Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Resilienz zur Überwindung von Burnout. Eine empirische Untersuchung

Titel: Resilienz zur Überwindung von Burnout. Eine empirische Untersuchung

Masterarbeit , 2021 , 131 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lisa-Maria Schmuttermeier (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit hat die Sicht der von Burnout-Betroffenen anhand qualitativer Interviews betrachtet und die externen Faktoren der Resilienz, welche zur Überwindung von Burnout beitragen, untersucht. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse wurden die Ergebnisse ausgewertet und interpretiert, um schlussendlich die neuen Erkenntnisse mit denen des theoretischen Teils der Arbeit zu vergleichen und zu verknüpfen.

Die zentralen Ergebnisse der Arbeit lassen sich in insgesamt neun Kategorien einordnen. Es wurden folgende externe Faktoren aufgedeckt, die bei der Überwindung des Burnouts der Betroffenen eine Rolle gespielt haben: gesellschaftliche Faktoren, kulturelle Faktoren, soziale und familiale Faktoren, arbeitsbezogene Faktoren, ärztliche Interventionen, Aktivitäten und Hobbys, weitere externe Faktoren sowie Maßnahmen der Resilienzförderung.

Burnout ist ein in der sich konstant ändernden Umwelt mit steigenden Anforderungen an das Individuum immer präsenter werdendes Phänomen. In diesem Zusammenhang wird auch Resilienz sowohl auf individueller als auch auf Organisationsebene besonders relevant, da dies eine mittlerweile unabdingbare Eigenschaft ist, um unternehmerisch erfolgreich zu sein. Das Thema Resilienz zur Prävention von Burnout wurde in der Wissenschaft bereits zahlreich aufgegriffen, jedoch ergab sich eine Forschungslücke in Bezug auf Resilienz als Möglichkeit zur Überwindung eines Burnouts einerseits, und andererseits wurde die Sicht der Betroffenen bisher noch nicht untersucht. Durch diese neue Perspektive sollen neue Erkenntnisse für die Wissenschaft eingeholt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Forschungsfeld und Forschungslücke

1.2 Problemstellung und Relevanz des Themas

1.3 Ziel der Untersuchung und Forschungsfrage

1.4 Gang der Argumentation

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand

2.1 Burnout

2.1.1 Ursachen von Burnout

2.1.2 Verbreitung von Burnout

2.1.3 Phasen des Burnouts und Symptomatik

2.1.4 Interventionsmöglichkeiten bei Burnout

2.2 Resilienz

2.2.1 Abgrenzung der individuellen Resilienz

2.2.2 Definition und Abgrenzung von Resilienz-, Schutz- und Risikofaktoren

2.2.3 Probleme in der Resilienz- und Schutzfaktorenforschung

2.2.4 Externe Resilienzfaktoren

2.2.5 Resilienz als Prävention von Burnout

2.3 Resilienzförderung

2.3.1 Zielgruppen der Resilienzförderung

2.3.2 Ziele der Resilienzförderung

2.3.3 Ebenen der Resilienzförderung

2.3.4 Strategien und Modelle der Resilienzförderung

2.3.5 Gemeinsamkeiten bei Interventionen und Strategien der Burnout Prävention und der Resilienzförderung

3 Empirischer Teil

3.1 Methodik

3.2 Erhebungsinstrument

3.3 Sampling

3.4 Auswertungszugang und Kategoriensystem

3.5 Qualitative Gütekriterien

4 Ergebnisse

4.1 Erste Vorgehensweise gegen Burnout

4.2 Gesellschaftliche Faktoren

4.2.1 Schützende Gesetze

4.2.2 Akzeptanz in der Gesellschaft

4.2.3 Private Angebote

4.2.4 Angebote des Staates

4.3 Kulturelle Faktoren

4.4 Soziale und familiale Faktoren

4.5 Arbeitsbezogene Faktoren

4.5.1 Allgemeine arbeitsbezogene Faktoren

4.5.2 Innere arbeitsbezogene Faktoren

4.5.3 Mikrosoziale arbeitsbezogene Faktoren

4.6 Ärztliche Interventionen

4.7 Aktivitäten und Hobbys

4.8 Weitere externe Faktoren

4.9 Innere Faktoren

4.10 Blockierende Faktoren

4.10.1 Blockierende gesellschaftliche Faktoren

4.10.2 Blockierende kulturelle Faktoren

4.10.3 Blockierende soziale und familiale Faktoren

4.10.4 Blockierende arbeitsbezogene Faktoren

4.10.5 Blockierende Faktoren in der Ausbildung/Studium/Schule

4.10.6 Ärztliche Interventionen als blockierender Faktor

4.10.7 Blockierende innere Faktoren

4.11 Resilienz

4.11.1 Verständnis von Resilienz

4.11.2 Ausprägungen von Resilienz im Alltag

4.11.3 Einfluss von Resilienz auf die Überwindung des Burnouts

4.12 Maßnahmen der Resilienzförderung

4.12.1 Art und Ausgestaltung der Maßnahmen zur Resilienzförderung

4.12.2 Blockierende Maßnahmen der Resilienzförderung

4.13 Präventionsmaßnahmen gegen Burnout

4.13.1 Auf sich selbst gerichtete präventive Maßnahmen gegen Burnout

4.13.2 Aktivitäten als präventive Maßnahmen gegen Burnout

4.13.3 Soziales Umfeld als Prävention gegen Burnout

4.14 Andauernde Schwierigkeiten und Symptome des Burnouts

4.15 Wünsche in Bezug auf Burnout und Resilienz für die Zukunft

5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse

6 Conclusio

6.1 Zusammenfassung

6.2 Limitationen

6.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit zielt darauf ab, die Rolle externer Resilienzfaktoren bei der Überwindung eines Burnouts aus der Sicht betroffener Personen zu beleuchten und bisherige Forschungslücken in diesem Bereich zu schließen. Mittels qualitativer Interviews wird untersucht, wie soziale, arbeitsbezogene und gesellschaftliche Rahmenbedingungen den individuellen Heilungsprozess beeinflussen können.

