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Alkoholprävention am Arbeitsplatz

Titel: Alkoholprävention am Arbeitsplatz

Hausarbeit , 2020 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Oliver Strobel (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, einen Einblick in die Epidemiologie von Alkoholkonsum zu geben und den Arbeitsplatz als geeignetes Setting zur Primärprävention von riskantem Alkoholkonsum vorzustellen. Anschließend werden die Grundlagen betrieblicher Suchtprävention dargestellt und versucht, anhand einer europaweiten Handlungsempfehlung sich der Implementierung von betrieblichen Präventionsstrategien in Bezug auf Alkohol zu nähern. Hierdurch soll die Frage beantwortet werden, wie Prävention von riskantem Alkohol im Setting Arbeitsplatz unter Beachtung von Qualitätskriterien stattfinden kann.

Deutschland stand weltweit auf Platz 7 und europaweit auf Platz 5 in Bezug auf den höchsten Pro-Kopf-Alkoholholkonsum unter Erwachsenen im Jahr 2018. So tranken Deutsche 2018 im Schnitt 12,9 Liter puren Alkohol. Weltweit liegt der durchschnittliche Konsum bei 6,2 Litern pro Person (WHO, 2020). Dies macht deutlich, dass Deutschland ein Hochkonsumland darstellt und es notwendig ist, Maßnahmen zu ergreifen, die einen moderaten Alkoholkonsum begünstigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Epidemiologie und Einordnung von Alkoholkonsum

3. Folgen von riskantem Alkoholkonsum

3.1 Gesundheitliche Folgen

3.2 Gesellschaftliche Folgen

3.3 Betriebliche Folgen

4. Arbeitsplatz als Setting zur Suchtprävention

5. Grundlagen der betrieblichen Suchtprävention

6. Implementierung von Alkoholprävention am Arbeitsplatz nach EWA

6.1 Vorstellung EWA

6.2 Entwicklung von Problembewusstsein

6.3 Beurteilung und Verbesserung / Einführung betrieblicher Präventionsstrategien

6.4 Schulungen zum Kompetenzerwerb

6.5 Kurzinterventionen und Beratung

6.6 Umfassendes Gesamtkonzept

7. Einschätzung der Qualität der Handlungsempfehlung der EWA

8. Diskussion

9. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die epidemiologischen Hintergründe des Alkoholkonsums in Deutschland und analysiert den Arbeitsplatz als zentrales Setting für primärpräventive Maßnahmen, wobei das Projekt "European Workplace and Alcohol" (EWA) als Referenzmodell für betriebliche Präventionsstrategien dient.

  • Epidemiologie und Einordnung von Alkoholkonsum
  • Folgen von riskantem Alkoholkonsum auf verschiedenen Ebenen
  • Der Arbeitsplatz als Setting zur Suchtprävention
  • Analyse und Qualitätseinschätzung des EWA-Projekts
  • Gestaltungsmöglichkeiten betrieblicher Gesundheitsprävention

Auszug aus dem Buch

3.3 Betriebliche Folgen

1975 wurden im Zuge einer Studie des Stanford Research Instituts Daten in 20 Firmen der USA erhoben, die die betrieblichen Folgen problematischen Trinkens aufzeigen sollten (DHS, 2019.). Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen haben die Ergebnisse hieraus auch nach rund 45 Jahren noch nicht an Aktualität verloren und werden laufend durch Praktiker und Experten bestätigt. Die Studie kam zu folgenden Ergebnissen:

• Problematisch Konsumierende fehlen 16 Mal häufiger am Arbeitsplatz

• Problematisch Konsumierende erleiden 3,5 Mal häufiger Arbeitsunfälle

• Problematisch Konsumierende sind 3 Mal häufiger arbeitsunfähig gemeldet

• Bei problematisch Konsumierenden tritt eine Reduktion der Arbeitsleistung bei Präsentismus um bis zu 25 % auf

Dies zeigt, dass riskanter Alkoholkonsum weitreichende Folgen auf z. B. die Produktivität im Betrieb haben kann. Diese Punkte könnten aber auch als Anreiz für Betriebe dienen, um ein Präventionsprogramm im Setting Arbeitsplatz zu implementieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des hohen Alkoholkonsums in Deutschland ein und definiert den Arbeitsplatz als präventives Setting.

2. Epidemiologie und Einordnung von Alkoholkonsum: Das Kapitel betrachtet die soziokulturelle Akzeptanz von Alkohol und definiert die verschiedenen Schweregrade von problematischem Konsum.

3. Folgen von riskantem Alkoholkonsum: Hier werden die negativen Auswirkungen des Konsums auf die Gesundheit, die Gesellschaft und insbesondere die Betriebsabläufe dargestellt.

4. Arbeitsplatz als Setting zur Suchtprävention: Der Abschnitt begründet, warum der Arbeitsplatz ein ideales Umfeld für gesundheitsfördernde Maßnahmen bietet.

5. Grundlagen der betrieblichen Suchtprävention: Es wird dargelegt, dass betriebliche Suchtprävention ganzheitlich durch eine Kombination aus verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen erfolgen muss.

6. Implementierung von Alkoholprävention am Arbeitsplatz nach EWA: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Bausteine des EWA-Projekts zur Einführung betrieblicher Präventionsmaßnahmen.

7. Einschätzung der Qualität der Handlungsempfehlung der EWA: Eine kritische Prüfung der EWA-Empfehlungen anhand etablierter Good-Practice-Kriterien der Gesundheitsförderung.

8. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und formuliert Empfehlungen für eine operationalisierte betriebliche Suchtprävention.

9. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Alkoholprävention, Arbeitsplatz, Suchtprävention, EWA, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, riskanter Alkoholkonsum, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Betriebliche Suchtprävention, Arbeitsschutz, Präsentismus, Qualitätssicherung, Arbeitsumfeld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und Umsetzung von Alkoholprävention im Setting Arbeitsplatz, um gesundheitsschädlichem Alkoholkonsum entgegenzuwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernpunkten gehören die Epidemiologie des Alkoholkonsums, dessen Folgen in der Arbeitswelt sowie die Analyse des EWA-Projekts zur betrieblichen Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie betriebliche Suchtprävention unter Beachtung von Qualitätskriterien effektiv implementiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie die Prüfung der EWA-Handlungsempfehlungen anhand der "Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Problembeschreibung, eine Darstellung des EWA-Modells und eine kritische Qualitätsbewertung dieses Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Alkoholprävention, Arbeitsplatz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Suchtprävention und Qualitätssicherung.

Welche Bedeutung haben die "Betrieblichen Folgen" laut Stanford-Studie?

Die Studie verdeutlicht, dass Alkoholkonsum zu signifikant höheren Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfällen und einer verminderten Arbeitsleistung (Präsentismus) führt.

Warum ist das Projekt "EWA" für die Praxis relevant?

EWA bietet einen strukturierten Rahmen für die Einführung von Alkoholprävention in Unternehmen, auch wenn die praktische Umsetzung stark von der Kompetenz der Verantwortlichen vor Ort abhängt.

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Details

Titel
Alkoholprävention am Arbeitsplatz
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Oliver Strobel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V1035783
ISBN (eBook)
9783346443212
ISBN (Buch)
9783346443229
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alkoholprävention arbeitsplatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Strobel (Autor:in), 2020, Alkoholprävention am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035783
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Leseprobe aus  25  Seiten
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