Bundesvorstellungen im Alten Testament


Bachelorarbeit, 2015

53 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Bund“ im Alten Testament

3. Bundesvorstellungen im Alten Testament
3.1 Bund am Horeb
3.2 Bund am Sinai
3.3 Exkurs: Bund in Genesis 15
3.4 Bund mit Abraham
3.5 Bund mit Noah

4. Bundesvorstellungen im Vergleich

5. Zusammenfassendes Resümee und Ausblick

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Wort „Bund“ kommt im Alten Testament 287-mal vor. Es zeigt sich Wendepunkten der Geschichte Israels. Somit scheint es im alttestamentlichen Kontext eine besondere Rolle einzunehmen. Neben seiner Funktion, zwischenmenschliche Beziehungen festzulegen, wird es auch für die Beschreibung des Verhältnisses zwischen den Menschen und Gott verwendet. In der Tora lassen sich zwei differenzierende Ansätze einer Bundestheologie finden, die sich in Funktion, Aufbau und Inhalt stark unterscheiden. Die meisten Bundesschlüsse sind einem der beiden Vorstellungen zuzuordnen. Eine dieser Ideen vom Gottesbund stammt aus der deuteronomistischen Schule. Das andere Bundeskonzept ist der Priesterschrift (P) zuzuordnen.

In dieser Arbeit möchte ich der Frage nachgehen, welche beiden gewichtigsten Bundesvorstellungen im Alten Testament existieren, welche Merkmale und Besonderheiten sie aufweisen und wie sie zueinander in Beziehung stehen. Dabei beschränke ich mich auf den Gottesbund. Zwischenmenschliche Bundesschlüsse, wie sie beispielsweise in Jos 9 oder 1. Kön 5 zu finden sind, sind nicht Gegenstand dieser Analyse.

Vor der Textanalyse wird die Bedeutung des Wortes berit geklärt, das häufig mit „Bund“ übersetzt wird. Diese Übersetzung stößt im wissenschaftlichen Kontext auf Widerstand, weshalb ein kurzer Einblick in die Übersetzungsproblematik folgt. Anschließend wird der Sitz im Leben der èV/t erörtert. Da der Bund seinen Ursprung in einem profanen Rechtskontext hat, werden seine Funktion und sein vertraglicher Aufbau kurz aufgezeigt.

Übernommen aus dem profanen Bereich, wird der Bund im Laufe der theologischen Überlegungen auf das Verhältnis zwischen dem Menschen und Gott als Vertragspartner übertragen.

Die Schriften der deuteronomistischen Verfasser gelten im Allgemeinen nach dem Jahwisten und dem Elohist als älteste Texte,1 weshalb ich Abschnitte dieser Autorenschaft zuerst untersuchen werde. Der Dekalog mit dem Bundesschluss am Horeb scheint der älteste Gottesbund der zu analysierenden Texte zu sein, weshalb ich mit seiner exegetischen Untersuchung beginne. Hier stehen Bund und Gesetz untrennbar miteinander in Verbindung. Das profane Vertragsverhältnis wurde eins zu eins auf die Beziehung mit Gott übertragen und sieht Jahwe als den höhergestellten Partner an. Israel steht in der Pflicht, Gottes Worte zu befolgen, damit der Bund Bestand hat. Das Verhältnis zu Gott wird hier durch das Befolgen der Gebote charakterisiert. In diesem Zusammenhang wird die Einleitung des Dekalogs in Dtn 5,1-5 und der Textausschnitt Dtn 26,16-19 betrachtet, der den Abschluss der Gesetze bildet.

Dtn 5 ist ein Vorbild für den Bund Gottes mit seinem Volk am Berg Sinai, der neben dem Bundesschluss auch den Bundesbruch in Ex 32 zu Wendepunkten der Geschichte Israels macht und aufzeigt, dass auch der Bruch des Bundes für Israel nicht das Ende seiner Gottesbeziehung bedeutet. In diesem Zusammenhang wird der Bundesschluss in Ex 24 genauer untersucht. Außerdem möchte ich hier auf die Bundesankündigung in Ex 19 eingehen.

Die Wissenschaft ist sich uneinig, ob Gen 15 einen Bundesschluss darstellt. Dieser Frage wird in einem folgenden Exkurs nachgegangen. Die Autorenschaft des Textes ist noch ungeklärt, da viele Traditionen und Schichten in den Endtext einflossen. Bedeutsam istjedoch, dass Gen 15 die deuteronomistische Tradition aufnimmt und gleichzeitig neue Elemente mit einfließen lässt, sodass der Text nicht ausschließlich deuteronomistisch inspiriert scheint. Es lässt sich darin sogar priesterschriftliches Gedankengut finden.

