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Die EU. Grundlagen, Akteure, Strukturen, Verfahren und demokratische Legitimität

Titre: Die EU. Grundlagen, Akteure, Strukturen, Verfahren und demokratische Legitimität

Essai , 2021 , 20 Pages

Autor:in: Ibrahim Bekmezci (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Die Europäische Union (EU) wird im System der internationalen Beziehungen häufig dafür kritisiert, ein „Demokratiedefizit“ aufzuweisen. In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit werden die Grundlagen, Institutionen und Verfahren des EU-Systems mit Blick auf die zentrale Frage diskutiert, ob diese Kritik zutreffend ist und ob es Wege gibt, ihr demokratische Legitimität zu verleihen oder sie zu steigern.

Es handelt es sich im Kern dieser Studie um die folgenden zentralen Fragen:
• was die EU eigentlich ist,
• wie das EU-System überhaupt funktioniert,
• wie die EU institutionell aufgebaut ist,
• wer die wichtigsten Akteure der EU sind,
• wie die Entscheidungen innerhalb der EU getroffen werden,
• wie demokratisch die EU ist.

Im Lichte dieser Ausgangsfragen wird im Rahmen der vorliegenden Untersuchung versucht, die Grundlagen, die zentralen Institutionen und Verfahren der EU zu erörtern, um die komplexen Zusammenhänge und die kontroverse Position besser zu verstehen sowie Antworten für wichtige Problembereiche hinsichtlich ihrer demokratischen Legitimität zu finden. Zielsetzung ist es dabei, einen möglichst objektiven, wissenschaftlichen Beitrag zum Diskurs über das Projekt Europa, dessen Finalität unbekannt ist, zu leisten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist „die EU“?

3 Charakterisierung der EU

4 Grundwerte und -prinzipien der EU

5 Institutionelle Struktur und Entscheidungsverfahren der EU

6 Demokratische Legitimität der EU

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Struktur, die Funktionsweise sowie die demokratische Legitimität der Europäischen Union (EU) vor dem Hintergrund aktueller politischer Herausforderungen, um zu klären, ob die häufig geäußerte Kritik an einem „Demokratiedefizit“ gerechtfertigt ist.

  • Analyse der historischen Entstehung und der grundlegenden Definition der EU.
  • Untersuchung der zentralen Institutionen und deren Entscheidungsprozesse.
  • Erörterung der ethischen Werte und politischen Prinzipien der Union.
  • Kritische Auseinandersetzung mit strukturellen und institutionellen Legitimationsdefiziten.
  • Diskussion über Reformmöglichkeiten zur Steigerung der demokratischen Mitbestimmung.

Auszug aus dem Buch

3 Charakterisierung der EU

Zur Charakterisierung der EWG/EG/EU finden sich sowohl in der politikwissenschaftlichen wie ebenfalls staatsrechtlichen Literatur verschiedene Begriffe, Erklärungsansätze bzw. -versuche, die zum Teil kontrovers sind. Die Europäische Union ist ein politisches System, das Macht und Kompetenzen mit ihren Mitgliedsstaaten teilt. Wie genau diese Aufteilung zwischen der europäischen und der nationalen Ebene erfolgt, ist jedoch schwer zu erfassen. Zum einen erscheint die EU zunehmend als ein den Nationalstaaten übergeordnetes politisches System. Zum anderen verfügt die Union keinesfalls über Weisungsbefugnisse gegenüber ihren Mitgliedstaaten, sondern ist vielmehr von ihnen abhängig.

Einerseits besitzt die EU u. a. auffällige Merkmale einer internationalen Organisation, eines Bundesstaates, eines Staatenverbundes oder eines Staatenbundes, andererseits Eigenschaften eines internationalen Regimes, eines Mehrebenensystems. Fest steht jedoch, dass die EU primär ein kontinentales Einigungswerk von nie dagewesenem, weltgeschichtlichem Ausmaß zwischen Tradition und Moderne darstellt. Die europäische Einigung wird durch zwei different erstellten Konzeptionen der Zusammenarbeit der europäischen Staaten, die Kooperation und Integration geprägt. Die EU-Staaten mit gemeinsamen Zielen, Traditionen, jedoch differenten Entwicklungen und mit einer teils anderen historischen Herkunft entscheiden in signifikanten Politikbereichen gemeinschaftlich. Auf diese Art und Weise soll sich in Europa ein moderner Menschheitsraum von Einigkeit, Freiheit, dauerhaftem Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit erfüllen.

