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Das Verhältnis zwischen PR und Journalismus

Title: Das Verhältnis zwischen PR  und Journalismus

Term Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: B.A Kommunikationswissenschaft, B.A Deutsch als Fremdsprache Minh Trang Nguyen (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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In den Medien- und Kommunikationswissenschaften scheint es wichtig seit vielen Jahren, die Beziehung zwischen der Öffentlichkeitsarbeit und dem Journalismus näher zu beleuchten. Das Ziel von der vorliegenden Arbeit ist, einen theoretischen Überblick über die gegenseitige Abhängigkeit von diesen zwei Systemen zu geben. Zum anderen möchten wir darüber diskutieren, ob diese theoretische Gedanken im Zeitraum der technischer Entwicklung noch gültig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Begriffliche Bestimmung

2.1.Was ist Journalismus?

2.2. Was ist PR?

3.Determinationsthese

4.Intereffikationsmodell

4.1.Induktions- und Adaptionsleistungen im Intereffikationsmodell

4.2.Induktion und Adaption in drei Dimensionen

4.2.1.Sachliche Dimension

4.2.2.Zeitliche Dimension

4.2.3.psychisch-soziale Dimension

5.Rezeption von Intereffikationsmodell

6.Diskussion: das Intereffikationsmodell im digitalen Zeitalter

7.Schlussfolgerung

8. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen theoretischen Überblick über das Intereffikationsmodell zu geben und die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit (PR) zu analysieren. Dabei wird insbesondere untersucht, ob dieses Modell angesichts der technologischen Veränderungen und der Digitalisierung im aktuellen Medienumfeld weiterhin Bestand hat.

  • Abgrenzung der Begriffe Journalismus und Public Relations
  • Analyse der Determinationsthese nach Barbara Baerns
  • Detaillierte Erläuterung des Intereffikationsmodells (Induktion und Adaption)
  • Diskussion der Auswirkungen der Digitalisierung auf das Verhältnis der beiden Systeme

Auszug aus dem Buch

4. Intereffikationsmodell

Das Modell wurde im Kontext von einer empirischen Studie in dem Jahr 1997 entwickelt (Bentele & Nothaft 2004, S.67). Die Studie beschäftigte sich mit der Analyse von den Arbeitsfeldern, der Organisation und dem Image der Abteilungen für kommunale Öffentlichkeitsarbeit der zwei Städte Halle und Leipzig (Bentele et al. 1997, S.230). Die Wissenschaftler stellten fest, dass die vorher entwickelte Determinationsthese zur Erklärung des einseitigen Einflusses von PR auf den Journalismus als nicht falsch aber zu einfach und nicht ausreichend gesehen wurden (Bentele & Nothaft 2004, S.67). Aus diesem Grund war es notwendig, ein Modell zur Darstellung des Zusammenspiels der zwei Systeme PR und Journalismus weiterzuentwickeln. Bentele et al. (1997, S.247) fassen das Ziel ihres Modells wie folgt zusammen:

‚‘Das Intereffikationsmodell soll letztlich einen Beitrag leisten zum Verständnis des komplexen Prozesses der Themengenerierung und Themengestaltung auf Kommunikatorseite, also zu den Mechanismen, nach denen die in der öffentlichen „Arena“ agierenden Akteure - bewußt oder unbewußt – arbeiten und damit zu ihrer Rolle für die öffentliche Meinungsbildung und die öffentlichen Kommunikation insgesamt‘‘.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Thematik der PR-Journalismus-Beziehung und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage sowie methodischen Vorgehensweise.

2.Begriffliche Bestimmung: Klare Definition und Abgrenzung der zentralen Konzepte Journalismus und Public Relations unter Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Funktionen.

3.Determinationsthese: Erläuterung der klassischen Theorie von Baerns, die den einseitigen Einfluss der PR auf den Journalismus postuliert.

4.Intereffikationsmodell: Zentrale theoretische Darstellung der gegenseitigen Einflussnahme, differenziert nach Induktion, Adaption und drei Analyse-Dimensionen.

5.Rezeption von Intereffikationsmodell: Übersicht über empirische Studien, die das Intereffikationsmodell validiert oder kritisch hinterfragt haben.

6.Diskussion: das Intereffikationsmodell im digitalen Zeitalter: Kritische Auseinandersetzung damit, ob das Modell unter den Bedingungen der Digitalisierung und direkter PR-Ansprache noch gültig ist.

7.Schlussfolgerung: Zusammenfassendes Fazit zur gegenseitigen Abhängigkeit der Systeme und zum Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

8. Literatur: Auflistung der im Text zitierten Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Intereffikationsmodell, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, PR, Determinationsthese, Medienwandel, Digitalisierung, Induktion, Adaption, Kommunikationsmanagement, Gatekeeper, Medienarbeit, Systemtheorie, Glaubwürdigkeit, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das dynamische Verhältnis zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit sowie deren wechselseitige Abhängigkeit in der modernen Medienlandschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Intereffikationsmodells, die Abgrenzung der Akteursgruppen und die Auswirkungen digitaler Medien auf die traditionelle Berichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den theoretischen Überblick über das Intereffikationsmodell zu geben und zu prüfen, inwieweit dieses Modell trotz technischer Entwicklungen und neuer digitaler Kommunikationswege noch Gültigkeit besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen literatur- und theoriebasierten Ansatz, ergänzt durch die Analyse verschiedener empirischer Studien zur PR-Journalismus-Beziehung.

Was ist der Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Intereffikationsmodells (Induktion/Adaption) und eine Diskussion über die Herausforderungen durch das Internet und soziale Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Intereffikationsmodell, Determinationsthese, PR-Journalismus-Beziehung, Induktion, Adaption und digitale Kommunikation.

Was unterscheidet das Intereffikationsmodell von der Determinationsthese?

Während die Determinationsthese von einem einseitigen Einfluss der PR auf den Journalismus ausgeht, postuliert das Intereffikationsmodell eine zweiseitige, gegenseitige Abhängigkeit zwischen beiden Systemen.

Warum spielt die Digitalisierung eine Rolle für das Modell?

Durch das Internet können Unternehmen ihre Inhalte direkt an Zielgruppen verbreiten, was die traditionelle Gatekeeper-Funktion der Journalisten schwächt und die Frage aufwirft, ob PR-Fachleute den Journalismus noch für die Verbreitung benötigen.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der klassischen Medien?

Trotz der Digitalisierung werden journalistische Angebote aufgrund ihrer hohen Glaubwürdigkeit und Sachlichkeit weiterhin als unverzichtbar für die Informationsvermittlung eingestuft.

Welche Erkenntnisse liefern die Fallbeispiele wie Red Bull oder Bosch?

Die Beispiele verdeutlichen, dass Unternehmen zunehmend als eigenständige Medienproduzenten agieren (Publishing-House-Ansatz), auch wenn sie für eine breite gesellschaftliche Reputation weiterhin auf journalistische Kanäle angewiesen sind.

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Details

Title
Das Verhältnis zwischen PR und Journalismus
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Course
Ökonomie öffentlicher Kommunikation
Grade
2,0
Author
B.A Kommunikationswissenschaft, B.A Deutsch als Fremdsprache Minh Trang Nguyen (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1032980
ISBN (eBook)
9783346438713
ISBN (Book)
9783346438720
Language
German
Tags
PR Öffentlichkeitsarbeit Journalismus Intereffikationsmodell Determinationsthese
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A Kommunikationswissenschaft, B.A Deutsch als Fremdsprache Minh Trang Nguyen (Author), 2021, Das Verhältnis zwischen PR und Journalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1032980
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