Anschließend wird die Bundesvorstellung der Priesterschrift an den Texten Gen 17 und Gen 9 dargestellt. Im ersten Text wird der Bund mit einem Menschen geschlossen. Zu Gen 9 zeigt sich eine theologische Weiterentwicklung, die sich mit dem Hinblick auf die exilische oder frühnachexilische Entstehungszeit des Textes erklären lässt: Hier schließt Gott den Bund mit der gesamten Schöpfung und nicht mehr wie bisher mit einem oder mehreren Menschen als Partnern. Die Annahme der gesamten Schöpfung erinnert an Gen 1. Alle Menschen, Tiere und sogar die Erde selbst stehen damit in einem Verhältnis zu Gott. Hier wird ein universales Bild von Gott entworfen und eine Zusage an alle Lebewesen erteilt. Jahwe ist nun nicht mehr nur Gott Israels, sondern aller Menschen, weshalb anzunehmen ist, dass Gen 9 der jüngere Text ist.

Ich lege bei jedem Text meinen Untersuchungsschwerpunkt auf den Bund. Dabei analysiere ich seine Zusammensetzung, seinen Kontext und seine Tradition, die Motivfelder, seinen Aufbau und seine Merkmale. Ich gehe zumeist nach dem Leseverlauf vor.

In einem weiteren Schritt werden die Merkmale der zwei gegensätzlichen Bundesvorstellungen zusammengefasst und miteinander verglichen. Hier findet auch der Versuch einer literarischen Einordnung statt. Es sei nun allerdings schon darauf hingewiesen, dass die biblischen Texte einen mehrfachen Wachstums- und Redaktionsprozess durchliefen, sodass die ursprüngliche Grundfassung verändert, umgestellt oder umgedeutet wurde. Eine genaue Datierung und Auseinanderdifferenzierung der einzelnen Schriften ist somit kaum möglich.

Grundsätzlich verortet man das Deuteronomium und die davon inspirierten Texte in die Zeit der späten vorexilischen Epoche und in die Exilszeit.2

Als jüngste Quelle gilt im Konsens der Forschung die Priesterschrift. Höchst wahrscheinlich wurden diese Texte nach dem Deuteronomium fertiggestellt oder existierten zeitgleich, sodass die Texte aus priesterschriftlicher Hand nach den deuteronomistischen Texten untersucht werden. Diese Schrift wird in die Zeit des späten Exils oder der frühen nachexilischen Epoche (um 520 v. Chr.) eingeordnet.3 Aber auch ihre Verfasser orientierten sich zum Teil an älteren Texten und ließen alte Traditionen in ihre Erzählung mit ein fließen.

Das Ende der Arbeit bilden ein zusammenfassendes Resümee der Ergebnisse und ein kurzer Ausblick auf weitere Bundesvorstellungen, die vor allem in prophetischer Literatur erkennbar werden.

2. Der Begriff.„Bund“ im Alten Testament

Häufig wird das hebräische Wort berit mit dem deutschen Wort „Bund“ übersetzt. Diese Übersetzung ist jedoch fehlerhaft, was u.a. Ernst Kutsch herausarbeitete, da sie nicht der vollen semantischen Bedeutung des hebräischen Lexems entspricht.4 berit bedeutet zunächst „Bestimmung“, „Verpflichtung“. Gemeint ist entweder die Verpflichtung, die ich selbst trage oder einem anderen auferlege.5 Auch die von Rüterswörden6 genannte Übersetzung, „Vertrag“, bei dem eine Verpflichtung von Partnern oder von nur einem erfüllt werden muss, fügt sich in dieses Bedeutungsspektrum. Des Weiteren führt Erich Zenger die Überlegungen von Claus Westermann auf, der berit als verbindliche Zusage versteht.7 All diese

Anmerkungen verweisen darauf, dass berit nicht pauschal mit einer Abmachung oder einer gegenseitigen Vereinbarung gleichzusetzen ist, wie es die Übersetzung „Bund“ impliziert.

In der griechischen Übersetzung wird bertt schließlich mit diaSpKp übersetzt, was Kutsch nicht als „Bund“, sondern eher als „Setzung“ oder „Verfügung“ versteht. Es steht danach nicht für ein wechselseitiges Verhältnis mehrerer Partner.8 Diese theologische Verknüpfung, die in einem zweiten Schritt den Bund mit einem gleichberechtigten Bündnis verbindet, scheint jedoch zu trivial. Eine solche Übersetzung ist auf semantischer Ebene nicht tragbar. Ein wechselseitiges Verhältnis zwischen Jahwe und den Menschen ist, der Wortbedeutung nach, also nahezu ausgeschlossen. McCarthy bezeichnet einen bedingungslosen Bund im theologischen Kontext als „unrealistisch“.9

Differenzierter betrachtet lässt sich feststellen, dass der Begriff zum einen mit der Selbstverpflichtung Gottes in Verbindung steht. Auf der anderen Seite bedeutet er jedoch auch eine auferlegte Verpflichtung des Menschen durch Jahwe.

