulesen.125 Sollte jedoch kein lastgangfahiger Zahler vorhanden sein, kann ein Ener- gieberater beauftragt werden, der die Messungen sowie deren Auswertungen durch- fuhrt.126 Aber auch Verbraucher konnen sich ein Messsystem fur wenige hundert Euro besorgen, um die Auswertung selbst durchzufuhren.127

4.1.3 Stromzahlerstande regelmaBig ablesen und verwalten

Um die Energieverbrauche und -kosten sorgsam festzuhalten, mussen klare Arbeits- anweisungen an die Mitarbeiter verteilt werden.128 Dazu bietet es sich an, Zahlerable- seplane selbst zu erstellen oder vorgefertigte Online-Vorlagen zu verwenden. Dort kann dann ganz flexibel eingetragen werden, wann ein Mitarbeiter die Zahlerstande ablesen soll. Naturlich konnen die Zeitraume selbst festgelegt werden.129

Wenn die Mitarbeiter die ausgefullten Ableseplane zuruckbringen, werden die Werte des Strom-, Gas-, Wasser-, Heizol-, und Gaszahlers sowie die Verbrauche von Fern- warme, Flaschengas und regenerativen Energietragern in einem Zahlerstand- Auswerter130 bzw. in einer Excel-Tabelle der Energie-Verbrauchskosten-Kontrolle131 festgehalten. Aber auch die Kosten fur eine kWh Strom und Gas oder fur einen m3 Wasser werden in die Tabelle der Energie-Verbrauchskosten-Kontrolle eingetragen.132 Dieser wertet ein Lastprofil aus133 und steht online kostenfrei als Excel-Vorlage zur Verfugung. Je ofter die Werte abgelesen werden, umso aussagekraftiger ist das Last- profil.134

Wenn Energiekosten eingespart, oder einfach nur die Hohe der Energieverbrauche kontrolliert werden mochten, hilft die Excel-Tabelle zur Energie-Verbrauchskosten- Kontrolle weiter. Die Tabelle berechnet den monatlichen Energieverbrauch und zeig die Kosten an. Auch kann ein Diagramm erstellt werden, welches den Verbrauch der einzelnen Energietrager zusatzlich in grafischer Form veranschaulicht.135

4.1.4 Lastgang interpretieren

Aus dem Lastgang konnen eine Menge Informationen gesammelt werden. Um ihn je- doch auswerten zu konnen, muss die Auflistung von Zahleneintragen manuell aufberei- tet und das Ergebnis interpretiert werden. Das bedeutet, es muss versucht werden, nachzuvollziehen, wie sich der Verbrauch auf die einzelnen Energieverbraucher ver- teilt.136

Die eigenhandige Auswertung des Lastgangs ist jedoch sehr anstrengend.137 Generell ist zu empfehlen, einen Energieberater zur Auswertung von Lastgangprofilen zu beauf- tragen. Denn dieser kann aus den vorliegenden Daten ausschlaggebende Informatio- nen und Angaben herauslesen. Aller Voraussicht nach kann er auch schon an dieser Stelle einige lohnenswerte Handlungsmoglichkeiten vorschlagen.138 Dies bedeutet, es konnen bereits im Nachgang der Analyse Arbeitsablaufe optimiert und Kosten gesenkt werden.139

4.1.5 Energieanbieter vergleichen

Der Energieverbrauch in der Hotellerie ist ein entscheidender Produktionsfaktor, der zu hohen Energiekosten und diese wiederum zu einer steigenden finanziellen Belastung fuhren.140 Aufgrund der immer hoheren Abgaben sind besonders die Strompreise ge- stiegen. Umso wichtiger ist es, einen moglichst preisgunstigen Stromanbieter zu finden und nachzuvollziehen, wie sich der Strompreis zusammensetzt.141

