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Traditionelle Spiele der indigenen Bevölkerung in der Subarktis

Titre: Traditionelle Spiele der indigenen Bevölkerung in der Subarktis

Dossier / Travail , 2019 , 17 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Sarah Böhm (Auteur)

Ethnologie / Anthropologie Culturelle
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Im Folgenden werden verschiedene traditionelle Spiele vorgestellt, die bei indigenen Bevölkerungsgruppen der Subarktis beliebt sind. Zunächst erfolgt eine Erläuterung der Systematik, in die die Spiele unterteilt werden. Das Ziel der Hausarbeit ist, einen groben Überblick zu geben, mit welchen Beschäftigungen sich die subarktischen Indianer in ihrer Freizeit befassten.

Alle vorgestellten Spiele sind Spiele der erwachsenen Bevölkerung, die häufig auf Festen oder zu religiösen Anlässen praktiziert wurden. Kinder hatten viele andere Spiele, mit denen sie sich beschäftigten. Das Gebiet der Subarktis erstreckt sich von der Labrador-Halbinsel und Neufundland im Osten über einen Ausläufer, der südlich der Hudson Bay liegt, bis nach Alaska im Westen. Insgesamt ist das Areal über fünf Millionen Quadratkilometer groß. Die Bevölkerung lässt sich einteilen in die Sprachfamilien der Algonquin im Osten und der Athapasken im Nordwesten. Außerdem gibt es noch die Beothuk auf Neufundland, die jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts verdrängt und ausgerottet wurden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Systematik der Spiele

3. Glücksspiele

3.1. Würfelspiele

3.2. Ratespiele

4. Geschicklichkeitsspiele

4.1. Bogenschießen

4.2. Schneedarts Spiele

4.3. Schießen auf sich bewegendes Ziel

4.4. Ballspiele

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Erfassung und Beschreibung traditioneller Spiele indigener Bevölkerungsgruppen in der Subarktis, um einen Einblick in die Freizeitgestaltung und kulturelle Praxis dieser Kulturen zu geben. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich die Spiele kategorisieren lassen und welche sozialen sowie rituellen Aspekte mit diesen Beschäftigungen verknüpft sind.

  • Systematik und Kategorisierung indigener Spielformen
  • Unterscheidung zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspielen
  • Kulturelle Bedeutung und soziale Kontexte bei Festen oder religiösen Anlässen
  • Detaillierte Analyse der Spielmaterialien und Regelwerke
  • Vergleichende Betrachtung verschiedener Stämme wie Cree, Montagnais, Naskapi und Sekani

Auszug aus dem Buch

3.1. Würfelspiele

Das Spiel „cheekahkwanuc“ (Culin 1975 [1907]: 68), wie es von den Cree genannt wird, besteht aus vier hölzernen Stäben mit einer Länge von 34 cm, die auf einer Seite glatt sind und auf der anderen Seite eingebrannte Zeichen haben. Man wirft die vier Stäbe und je nachdem welche Stäbe mit der eingebrannten Seite nach oben zeigen erhält man Punkte. Außerdem gibt es eine Rolle welche Stäbe zusammen nach oben zeigen. Die Stäbe haben unterschiedliche Wertigkeiten, je nachdem wie sie gekennzeichnet sind. Es gibt zwei Stäbe mit einem weißen Band und zwei Stäbe mit 14 X Markierungen. Zeigt ein Stab mit einem weißen Band nach oben erhält man 6 Punkte, zeigen beide Stäbe mit einem weißen Band nach oben erhält man 24 Punkte. Bei einem X-Stab gibt es 14 Punkte und bei zwei X-Stäben 56 Punkte. Zeigen alle außer ein X-Stab nach oben erhält man 14 Punkte und wer es schafft dass alle Stäbe mit der Markierung bei einem Wurf nach oben zeigen gewinnt sofort. Das Spiel kann mit beliebig vielen Personen gespielt werden, man bildet jeweils Vierergruppen. Außerdem spielt man mit Einsätzen (Culin 1975 [1907]: 68f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der traditionellen Spiele der indigenen Bevölkerung der Subarktis ein und definiert den geografischen sowie kulturellen Rahmen der Untersuchung.

2. Systematik der Spiele: Hier erfolgt eine grundlegende Klassifizierung der Spiele in die Hauptgruppen Glücksspiele und Geschicklichkeitsspiele.

3. Glücksspiele: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Würfel- und Ratespiele, wobei die Spielmechaniken und verwendeten Materialien detailliert beschrieben werden.

4. Geschicklichkeitsspiele: Es werden unterschiedliche Formen des Bogenschießens, Schneedarts-Spiele sowie Zielübungen und Ballspiele vorgestellt.

5. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die kulturelle Bedeutung der Spiele, ihre soziale Funktion und die Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten indigenen Stämmen zusammen.

Schlüsselwörter

Indigene Bevölkerung, Subarktis, Traditionelle Spiele, Cree, Montagnais, Glücksspiele, Geschicklichkeitsspiele, Würfelspiele, Bogenschießen, Ballspiele, Kulturelle Praxis, Freizeitgestaltung, Ethnologie, Nordamerika, Spielsystematik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Übersicht über die traditionellen Spiele indigener Völker in der Subarktis und analysiert deren Systematik und kulturellen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Einteilung von Spielen in Glücks- und Geschicklichkeitsspiele sowie auf die praktischen Durchführungsmethoden bei verschiedenen Stämmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Freizeitbeschäftigungen und spielerischen Traditionen der subarktischen Indianer zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine ethnologische Bestandsaufnahme basierend auf bestehender Fachliteratur und historischen Quellen, primär von Stewart Culin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung verschiedener Spielarten, angefangen bei Würfel- und Ratespielen bis hin zu komplexen Geschicklichkeitsprüfungen wie Bogenschießen oder Ballspielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem indigene Bevölkerung, Subarktis, traditionelle Spiele, Cree, Montagnais, Spielsystematik und kulturelle Praxis.

Warum sind die Einsätze bei diesen Spielen für die Untersuchung relevant?

Die Einsätze verdeutlichen den hohen Stellenwert der Spiele innerhalb der Gemeinschaft, da oft sehr wertvolle Güter oder Ponys als Gewinn dienten.

Welchen Einfluss hat die geografische Lage auf die Spiele?

Die Spiele spiegeln die Umweltbedingungen wider, beispielsweise durch die Verwendung von Materialien wie Knochen, Wildleder oder durch die Durchführung auf spezifischem Untergrund wie Schnee.

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Résumé des informations

Titre
Traditionelle Spiele der indigenen Bevölkerung in der Subarktis
Université
LMU Munich  (Institut für Ethnologie)
Note
2,3
Auteur
Sarah Böhm (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
17
N° de catalogue
V1037565
ISBN (ebook)
9783346449436
ISBN (Livre)
9783346449443
Langue
allemand
mots-clé
traditionelle spiele bevölkerung subarktis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Böhm (Auteur), 2019, Traditionelle Spiele der indigenen Bevölkerung in der Subarktis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037565
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Extrait de  17  pages
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