Wegen der Übersetzungsproblematik und den differenzierten, theologischen Inhalten stellt sich die Frage, ob überhaupt von einer allumfassenden Bundestheologie die Rede sein kann. Sicher ist jedoch, dass Luther durch seine Übersetzung und die Verwendung des gleichen Wortes eine systematische Verknüpfung von Texten hergestellt hat, die sehr unterschiedliche Formen annehmen und verschiedene theologische Inhalte zum Ausdruck bringen kann. Einigkeit herrscht außerdem darin, dass der Bund, auf verschiedene Weise, das „Verhältnis JHWHs zu Israel und zur Schöpfung in personalen und ethischen Kategorien“10 verknüpft und er so zu einem wiederkehrenden theologischen Element wird. McCarthy versteht ihn sogar so weit, dass Israel mit Gott in einem Vater-Sohn-Verhältnis steht und damit Anteil an der Göttlichkeit hat.11 Diese zugespitzte Interpretation bleibt im wissenschaftlichen Kontext jedoch weitgehend unberücksichtigt.

Zu vermerken ist auch, dass der Begriff an einigen Stellen vorausgesetzt wird, an denen er nicht explizit genannt wird. Dies zeigt beispielsweise Gen 12-26. Hier bleibt zu klären, ob diese Stellen ebenfalls Teil der Bundestheologie sind, obwohl das Lexem an sich nicht vorkommt.

Der Begriff „Bund“ kommt im Alten Testament 287-mal vor. Im Deuteronomium findet er sich in besonders konzentrierter Form. Gerade hier zeigt sich eine große Ähnlichkeit zwischen der Bundesvorstellung und neuassyrischen Verträgen.12 Besonders bei Verträgen zwischen Vasallen und ihrem König scheint es viele Parallelen zu geben.13 Neben Dennis J. McCarthy untersuchten auch die Alttestamentler Norbert Lohfink, Frank-Lothar Hossfeld und Georg Braulik einen Zusammenhang des Deuteronomiums mit Vertragstexten. Hier kommen sie zu dem Ergebnis, dass deren Aufbau und Form mit biblischen Bundestexten oft parallel zu den Bibeltexten ist und beide so Verbindung stehen.14 George E. Mendenhall und Klaus Baltzer entwickelten daraufhin ein Schema, das dem formalen Ideal dieser profanen Verträge entspricht und auch auf biblische Stellen anwendbar ist, die dann als Bund im deuteronomistischen Sinne zu verstehen sind. Demnach sind folgende Elemente Teil der Vertrags- und Bundestexte: Präambel, Vorgeschichte, Grundsatzerklärung, Einzelbestimmung, (Anrufung der Götter als Zeugen) und Fluch und Segen.15

Geht man davon aus, dass bei diesem Schema nicht immer alle Elemente vollständig und in einem Abschnitt auftreten müssen, so kann man auch von Texten als Bund sprechen, in denen das Wort „Bund“ nicht erwähnt wird.

Zusätzlich entdeckt Baltzer formale Parallelen zwischen den altorientalischen Verträgen und außerbiblischen sowie frühchristlichen Schriften.16 Es lässt sich demnach annehmen, dass der „Bund“ seinen Ursprung in einem profanem, rechtlichen Kontext hat und im deuteronomistisch theologischen Sinn eine Vertragsgemeinschaft zwischen Gott und dem Menschen bedeutet, die „durch eine Willenserklärung seitens des mächtigeren Partners gesetzt“17 wird. Der Bund in seiner ursprünglichen theologischen Bedeutung lässt sich also als Rechtsgemeinschaft zwischen Gott und dem Volk Israel definieren, in der der schwächere Partner eine Verpflichtung auferlegt bekommt. Der Gesetzesgehorsam wird zur Voraussetzung dafür, dass Gott sich Israel zum Volk nimmt. berit mit Gott wurde im AT zunächst als Verpflichtung des Volkes gedeutet. Gott ist der mächtigere Bundespartner und verlangt Treue und Gehorsam für Israels Auserwählung „Jahwe, der Oberherr, hat seinem Vasallen- und Bundesvolk in unbedingter Weise geboten.“18

Eine profane Vertragssituation ist auf das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen übertragen worden, die Gottes Schutz erhalten, wenn sie seine Gesetze befolgen.

So ein Vorgehen lässt sich interessanterweise auch außerisraelitisch finden. Zenger führt einige Beispiele auf, die belegen, dass eine Übertragung des Rechtswesens auf die Beziehung Mensch-Gott auch im antiken Mesopotamien und Phönizien stattfand.19

Der Bund wird dem Menschen von Gott auferlegt. Er ist also in jeder Weise ein Geschenk Gottes und Zeichen seiner Gnade. Demnach kann der Bund zwischen den Menschen und Gott immer nur von Gott selbst ausgehen und ist im Ursprung schon mit Bedingungen verknüpft. Überlegungen, dass der Bund im Ursprung auf ein bedingungsloses Verhältnis zurückzuführen ist, wie es beispielsweise Begrich erörtert hat,20 sind demnach falsch. McCarthy bezeichnet einen ursprünglich bedingungslosen Bund im theologischen Kontext sogar als „unrealistisch“.21

Ein Bundesschluss bestimmt immer ein neues Verhältnis zwischen Gott und seinem Partner. Mit dem Begriff berit versuchten die alttestamentlichen Autoren die besondere Beziehung zu Gott zu charakterisieren und in einem Lexem zu bündeln. Sie gilt als Hauptmotiv der deuteronomistischen Literatur.22