Jahrelang bei ein und demselben Energieanbieter zu bleiben mag zwar bequem sein, wirtschaftlich sinnvoll ist es aber nicht immer."142 Daher ist es anzuraten, mindestens einmal im Jahr die Vertrage mit den Energieversorgern zu kontrollieren, um dauerhaft von gunstigen Preisen fur Strom, Ol, Gas und Co. zu profitieren.143 Dabei ist wie folgt vorzugehen:

1. Zuerst sollten die Liefervertrage und Abrechnungen fur Strom sowie die Belege fur die Warmeversorgung, also fur Erdgas, Heizol, Fernwarme und Prozess- warme o. A. uberpruft werden.144
2. Danach sind die Vertragskonditionen sowie die Bezugspreise mit den aktuellen Marktpreisen zu vergleichen.145
3. AnschlieBend sollte uberpruft werden, ob der Energieeinkauf fur die Hotellerie wohldurchdacht bemessen wird, also ob beim Strom eine Jahresbezugsmenge vorhanden ist oder nach Maximalleistung abgerechnet wird.146
4. Zum Schluss ist die Zusammensetzung der Bezugspreise zu analysieren. Da- bei sind die Netzentgelte, die Stromsteuer sowie die Zuschlage fur EEG / KWK zu uberprufen.147

4.2 Energiepolitik

Energiepolitik ist eine ausdruckliche Bekundung des Top-Managements bezuglich der ubergeordneten energetischen Ziele und der Ausrichtung der Organisation. Sie ist der Antrieb fur die Planung und praktische Umsetzung von MaBnahmen fur Klimaschutz und Energieeffizienz.148 Energiepolitik ist ein wirkungsvolles Instrument um festzustel- len, ob ein Unternehmen seine Vereinbarungen einhalt und die Strategie wirklich da- rauf ausgerichtet ist, die festgesetzten Ziele, also das Senken des Energieverbrauchs zu erreichen.149 Mit anderen Worten, die Energiepolitik muss eine Verpflichtung der Organisation zur Erreichung einer verbesserten Energieeffizienz aufweisen.150

4.2.1 Klare Ziele setzen und kommunizieren

Sobald identifiziert wurde, an welchen Stellen Leistungsspitzen vorhanden sind, mus- sen EnergieeinsparmaBnahmen durchgefuhrt werden, um diese zukunftig zu vermei- den.151 Dazu mussen ganz klare und realistische Ziele in Bezug auf das Senken des Energieverbrauchs gesetzt werden, die gemeinsam mit den Mitarbeitern in einem be- stimmten Zeitraum erzielt werden. Denn nur so wird ein Anreiz fur tatsachliche Kosteneinsparungen geschaffen.152 Die Ziele konnen allgemein formuliert sein z. B. „Wir wol- len, dass im Jahr 2019 zehn Prozent weniger Energie als im Vorjahr verbraucht wird.“ Sie konnen aber auch spezifisch sein, z. B. ,,In der Kuche soll der Stromverbrauch von 1000 kWh im Oktober nicht uberschreiten."153

Fur ein erfolgreiches Energiemanagement mussen allerdings die Mitarbeiter vorerst im Rahmen der Einfuhrung in das Themengebiet an den Inhalt konkreter Arbeitsanwei- sungen und Hinweise herangefuhrt werden. Denn die Mitarbeiter konnen nur mit ge- nauesten Informationen dazu angeleitet werden, erfolgreich an der Kampagne teilzu- nehmen.154

Durch Aushange sollen die Mitarbeiter an das energieeffiziente Arbeiten in den jeweili- gen Betriebsbereichen erinnert werden. Konkrete Hinweise oder Einschaltplane an einzelnen Stellen wie bspw. Schilder an Kuhlmobeln zu Ablagesystematik, erforderli- chen Kuhltemperaturen etc. sind hilfreich und machen den Mitarbeitern die Arbeit ein- facher. Vor allem sind energieintensive Gerate im Betrieb mit ausfuhrlichen Arbeitsan- weisungen zu versehen. Auch sollen Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht werden, Schaden oder Fehlfunktionen, die nicht selber behoben werden konnen, moglichst schnell schriftlich festzuhalten und diese zu melden.155