Es lässt sich festhalten, dass die EU charakteristisch weder ein Bundesstaat wie die USA noch lediglich eine internationale Organisation, also (nur) eine Institution der besseren Zusammenarbeit von Regierungen, wie die UNO ist. Sie ist eine einzigartige politische Einheit bzw. ein besonderes politisches System sui generis [lat. von besonderer, eigener, eigentümlicher Art.]. Damit ist die EU historisch einmalig und mit keinem anderen bestehenden Staatsgebilde oder internationalem Verbund vergleichbar. Dieses politische System beinhaltet sowohl supranationale (überstaatliche) wie ebenfalls intergouvernementale (zwischenstaatliche) Elemente. Die Mitgliedstaaten, welche die EU bilden, geben einen Teil ihrer Hoheitsrechte an die gemeinsamen Institutionen der EU ab, um so gemeinsam an Stärke und internationalem Einfluss zu gewinnen, über die keiner von ihnen allein verfügen könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Debatte um das Demokratiedefizit der EU ein und skizziert die zentralen Fragestellungen der wissenschaftlichen Untersuchung.

2 Was ist „die EU“?: Dieses Kapitel widmet sich der Begriffsbestimmung und verortet die EU als ein offenes, supranationales Projekt innerhalb eines globalen Kontextes.

3 Charakterisierung der EU: Das Kapitel charakterisiert die EU als ein einzigartiges politisches System sui generis, das zwischen supranationalen und intergouvernementalen Elementen vermittelt.

4 Grundwerte und -prinzipien der EU: Hier werden die ethischen Fundamente und normativen Prinzipien wie Subsidiarität und Solidarität erläutert, auf denen die Union aufbaut.

5 Institutionelle Struktur und Entscheidungsverfahren der EU: Es werden die zentralen Akteure, insbesondere Kommission, Parlament und Rat, sowie deren administrative Arbeitsweise und Entscheidungswege beschrieben.

6 Demokratische Legitimität der EU: Dieser Abschnitt analysiert kritisch das strukturelle und institutionelle Demokratiedefizit der EU unter Einbeziehung rechtlicher und gesellschaftspolitischer Aspekte.

7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert effektivere Entscheidungsstrukturen zur Bewältigung der Legitimitätsprobleme.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Demokratiedefizit, Politische Systeme, Europäische Integration, Institutionelle Struktur, Supranationalität, Intergouvernementalismus, Legitimität, Europäisches Parlament, EU-Kommission, Rechtsstaatlichkeit, Politikwissenschaft, Reformbedarf, Mehrebenensystem, Europäische Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Strukturen und politischen Verfahren der Europäischen Union und untersucht die fortwährende wissenschaftliche Debatte um deren demokratische Legitimität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zu den Schwerpunkten zählen die institutionelle Architektur der EU, die theoretische Einordnung als System sui generis sowie die Analyse des Demokratiedefizits.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu erörtern, ob die Kritik an der mangelnden demokratischen Legitimität der EU berechtigt ist und ob Wege zu ihrer Steigerung aufgezeigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine analytische Studie, die auf einer umfassenden Auswertung politikwissenschaftlicher und staatsrechtlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition der EU, ihre historische Charakterisierung, die Erläuterung ihrer Grundwerte, die Beschreibung ihrer Institutionen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der demokratischen Legitimation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Europäische Union, Demokratiedefizit, Supranationalität, Institutionelle Struktur und Politische Integration.

Warum wird die EU als System "sui generis" bezeichnet?

Weil sie historisch einmalig ist und Merkmale sowohl eines Bundesstaates als auch einer internationalen Organisation vereint, ohne jedoch in eine dieser Kategorien vollständig zu passen.

Welche Bedeutung hat das EU-Parlament laut der Arbeit?

Die Arbeit kritisiert, dass das EU-Parlament im Vergleich zu nationalen Parlamenten demokratisch relativ schwach ausgeprägt ist und mehr Kompetenzen, etwa ein effektiveres Initiativrecht, benötigt.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Bundesverfassungsgerichts?

Der Autor greift die Auffassung des Gerichts auf, dass die EU zwar kein Staat mit einem einheitlichen Staatsvolk ist, betont jedoch, dass diese Voraussetzung für eine demokratische Legitimation in einer modernen europäischen Ordnung neu bewertet werden muss.

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Résumé des informations

Titre
Die EU. Grundlagen, Akteure, Strukturen, Verfahren und demokratische Legitimität
Auteur
Ibrahim Bekmezci (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
20
N° de catalogue
V1038580
ISBN (ebook)
9783346454843
ISBN (Livre)
9783346454850
Langue
allemand
mots-clé
Essay Politisches System der EU Verfahren Prozesse Institutionen der EU Funktion des EU-Systems Akteure Struktur der EU demokratische Legitimität der EU Demokratiedefizit der EU das EU-System Supranationalität der EU Intergovermentalität der EU sui generis eigener Art der EU EU-Außenpolitik
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Ibrahim Bekmezci (Auteur), 2021, Die EU. Grundlagen, Akteure, Strukturen, Verfahren und demokratische Legitimität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038580
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