In vordeuteronomistischer Zeit spielt ein Bund mit Gott keine Rolle.23 So sind Datierungen, die einen Ursprung der Bundestheologie in die Frühzeit der Geschichte Israels setzen, nicht tragbar. Auch die prophetischen Bücher aus dem 8. Jahrhundert kennen in ihrer Urform noch keinen theologischen Bund.24 Die Bundestheologie muss demnach später entstanden sein. Aufgrund des vermehrten Vorkommens des Bundes im Deuteronomium ist die Bundesliteratur - gleich dem Deuteronomium - in die Zeit des 7. bis 6. Jahrhunderts v. Chr. zu datieren. Dafür spricht, dass sämtliche theologischen Bundesbezüge sekundär in die Prophetie des 8. Jahrhunderts übertragen worden sind und demnach vorher existiert sein müssen. Diese These wird von Rüterswörden, Eckart Otto, Hans Ulrich Steymanns u.a. geteilt. Die beiden Letzteren sehen in der Vereidigung des assyrischen Königs Asarhaddon ein Modell für die Bundesvorstellung des Deuteronomiums.25 Im Jahr 681 v. Chr. bestieg dieser Herrscher den Thron und ließ seine Vasallen einen Treueeid auf seinen Sohn als Nachfolger schwören.26 Die große Ähnlichkeit beider Textquellen, lassen darauf schließen, dass auch die Bundestexte zeitgleich - etwa um 680 v. Chr. entstanden sind. Die theologische Bundesvorstellung hat demnach ihren Ursprung im Deuteronomium.

Christian Koch nimmt eine Spätdatierung der Bundestheologie vor. Der Bund als Gesetzesverpflichtung sei konstitutives Recht, in dem ein König keine Rolle spiele. Er datiert die Ursprünge der Bundestheologie ins Exil oder in die nachexilische Zeit.27 Diese Spätdatierung ist nur dann möglich, wenn man von einem zeitgleichen Entstehen der Priesterschrift (P) und des Deuteronomiums ausgeht. Doch P legt bereits ein korrigiertes Verständnis der Bundesvorstellung vor. Es ist anzunehmen, dass die Autoren bereits die deuteronomistische Fassung kannten, da das neue Gottesverhältnis in P theologisch umgedeutet wurde. Die deuteronomistische Vorstellung ist demnach früher entstanden.

3. Bundesvorstellungen im Alten Testament

3.1 Bund am Horeb

Das Deuteronomium versteht den Bund als Verpflichtung des Volkes durch Gott. Mit dem Bundesbegriff wurde das Verhältnis des Volkes Israel zu Jahwe ausgedrückt. In Dtn 5 beginnt die zweite Moserede, die klar am Berg Horeb verortet wird.

Große Textähnlichkeit zeigt sich gerade hier im Vergleich mit den neuassyrischen Vasallenverträgen, was die Vermutung zulässt, dass die Rechtsformulare Vorbilder des Dekalogs waren. Dieses Vertragsverhältnis wurde nahezu eins zu eins auf die Beziehung mit Gott übertragen. „Wie schon beim Vasallenvertrag handelte es sich erst recht beim religiösen Bund nicht um ein Abkommen zwischen gleichen Partnern; es war allein Jahwe, der die Vertragsbedingungen vorgab28 Der Bund ist, wie sein Vorbild, an Bedingungen geknüpft. Das Volk musste nur noch einwilligen. McCarthy ergänzt jedoch, dass auch das Gesetz eine Gnade Gottes darstellt, damit das Volk in Frieden Zusammenleben kann.29 Häufig wird aber bedauert, dass das Gottesbild durch die „Vergesetzlichung“ des Bundes Schaden nimmt und die Liebe Gottes an Wichtigkeit verliert.30 Des Weiteren wird das neue Verhältnis des Volkes zu Gott nur durch das Gesetz thematisiert. So entsteht schnell der Eindruck, Gott nimmt Israel durch das Gesetz in Anspruch.31 Doch Albertz führt auf, dass das Verhältnis Israels zu seinem Gott von derart großer Nähe und Vertrauen geprägt war, dass sich das Volk spontan mehrfach selbst verpflichtete, um Dankbarkeit auszudrücken.32

Die gesetzlichen Verträge beginnen mit einer Selbstvorstellung des höhergestellten Partners und lassen meist einen geschichtlichen Prolog folgen. Beides findet sich auch in Dtn 5, was den parallelen Aufbau und die Verbindung dieser Vertragsarten belegt. Zudem gibt es noch weitere Übereinstimmungen: In den Verträgen folgen Rechtsbestimmungen, also ähnlich den Geboten, „die den Charakter des Verhältnisses umschreiben, das durch den Vertrag geschaffen wird.“33 Im Abschluss erwähnen die profanen Verträge häufig, wie diese Urkunden aufzubewahren sind. Auch in Dtn 5,22 ist ein Hinweis auf die steinernen Tafeln, sozusagen als Fixierung der Gebote, gegeben: Sie sind nach Dtn 10,5 in der Lade aufzubewahren.