4.2.2 SparmaBnahmen

Jeder Hotelbetrieb stellt ein Unikat mit seinen vielfaltigen und oftmals komplexen Ener- gieanwendungen dar. Aus diesem Grund waren standardisierte Losungsansatze an dieser Stelle nicht richtig. Jedoch kann auf folgende Klassifizierung der EinsparmaB- nahmen hingewiesen werden, die zu berucksichtigen sind.156

Es wird unterschieden zwischen:

- SofortmaBnahmen: MaBnahmen, die ohne groBen Aufwand sofort durchgefuhrt werden konnen157
- weitergehenden MaBnahmen: MaBnahmen, die einfach und mit geringen Investiti- onen umzusetzen sind158
- abhangige MaBnahmen: kostenintensivere MaBnahmen, die zum Zwecke der Sa- nierung eines Um- oder Neubaus bzw. Einsatzes neuer Techniken vorzunehmen sind.159

SofortmaBnahmen werden durch eine Grobanalyse empfohlen, wohingegen die Evalu­ation von weitergehenden sowie abhangigen MaBnahmen eine problemspezifische Feinanalyse und Detailplanung fordert.160

4.2.3 Planung von MaBnahmen

Das Management-Denkmodell161 nach Deming, auch PDCA-Zyklus genannt, bildet ein wesentliches Konzept des Qualitatswesens zur Anwendung im kontinuierlichen Ver- besserungsprozess162.

Der PDCA-Zyklus besteht aus vier sich wiederholenden Vorgehensweisen: Plan, Do, Check, Act (Planen-Ausfuhren-Uberprufen-Verbessern). Sie konnen sowohl bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen als auch bei der Losung von Proble- men benutzt werden.163

Der PDCA-Zyklus ist einfach anzuwenden und als genereller Ansatz lasst er sich viel- faltig in allen Unternehmensbereichen sinnvoll einsetzen. Die Anwendung muss ledig- lich hinsichtlich der spezifischen Aufgabenstellung und Problemstellungen angepasst werden. Vorteile der PDCA-Methode ist die Einfachheit, die schnelle Erlernbarkeit so- wie die gute Anpassungsfahigkeit an unterschiedlichste Aufgaben und Problemstellun­gen.164

Fur das Energiemanagement lasst sich der PDCA-Zyklus folgendermaBen beschrei- ben:

1. Planen (Plan): Zuerst muss das Top-Management sicherstellen, dass die Energie- politik fur das Unternehmen festgelegt, eingefuhrt, und dokumentiert ist und in Zu- kunft aufrechterhalten wird. Demzufolge muss dafur gesorgt werden, dass den Mit- arbeitern die Energiepolitik bekannt ist.165 Im Anschluss daran werden Einsparziele formuliert und Schlusselindikatoren definiert. Zudem werden Annahmen getroffenum daraus passende EinsparmaBnahmen abzuleiten, die die aktuelle Situation verbessern.166 Auch fallt die regelmaBige Uberprufung und Anpassung der Ener- giepolitik in den Aufgabenbereich des Top-Managements.167
2. Ausfuhren (Do): In dieser Phase werden die beschriebenen MaBnahmen umge- setzt, um das Problem zu losen. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass unvorher- gesehene Probleme auftreten konnen, weshalb ein Zeitpuffer mit eingeplant wer- den muss.168 Auch die Einhaltung der genannten Aufgaben mussen durch geeigne- te MaBnahmen unter Berucksichtigung von Zustandigkeiten und Terminen doku- mentiert werden.169
3. Uberprufen (Check): Im vorletzten Schritt folgt die Erhebung und Bewertung der einzelnen MaBnahmen170 durch interne Audits mit Ableitung von Korrektur- und VorbeugemaBnahmen171 sowie die Uberprufung der ermittelten Verbrauchsdaten im Hinblick auf die Realisierung der Zielsetzung der Planungsphase172.
4. Verbessern (Act): ,,Erst im letzten Schritt werden Anderungen endgultig umge- setzt."173 Das bedeutet, falls die Verbesserungen abweichen, muss daruber ent- schieden werden, ob und wie oft die Phasen P und D durchgefuhrt werden sollen, damit das entsprechende Ziel erreicht wird.174 Aus den gesammelten Erfahrungen mussen folglich neue Ziele und EnergieeinsparmaBnahmen entwickelt werden.175 Demzufolge muss der Zyklus erneut durchlaufen werden, um einen positiven Fort- schritt anzustoBen bzw. weiter anzukurbeln.176 177 118

[...]


