Ziel dieser Arbeit ist es, die Qualität der Innovationsfähigkeit des börsennotierten Dienstleistungsunternehmens XY mit Hilfe eines Fragebogens zu analysieren und zu messen. Hierzu werden die theoretischen Grundlagen erläutert, auf deren Basis ein Strukturbaum entworfen wird, der die relevanten Dimensionen des Konstruktes Innovationsfähigkeit enthält. Dieser soll als Grundlage für die Entwicklung eines standardisierten Fragebogens dienen, der die aktuelle Innovationsfähigkeit des Unternehmens aus Sicht der Mitarbeiter erfassen kann. Die Fragebogenkonzeption soll mit allen notwendigen Aspekten, inklusive der Auswahl der Stichproben, sowie einigen wichtigen Aspekten der Durchführung dargestellt werden. Die Studie wird dabei nicht durchgeführt, diese Arbeit soll lediglich der theoretischen Vorbereitung dienen und enthält daher keine Informationen zur Datenauswertung. Des Weiteren werden keine konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit erarbeitet, da diese erst nach Durchführung der Untersuchung und der Datenauswertung erarbeitet werden können.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionsannäherung Innovation
2.2 Erfolgsfaktoren von Innovation
2.3 Definitionsannäherung Innovationsfähigkeit von Unternehmen
2.4 Notwendigkeit und Bedeutung von Innovationsfähigkeit
2.5 Messung von Innovationsfähigkeit
2.6 Indikatoren zur Messung der Innovationsfähigkeit
2.7 Zusammenfassung und Ableitung der Forschungsfrage
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Auswahl der Dimensionen, Kategorien und Indikatoren
3.2 Strukturbaum „Innovationsfähigkeit“
3.3 Beschreibung und Begründung der angewandten Methode
3.4 Entwicklung des Fragebogens & Durchführung der Datenerhebung
4 Kritische Diskussion
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Messung der Innovationsfähigkeit eines fiktiven Dienstleistungsunternehmens (XY) durch die Entwicklung eines standardisierten, wissenschaftlich fundierten Fragebogens, um darauf aufbauend strategische Verbesserungsmaßnahmen einleiten zu können.
- Theoretische Fundierung des Konstrukts „Innovationsfähigkeit“
- Konzeption eines Strukturbaums zur Operationalisierung der Innovationsfähigkeit
- Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstruments für Mitarbeiter
- Methodische Begründung der quantitativen Datenerhebung
- Kritische Reflektion der gewählten Forschungsmethodik
Auszug aus dem Buch
2.1 Definitionsannäherung Innovation
In der Literatur herrscht kein Konsens zur Definition des Begriffes Innovation, es finden sich verschiedene Perspektiven und Definitionsversuche. Innovation kann „[…] qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber einem Vergleichszustand „merklich“ – wie auch immer das zu bestimmen – ist unterschieden“ (Hauschildt et al., 2016, S. 4) beinhalten. Nach Pleschak und Sabisch dienen Innovationen der Problemlösung und zur Erreichung von Unternehmenszielen auf eine neue Art und Weise (1996, S. 1). Nach dem Wirtschaftswissenschaftler Gerport, dienen Innovationen der Optimierung der unternehmerischen Stellung am Markt, was auch aus Sicht von Unternehmen eine qualitative Neuheit in einer Organisation darstellt (2005, S. 37). Aus diesen Definitionen lässt sich ableiten, dass es sich bei Innovation um etwas Neuartiges handelt, das dabei unterstützt Unternehmensziele besser zu erreichen. Zur weiteren Eingrenzung werden Innovationen nur als solche betrachtet, wenn eine Einführung und Anwendung stattgefunden hat, eine neuartige Idee wird demnach nicht als Innovation verstanden (Raabe, 2012, S. 11).
Bullinger und Schlick bezeichnen Innovation als: „[…] nutzenstiftende Problemlösung durch einen neuen Ansatz. Sie kann sich beziehen auf neue oder verbesserte Erzeugnisse, Leistungen, Verfahren, Organisationsformen, Märkte, u. a. – Sie umfasst den gesamten Prozess von der Idee über die Entwicklung und Produktion bis hin zur Markteinführung bzw. Realisierung“ (2002, S. 16).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Innovationsfähigkeit für Unternehmen in einem globalisierten Umfeld und leitet die Problemstellung für das fiktive Unternehmen XY ab.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die Begrifflichkeiten von Innovation und Innovationsfähigkeit sowie deren Messbarkeit und Erfolgsfaktoren als Basis für die Forschung.
3 Methodisches Vorgehen: Beschreibt die Entwicklung eines Strukturbaums zur Operationalisierung des Konstrukts und begründet die Wahl eines quantitativen Fragebogens zur Datenerhebung.
4 Kritische Diskussion: Reflektiert das gewählte methodische Vorgehen und die Erfüllung wissenschaftlicher Gütekriterien bei der Instrumentenentwicklung.
5 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und erläutert die Notwendigkeit, auf Basis der gewonnenen Daten zielgerichtete Maßnahmen zur Innovationsförderung zu etablieren.
Schlüsselwörter
Innovationsfähigkeit, Innovationsmanagement, Dienstleistungsunternehmen, Fragebogen, Strukturbaum, Unternehmensziele, Innovationsprozess, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskultur, Mitarbeiterbefragung, Datenerhebung, Operationalisierung, Leistungsfähigkeit, Forschungsmethode, Innovationsgrad.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Messung der Innovationsfähigkeit in einem Dienstleistungsunternehmen, um eine Grundlage für strategische Verbesserungen zu schaffen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Innovation, die Identifikation von Erfolgsfaktoren sowie die operationalisierte Messung dieser Fähigkeiten durch Mitarbeiterbefragungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die aktuelle Innovationsfähigkeit im fiktiven Unternehmen XY mittels eines standardisierten Fragebogens messbar gemacht werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative Methode gewählt, die auf der Entwicklung eines Fragebogens auf Basis eines theoretischen Strukturbaums beruht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Dimensionen von Innovationsfähigkeit, die Erstellung eines Strukturbaums und die detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise zur Befragungskonzeption.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Innovationsmanagement, Innovationskultur, Operationalisierung und Mitarbeiterbefragung charakterisiert.
Warum wurde ein quantitativer Fragebogen gewählt?
Der quantitative Fragebogen erlaubt bei geringen Kosten eine große Stichprobe zu erzielen, ist standortungebunden und ermöglicht eine anonyme Vollerhebung aller Mitarbeiter.
Welche Rolle spielt der Strukturbaum in dieser Arbeit?
Der Strukturbaum dient als zentrales Instrument, um den abstrakten Begriff der Innovationsfähigkeit in messbare Kategorien und Indikatoren zu unterteilen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Entwicklung eines Fragebogens zur Untersuchung der Innovationsfähigkeit innerhalb eines Dienstleistungsunternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038562