Eine Liste der göttlichen Zeugen ist für das Verhältnis des Volkes mit Jahwe, der sich selbst als einzig wahren Gott offenbart und keine anderen Götter duldet (Dtn 5,8-10), nicht mehr nötig. Die Verträge schließen mit Fluch- und Segensformeln ab, die Konsequenzen für einen Vertragsbruch aufzeigten. Im Deuteronomium knüpft dieses Element nicht direkt an den Dekalog an, sondern ist in der Gesetzessammlung von Kapitel 12-26 zu finden. So werden beide Textabschnitte miteinander in Verbindung gebracht und sind nicht als einzelne, in sich abgeschlossene Texte zu verstehen. Der Dekalog ist als Vertrag Bedingung und Voraussetzung für die festgesetzten Strafen und Segnungen.

Er ist fest in einen Kontext eingebunden, weshalb man heute davon ausgeht, dass die deuteronomistische Fassung älter ist als der Exodusdekalog und später in die Sinaiperikope übernommen wurde. Dort wurde er aber nur lose in den vorhandenen Kontext integriert.34 In seiner Grundform ist er wohl im 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. entstanden, da es Anfang des 5. Jahrhunderts v. Chr. bereits abgeschlossen worden sein muss, denn zu dieser Zeit fanden Überarbeitungen des Pentateuchs statt, die eine abgeschlossene Grundschicht des Deuteronomiums voraussetzten.35 Die Tradition eines Grundgesetzes in mündlicher Überlieferung gab es aber wohl schon lange vorher.36 Albertz weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass unterschiedliche Schichten dieses Textabschnitts deutlich früher und andere wiederum später entstanden und eingefügt worden sein müssen.37 Die verschiedenen Bearbeitungsschichten lassen sich z.B. an der Rede von Jahwe erkennen, welche die Gesetze übermittelt. In Dtn 5,6 spricht Gott in der ersten Personalform, später wird von ihm in der dritten Person gesprochen. Die kurzen Gebote scheinen aus dem ursprünglichen Grundgesetz zu stammen, während die langen, theologisch sehr aufgeladenen Gebote mit großer Sicherheit erst im Nachhinein ergänzt wurden.38 Generell scheint der Dekalog im Exil nochmals überarbeitet worden zu sein, da plötzlich ein Interesse an einem fixierten Gesetz bestand.39 Die Dekalogfassungen scheinen auf den ersten Blick sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich jedoch im Detail, was daraufhindeutet, dass die Verfasser der Sinaiperikope Textabschnitte als unzureichend empfanden und sie im Hinblick auf die aktuelle Situation ergänzten. Ein detaillierter Vergleich der beiden Gebotstexte ist nicht Gegenstand dieser Arbeit und wird auch nicht weiter erörtert.40 Zur Verdeutlichung hier aber das auffallendste Beispiel: Der deuteronomistische Dekalog sieht das Fremdgötter- und Bilderverbot als zusammenhängende Einheit an, die dem Volk die Verehrung fremder Götter und Götzenbilder verbietet. Die Sinaifassung legt ihren Schwerpunkt auf ein Bilderverbot des eigenen Gottes und ein Verbot der Anbetung fremder Götter. Später werden diese Gesetze aufgeteilt. Umjedoch auch in der deuteronomistischen Fassung 10 Gebote zu haben, die das Volk an einer Hand abzählen und sich so merken konnte, wurde das Sabbatgebot später noch eingefügt. Das Sabbatgebot ist sicherlich erst in exilischer Zeit hinzugefügt worden, da es zwischen den anderen Geboten heraussticht, die meist vorexilischen Ursprungs sind. Viele Gesetze knüpfen direkt an die Situation der Kulturzentralisation an und bestimmen den Kult im eigenen Land.41 Das Sabbatgebot hingegen macht auch eine Kultpraktizierung außerhalb des eigenen Landes möglich.

Der Dekalog dient der Proklamation der wichtigsten theologischen Aussagen der deuteronomistischen Schule und der Unterweisung. Er ist die Basis für die exilisch geprägten Gesetze und Forderungen.