1 Vgl. Paroc GmbH (Hrsg.) (o. J.).

2 Vgl. Seltmann (2009), S.11.

3 Vgl. Paschotta (2017a).

4 Vgl. Hecole specialisee de Suisse occidentale / Valais/Wallis Promotion (Hrsg.) (o. J.).

5 Vgl. Industrie- und Handelskammer fur die Pfalz (Hrsg.) (o. J.).

6 Vgl. Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (Hrsg.) (2004), S. 2.

7 Vgl. Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2013).

8 Vgl. Bernard / Voss (2012a), S. 38.

9 Vgl. Bernard / Voss (2012b), S. 38.

10 In dieser Arbeit wird aus Grunden der besseren Lesbarkeit auf die gleichzeitige Verwendung mannlicher und weiblicher Sprachform verzichtet. Sofern nicht anders angegeben, gelten samtliche Personenbe- zeichnungen gleichermaBen fur beiderlei Geschlechter.

11 Vgl. Wagenblass (2016a).

12 Vgl. Perincioli (2010a), S. 3.

13 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.a).

14 Vgl. Stadt Leipzig (Hrsg.) (o. J.).

15 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.a).

16 Vgl. Statista GmbH (Hrsg.) (o. J.a).

17 Vgl. Agora Energiewende (Hrsg.) (2017).

18 Vgl. Epoch Times Europe GmbH (Hrsg.) (2017).

19 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.a).

20 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.b).

21 Vgl. i12 (Hrsg.) (o. J.).

22 Vgl. Hecole specialisee de Suisse occidentale / Valais/Wallis Promotion (Hrsg.) (o. J.).

23 Vgl. Perincioli (2010a), S. 3.

24 Vgl. Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (Hrsg.) (2004), S. 2.

25 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.c).

26 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.d).

27 Vgl. Bundesministerium fur Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Osterreich (Hrsg.) (2009a), S 3.

28 Vgl. Bernard / Voss (2012b), S. 38.

29 Vgl. Bundesministerium fur Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Osterreich (Hrsg.) (2009a), S 3.

30 Bundesministerium fur Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Osterreich (Hrsg.) (2009a), S 3.

31 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2013a).

32 Vgl. Energie Consulting GmbH (Hrsg.) (o. J.).

33 Vgl. Verivox GmbH (Hrsg.) (o. J.).

34 Vgl. Energie Consulting GmbH (Hrsg.) (o. J.).

35 Vgl. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) (Hrsg.) (o. J.a).

36 Vgl. Justus-Liebig-Universitat GieBen (Hrsg.) (o. J.).

37 Vgl. Bundesministerium fur Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Osterreich (Hrsg.)

38 (2009b), S.10.

39 Vgl. Soorce GmbH (Hrsg.) (o. J.).

40 Vgl. Bundesministerium fur Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Osterreich (Hrsg.)

41 (2009b), S.10. Vgl. Bendel (o. J.).Vgl. Goerke (2009a), S. 9.

42 Vgl. Goerke (2009b), S. 9,

43 Vgl. ledmarkt24 UG (Hrsg.) (o. J).

44 Vgl. Goerke (2009b), S. 9.

45 Vgl. Goerke (2009b), S. 9.

46 Vgl. Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH (Hrsg.) (o. J.).

47 Vgl. Paschotta (2017a).

48 Vgl. chemie-schule.de (Hrsg.) (2012).

49 Vgl. Heinrich-Boll-Stiftung (Hrsg.) (o. J.).

50 Vgl. TopTarif Internet GmbH (Hrsg.) (o. J.).

51 Vgl. Goerke (2009c), S. 7.

52 Vgl. Stadt Leipzig (Hrsg.) (o. J.).

53 Vgl. quality-Datenbank Klaus Gebhardt e. K. (Hrsg.) (o. J.).

54 Vgl. chemie-schule.de (Hrsg.) (2013).

55 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2016a).