  • Erforschung von externen Resilienzfaktoren aus der Perspektive von Burnout-Betroffenen
  • Analyse des Einflusses von sozialem Umfeld, Unternehmenskultur und staatlichen Angeboten auf die Burnout-Überwindung
  • Identifikation von förderlichen sowie blockierenden Faktoren im Genesungsprozess
  • Ableitung praktischer Implikationen für die betriebliche Gesundheitsförderung und Personalplanung

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Phasen des Burnouts und Symptomatik

Fengler (2002, 91) identifiziert insgesamt acht Etappen bei der Entwicklung von Burnout. Diese Etappen beziehen sich auf das Burnout bei helfenden Berufen, können jedoch auch auf andere Berufsgruppen umgelegt werden. Diese Etappen sind folgende:

1. Idealismus, Begeisterung und Engagement in der Arbeit

2. zunehmende Überforderung und nicht mehr Nachkommen der an sich selbst gestellten Leistungsanforderungen

3. verringerte Freundlichkeit gegenüber den KlientInnen und erhöhte Anstrengung

4. Entstehung von Schuldgefühlen aufgrund der hohen Anforderung an sich selbst

5. krampfhaftes Versuchen, den eigenen Leistungsanforderungen wieder nachzukommen

6. Erfolglosigkeit von Punkt 5

7. Wahrnehmen der eigenen Hilflosigkeit und Entstehen von Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und eventuell Apathie

8. schlussendlich Burnout mit Symptomen wie z. B. der Beschuldigung von sich selbst, Flucht, psychosomatischen Reaktionen, Selbstzerstörungsgedanken, chronische Erschöpfung, etc.

(Fengler 2002, 91)

Prieß (2015, 22ff.) spricht hingegen nur von vier Phasen, wenn es um die Beschreibung der Burnout-Erkrankung geht: Die Alarmphase, die Widerstandsphase, die Erschöpfungsphase und der Rückzug.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Burnout-Phänomens ein und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der Resilienz zur Überwindung von Burnout aus der Sicht Betroffener.

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe wie Burnout, Resilienz und externe Resilienzfaktoren definiert sowie der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand dazu zusammengefasst.

3 Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Methodik der leitfadengestützten Experteninterviews und den Prozess der Datenauswertung mittels Inhaltsanalyse.

4 Ergebnisse: Die zentralen Ergebnisse der qualitativen Analyse werden hier in neun Kategorien gegliedert dargestellt, wobei die Erfahrungen der Befragten detailliert reflektiert werden.

5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse: Die empirischen Ergebnisse werden den Erkenntnissen aus der Theorie gegenübergestellt, interpretiert und in Bezug auf die Forschungsfrage diskutiert.

6 Conclusio: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Limitationen des Forschungsdesigns und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Burnout, Resilienz, Resilienzfaktoren, Schutzfaktoren, externe Resilienzfaktoren, qualitative Forschung, Burnout-Überwindung, Stressbewältigung, Arbeitsumfeld, psychische Gesundheit, individuelle Resilienz, Prävention, Gesundheitsförderung, Soziales Umfeld, Arbeitsbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom und der Rolle von Resilienz, um dieses zu überwinden. Der Fokus liegt dabei besonders auf der bisher wenig untersuchten Sichtweise der Betroffenen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die zentralen Themenfelder sind die Ursachen von Burnout, die Definition und Förderung von Resilienz, sowie die Identifikation externer Faktoren, die zur Überwindung eines Burnouts beitragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Rolle externer Resilienzfaktoren bei der Heilung von Burnout zu gewinnen und wissenschaftliche Hypothesen für die Erwachsenenbildung zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitatives Forschungsdesign verfolgt, das teilstrukturierte leitfadengestützte Experteninterviews mit neun Betroffenen nutzt und diese mittels qualitativer Inhaltsanalyse auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der empirische Teil inklusive Datenerhebung und das Kategoriensystem sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Burnout, Resilienz, Schutzfaktoren, externe Resilienzfaktoren, psychische Gesundheit und Arbeitsumfeld.

Welche Rolle spielen externe Faktoren bei der Burnout-Überwindung laut den Befragten?

Externe Faktoren, wie ein unterstützendes soziales Umfeld, familiäre Unternehmenskulturen und staatliche Angebote, haben laut den Befragten einen maßgeblichen, positiven Einfluss auf den Genesungsprozess.

Gibt es auch blockierende Faktoren, die im Dokument identifiziert werden?

Ja, die Arbeit identifiziert spezifische blockierende Faktoren, wie ein fehlendes Verständnis des Arbeitgebers, gesellschaftliche Tabuisierung des Burnout-Themas oder unzureichende staatliche Unterstützung.

Ende der Leseprobe aus 131 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resilienz zur Überwindung von Burnout. Eine empirische Untersuchung
Hochschule
Fachhochschule Wiener Neustadt
Note
1,0
Autor
Lisa-Maria Schmuttermeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
131
Katalognummer
V1036781
ISBN (eBook)
9783346423207
ISBN (Buch)
9783346423214
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienzfaktoren externe Resilienzfaktoren Burnout Überwindung von Burnout Resilienz Resilienzförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa-Maria Schmuttermeier (Autor:in), 2021, Resilienz zur Überwindung von Burnout. Eine empirische Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1036781
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  131  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum