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Das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann und die Teamrollen nach Belbin. Eine persönliche theoriegeleitete Reflexion

Titel: Das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann und die Teamrollen nach Belbin. Eine persönliche theoriegeleitete Reflexion

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Celina Poetz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was sind eigentlich Gruppen? Was bewirkt Gruppenarbeit bei einzelnen Individuen? Was sind Gruppenphasen und wie verlaufen diese? Beispielsfragen, die versucht wurden zu klären und teilweise auf eine bestimmte Gruppenarbeit zu beziehen, um diese zu verdeutlichen. Was sind Gruppenphasen und wie verlaufen diese? Beispielsfragen, die versucht wurden zu klären und teilweise auf unsere Gruppe zu beziehen, um diese zu verdeutlichen.

In den folgenden Seiten werde ich mir zwei besonders ins Auge gefallene Theorien mit meinen persönlichen Eindrücken des Seminares verknüpfen, um im Anschluss ein aussagekräftiges persönliches Fazit zu dem Besuch dieses Seminares herauszukristallisieren. Um eine der beiden Theorien genauer dazustellen, habe ich mir das Buch „Dynamik in Gruppen“ von Eberhard Stahl und das Buch „Gruppendynamik und soziales Lernen“ von Peter R. Wellhöfer zur Hilfe genommen. Außerdem habe ich mir als zusätzliche Literatur eine Internetseite von Hartwig Brandl und Eva Stadler hinzugezogen, auf der das Thema der „Teamrollen“ beschrieben wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gruppenphasenmodell nach Tuckmann

3 Selbstreflexion in Bezug auf das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann

4 Teamrollen nach Meredith Belbin

5 Selbstreflexion in Bezug zu den Teamrollen nach Meredith Belbin

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit reflektiert die theoretischen Konzepte des Gruppenphasenmodells nach Tuckman sowie die Teamrollen nach Belbin im Kontext einer persönlichen Erfahrung im Seminar „Lernen und Arbeiten mit Gruppen“.

  • Grundlagen der Gruppenphasen nach Bruce Tuckman
  • Analyse und Anwendung der Teamrollentheorie von Meredith Belbin
  • Persönliche Reflexion von Gruppenprozessen und Rollenverhalten
  • Theorie-Praxis-Transfer im Kontext der Sozialen Arbeit
  • Bewertung von Gruppenarbeit als Lernform

Auszug aus dem Buch

2 Gruppenphasenmodell nach Tuckmann

Das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann beschreibt die fünf Phasen „Forming, Storming, Norming, Performing und Re-forming“, die den Verlauf einer Gruppe und welche Rolle die Leitung in den jeweiligen Phasen einnimmt, darstellen (vgl. Stahl 2007, S.46). Es geht darum, Störungen im Gruppenverlauf zu erkennen, zu wissen, wie man diese beeinflusst und verhindert und wie die Arbeitsfähigkeit der Gruppe aufrechterhalten werden kann (vgl. ebd., S.45). Die verschiedenen Phasen sind durch unterschiedliche Merkmale gekennzeichnet. In der Forming-Phase, auch genannt Gründungsphase, herrscht eine starke Unsicherheit bei den Gruppenmitgliedern, wobei nach Orientierung gesucht wird und Abhängigkeit von der Gruppenleitung besteht (vgl. ebd., S.48). Die ersten Kontakte der Gruppenmitglieder verlaufen eher distanziert und die Basis für weitere Beziehungen wird geschaffen (vgl. Wellhöfer 2012, S. 24). Im Vordergrund steht in dieser Phase das Thema Integration (ebd.). Die darauffolgende Phase, die Storming-Phase, auch bekannt als Streitphase, ist durch entstehende Konflikte und durch die Bildung kleinerer Untergruppen geprägt (vgl. Wellhöfer 2012, S. 24). Dabei fallen unterschiedliche Zielvorstellungen der Gruppenmitglieder auf, die miteinander konkurrieren (vgl. Stahl 2007, S. 48f.). Hierbei steht nicht mehr die Integration, sondern eine Differenzierung im Vordergrund (vgl. Wellhöfer 2012, S.24). Die Aufgabe des Gruppenleiters ist es hierbei sich zurückzuziehen und die Gruppe selber nach Konfliktbestimmung und Lösungen suchen zu lassen, da sonst die Gefahr besteht, dass ungewollt neue Leiterrollen entstehen. Dennoch sollte er bei ausartender Gruppenstimmung eingreifen (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Anlass der Arbeit, das Seminar „Lernen und Arbeiten mit Gruppen“ und die gewählte Literaturgrundlage.

2 Gruppenphasenmodell nach Tuckmann: Dieses Kapitel definiert die fünf Phasen der Gruppenentwicklung nach Tuckman von Forming bis Re-forming.

3 Selbstreflexion in Bezug auf das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann: Die Autorin reflektiert ihre persönlichen Erfahrungen im Seminar unter Anwendung der theoretischen Phasenmodelle.

4 Teamrollen nach Meredith Belbin: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Belbinschen Teamrollen zur Beschreibung von Gruppendiversität vorgestellt.

5 Selbstreflexion in Bezug zu den Teamrollen nach Meredith Belbin: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Rollenverhalten und den erlebten Gruppenzusammensetzungen während der Seminararbeit.

6 Fazit: Das Fazit fasst die persönlichen Lernfortschritte und Erkenntnisse aus dem Seminar und der theoretischen Aufarbeitung zusammen.

Schlüsselwörter

Gruppenarbeit, Tuckman, Forming, Storming, Norming, Performing, Re-forming, Teamrollen, Belbin, Selbstreflexion, Soziale Arbeit, Gruppenleitung, Dynamik, Rollenverteilung, Gruppenphasen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Aufarbeitung und persönlichen Reflexion von Gruppenprozessen und Teamdynamiken im Kontext eines Seminars für Soziale Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Gruppenphasentheorie nach Tuckman sowie das Teamrollenmodell nach Meredith Belbin.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist der Transfer von erlernten Theorien auf die eigene, im Seminar gemachte Erfahrung, um das Verständnis für Gruppenprozesse zu vertiefen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte Theoriebeschreibung, kombiniert mit einer subjektiven, theoriegeleiteten Reflexion der eigenen Gruppenerfahrung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der beiden theoretischen Modelle sowie jeweils darauf aufbauende, detaillierte Selbstreflexionskapitel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gruppenarbeit, Tuckman-Modell, Belbin-Teamrollen, Selbstreflexion und Gruppendynamik.

Wie bewertet die Autorin das Phasenmodell nach Tuckman für ihre eigene Erfahrung?

Sie erkennt bestimmte Phasen (insbesondere Forming und Storming) in ihrem Seminarverlauf wieder und reflektiert ihre Unsicherheit und die Herausforderungen bei der Gruppenbeteiligung.

Warum spielt die „Rolle des Beobachters“ eine zentrale Rolle für die Autorin?

Sie identifiziert sich selbst primär mit dieser Rolle, da sie sich gerne zurückzieht und das Geschehen aus einer distanzierten Perspektive betrachtet, was sie kritisch hinterfragt.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann und die Teamrollen nach Belbin. Eine persönliche theoriegeleitete Reflexion
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
1,0
Autor
Celina Poetz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
10
Katalognummer
V1038922
ISBN (eBook)
9783346453402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gruppenphasenmodell Soziale Gruppenarbeit Tuckmann Belbin Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Celina Poetz (Autor:in), 2017, Das Gruppenphasenmodell nach Tuckmann und die Teamrollen nach Belbin. Eine persönliche theoriegeleitete Reflexion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038922
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