56 Vgl. Wiesinger (2017).

57 Vgl. Land Oberosterreich (Hrsg.) (o. J.).

58 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2013b).

59 Vgl. Goerke (2009c), S. 7.

60 Vgl. A.H.T. Pyrogas Vertriebs GmbH (Hrsg.) (o. J.).

61 Vgl. Deutscher Wetterdienst (Hrsg.) (o. J.).

62 Vgl. A.H.T. Pyrogas Vertriebs GmbH (Hrsg.) (o. J.).

63 Vgl. Goerke (2009c), S. 7.

64 Vgl. Goerke (2009c), S. 8.

65 Vgl. Goerke (2009c), S. 7.

66 Freejack60 (2008a).

67 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.e).

68 Quelle: Bildabschnitt, vgl. hierzu Freejack60 (2008a).

69 Vgl. Freejack60 (2008b).

70 Vgl. Freejack60 (2008a).

71 Freejack60 (2008b).

72 Vgl. Greenpeace e. V. (Hrsg.) (o. J.e).

73 Vgl. G+J Medien GmbH (Hrsg.) (o. J.)

74 Vgl. Westdeutscher Rundfunk Koln (Hrsg.) (2017).

75 Quelle: Westdeutscher Rundfunk Koln (Hrsg.) (2017).

76 Vgl. Sudwestrundfunk 2015 (Hrsg.) (o. J.).

77 Vgl. Stockinger (2012a), S. 7.

78 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017a). National Oceanic & Atmospheric Administration (Hrsg.) (2018).

80 Vgl. MMCD NEW MEDIA GmbH (Hrsg.) (2016).

81 Vgl. SPIEGEL ONLINE GmbH (Hrsg.) (2017).

82 Vgl. National Oceanic & Atmospheric Administration (Hrsg.) (2018).

83 Vgl. Statista GmbH (Hrsg.) (o. J.a).

84 Vgl. Agora Energiewende (Hrsg.) (2017).

85 Vgl. SPIEGEL ONLINE GmbH (Hrsg.) (2017).

86 Vgl. Savert (2016).

87 Vgl. Savert (2016).

88 Vgl. Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) (Hrsg.) (o. J.).

89 Vgl. Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) (Hrsg.) (o. J.).

90 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017b).

91 Quelle: Eigene Darstellung, vgl. hierzu Statista GmbH (Hrsg.) (o. J.b).

92 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017b).

93 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2017b).

94 Vgl. Rueter (2017).

95 Vgl. Rueter (2017).

96 Vgl. Rueter (2017).

97 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2016b).

98 Vgl. Rueter (2017).

99 Vgl. Rueter (2017).

100 Vgl. co2online gemeinnutzige Beratungsgesellschaft mbH (Hrsg.) (o. J.a).

101 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2016c).

102 Vgl. Bernard / Voss (2012a), S. 38.

103 Vgl. Paroc GmbH (Hrsg.) (o. J.).

104 Vgl. Umweltbundesamt (Hrsg.) (2016d).

105 Vgl. Duvelius (2009), S. 7.

106 Vgl. Ganschow (2017).

107 Vgl. Heidjann GmbH (Hrsg.) (2018a).

108 Quelle: Eigene Darstellung, vgl. hierzu Heidjann GmbH (Hrsg.) (2018b).

109 Vgl. Heidjann GmbH (Hrsg.) (2017).

110 Vgl. 1-Stromvergleich.com (Hrsg.) (2018a).

111 Vgl. 1-Stromvergleich.com (Hrsg.) (2018b).

112 Quelle: Eigene Darstellung, vgl. hierzu 1-Stromvergleich.com (Hrsg.) (2018a).

113 Vgl. eccuro GmbH (Hrsg.) (2015a).

114 Vgl. ENGIE Deutschland GmbH (Hrsg.) (o. J.)

115 Vgl. eccuro GmbH (Hrsg.) (2015b).

116 Vgl. Perincioli (1994a), S. 21.

117 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 2.

