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Bedeuten mehr Waffen mehr Sicherheit? Ein Vergleich von USA und BRD

Titel: Bedeuten mehr Waffen mehr Sicherheit? Ein Vergleich von USA und BRD

Facharbeit (Schule) , 2021 , 19 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob mehr Waffen mehr Sicherheit bedeuten. Dabei werden die unterschiedlichen Meinungen der US-Amerikaner und der Deutschen beleuchtet. Zunächst werden die historische Grundlage der Waffengesetze angesehen. Danach wird die derzeitige Situation beurteilt, mit besonderem Augenmerk auf die gesetzliche Lage und Statistiken zur Waffengewalt.

Als der damals 17-Jährige Schüler Dimitrios Pargourtzis an dem Morgen zu seinem Kunstunterricht an der Santa Fe High School (SFHS) erschien, trug er die legal erworbenen Waffen seines Vaters mit sich und begann zu schießen. An diesem Tag kamen auf dem Campus der SFHS zehn Menschen (acht Schüler*innen und zwei Lehrer*innen) ums Leben und weitere 13 wurden verletzt. Um mehr Sicherheit für die Schüler*innen zu garantieren, entschied sich das Kuratorium des Schuldistriktes, ausgewählten Personen die Erlaubnis zu geben, eine Waffe auf den Campus der Schulen zu tragen. Als die Meldung dazu am 6. März 2020 veröffentlicht wurde, kam die Diskussion erneut deutlich häufiger auf, ob mehr Waffen denn überhaupt mehr Sicherheit bedeuten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Grundlage

3 Derzeitige Situation

3.1 gesetzlich/rechtlich

3.1.1 Vereinigte Staaten von Amerika

3.1.2 Bundesrepublik Deutschland

3.2 Statistiken zur Waffengewalt

4 Argumente beider Seiten unter der Lupe

5 Abschlussbeurteilung

5.1 Zusammenfassung

5.2 Ethische Beurteilung

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht die zentrale Fragestellung, ob ein höherer Waffenbesitz tatsächlich mit einer gesteigerten Sicherheit für die Bevölkerung einhergeht, indem sie die diametral entgegengesetzten Waffenkulturen und Rechtslagen der USA und der Bundesrepublik Deutschland miteinander vergleicht.

  • Historische Herleitung des amerikanischen Waffenrechts (Second Amendment)
  • Vergleichende Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen in den USA und Deutschland
  • Statistische Auswertung von Waffengewalt und Mordraten im internationalen Kontext
  • Gegenüberstellung ethischer Argumentationslinien der Befürworter und Gegner von Waffenkontrolle
  • Einfluss politischer Lobbyarbeit, insbesondere durch die National Rifle Association (NRA)

Auszug aus dem Buch

Derzeitige Situation

Die gesetzliche Situation hat sich, seit die „Bill of Rights“ verabschiedet wurde, an sich nicht verändert. Als sogenanntes „Second Amendment“ ist wörtlich festgehalten: „A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed”(Bill of Rights, 1789). Offiziell übersetzt heißt das: „Da eine gut ausgebildete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates erforderlich ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden“(Übersetzung, kein Datum).

Dieser Artikel ist jedoch nicht mehr das einzige Gesetz, das den Besitz und das Benutzen von Schusswaffen reguliert. Der Zusatzartikel ist gültig im ganzen Land, jedoch ist das Waffenrecht eine der Bestimmungen, die von den einzelnen Staaten reguliert wird. Diese dürfen jedoch den Zugang zu den Waffen nicht zu sehr einschränken (vgl. Merkur, 2020). Mittlerweile gibt es in allen Staaten zusammen ca. 20.000 unterschiedliche Gesetze. Viele Aussagen unterscheiden sich stark oder widersprechen sich sogar, wodurch es noch schwieriger ist, ein einheitliches Urteil zu fällen (vgl. Schwarte, 2017; Grünewald, 2014).

In Alaska braucht man, um eine Waffe in der Öffentlichkeit offen oder auch versteckt bei sich zu tragen keine Erlaubnis bzw. keinen Waffenschein (vgl. Alaska, kein Datum). In den meisten anderen Staaten jedoch ist diese Erlaubnis nötig. 35 der 50 Staaten erlauben ihren Bürger*innen, eine Waffe offen bei sich zu tragen (vgl. Matthews,2012). Viele Staaten haben strengere Gesetze. Connecticut hat z.B. nach einer tödlichen Schießerei in einer Grundschule viele Waffengesetze erneuert und verschärft, über 150 Waffenmodelle verboten, da diese über Magazine mit mehr als zehn Kugeln verfügen (vgl. Mack, 2017).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der persönlichen Motivation der Autorin sowie Einführung in die Problematik anhand eines konkreten Vorfalls an der Santa Fe High School.

2 Historische Grundlage: Erläuterung der Entstehungsgeschichte des Second Amendment als Reaktion auf europäische Gewalterfahrungen und den Wunsch nach Schutz vor staatlicher Tyrannei.

3 Derzeitige Situation: Detaillierter Vergleich der US-amerikanischen Waffengesetze mit dem streng regulierten deutschen Waffenrecht sowie eine Auswertung relevanter Kriminalitätsstatistiken.

4 Argumente beider Seiten unter der Lupe: Analyse der ethischen Debatte über Sicherheit versus Freiheit und des Einflusses politischer Lobbyarbeit wie der NRA.

5 Abschlussbeurteilung: Fazit zur Diskrepanz zwischen Waffenverfügbarkeit und Sicherheitsgefühl sowie ethische Einordnung der Ergebnisse auf Basis grundgesetzlicher Werte.

Schlüsselwörter

Waffengesetz, Second Amendment, Sicherheit, USA, Deutschland, Schusswaffen, Waffengewalt, NRA, Selbstverteidigung, Waffenbesitz, Grundgesetz, Kriminalität, Menschenrechte, Lobbyarbeit, Statistische Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Schusswaffen und der öffentlichen Sicherheit durch einen Vergleich der USA und Deutschlands.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des Waffenrechts, die aktuelle gesetzliche Lage, statistische Vergleiche der Waffenkriminalität und die ethische Bewertung von Waffenkontrolle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, auf Basis historischer, gesetzlicher und statistischer Fakten zu beurteilen, ob die These „mehr Waffen bedeuten mehr Sicherheit“ haltbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Analyse (Rechtsvergleich) sowie eine Auswertung von Statistiken und Studien zur Waffengewalt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Herleitung, die rechtliche Analyse beider Länder, die statistische Gegenüberstellung von Mord- und Gewaltraten sowie eine Diskussion der Argumente beider Lager.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Waffengesetz, Second Amendment, Sicherheit, Waffenbesitz, USA, Deutschland, NRA und Kriminalität.

Welchen Einfluss hat die NRA auf die Waffengesetzgebung laut der Arbeit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die NRA durch massive finanzielle Unterstützung von Politikern gezielt Einfluss nimmt, um ihre Interessen an liberalen Waffengesetzen zu wahren.

Warum ist das Grundgesetz der BRD für das Fazit der Autorin entscheidend?

Die Autorin leitet aus dem im Grundgesetz verankerten Recht auf körperliche Unversehrtheit ab, dass dieses höher zu gewichten ist als das Recht auf den Besitz von Schusswaffen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeuten mehr Waffen mehr Sicherheit? Ein Vergleich von USA und BRD
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1038057
ISBN (eBook)
9783346454287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeuten waffen sicherheit vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Bedeuten mehr Waffen mehr Sicherheit? Ein Vergleich von USA und BRD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038057
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Leseprobe aus  19  Seiten
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