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Die Lesesozialisation von Kindern im Vorschulalter. Welchen Einfluss haben Familien?

Titel: Die Lesesozialisation von Kindern im Vorschulalter. Welchen Einfluss haben Familien?

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexander Adu (Autor:in)

Pädagogik - Leseerziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss Familien auf die Lesesozialisation von Kindern im Vorschulalter bis hin zum Grundschulalter haben. Zunächst wird definiert, was Lesesozialisation überhaupt ist, um Grundlagen dieser Arbeit zu klären. Kurzgefasst meint die Lesesozialisation die Aneignung der Kompetenz im Umgang mit Schriftlichkeit. Zu Beginn dieser Arbeit soll jedoch zunächst der Begriff der Lesesozialisation besonders anhand von Dr. Phillipp Maik genauer erklärt werden.

Ferner ist es Ziel dieser Arbeit zu klären, welchen Einfluss Familien auf die Kinder während dieses Prozesses haben. Es gilt zu beleuchten, warum Familien und besonders die Eltern während der Lesegenese ihrer Kinder als Vorbild fungieren. Welche Rolle spielt der Bildungsstand und der soziale Hintergrund der Eltern dabei? Welche Gemeinsamkeiten und Differenzen hat die Lesesozialisation im Hinblick auf das jeweilige Geschlecht aufzuweisen? Welche Fragen und Diskussion werden durch die Differenzen bei Mädchen und Jungen aufgeworfen? Abschließend wird in dieser Arbeit behandelt, welche Erklärungsansätze geboten werden und welcher am plausibelsten wirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Lesesozialisation

3 Die Familie als Vorbild

4 Geschlechtervergleich beim Lesen

4.1 Geschlechtsspezifische Differenzen und Gemeinsamkeiten

4.2 Mögliche Erklärungsansätze

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Familien auf die Lesesozialisation von Kindern im Vorschul- bis zum Grundschulalter. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Rolle der Eltern als Vorbilder, der Bedeutung des sozialen Umfelds sowie den geschlechtsspezifischen Unterschieden und deren Ursachen im Leseverhalten von Mädchen und Jungen.

  • Bedeutung der Familie für die Lesesozialisation
  • Einfluss des elterlichen Vorbilds auf die Lesekompetenz
  • Geschlechtsspezifische Lektürepräferenzen
  • Erklärungsansätze für Differenzen zwischen Jungen und Mädchen
  • Faktoren für die Entwicklung einer stabilen Lesemotivation

Auszug aus dem Buch

Die Familie als Vorbild

Während des Prozesses der Lesesozialisation bei Kindern im Vorschulalter gilt die Familie laut Bettina Hurrelmann als frühste sowie wirksamste Instanz der Lesesozialisation.

Der erhebliche Einfluss familialer Lesesozialisation kann auf den Status informeller Sozialisationen zurückgeführt werden. Denn im Gegensatz zu den Bedingungen schulischer Sozialisation, zeichnen sich die familialen Sozialisationsprozesse dadurch aus, dass sie alltäglich, unpräzise und unüberschaubar sind. Des Weiteren sind sie verstärkt personal ausgerichtet. Anders als bei der schulischen Sozialisation geht es hierbei nicht um ein zeitlich beschränktes Lernarrangement. Bezüglich der früheren und mittleren Kindheit ist es möglich, die Aufgaben der Familie in drei Phasen zu differenzieren: Die erste Phase der Lesesozialisation wird als prä- und paraliterarischen Kommunikation bezeichnet, es beschreibt die Phase während der Vorschulzeit. Ihr folgt die Phase des Erwerbs von basaler kognitiver Lesefähigkeit. Hurrelmann bezeichnet sie als Phase der Alphabetisierung und sie ist in der Phase der ersten und zweiten Klasse der Grundschule angesiedelt. Die abschließende dritte Phase nennt sich die Phase der selbständigen kindlichen Lektüre. Diese Phase ist dem achten bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes zuzuordnen. Neben der Familie wird die zweite und dritte Phase am stärksten von der Schule und Peer beeinflusst und geprägt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, welchen Einfluss Familien auf die Lesesozialisation haben, und stellt die zentralen Hypothesen sowie den aktuellen Forschungsstand vor.