118 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 6.

119 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 6.

120 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014b), S. 3.

121 Vgl. first energy - Die EnergieExperten (Hrsg.) (o.J.).

122 Vgl. Cornelius Ober GmbH (Hrsg.) (o. J.a).

123 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 6.

124 Vgl. first energy - Die EnergieExperten (Hrsg.) (o.J.).

125 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014b), S. 3.

126 Vgl. Cornelius Ober GmbH (Hrsg.) (o. J.b).

127 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014b), S. 3.

128 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 6.

129 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 3.

130 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 3.

131 Vgl. Mutter (2017).

132 Vgl. Mutter (2017).

133 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 3.

134 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 3.

135 Vgl. Mutter (2017).

136 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014d), S. 4.

137 Vgl. first energy - Die EnergieExperten (Hrsg.) (o.J.).

138 Vgl. Cornelius Ober GmbH (Hrsg.) (o. J.b).

139 Vgl. first energy - Die EnergieExperten (Hrsg.) (o.J.).

140 Vgl. Deutscher Hotel- und Gaststattenverband e. V. (DEHOGA Bundesverband) (Hrsg.) (2016a), S. 5.

141 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014b), S. 6.

142 adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

143 Vgl. adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

144 Vgl. adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

145 Vgl. adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

146 Vgl. adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

147 Vgl. adelphi research gemeinnutzige GmbH (Hrsg.) (o. J.a), S. 2.

148 Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.a).

149 Vgl. Intelligent Energy Europe (Hrsg.) (o. J.).

150 Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.b).

151 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014e), S. 1.

152 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014a), S. 6.

153 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014e), S. 1.

154 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 2.

155 Vgl. Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014c), S. 2.

156 Vgl. Perincioli (1994b), S. 21.

157 Vgl. Perincioli (1994b), S. 22.

158 Vgl. Perincioli (1994b), S. 22.

159 Vgl. Perincioli (1994b), S. 22.

160 Vgl. Perincioli (1994b), S. 22.

161 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014f), S. 2.

162 Vgl. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (o. J).

163 Vgl. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (o. J).

164 Vgl. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J).

165 Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.b).

166 Vgl. Berleb Media GmbH (Hrsg.) (o. J.a).

167 Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.b).

168 Vgl. Chancerel / Kahlenborn / Mutschler / Ratjen (2014f), S. 2.

169 Vgl. CERTQUA - Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Forderung und Zertifizierung von Quali-

170 tatssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung mbH (Hrsg.) (o. J.a).

171 Vgl. CERTQUA - Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Forderung und Zertifizierung von Quali-

172 tatssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung mbH (Hrsg.) (o. J.b).

173 Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (Hrsg.) (o. J.c).

174 Vgl. CERTQUA - Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Forderung und Zertifizierung von Quali-

175 tatssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung mbH (Hrsg.) (o. J.b).

176 Berleb Media GmbH (Hrsg.) (o. J.b).

177 Vgl. CERTQUA - Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Forderung und Zertifizierung von Quali-

Ende der Leseprobe aus 116 Seiten

Details

Titel
Energiemanagement in der Hotellerie. Wie kann man das Klima schützen und Kosten senken?
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
116
Katalognummer
V1032491
ISBN (eBook)
9783346440860
ISBN (Buch)
9783346440877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klima, Kosten senken, Energie, Energiemanagement, Hotel, Hotellerie, Umwelt, Strom
Arbeit zitieren
Amanda Elia (Autor:in), 2018, Energiemanagement in der Hotellerie. Wie kann man das Klima schützen und Kosten senken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032491

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