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Christologie Dietrich Bonhoeffers. Findet man in den Schriften Dietrich Bonhoeffers besondere Merkmale seiner Christologie?

Titre: Christologie Dietrich Bonhoeffers. Findet man in den Schriften Dietrich Bonhoeffers besondere Merkmale seiner Christologie?

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jan-Niklas Brüggemann (Auteur)

Théologie - Théologie systématique
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit sollen die zentralen Elemente der Christologie des Theologen Dietrich Bonhoeffer genauer herausgearbeitet werden. Dietrich Bonhoeffer wurde mit seiner Zwillingsschwester am 04.02.1906 in Breslau geboren. Er hatte sieben Geschwister und eine behütete Kindheit. Im Jahr 1912 zog die Familie nach Berlin, weil der Vater einen Lehrstuhl für Neurologie übernahm. Dietrich Bonhoeffer war ein sehr begabter Schüler und machte 1923 sein Abitur am Grunewald - Gymnasium in Berlin. Im gleichen Jahr begann er sein Theologiestudium. Die ersten zwei Jahre studierte er in Tübingen. Dort wurde er auch Mitglied der Organisation „Igel“.

Durch die Mitgliedschaft dieser Organisation wurde er für zwei Wochen Soldat. Es waren die einzigen militärischen Erfahrungen Bonhoeffers. Mit 19 Jahren begann er bereits mit der Arbeit an seiner Dissertation, welche er dann mit 21 Jahren abschloss. Im Anschluss an seine Doktorarbeit absolvierte er sein Vikariatsjahr in Barcelona und schloss auch die Prüfung zur kirchlichen Ordination erfolgreich ab. Ab 1931 war Bonhoeffer Privatdozent, Hilfsprediger und Studentenpfarrer. Mit der Machtergreifung Hilters durfte er dieses Amt aber nicht mehr ausüben. Bonhoeffer zog in den Kirchenkampf und übte Kritik am Naziregime.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Profil der Christologie in wichtigen Bonhoefferschriften

2.1 Christologische Elemente in der Schrift Sanctorum Communio

2.2 Christologische Elemente in der Schrift Akt und Sein (1930)

2.3 Vergegenständlichung der Christologie in Ethik

2.4 Vergegenständlichung der Christologie in Widerstand und Ergebung

3. Zusammenfassung des christologischen Profils und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentralen christologischen Elemente im Werk des Theologen Dietrich Bonhoeffer, um aufzuzeigen, wie er in unterschiedlichen Schaffensphasen die Person und Bedeutung Jesu Christi konzeptionell erfasst hat, unter besonderer Berücksichtigung der Verbindung von Leben und Glaube.

  • Analyse der christologischen Entwicklung von frühen ekklesiologischen Ansätzen bis hin zur späten Haft-Theologie.
  • Untersuchung der Schriften „Sanctorum Communio“, „Akt und Sein“, „Ethik“ sowie „Widerstand und Ergebung“.
  • Herausarbeitung des Konzepts von Christus als „Mitte“ und „Stellvertreter“.
  • Diskussion des Weltbezugs und der „religionslosen“ Interpretation des Christentums.
  • Kritische Reflexion über die Systematik und Aktualität von Bonhoeffers Christologie für die heutige Zeit.

Auszug aus dem Buch

2.1 Christologische Elemente in der Schrift Sanctorum Communio

Für Sanctorum Communio (1927) sind drei Elemente für eine Darstellung der Christologie nötig. Das erste Element ist das ekklesiozentrische Element, das zweite Element ist das Fehlen einer bestimmten Christologie und das dritte Element ist die Formel, dass Christus als Gemeinde existiert. Als erstes setzt Bonhoeffer bei seiner Theologie mit dem Stehen während des Gottesdienstes an. Dieses ist die Mitte, Gegenstand und die Voraussetzung der theologischen Bemühungen. „Christus ist der Grund, auf dem allein der Bau der Kirche ruht, die Wirklichkeit, an der das geschichtliche ‚Gesamtleben‘ entsprang.“5 Jede Ekklesiologie hält für ihn eine Art der Lehre von Jesus Christus inne. Da es die Gemeinschaft mit Gott nur durch Jesus Christus gibt, hängen beide voneinander ab. Christus ist aber nur in seiner Gemeinde gegenwärtig, „daher gibt es Gottesgemeinschaft nur in der Kirche.“6 Hier spricht Bonhoeffer von einem neuen Prinzip des Lebens in der Gemeinde, welches Christus in sich trägt.7 Zum Zweiten fehlt aber eine deutlich zu Ende gedachte Lehre von Jesus Christus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Biografische Einführung in das Leben Dietrich Bonhoeffers und Hinführung zur Fragestellung der Arbeit bezüglich seiner Christologie.

