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Prävention von Burnout mit einem Resilienztraining. Entwicklung und Evaluation mit Studierenden eines dualen Studiengangs

Titel: Prävention von Burnout mit einem Resilienztraining. Entwicklung und Evaluation mit Studierenden eines dualen Studiengangs

Bachelorarbeit , 2017 , 74 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kristina Gellenbeck (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit betrachtet das Thema Burnout in Zusammenhang mit dual Studierenden. Dabei steht die Burnout-Prävention im Vordergrund. Ein entwickeltes Trainingskonzept soll den Studierenden helfen, Burnout, verursacht durch die Belastung aus Studium und Arbeit, vorzubeugen. Dafür soll sich das Training hauptsächlich auf die Stärkung der Resilienz konzentrieren.

Das Thema Burnout ist mit der Zeit zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Von Außenstehenden wird eine solche Diagnose oftmals belächelt, für Betroffene hingegen stellt sie eine ernsthafte Erkrankung dar, die einen enormen Leidensdruck mit sich bringt. Der mögliche Gegenspieler, nämlich die sogenannte Resilienz, ist im Wortschatz der deutschen Bevölkerung noch nicht sehr gebräuchlich. Dabei ist Resilienz keine angeborene Fähigkeit, sondern für jeden Menschen erlernbar und bietet somit eine Chance, sich gegen Belastungen zu wappnen.

Der allgemeine Leistungsdruck ist an den verschiedensten Stellen bemerkbar. Ob in der Schule, beim Sport, beim Studium oder der Arbeit, oftmals bleibt die eigene Selbstbestimmung hinter den Ansprüchen und den Erwartungen der Gesellschaft oder der entsprechenden Instanz zurück. Dies alles fördert auf Dauer die Tatsache, dass Menschen energie- und antriebslos werden.

Das Ganze ist gerade für die Arbeitswelt ein nicht zu verleugnender Einflussfaktor. Langfristige Erkrankungen von Mitarbeitern kosten Unternehmen bekanntermaßen einen hohen organisatorischen Aufwand und damit viel Geld. Zu den häufig anzutreffenden Diagnosen psychischer Erkrankungen zählt mittlerweile das Burnout-Syndrom.

Doch die Krankheit ist längst nicht mehr eine reine Manager-Krankheit, die ausschließlich Führungskräfte betrifft. Sie ist mittlerweile auch an den verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen vertreten. Burnout, bevor der eigentliche Arbeitsalltag überhaupt begonnen hat, ist ein Faktor, dessen Auswirkungen auf die Unternehmen sich erst noch in der Zukunft in ihrem vollen Ausmaß zeigen werden.

Ein Training kann als Burnout Prävention eingesetzt werden. In diesem Training darf es nicht um reine Stressbewältigung gehen, vielmehr soll damit das Ziel verfolgt werden, dass die Beanspruchung jedes einzelnen Studierenden abnimmt. Dafür ist die Stärkung der Resilienz notwendig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung der Arbeit

1.2. Struktur und Vorgehen

1.3. Forschungsstand

2. Einführung in das Krankheitsbild Burnout

2.1. Definition

2.2. Symptome

2.2.1. 12-Phasen-Modell von Herbert Freudenberger und Gail North

2.2.2. Die Burnout Theorie nach Aronson, Pines und Kafry

2.2.3. Burnout-Stadien nach Hemmerich

2.2.4. Tabellarischer Vergleich der Theorien

2.3. Diagnose

2.4. Burnout bei Studierenden

3. Einführung in das Themengebiet der Resilienz

3.1. Erklärungsansatz Training

3.2. Definition Resilienz

3.3. Die sieben Schlüssel der Resilienz

3.4. Resilienztraining als Burnout Prävention

4. Das Trainingskonzept

4.1. Duales Studium an der Hochschule für angewandtes Management

4.2. Analyse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

4.3. Bedarfsanalyse

4.4. Beschreibung des Trainingsthemas und zentrale Lernziele

4.5. Konzept und Didaktik

5. Evaluation

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Burnout im Kontext dual Studierender zu untersuchen und ein darauf abgestimmtes Resilienztraining zu entwickeln, um der Entstehung psychischer Erschöpfungszustände frühzeitig präventiv entgegenzuwirken.

  • Analyse des Krankheitsbildes Burnout und dessen Relevanz für Studierende.
  • Erforschung theoretischer Grundlagen der Resilienz als psychologisches Schutzschild.
  • Konzeption eines praxisorientierten Resilienztrainings speziell für dual Studierende.
  • Evaluation der Trainingsinhalte anhand ausgewählter Evaluationsmodelle.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Thema ‚Burnout‘ ist mit der Zeit zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Von Außenstehenden wird eine solche Diagnose oftmals belächelt, für Betroffene hingegen stellt sie eine ernsthafte Erkrankung dar, die einen enormen Leidensdruck mit sich bringt. Der mögliche Gegenspieler, nämlich die so genannte Resilienz, ist im Wortschatz der deutschen Bevölkerung noch nicht sehr gebräuchlich. Dabei ist Resilienz keine angeborene Fähigkeit, sondern für jeden Menschen erlernbar und bietet somit eine Chance, sich gegen Belastungen zu wappnen.