Nach der Einleitung in das Geschichtswerk wird in Kapitel 5 der Dekalog übermittelt. Die Einhaltung der Gebote wird zur Voraussetzung für einen Bundesschluss und dessen Bestand. Die Proklamation des Gesetzes ist durch eine Redeeinleitung Moses eingeführt. Der Erzähler schildert, dass das gesamte israelische Volk gerufen wird. Nun setzt die wörtliche Rede Moses ein, die das Anrufen des Volkes durch das „Höre, Israel“ stark unterstützt. Dies scheint die ursprüngliche Redeeinleitung des Deuteronomiums gewesen zu sein.42 Der Aufruf an das Volk kann zum einen als rein praktischer Aufruf verstanden werden, der die Aufmerksamkeit des Volkes fordert. Andererseits ist auch das Hören der Gebote und Rechte gemeint, die Mose an diesem Tag übermitteln wird. So wird bereits im ersten Vers eine Verbindung der Gebote mit den weiteren Rechtstexten verknüpft, die erst ab Dtn 12 folgen. Die auditive Sinneswahrnehmung ist ein Schlüsselbegriff in diesem Kapitel, da sie mehrfach wiederholt und theologisch interpretiert wird. Es geht um das Hören - also um das Wahrnehmen von etwas Gesagtem. Zugleich trägt es in Verbindung mit dem Gesetz den Charakter des „Gehorchens“- also das Befolgen des Gesagten. Der Text spielt mit diesen beiden Bedeutungen und setzt sie bewusst ein, um den passiven Charakter des Volkes zu unterstützen, das sich Jahwes Worten fügen muss. Auch das Ohr als Wahmehmungsorgan wird von Mose selbst erwähnt. Es allein ist eigentlicher als Adressat des Kommenden („Höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede [...]“). Dem Volk wird in VI eine Aufgabe übermittelt. Neben dem Hören und dem Gehorchen der Gebote, sollen sie gelernt, befolgt und im Handeln berücksichtigt werden. Diese Klimax verdeutlicht, dass das gebotstreue Handeln die Funktion und das Ziel der Verkündigung des Dekalogs darstellt. Bevor er jedoch befolgt werden kann, muss er dem Volk zunächst zugänglich gemacht, gelehrt und bewahrt werden. Hier zeigt sich schon die besondere Wichtigkeit des Dekalogs für Israel, das aktuell die Gebote empfängt. Das Bewahren und Lehren der Worte verdeutlicht aber auch, dass sie ebenso für die kommenden Generationen bedeutsam sein werden.

Auch der Begriff „heute“ hat eine Signalfunktion. Er nimmt im alttestamentlichen Kontext eine besondere Rolle ein, da er immer dann auftaucht, wenn ein Ereignis Teil der israelischen Geschichte werden soll.43 Der Begriff deutet darauf hin, dass Gott an diesem Tag in die Geschichte eingreifen und das kommende Ereignis prägend sein wird.

Es folgt ein Perspektivwechsel, in dem Mose an die Gebotsübermittlung am Horeb gedenkt.

In V2 verkündet Mose, dass Jahwe einen Bund geschlossen habe. Er verwendet das Personalpronomen „uns“, sodass er sowohl sich selbst als auch das Volk als seine Adressaten einschließt. Jahwe ist es, der den Bund schließt, das Volk wird nun lediglich darüber informiert. Es ist passiv. Eine Reaktion auf diese Worte wird nicht berichtet. Die Bundespartner werden im 3. Vers genauer benannt. Es handelt sich um die aktuelle Generation, die sich allerdings zur Zeit der Rede gar nicht am Horeb befindet. In klarer Abgrenzung wird deutlich, dass es sich um einen neuen Bund handelt und nicht um einen Bund, den Gott bereits mit Menschen („mit unseren Vätern“) geschlossen hat und derjetzt lediglich aktualisiert werden würde. Karin Finsterbusch sieht die Funktion dieser rhetorischen Umgestaltung der Ereignisse im Identifikationspotenzial der Bevölkerung im Exil.44 Sie greift dazu den, von Norbert Lohfink verwendeten Begriff der „rhetorischen Generationenverschmelzung“ auf.45 Hier wird klar, dass es sich bei dieser Moserede auch um eine Stärkung des Gemeinschaftsgedanken handelt.

Am Berg Horeb hat Jahwe „von Angesicht zu Angesicht“ mit dem ganzen Volk geredet, was innerhalb der Bibel einmalig ist. An anderen Stellen wird nur davon berichtet, dass Gott einzelnen Menschen von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Rose verweist darauf, dass dieser Ausdruck aber nicht wörtlich zu nehmen ist, sondern als unmittelbare Kommunikation oder Nähe Gottes gedeutet werden muss.46 Damit wird der Berg zum Ort der Gottesbegegnung und Gottesnähe. Mose wird als Vermittler nicht benötigt, da Jahwe das Volk selbst anspricht. Im zweiten Teil von V4 wird diese unmittelbare Gegenwart Gottes allerdings wieder relativiert. Er spricht durch das Feuer. Dieser Widerspruch ist mit den verschiedenen Redaktionsstufen des Textes zu begründen. Das Element Feuer wurde sicherlich nachträglich eingefügt, da die Autoren eine direkte Begegnung mit Gott für zu gewagt hielten. Sie trauten dem Volk das Verständnis der Gottesworte am Horeb vielleicht nicht zu. Rose knüpft an diesen Gedanken an, indem er nun berechtigterweise erwähnt, dass Mose durch das Feuer nun doch wieder in die Rolle des Vermittlers gedrängt und so eine direkte Kommunikation mit Gott verhindert wird.47 Mose stellt sich sogar mit seinem Körper zwischen Gott und das Volk (V5) und spricht seine Rolle selbst direkt an („um euch des HERRN Wort zu verkündigen“). Es stellt sich nun also die Frage, ob das Volk ohne Vermittler überhaupt in direkten Kontakt mit Jahwe treten kann. Der Text beantwortet diese Frage mit einem klaren „Nein“.

