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Das Internet als politische Waffe. Ein Vergleich der politischen Kriegsführung Dwight D. Eisenhowers und John F. Kennedys mit der Nutzung des Internets durch B. Obama in seinem Wahlkampf 2008

Title: Das Internet als politische Waffe. Ein Vergleich der politischen Kriegsführung Dwight D. Eisenhowers und John F. Kennedys mit der Nutzung des Internets durch B. Obama in seinem Wahlkampf 2008

Academic Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sophia Reiswich (Author)

Politics - Region: Middle and South America
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Diese Arbeit stellt einen Vergleich der politischen Kriegsführung Dwight D. Eisenhowers und John F. Kennedys mit der Nutzung des Internets in Barack Obamas Wahlkampf 2008 dar. Es soll auf die Frage eingegangen werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen den beiden Arten der politischen Verwendung des Internets gibt und welche Verwendungsweisen für jeweilige Nutzer überwiegen. Der erste Hauptpunkt befasst sich mit dem historischen Kontext und der politischen Intention Eisenhowers und Kennedys, die erst zur Gründung der ARPA und schließlich zur Entwicklung des ARPANET (dem Vorläufer des Internets) führten. Der zweite Hauptpunkt analysiert die verschiedenen Facetten der Verwendung des Internets in Obamas Wahlkampf 2008. Anschließend folgt die Gegenüberstellung beider politischer Verwendungsweisen, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie das Fazit enthalten sein werden.

Nachdem 1946 der Elektronical Numerical Integrator and Computer, der erste vollelektronische digitale Universalrechner, entwickelt wurde, blieb er Jahre lang völlig unterschätzt. Erst viel später wurde deutlich, dass der Computer weit mehr konnte, als mathematische Daten zu verarbeiten und systematisch zu speichern. Mit der Entwicklung und Kommerzialisierung des Internets bekam er eine völlig neue Bedeutung für die Gesellschaft: Aktuelle Nachrichten, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und eine große Flut an Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten wurden allmählich für die einzelnen Nutzer zugänglich. Heute denkt kaum noch jemand an den politischen und militärischen Ursprung und Nutzen des Internets . Seit der Präsidentschaftswahl 2008 in den USA wurde schließlich eine völlig neue Facette zum öffentlichen Diskurs: Die politische Bedeutung des Internets.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die politische Kriegsführung Eisenhowers und Kennedys mit dem Ausbau der Kommunikationssysteme

1.1 Historischer Kontext

1.2 Die politische Bedeutung des Auftrags Eisenhowers

1.3 Die politische Bedeutung des Auftrags Kennedys

2. Obamas Nutzung des Internets für seinen Wahlkampf 2008

2.1 Breite und multimediale Verbreitung

2.2 Viele Kommunikations- und Partizipationsangebote

2.3 Persönliche Anpassung

3. Vergleich der politischen Kriegsführung Eisenhowers/Kennedys mit dem Ausbau der Kommunikationssysteme Obamas im Internetwahlkampf

3.1 Gemeinsamkeiten

3.2 Unterschiede

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Verwendung des Internets in zwei unterschiedlichen historischen Kontexten: zum einen als strategisches Kommunikationswerkzeug während des Kalten Krieges unter den US-Präsidenten Eisenhower und Kennedy, und zum anderen als modernes Instrument der Wählermobilisierung in Barack Obamas Wahlkampf 2008. Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in diesen beiden Arten der politischen Internetnutzung herauszuarbeiten.