Der allgemeine Leistungsdruck ist an den verschiedensten Stellen bemerkbar. Ob in der Schule, beim Sport, beim Studium oder der Arbeit, oftmals bleibt die eigene Selbstbestimmung hinter den Ansprüchen und den Erwartungen der Gesellschaft oder der entsprechenden Instanz zurück. Dies alles fördert auf Dauer die Tatsache, dass Menschen energie- und antriebslos werden (vgl. Hemmerich 2011, S.11 ff.).

Das Ganze ist gerade für die Arbeitswelt ein nicht zu verleugnender Einflussfaktor. Langfristige Erkrankungen von Mitarbeitern kosten Unternehmen bekanntermaßen einen hohen organisatorischen Aufwand und damit viel Geld. Zu den häufig anzutreffenden Diagnosen psychischer Erkrankungen zählt mittlerweile das Burnout-Syndrom.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet Burnout als wachsendes gesellschaftliches Problem und definiert das Ziel der Arbeit, ein Resilienztraining als Präventionsmaßnahme für dual Studierende zu entwickeln.

2. Einführung in das Krankheitsbild Burnout: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Definitionsansätze, Symptome sowie wissenschaftliche Modelle zur Entstehung von Burnout und setzt sich mit der Diagnostik sowie der spezifischen Gefährdung von Studierenden auseinander.

3. Einführung in das Themengebiet der Resilienz: Hier werden theoretische Grundlagen des Trainingsbegriffs, die Definition von Resilienz sowie die sieben Resilienzschlüssel als zentrale Schutzfaktoren vorgestellt und deren präventive Wirkung diskutiert.

4. Das Trainingskonzept: Dieser Abschnitt beschreibt das duale Studium, analysiert die Zielgruppe, führt eine Bedarfsanalyse durch und leitet daraus die konkreten Lernziele sowie das didaktische Grobkonzept des Trainings ab.

5. Evaluation: Die Evaluation nutzt die vier Stufen nach Kirkpatrick, um die Wirksamkeit und Akzeptanz des durchgeführten Resilienztrainings bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu bewerten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Resilienzförderung im Studienalltag.

Schlüsselwörter

Burnout, Prävention, Resilienz, duales Studium, Resilienztraining, Leistungsdruck, Stressbewältigung, Gesundheitspsychologie, Studienanforderungen, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Interventionsprogramm, Selbstwirksamkeit, Organisationspsychologie, Resilienzschlüssel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom speziell bei dual Studierenden und entwickelt ein maßgeschneidertes Resilienztraining, um deren psychische Widerstandsfähigkeit im Spannungsfeld zwischen Studium und Beruf zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Symptomatik und Entstehung von Burnout, die theoretischen Ansätze der Resilienzforschung sowie die praktische Anwendung von Trainingsmethoden zur Prävention psychischer Überlastung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch die Entwicklung und Durchführung eines Resilienztrainings aufzuzeigen, wie Studierende ihre Ressourcen besser einsetzen können, um gesund durch die Doppelbelastung von Ausbildung und Studium zu kommen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einem explorativen praktischen Ansatz, bei dem ein Training entwickelt, durchgeführt und mittels des Kirkpatrick-Modells evaluiert wurde.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Burnout und Resilienz sowie in ein konkretes, kapitelübergreifendes Trainingskonzept inklusive Bedarfsanalyse und detaillierter Übungsbeschreibungen.

Was charakterisiert die Arbeit in Bezug auf Schlüsselwörter?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Resilienzschlüssel, duales Studium, Stressbewältigung und psychische Gesundheit geprägt, die den interdisziplinären Ansatz zwischen Psychologie und Management verdeutlichen.

Wie unterscheidet sich die Belastung dual Studierender von regulären Angestellten?

Die Arbeit hebt hervor, dass dual Studierende durch die permanente Doppelbelastung von Studium und Vollzeit-Berufstätigkeit einem besonders hohen Stresslevel ausgesetzt sind, das oft über dem von regulär Beschäftigten liegt.

Warum ist das "12-Phasen-Modell" für diese Studie relevant?

Es dient als anschauliches Modell, um aufzuzeigen, wie schleichend ein Burnout-Prozess verläuft und warum Studierende, die ihre Grenzen überschreiten, oft zu spät bemerken, dass sie professionelle Hilfe benötigen.

Welche Rolle spielt die Resilienz als präventives Element?

Resilienz fungiert als Schutzfaktor, der es ermöglicht, Stressoren nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung zu sehen und somit das Entstehen von Burnout-Symptomen durch eine gestärkte innere Haltung zu verhindern.

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Details

Titel
Prävention von Burnout mit einem Resilienztraining. Entwicklung und Evaluation mit Studierenden eines dualen Studiengangs
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
2,0
Autor
Kristina Gellenbeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
74
Katalognummer
V1037843
ISBN (eBook)
9783346450050
ISBN (Buch)
9783346450067
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout Burnoutprävention Wirtschaftspsychologie Burnoutprävention für Studierende Resilienz Resilienztraining Resilienz stärken Gesundheitsprävention betriebliches Gesundheitsmanagement Gesundheitsmanagement Prävention Studierende Studenten Bachelorarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristina Gellenbeck (Autor:in), 2017, Prävention von Burnout mit einem Resilienztraining. Entwicklung und Evaluation mit Studierenden eines dualen Studiengangs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037843
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Leseprobe aus  74  Seiten
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