In dieser Einsendeaufgabe wird ein Kursprogramm für eine Wirbelsäulengymnastik entworfen. Davor werden interne und externe Faktoren eines Kursprogrammes vorgestellt.
Bei der Übung Kniebeuge wird im hüftbreiten Stand mit leicht gebeugten Knien und aufrechtem geraden Rücken begonnen. Knie und Hüfte beugen sich gleichzeitig, das Gesäß wird nach hinten geschoben. Ähnlich wie beim Sitzen auf einem Stuhl sollten die Knie bis maximal 80 Grad gebeugt werden. Durch Strecken der Knie und Hüfte richtet man sich langsam in die Ausgangsposition auf. Bei einem Belastungsgefüge von 2 x 16 Wiederholungen handelt es sich um eine Form der Kraftausdauer.
Inhaltsverzeichnis
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH
1.1 Kraft
1.1.1 Kraftübungen:
1.2 Ausdauer
1.3 Beweglichkeit
1.4 Koordination
1.4.1 Koordinationsübungen:
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
2.1 Rahmenbedingungen:
2.2 Zielgruppe:
2.3 Zielsetzung:
3 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
3.1 Zielgruppe
3.2 Material
3.3 Stundenplanung
3.4 Begründung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung motorischer Fähigkeiten im Fitness-Kursbereich und der praktischen Anwendung durch die Erstellung eines exemplarischen Kursplans für Wirbelsäulengymnastik. Das Ziel besteht darin, Grundlagen für ein effektives, gesundheitsorientiertes Gruppentraining zu vermitteln und die methodischen Schritte von der Rahmenbedingung bis zur detaillierten Übungsbegründung aufzuzeigen.
- Analyse der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination).
- Darstellung externer Einflussfaktoren auf die Planung von Kurseinheiten.
- Konzeption eines spezifischen Kursplans für die Zielgruppe 60+.
- Methodische Begründung der Übungsauswahl und -reihenfolge für das Wirbelsäulentraining.
Auszug aus dem Buch
1.1 Kraft
Kraft bei sportlichen Leistungen wird definiert als „die Fähigkeit des Nerv- Muskel- Sys tems Widerstände zu überwinden (konzentrische Arbeit), ihnen entgegenzuwirken (ex zentrische Arbeit), sie zu halten (statische Arbeit)“ (Bergmann, 2018).
Zudem wird Kraft in unterschiedliche Erscheinungsformen unterteilt, wie Kraftausdauer, welche kurz als Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Kraftleistungen beschrieben wird. Maximalkraft beschreibt die größtmögliche Kraft. Reaktivkraft ist die „Muskelkraft, die innerhalb eines Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus einen erhöhten Kraftstoß generiert“.
Schnellkraft ist die „Fähigkeit in maximal kurzer Zeit einen größtmöglichen Kraftimpuls gegen einen Widerstand aufzubringen“ und Absolutkraft entspricht dem Maximum an neuromuskulärer Kraft, die der Mensch gegen einen Widerstand ausüben kann“ (Berg mann, 2018).
Zusammenfassung der Kapitel
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH: Dieses Kapitel definiert grundlegende sportmotorische Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination und erläutert deren Bedeutung für den Kursbereich anhand von Übungsbeispielen.
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, wie Raumgröße und Ausstattung, sowie die Bedeutung der Zielgruppenanalyse und Zielsetzung für den Erfolg eines Kursangebots behandelt.
3 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: In diesem Kapitel wird ein konkreter Kursplan für die Zielgruppe 60+ entwickelt, der von der Auswahl der Materialien bis zur detaillierten Tabellenplanung der einzelnen Phasen reicht.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Fitnesstraining, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Wirbelsäulengymnastik, Zielgruppe 60+, Kursplanung, Rumpfstabilisierung, Trainingslehre, Körperbewusstsein, Prävention, Gesundheitsmanagement, Dehnübungen, Belastungsgefüge.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung von Fitness-Kursen, wobei der Fokus auf der theoretischen Fundierung der motorischen Fähigkeiten und der praktischen Erstellung eines Wirbelsäulengymnastik-Programms liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der motorischen Grundlagenforschung, den organisatorischen Aspekten der Kursplanung und der methodischen Strukturierung einer spezifischen Trainingseinheit für ältere Teilnehmer.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die fundierte Erstellung eines Kursplans für Wirbelsäulengymnastik, der sowohl sportwissenschaftliche Prinzipien als auch die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive und strukturierte methodische Planung angewandt, die auf gängigen sportwissenschaftlichen Definitionen und Trainingslehre-Modellen (z.B. nach Eifler und Bergmann) basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Fähigkeiten, die externe Planung (Rahmenbedingungen) und die detaillierte Ausarbeitung einer Wirbelsäulen-Kurseinheit (Warm-up, Hauptteil, Cool-down).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Gruppentraining, Wirbelsäulengymnastik, Trainingslehre, Kraftausdauer und Zielgruppenorientierung.
Warum wurde für die Wirbelsäulengymnastik explizit die Altersgruppe 60+ gewählt?
Die Zielgruppe 60+ erfordert spezifische Anpassungen wie eine reduzierte Gruppengröße, um individuelle Korrekturen zu gewährleisten, sowie den Verzicht auf komplexe Choreografien, um die Sicherheit und Motivation zu maximieren.
Wie begründet die Autorin die Reihenfolge der Übungen im Hauptteil?
Die Reihenfolge ist so gewählt, dass ein harmonischer Übergang zwischen den Übungsformen (Stand, Boden) gewährleistet ist, wobei der Schwierigkeitsgrad und die gezielte Belastung der rumpfstabilisierenden Muskulatur logisch aufeinander aufbauen.
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- Isabella Fasching (Author), 2018, Entwicklung eines Kursprogrammes zur Wirbelsäulengymnastik. Analyse interner und externer Faktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1036834