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Das deutsche Bildungssystem. Eine kritische Betrachtung

Titre: Das deutsche Bildungssystem. Eine kritische Betrachtung

Dossier / Travail , 2020 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Rabea Hotaki (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Problematiken und Nachteile des Bildungssystems in Deutschland darzustellen und aufzuzeigen, was sie für Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen haben. Des Weiteren soll dargelegt werden, welche Möglichkeiten es gibt, das Bildungssystem zu verbessern.

Zunächst einmal wird die Grundstruktur des Bildungssystems erklärt, um zu zeigen, welche Bildungsinstitution und -möglichkeiten es gibt. Daraufhin wird die damit verbundene Durchlässigkeit des Bildungssystems erklärt und es wird dargelegt, in welcher Form sich diese Durchlässigkeit zeigt.

Im dritten Kapitel wird auf den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg eingegangen, da dieser Aspekt in Deutschland sehr diskutiert wird und umstritten ist. Des Weiteren werden möglichen Ursachen, die verantwortlich sind für die schichttypischen Bildungsungleichheiten in Deutschland, genannt.

Den Hauptkern dieser Hausarbeit bildet das vierte Kapitel, in dem die Kritik an unserem Schulsystem behandelt wird. Leitend hierfür als Literatur ist das Buch ,,Schafft die Schule ab‘‘, das von Oliver Hauschke geschrieben wurde. Er selbst ist Schulleiter und unterrichtet schon seit vielen Jahren, und obwohl er eigentlich ein Teil des Bildungssystems in Deutschland ist, übt er radikale Kritik an unserem Bildungssystem aus. Deshalb ist sein Buch so interessant für diese Hausarbeit und bildet die Grundlage. Außerdem entwirft Hauschke ein völlig neues Konzept von Schule, auf das im fünften Kapitel dieser Hausarbeit eingegangen wird. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das einen abschließenden Ausblick geben soll.

Gute Bildung für jeden, Chancengerechtigkeit und individuelle Förderung - dies sind Beispiele für Dinge, die uns vom Bildungssystem in Deutschland versprochen werden. Doch wie sieht es in Wahrheit aus? Hat jeder Schüler und jede Schülerin in Deutschland wirklich dieselben Chancen auf Bildungserfolg? Werden die Schwachen alle gleich genug gefördert? Und wie geht es den Schülerinnen und Schülern in Deutschlands Schulsystem? Wieso lernen sie nichts, was sie später im Leben wirklich brauchen? Und was macht der ständig herrschende Druck und der Beurteilungswahn mit Kindern und Jugendlichen? Auf all diese Fragen werde ich in dieser Hausarbeit eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das deutsche Bildungssystem

2.1 Die Struktur des Bildungssystems

2.2 Die Durchlässigkeit des Bildungssystems

3. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg

3.1 Die Ursachen der schichttypischen Bildungsungleichheiten

4. Kritik am deutschen Schulsystem

5. Ein neues Konzept von Schule

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich kritisch mit dem deutschen Bildungssystem auseinander. Ziel ist es, strukturelle Problematiken und Nachteile des Systems aufzuzeigen, deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche zu analysieren sowie Ansätze zur Verbesserung zu diskutieren, wobei insbesondere die radikale Kritik und der Reformvorschlag von Oliver Hauschke als Grundlage dienen.

  • Struktureller Aufbau und Durchlässigkeit des deutschen Bildungswesens
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf den individuellen Bildungserfolg
  • Kritische Analyse von Selektionsmechanismen und schichttypischen Bildungsungleichheiten
  • Bewertung der herrschenden Fehlerkultur und des Notensystems
  • Visionen für eine kindgerechte und zukunftsorientierte Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

4. Kritik am deutschen Schulsystem

Die Schule tut letztendlich nichts anderes als die PISA-Studie, denn auch sie vergleicht. Die sich unterschiedlich entwickelnden Schüler/innen müssen zu bestimmten Zeitpunkten bestimmte Maßstäbe erfüllt haben, da sie sonst versagen. Diese Vergleiche dienen nur dem Zweck der Kategorisierung und Bewertung und sind kontraproduktiv, da der Vergleich mit anderen Mitschülern dazu führt, dass die Erwartungen an die eigenen Fähigkeiten gesenkt werden. „Zeit ist der Haupttaktgeber“, da das Einhalten des Lehrplans zentral ist. Klausuren und Arbeiten dienen als Prüfstand, um zu sehen, ob die Zielvorgaben erfüllt worden sind oder nicht. Dieser Zeitdruck ist ein großer Nachteil, insbesondere für Schüler, die nicht mitkommen und zudem kaum individuell gefördert werden.

Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll die Lehrpläne eigentlich gestaltet sind. Man kann behaupten, dass ein Großteil des vermittelnden Wissens unbedeutend ist und viele Inhalte kaum brauchbar sind für das weitere Leben nach der Schule. Die Verhaftung auf einen veralteten Themenkanon bringt Schüler/innen nicht weiter, denn es wäre im Interesse der Schüler/innen, wenn diese nach eigenen Interessen entscheiden könnten, mit welchen Themen und Schwerpunkten sie sich verstärkt beschäftigen möchten. Demnach sollte mit den Lerninhalten wesentlich flexibler und offener umgegangen werden. Doch es dient eben der Vergleichbarkeit, wenn alle Schüler/innen denselben Stoff erarbeiten und zur Überprüfung wiedergeben müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik mangelnder Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Grundlage dar.

2. Das deutsche Bildungssystem: Dieses Kapitel erläutert die Grundstruktur des Bildungswesens sowie die funktionale Bedeutung der Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Bildungswegen.

3. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg: Hier wird die starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft analysiert und die meritokratische Illusion hinterfragt.

3.1 Die Ursachen der schichttypischen Bildungsungleichheiten: Dieses Unterkapitel beleuchtet die komplexen Ursachen wie ungleiche Lernmilieus und institutionelle Filtermechanismen, die Bildungsungleichheit verstärken.

4. Kritik am deutschen Schulsystem: Das Kapitel bietet eine tiefgehende Kritik an der Fixierung auf Noten, Zeitdruck, veralteten Lehrplänen und einer fehlgeleiteten Fehlerkultur.

5. Ein neues Konzept von Schule: Basierend auf der Kritik wird ein radikaler Reformansatz präsentiert, der Schule kindgerechter gestalten und den Fokus auf individuelle Entwicklung statt auf Kategorisierung legen soll.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont die Notwendigkeit von Reformen, um die gesellschaftliche Spaltung im Bildungswesen zu verringern.

Schlüsselwörter

Bildungssystem, Chancengerechtigkeit, Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, PISA-Studie, Schulentwicklung, Notensystem, Meritokratie, Lehrplan, Bildungserfolg, Schulform, Selektion, Förderung, Schulkultur, Transformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Betrachtung des deutschen Bildungssystems, wobei der Fokus auf den strukturellen Defiziten und der Benachteiligung bestimmter Schülergruppen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Struktur des Schulsystems, dem Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg sowie einer grundlegenden Kritik an aktuellen schulischen Bewertungsmethoden.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die Nachteile des bestehenden Systems aufzuzeigen und Ansätze für ein kindgerechteres, zukunftsorientiertes Schulkonzept vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, wobei das Werk „Schafft die Schule ab“ von Oliver Hauschke als leitende Grundlage dient.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Bildungssystems, eine Analyse des Zusammenhangs zwischen Herkunft und Erfolg sowie eine kritische Auseinandersetzung mit institutionellen Barrieren, Lehrplänen und dem Notensystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bildungsungleichheit, soziale Herkunft, Chancengerechtigkeit, Reformbedarf und die Kritik an der meritokratischen Illusion.

Was kritisiert die Arbeit spezifisch am Notensystem?

Das Notensystem wird als demotivierend beschrieben, da es eher der Kategorisierung dient und keinen Raum für individuelles Fehlerlernen lässt, während der ständige Prüfungsdruck die Freude am Lernen hemmt.

Wie unterscheidet sich das vorgeschlagene Konzept von Schule von der aktuellen Form?

Das neue Konzept plädiert für einen Wegfall von Jahrgangsklassen und starrer Notengebung, stattdessen soll der Fokus auf individuellen Interessen, projektbasiertem Lernen und einer einladenderen Schularchitektur liegen.

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Résumé des informations

Titre
Das deutsche Bildungssystem. Eine kritische Betrachtung
Université
University of Cologne
Note
2,0
Auteur
Rabea Hotaki (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
17
N° de catalogue
V1036748
ISBN (ebook)
9783346448002
ISBN (Livre)
9783346448019
Langue
allemand
mots-clé
bildungssystem eine betrachtung
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Citation du texte
Rabea Hotaki (Auteur), 2020, Das deutsche Bildungssystem. Eine kritische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1036748
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Extrait de  17  pages
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