2 Definition von Lesesozialisation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Lesesozialisation als Aneignung der Kompetenz im Umgang mit Schriftlichkeit und ordnet sie in das soziale Konzept der Persönlichkeitsentwicklung ein.

3 Die Familie als Vorbild: Hier wird die Familie als wirksamste Instanz der frühen Lesesozialisation beschrieben, die durch alltägliche, informelle Interaktionen die Basis für die spätere Lesekompetenz legt.

4 Geschlechtervergleich beim Lesen: Dieses Kapitel analysiert die signifikanten Unterschiede im Leseverhalten und der Lesemotivation zwischen Jungen und Mädchen sowie die Rolle geschlechtskonnotierter Lektüren.

4.1 Geschlechtsspezifische Differenzen und Gemeinsamkeiten: Es werden statistische Unterschiede bei der Lektürepräferenz, der Lesequantität und der Lesekompetenz beleuchtet, aber auch bestehende Gemeinsamkeiten hervorgehoben.

4.2 Mögliche Erklärungsansätze: Der Abschnitt diskutiert, warum gesellschaftliche Normen und eine vorwiegend weibliche Vermittlung des Lesens zur Distanzierung von Jungen vom Lesen führen können.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Schlüsselrolle der Familie und resümiert die Gründe für die Diskrepanzen im Leseverhalten der Geschlechter.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Familie, Lesekompetenz, Vorschulalter, Lesemotivation, Geschlechtervergleich, Lektürepräferenz, Vorbildfunktion, Lesegenese, Schriftspracherwerb, Bildung, Sozialisation, Kinderliteratur, Mediensozialisation, Leseförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss das familiäre Umfeld auf die Entwicklung der Lesesozialisation von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter hat.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Text?

Die zentralen Themen sind die Vorbildfunktion der Eltern, die Phasen der Lesesozialisation sowie der Vergleich der Lesekompetenz und Lesepräferenzen von Mädchen und Jungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Grad des familiären Einflusses zu bestimmen und die in der Einleitung aufgestellten Hypothesen zum Leseverhalten anhand existierender Forschungsergebnisse zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt dieser Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller bildungswissenschaftlicher Fachliteratur und verschiedener Studien zur Lesesozialisation basiert.

Welche inhaltlichen Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Lesesozialisation, die Analyse der Familie als frühste Instanz dieser Entwicklung sowie eine differenzierte Betrachtung geschlechtsspezifischer Unterschiede.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Lesesozialisation, familiale Erziehung, Lesekompetenz, Geschlechtsunterschiede und Mediensozialisation geprägt.

Welche Rolle spielt die Mutter bei der Lesesozialisation in der Familie?

Studien deuten darauf hin, dass die Mutter eine zentrale Rolle als Bezugsperson einnimmt, insbesondere durch die Gestaltung von Vorlesesituationen und die Auswahl der ersten Lektüren.

Warum distanzieren sich Jungen laut der Untersuchung oft vom Lesen?

Dies wird unter anderem auf eine weiblich dominierte Vermittlung des Lesens und ein Kinderliteraturangebot zurückgeführt, das häufig die spezifischen Interessen von Jungen nicht ausreichend anspricht.

Gibt es einen Einfluss des sozialen Bildungsstandes der Familie auf die Lesekompetenz?

Ja, laut der zitierten Forschung korreliert ein höheres Bildungsniveau der Eltern oft mit einer längeren durchschnittlichen Lesedauer und einer intensiveren Förderung der Kinder.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Lesesozialisation von Kindern im Vorschulalter. Welchen Einfluss haben Familien?
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Institut für Germanistik IV)
Veranstaltung
Literarische Sozialisation
Note
1,0
Autor
Alexander Adu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V1033119
ISBN (eBook)
9783346441171
ISBN (Buch)
9783346441188
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesesozialisation Kinder Familie Lesekompetenz Lesen Schriftlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Adu (Autor:in), 2019, Die Lesesozialisation von Kindern im Vorschulalter. Welchen Einfluss haben Familien?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1033119
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Leseprobe aus  14  Seiten
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