Befand sich das Volk nach V4 in der Moserede auf dem Berg, so wird nun eine Distanz zu dem heiligen Berg deutlich. In V5 heißt es plötzlich nur noch, das Volk fürchte sich vor dem Feuer, weshalb es nicht auf den Berg stieg. Auch hier wird eine spätere Überarbeitung des Textes sichtbar, die die Gegensätze zwischen dem heiligen Gott auf dem Berg und dem profanen Volk deutlich macht. Beide Parteien werden räumlich getrennt. Der Raum spielt hier auch eine symbolische Rolle: Als transzendenter Jahwe ist Gott dem Himmel näher als das unheilige Volk. Mose ist der Vermittler, weshalb er sich metaphorisch zwischen Erde und Himmel und auf Textebene zwischen Volk und Gott hin und her bewegt. V5 knüpft unmittelbar an die Redeeinleitung von Mose aus VI an, weshalb angenommen werden kann, dass diese beiden Elemente ursprünglich zusammengehörten. So sieht es u.a. auch Rose.48

Der nun folgende Dekalog wird zum Inbegriff des Bundes mit Gott und wird mit ihm gleichgesetzt (Dtn 4,13). Er gilt als Urkunde des Bundes49 und scheint einen höheren Stellenwert als die, auf ihn folgenden Gesetze und Regelungen zu haben, da die 10 Gebote von Gott selbst, durch den Vermittler Mose, an das Volk übermittelt wurden. Am Horeb verkündigte Gott seinen Bund mit dem Volk Israel, das dem Bund durch die Verpflichtung zur Einhaltung der Gebote zustimmt. Wiederholt wird das Volk in diesem alttestamentlichen Buch ermahnt diese Gebote zu befolgen.50

In V22 wird an die erste Moserede vom Beginn des Kapitels angeknüpft. Zur Theophanieerscheinung wird im nächsten Vers neben dem Feuer und den Wolken, die an die Exodusereignisse erinnern, auch die Dunkelheit aufgeführt. Das Dunkel verdeutlicht die starke Offenbarung Gottes, doch irritiert sie auch. In der Finsternis kann der Mensch nichts erkennen und gerade in dem Gegensatz zum Licht soll sich ein guter Gott zeigen? Rose interpretiert diese Stelle theologisch als Wesensmerkmal Gottes. Er zeigt sich gerade dort, wo er nicht erkannt werden kann und verhüllt sich.51 Die Dunkelheit erinnert an den Schöpfungsbericht und daran, dass Gott aus der Dunkelheit sprach und etwas neues erschaffen hat. Dies geschieht auch hier. Gott spricht und schließt einen Bund. Damit setzt er das Volk in eine neue Beziehung zu ihm.

Die Sinneswahmehmung mit dem Ohr wird nun wieder aufgegriffen. Gott redet mit einer „großen“ Stimme (V22), was seiner Mächtigkeit und der Offenbarung zusätzlich eine Bedeutung gibt.

Nun erinnert sich Moses daran, dass Gott die Gebote auf zwei steinerne Tafeln schrieb, um sie Mose danach zu übergeben. Durch den aktiven Schreibakt Gottes wird den Tafeln und somit auch dem Gesetz eine große Autorität und Verbindlichkeit zugesprochen. Das Tafelmotiv und die Offenbarung in Zusammenhang mit dem Element Feuer werden später in die Sinaigeschichte übernommen, stammten aber, so Otto, ursprünglich aus deuteronomistischem Kontext.52

Dtn 6ff. leitet zu den weiteren Gesetzen und Regeln über, die Mose nun in einer zweiten Rede offenlegt, erinnert aber zuvor noch an die Sünde des Volkes (Dtn 9f.). Erneut wird die Sinaiperikope mit dem deuteronomistischen Text verknüpft. Hier wird der Bundesbruch einfach an den Horeb verlegt. Die Sünde, die den Bund zerstört, wurde wohl in der Sinaiperikope zum ersten Mal erwähnt und ist anschließend auch in das Deuteronomium übernommen worden.53

Im Deuteronomium sind nur einzelne, konzentrierte und theologisch interpretierte Elemente des Bundesbruchs wiedergegeben. Auch ist nicht von einem Bruch, sondern von „großer Sünde“ die Rede. Mit dem Bruch der Beziehung zwischen Jahwe und seinem Volk in Dtn 9f. werden auch die Tafeln des Bundes zerstört, die anschließend erneuert werden müssen. Doch Gott verzichtet diesmal darauf die Tafeln selbst zu beschreiben. Statt dessen überträgt er nun Mose, der in seiner Rolle als Vermittler auch das ganze Volk und dessen Sünde repräsentiert, diese Aufgabe. Mit den neuen Tafeln kann ein neuer Bundesschluss erfolgen. Die Verheißungen sind trotz des Bundesbruchs nicht aufgehoben.