  • Historische Genese des Internets (ARPA/ARPANET) als militärisches Kriegswerkzeug
  • Methoden des Online-Wahlkampfs am Beispiel der Obama-Kampagne 2008
  • Vergleich der Zielgruppen: Militärische Strategie vs. zivile Wählermobilisierung
  • Rolle von Partizipation, Fundraising und persönlicher Ansprache in modernen Wahlkämpfen

Auszug aus dem Buch

1.2 Die politische Bedeutung des Auftrags Eisenhowers

Nachdem 1952 der ehemalige General Dwight D. Eisenhower zum Präsidenten gewählt wurde, verfolgte dieser das Ziel der Schwächung des Kommunismus zunächst sehr gemäßigt. Doch als die Sowjetunion 1957 den ersten Satelliten ins All schoss, versetzte dies die USA in den „Sputnik-Schock“ und in höchste Alarmbereitschaft. Die USA hatten das Ziel, so schnell wie möglich aufzurüsten, denn technische Überlegenheit bedeutete im Kalten Krieg auch gleichzeitig politisch-ökonomische Überlegenheit. Hinzu kam, dass das amerikanische Militär in die verschiedenen Abteilungen Air Force, Navy und Army unterteilt war, welche allesamt im Sinne der Aufrüstung forschten, jedoch durch Konkurrenz statt Kooperation mehr Ressourcen verwendeten als nötig und schnelleren Forschungsergebnissen im Wege standen.

Um das Militär effizienter zu machen und um mit gelingender Aufrüstung reagieren zu können, berief Eisenhower 1958 die ARPA ein, was für „advanced research projects agency“ steht. Eisenhower verfolgte mit der Einberufung des Forschungsteams ARPA ambitionierte außenpolitische Ziele. Sie diente dazu, sowohl technisch-wissenschaftlich als auch militärisch gegen die Sowjetunion aufzurüsten. Als unabhängige Abteilung, die direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt war und bei der Forschungsgeldvergabe als bevorzugt wahrgenommen wurde, wurde die ARPA jedoch schnell als Konkurrenz von den anderen Abteilungen attackiert, was schließlich dazu führte, dass sie letztendlich nur noch für die Projekte zuständig war, die weit in die Zukunft reichten und deren Risiko sehr schwer einzuschätzen war.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Internets vom militärischen Forschungsprojekt zur politischen Wahlkampfplattform ein und definiert die Forschungsfrage des Vergleichs.

1. Die politische Kriegsführung Eisenhowers und Kennedys mit dem Ausbau der Kommunikationssysteme: Dieses Kapitel beleuchtet den Kalten Krieg als Kontext für die Entstehung des ARPANET, das als strategisches Kommunikationsmittel unter Eisenhower und Kennedy entwickelt wurde.

1.1 Historischer Kontext: Hier werden die ideologischen Differenzen zwischen USA und Sowjetunion sowie die daraus resultierende militärische Aufrüstung und Technologieentwicklung dargestellt.

1.2 Die politische Bedeutung des Auftrags Eisenhowers: Das Kapitel erläutert die Gründung der ARPA unter Eisenhower als Reaktion auf den "Sputnik-Schock" zur Sicherung technischer Überlegenheit.

1.3 Die politische Bedeutung des Auftrags Kennedys: Hier wird der Fokus auf die strategische Neuausrichtung unter Kennedy gelegt, bei der das Kommunikationsnetz als ausfallsicheres "Command & Control System" für den Krisenfall konzipiert wurde.

2. Obamas Nutzung des Internets für seinen Wahlkampf 2008: Dieses Kapitel analysiert, wie Barack Obama das Internet nutzte, um durch multimediale Inhalte und neue Netzstrukturen Wähler direkt anzusprechen.

2.1 Breite und multimediale Verbreitung: Es wird untersucht, wie durch Social Media, Videos und eine interaktive Homepage eine neue Form der Wahlkampfkommunikation etabliert wurde.

2.2 Viele Kommunikations- und Partizipationsangebote: Das Kapitel beschreibt Konzepte wie "Neighbor to Neighbor" und das innovative Fundraising, die eine aktive Teilnahme der Anhänger ermöglichten.

2.3 Persönliche Anpassung: Hier wird die psychologische Komponente der "persönlichen Nähe" zum Kandidaten durch digitale Kommunikation und zielgruppengenaue Ansprache beleuchtet.

3. Vergleich der politischen Kriegsführung Eisenhowers/Kennedys mit dem Ausbau der Kommunikationssysteme Obamas im Internetwahlkampf: In diesem Kapitel werden die unterschiedlichen Epochen und Ansätze der Internetnutzung in einer vergleichenden Analyse gegenübergestellt.

3.1 Gemeinsamkeiten: Es wird aufgezeigt, dass beide Parteien die strategische Bedeutung technologischer Innovationen erkannten und ein Gemeinschaftsgefühl zur Erreichung ihrer Ziele nutzten.

3.2 Unterschiede: Das Kapitel arbeitet die Divergenzen in den Zielgruppen, den Verwendungszwecken (militärisch vs. zivil-politisch) und den Zugangsmöglichkeiten heraus.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die politische Bedeutung des Internets zwar besteht, sich die Art der Nutzung jedoch zwischen militärischer Abschreckung und demokratischer Partizipation grundlegend gewandelt hat.

Schlüsselwörter

Politischer Wahlkampf, Kalter Krieg, ARPANET, Barack Obama, Internetnutzung, Politische Kriegsführung, Digitale Medien, Wahlkampf 2008, Kommunikationstechnologie, Politische Partizipation, Strategische Kommunikation, Eisenhower, Kennedy, Demokratische Strategien, Online-Fundraising

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische und politische Entwicklung der Internetnutzung und vergleicht diese mit den modernen digitalen Strategien im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die militärisch geprägte Entstehung des Internets (ARPANET) im Kontext des Kalten Krieges und die transformative Wirkung des Internets auf die Wählermobilisierung in der heutigen Zeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei der politischen Nutzung des Internets zwischen der militärischen Strategie der Eisenhower- und Kennedy-Ära und dem zivilen Wahlkampf von Barack Obama.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine vergleichende Analyse auf Basis von Literaturstudien, historischen Quellen zur Internetgeschichte und medienwissenschaftlichen Analysen zum Wahlkampf 2008.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des historischen Kontextes (Kalter Krieg/ARPA), die detaillierte Analyse der Obama-Kampagne 2008 und eine vergleichende Gegenüberstellung beider Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Politischer Wahlkampf, Kalter Krieg, ARPANET, Barack Obama, digitale Kommunikation, politische Partizipation und strategische Technologieentwicklung.

Welche Rolle spielt die ARPA bei der Entwicklung der Internet-Strategie?

Die ARPA wurde unter Eisenhower gegründet, um die technologische Aufrüstung der USA zu sichern. Unter Kennedy verlagerte sich der Fokus zunehmend auf ausfallsichere Kommunikationssysteme für den Krisenfall.

Wie unterschied sich Obamas Fundraising-Strategie von traditionellen Ansätzen?

Anstatt sich primär auf wenige Großspender bei Galas zu verlassen, setzte Obama auf massenhaftes Fundraising durch viele kleine Spendenbeträge, die effizient über das Internet generiert wurden.

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Details

Title
Das Internet als politische Waffe. Ein Vergleich der politischen Kriegsführung Dwight D. Eisenhowers und John F. Kennedys mit der Nutzung des Internets durch B. Obama in seinem Wahlkampf 2008
College
University of Cologne
Grade
1,0
Author
Sophia Reiswich (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1039519
ISBN (eBook)
9783346453853
ISBN (Book)
9783346453860
Language
German
Tags
Internet ARPA Arpanet Politik Kalter Krieg Sputnik-Schock Kennedy Obama Wahlkampf Militär
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophia Reiswich (Author), 2020, Das Internet als politische Waffe. Ein Vergleich der politischen Kriegsführung Dwight D. Eisenhowers und John F. Kennedys mit der Nutzung des Internets durch B. Obama in seinem Wahlkampf 2008, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1039519
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