2. Profil der Christologie in wichtigen Bonhoefferschriften: Chronologische Untersuchung zentraler Schriften Bonhoeffers, um charakteristische christologische Elemente zu identifizieren.

2.1 Christologische Elemente in der Schrift Sanctorum Communio: Analyse des ekklesiologischen Ansatzes und der Identifikation von Christus als Gemeinde.

2.2 Christologische Elemente in der Schrift Akt und Sein (1930): Darstellung des christozentrischen Ansatzes, bei dem Christus als Grenze und Mitte der Gemeinde verstanden wird.

2.3 Vergegenständlichung der Christologie in Ethik: Erläuterung des Weltbezugs der Christologie, der Schöpfungsmittlerschaft und des stellvertretenden Handelns.

2.4 Vergegenständlichung der Christologie in Widerstand und Ergebung: Auseinandersetzung mit Gott und Christus in der Haft sowie das Konzept des „Für andere Da sein“.

3. Zusammenfassung des christologischen Profils und Fazit: Kritische Würdigung des nicht-systematischen Charakters von Bonhoeffers Christologie und Reflexion über ihre fortwährende Aktualität.

Schlüsselwörter

Dietrich Bonhoeffer, Christologie, Sanctorum Communio, Akt und Sein, Ethik, Widerstand und Ergebung, Ekklesiologie, Stellvertretung, Jesus Christus, Weltbezug, Menschwerdung, Kirche, Gottesdienst, Glaube, Transzendenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Christologie von Dietrich Bonhoeffer und untersucht, wie er in seinen verschiedenen Schriften die Figur Jesu Christi thematisiert und theologisch verortet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Verbindung von Ekklesiologie und Christologie, das Verständnis von Christus als „Mitte“, das Prinzip der Stellvertretung sowie den Wandel des Weltbezugs in Bonhoeffers Theologie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, in den Schriften Dietrich Bonhoeffers nach besonderen Merkmalen seiner Christologie zu suchen und zu prüfen, ob diese eine zusammenhängende Systematik bilden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit nutzt eine chronologische, textanalytische Methode, bei der vier ausgewählte Hauptschriften Bonhoeffers hinsichtlich ihrer christologischen Aussagen untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert sukzessive die Werke „Sanctorum Communio“, „Akt und Sein“, „Ethik“ sowie „Widerstand und Ergebung“, um dort jeweils charakteristische christologische Elemente herauszuarbeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Christozentrik, Stellvertretung, „Mitte“, „Für andere da sein“ und das „etsi deus non daretur“-Konzept.

Wie verändert sich Bonhoeffers Verständnis von „Stellvertretung“ in der Haft?

In der Haft entwickelt Bonhoeffer das „pro nobis“ (für uns) weiter zum „pro aliis“ (für andere), womit er die Nachfolge und das Evangelium stärker auf die konkrete Welt und das Handeln für den Nächsten bezieht.

Warum ist das Verständnis von Christus als „Mitte“ bei Bonhoeffer so wichtig?

Christus als „Mitte“ bedeutet für Bonhoeffer, dass er den Zugang zur Wirklichkeit Gottes in der Welt ermöglicht, ohne dass das Jenseits die Bedeutung der irdischen Existenz aufhebt.

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Résumé des informations

Titre
Christologie Dietrich Bonhoeffers. Findet man in den Schriften Dietrich Bonhoeffers besondere Merkmale seiner Christologie?
Université
University of Münster
Note
1,7
Auteur
Jan-Niklas Brüggemann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
15
N° de catalogue
V1038902
ISBN (ebook)
9783346453761
ISBN (Livre)
9783346453778
Langue
allemand
mots-clé
christologie dietrich bonhoeffers findet schriften merkmale
Sécurité des produits
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Citation du texte
Jan-Niklas Brüggemann (Auteur), 2018, Christologie Dietrich Bonhoeffers. Findet man in den Schriften Dietrich Bonhoeffers besondere Merkmale seiner Christologie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038902
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Extrait de  15  pages
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