Die Gesetze in Dtn 12-26 verstehen sich als Worte des Bundes, obwohl das Wort berit hier nicht erwähnt wird und entfalten die Gebote genauer. Während der Dekalog eine allumfassende Gültigkeit besitzt und auch im Exil befolgt werden muss, gelten die Gesetze für das Leben im verheißenen Land. Sie wurden jedoch nicht konsequent befolgt, weshalb Konrad Schmid lediglich von einem „utopischen Entwurf‘spricht.54 Es sind die Worte, die allein Mose offenbart wurden und die er nun an das Volk übermittelt, bevor es das verheißene Land erreicht. Als Vertragspartner nimmt sich Gott dem Volk Israel an und beschützt es. Er bindet sich an Israel. Dafür muss das Volk Gottes Willen erfüllen, die Gebote und Gesetze befolgen und sich ebenfalls an Jahwe als Gott binden. Dies wird vor allem in dem ausführlichen Fremdgötter- und Bilderverbot deutlich.

Seinen Sitz im Leben hat der Text nach der Kultzentralisation, die Opferungen nur noch im Jerusalemer Tempel erlaubte. Vielen Gemeinden wurde damit ihr Heiligtum und Ort der Anbetung genommen. Der Text regelt nun den Kult und die Verehrung Jahwes. Neben kultischen Bestimmungen sind auch Sanktionen für Fehlverhalten aufgeführt. Dieser Textabschnitt ist aber aufgrund einer anderen Intention nicht mehr mit dem Vertragsursprung vergleichbar. Während die assyrischen Verträge der Macht des Königs und Stabilität des Reiches dienten, so eröffnen die Gebote als Dtn 12-26 eine neue Beziehung zu Jahwe, der sich um das Wohl der menschlichen Vertragspartner sorgt.55

[...]


1 Vgl. Rendtorff (1995) S.168f.

2 Vgl. u.a Rendtorff (1995) S.168f.

3 Vgl. u.a. ebd.

4 Kutsch (1973) S.174-206.

5 Ebd. S.203ff.

6 Rüterswörden (2006).

7 Vgl. Zenger (1993) S.14 verweist auf Westermann: Theologie dies Alten Testaments in Grundzügen.

8 Kutsch (1973) S.205.

9 McCarthy (1966) S.20.

10 Zenger (1993) S.25.

11 Vgl. McCarthy (1966) S.18.

12 Vgl. u.a. Rüterswörden (2006).

13 Vgl. McCarthy (1966) S.28.

14 Vgl. Zenger (1993) S.23.

15 Vgl. Rüterswörden (2006).

16 Vgl. Zenger (1993) S.24.

17 McCarthy (1966) S.19.

18 Ebd. S.29.

19 Vgl. Zenger (1993) S.34f.

20 Vgl. McCarthy (1966) S.19ff.

21 Ebd. S.20.

22 Vgl. Zenger (1993) S. 20.

23 Vgl. Kutsch (1973) S. 66-92.

24 Vgl. Rüterswörden (2006).

25 Vgl. Rüterswörden (2006).

26 Vgl. Finsterbusch (2012) S.18f.

27 Vgl. Oeming (2007) S.152f.

28 Vgl. Albertz (1992)1 S.357.

29 McCarthy (1966) S.81.

30 Vgl. Oeming (2007) S.159.

31 Vgl. ebd. S.159.

32 Vgl. Albertz (1992)2S.509.

33 McCarthy (1966) S.30.

34 Vgl. Albertz (1992)1 S.334.

35 Vgl. ebd.S.311f.

36 Vgl. Rose (1994) S.422.

37 Vgl. Albertz (1992)1 S.334.

38 Vgl. Rose (1994) S.422f.

39 Vgl. ebd. S.422.

40 Zum Dekalogsvergleich siehe u.a. Otto: Deuteronomium (2012)2

41 Vgl. Schmid (2008) S.138.

42 Vgl. ebd. S.137.

43 Vgl. Rose (1994) S.366.

44 Vgl. Finsterbusch (2012) S.74.

45 Vgl. ebd. verweist auf Lohfink, Norbert: Die Väter Israels im Deuteronomium.

46 Vgl. Rose (1994) S.419f.

47 Vgl. ebd. S.421.

48 Vgl. ebd.

49 Vgl. Braulik (2007) S.28.

50 Vgl. u.a. Dtn 4, Dtn 9.

51 Vgl. Rose (1994) S.436.

52 Vgl. Otto (2012)2S.754.

53 Vgl. Dohmen (2004) S.301f.

54 Schmid (2008) S.138.

55 Vgl. Zenger (1993) S.37.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten

Details

Titel
Bundesvorstellungen im Alten Testament
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
2,0
Jahr
2015
Seiten
53
Katalognummer
V1033178
ISBN (eBook)
9783346441706
ISBN (Buch)
9783346441713
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese, altes Testament, Bibelwissenschaften, Bund, AT, Analyse
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Bundesvorstellungen im Alten Testament, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1033178

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Titel: Bundesvorstellungen im Alten Testament



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